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††††Unser Leben im wunderbaren Norden


Montag, 26. Juni 2017

Es gibt so Tage.......
Von filainu, 21:40

da wäre man besser nicht aufgestanden.

Am Wochenende war ja midsommer. Nunja, dem Namen hat der keine Ehre gemacht. 8-10 Grad, Wolken, Regen. Nicht wirklich sommerlich. Am Freitag waren wir auf einem nahegelegenen Campingplatz, dort sollte die Midsommarstange errichtet werden und Spiele fuer die Kinder veranstaltet werden. Vorher waren wir noch in Piteå, wollten mal wieder was anderes essen als nur Grillfutter. Tja, aber es war midsommar und da haben auch die Angestellten der Gaststätten frei und diese somit zu. Und dabei ist der Freitag offiziell ueberhaupt kein Feiertag.

Also blieb uns mal wieder nur Fastfood, hängt uns nun langsam zu den Ohren raus.

Danach wie gesagt zum Campingplatz, die Midsommarstange stand schon, die Kinder hatten keine Lust auf Spiele. Also erkundeten wir den Campingplatz, assen ein Eis und fuhren dann wieder heim.

Abends dann ist das Gas fuer den Grill alle geworden also sind wir am Samstag erstmal nach Luleå, Gasflasche tauschen.

Am Abend wollten wir nochal zum Campingplatz, es sollte gegrillten Lax geben und Spiele, aber aufgrund des Wetters, es regnete in Strömen, blieben wir dann doch lieber zu Hause.

Naja und der Sonntag war auch verregnet, Leif Erik war in Jokkmokk zum Fussballspiel, da war er fast den ganzen Tag weg und wir haben hier so kleinere Arbeiten im Haus gemacht und nebenbei versucht bisl auszuruhen.

Achja und als ob das Wetter nicht blöd genug war, hat auch noch unsere Heizung nicht funktioniert, das heisst wir durften auch noch das ganze Wochenende frieren.

Heute nun Montag, jede Menge Versand in der Firma zu erledigen vom langen Wochenende und dazu eben auch noch den ganzen anderen Rest klären.

Gleich frueh erstmal den Klempner angerufen und ihm erklärt das die Heizung nicht mehr funktioniert. Er wollte jemanden vorbeischicken.

Dieser Jemand tauchte dann auch so ne halbe Stunde später auf, probierte bisl rum und bestätigte unsere Vermutung, das Steuergerät ist kaputt. Er wollte dann erstmal nen Elektriker hinzurufen da es ja um Elektronik geht oder aber wir sollten gleich mal beim Energi- und Fernwärmelieferanten anrufen, die hätten diese Teile auf Lager. Zumindest hat er aber mal die Heizung manuell wieder in Gang gebracht.

Also beim Energilieferanten angerufen, ja man wolle zurueckrufen und einen Termin vereinbaren.

Der Klempner war gerade fertig da kam der Ventilationstechniker samt Blechbearbeiter um Mass zu nehmen fuer den neuen Schornstein (also Blechkostruktion) fuer die Abzugshaube. Am 10. Juli soll es dann montiert werden.

Dauerte auch nicht lange waren sie wieder verschwunden.

Dann erstmal Makler angerufen. Wir hatten nämlich keine Lust mehr auf den Makler den wir zum Verkauf der Stuga angeheuert hatten, die Kommunikation ist einfach unterirdisch, mit anderen Worten nicht vorhanden. Und das funktioniert einfach nicht. Also wollen wir den Makler wechseln und haben da gleich mal nen Termin vereinbart. Was sich als gar nicht so einfach herausstellte, unser Terminplan ist doch schon ziemlich voll. Aber nächste Woche treffen wir uns mit ihm in Harads.

Kurze Zeit später tropfte es im Lager aus dem Ventilationsrohr (es regnete in Strömen, mal wieder) genau da wo sie auf dem Dach waren. Na super, also wieder dort angerufen. Natuerlich war es niemand, sie haben nur geschaut, nix angefasst aber wuerden trotzdem nochmal vorbeikommen nach dem Mittag.

Vor dem Mittag stand dann plötzlich der Elektriker vom Energielieferanten samt seinem Kind vor der Tuer, er hatte nicht angerufen, wir seien ja eh da. Ok, kein Problem. Habe das Kind dann eingeladen mit unseren Jungs  fernsehn zu schauen oder zu spielen aber er wollte lieber dem Vater ueber die Schulter schauen. ok.

Nach dem Mittag kam dann auch der Blechbearbeiter wieder und erklärte uns sie hätten gesehen das da was nicht richtig montiert sei (hätte er ja gleich sagen können). Jedenfalls hat er das jetzt erstmal provisorisch abgedichtet und wenn er dann das andere Blechrohr am 10. Juli setzt, kuemmert er sich auch noch um das Tropfrohr.

Dann habe ich die Malerfirma angerufen ob sie wie vereinbart am Mittwoch nen Maler schicken könnten, bis dahin wollten wir die Wände in der Kueche fertig verkleidet haben. Ja, kein Problem aber ob wir es denn nicht heute schaffen wuerden, der Maler wäre morgen gleich im Nachbarhaus, wäre ja viel billiger wenn er dann gleich zu uns kommen könnte.

Ok, warum nicht, noch mehr zu tun heute.

Ja, der Energielieferantelektriker hatte es dann geschafft das Steuergerät zu tauschen und nun funktioniert die Heizung wieder. Ein Glueck, viel wärmer ist es draussen nämlich immernoch nicht.

Ja und den ganzen Nachmittag und Abend haben wir dann mit Wände verkleiden zugebracht aber wir haben es mal wieder geschafft rechtzeitig fertig zu werden.

Am Abend habe ich dann noch Essen gekocht. Hamburger und Co können wir ja nun so ziemlich alle nicht mehr ersehen und ein richtiges Stueck Grillfleisch sucht man hier ja auch vergebens. So habe ich einen Vorteil unseres Grills entdeckt, die Gasplatte, also wo man Töpfe draufstellen kann. Ist zwar nur eine aber man erstaunlich viel damit machen.

Ja, morgen heisst es dann fuer die Jungs Koffer packen, am Mittwoch fliegen sie nach Deutschland. Leif Erik hat aber morgen abend erts noch ein Fussballspiel gegen eine Mannschaft aus Norwegen, da freut er sich schon drauf.

Ja und theoretisch muessen wir diese Woche noch die Decke und den Fussboden in der Kueche verlegen, mal sehen wie wir da schaffen. Irgendwie wird es schon werden, weiss nur noch nicht wirklich wie.

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Sonntag, 18. Juni 2017

Reif fuer die Insel
Von filainu, 19:26

Es war mal wieder soweit, wir waren reif fuer die Insel. Und da nicht nur Luleå eine Schäreninselwelt hat sondern auch Piteå und in Luleå die Tourboote eh noch nicht fuhren, buchte ich recht kurzfristig ein Ferienhaus auf einer Insel vor Luleå. Montag gebucht, Freitag ging es hin. Das Wetter sollte gut werden. Dazu dann gleich noch das Boottaxi gebucht welches fuer Hin- und Rueckfahrt zusammen nur 500 SEK kosten sollte. Wenn man bedenkt das es extra nur fuer uns gefahren ist und die Insel ca. eine halbe Stunde Bootsfahrt entfernt war, wirklich preiswert.

Anders kommt man aber auch gar nicht dahin wenn man kein eigenes Boot hat, in Piteå gibt es nur wenige Inseln wo es ueberhaupt Tourenboote gibt, diese hier zählte nicht dazu.

Also haben wir Freitag vormittag (09.06.) unsere lieben Sachen gepackt. Meine Guete da kommt ganz schön was zusammen. Auch wenn wir nur zei Nächte bleiben wollten so brauchten wir Bettwäsche, Angelzeug, sämtliches Essen, einen 25liter Kanister Wasser usw. beide unsere Wanderrucksäcke waren gefuellt sowie noch ein normaler Rucksack plus Angeltasche und Einkaufstuete und Kanister. Die Kinder durften beide etwas eher von der Schule gehen und kurz nach 13 Uhr waren sie da und schon mussten wir los.

Wir fuehren nach Piteå Renöhamn. Eine riessige Anlage, da musste ich ersteinmal anrufen wo ich denn Hansi, unseren Wirt und Kapitän ueberhaupt finde. Er wartete schon am Boot auf uns, wir durften mit dem Auto hinfahren um auszuladen.


 
Abfahrtsbereit:



Als das Auto weggeparkt war und sämtliches Gepäck und wir, mit Schwimmwesten ausgestattet, im Boot verstaut waren ging es auch schon los. Und das nicht langsam. Ich war die Einzige, die es die ganze Fahrt ueber draussen ausgehalten hat, aber direkt warm war es nicht, Sven und die Kinder sassen im Fuehrerhaus des Bootes.

Nach ca. einer halben Stunde kamen wir dann an "unserer" Insel an, das Gepäck wurde auf eine Schubkarre geladen und Hansi fuehrte uns zum Ferienhaus. Nicht besonders gross aber fuer zwei Nächte absolut ok.





Es stellte sich dann ersteinmal heraus das weder der Gasherd noch der Gaskuehlschrank funktionierten, zum Glueck hatten wir hauptsächlich Essen mit was man grillen konnte, sind dies ja nun mittlerweile durch die Abwesenheit einer Kueche von zu Hause nicht mehr anders gewohnt.

Toilette gibts auch:



Ja, uns dann liess man uns alleine. Auf der Insel, auf der gegenueberliegenden Seite der Bucht, gibt es noch ein privates Ferienhaus und eine Jagdhuette, ansonsten ist die Insel aber unbebaut.

Nachdem wir uns in der Huette eingerichtet hatten, machte ich mich auf den Weg um ein paar Wuermer zum Angeln zu suchen. Ich war noch gar nicht weit gekommen als Leif Erik angerannt kam, "Mama komm, ein Elch". Also wieder zurueck zum Haus und tatsächlich, da stand eine Elchkuh nahe des Wassers und frass genuesslich vom Gras und den Sträuchern.



Stundenlang konnten wir sie beobachten, sie schaute zwar hin und wieder zu uns rueber liess sich aber nicht stören und wir liessen sie auch in Ruhe indem wir nicht versuchten, näher ranzukommen.

Die Wuermersuche war ueberigens ziemlich gluecklos, die Insel besteht nur aus Sand, einen Einzigen habe ich gefunden, wohl eher auch mehr Glueck als alles andere.

Wir haben uns dann erstmal was zum Abendbrot gegrillt und sind dann zum Bootssteg angeln gegangen. Wir hatten kaum angefangen, kam ein Boot und legte an. Da waren die Fische natuerlich verschreckt. Auf Blinker tat sich gar nichts. Auch nicht auf Wurst oder Mais. Erst als ich den Wurm rausholte biss ein Aland. Tja was soll man denn damit. Aber nun war der einzige Wurm weg. Und Thorben hatte angefangen unseren Angelmais an sich und an einen Hund zu verfuettern der da rumlief.

Eigentlich hatten wir uns schon auf die Sauna gefreut, die fuer die Bewohner des Ferienhauses samt anlegenden Bootsbesitzern ist




aber irgendwie hatten wir dann keine Lust den ganze Aufwand zu betreiben, Wasser aus dem Meer holen, Holz sägen, ewig anfeuern.... Nein, das verschoben wir auf den nächsten Tag.

Am nächsten Tag war es ziemlich windig so das wir uns nicht wagten, das Ruderboot zu benutzen, die Strömung wirkte recht stark. Also beschlossen wir, lieber die Insel zu erkunden. Es gibt eine geschuetzte Kiefer auf der Insel, zu der wollten wir wandern. Leider stellte sich die Insel als wanderunfreundlich heraus. Es war mehr Urwald und vor allem ziemlich nass.



Nachdem wir ein Stueck gelaufen waren und die Ersten von uns nasse Fuesse hatten kehrten wir um. Soll der Baum da stehen wo er steht.

Am Mittag kochten wir uns ne Kanne Wasser ueberm Feuer (gar nicht so einfach bei dem Wind ueberhaupt ein Feuer anzubekommen) und gossen damit unser 5-Minuten-Snack-Becher auf. Danach wollte Thorben unbedingt baden gehen. Ok, die Ostsee hatte stattliche 10 Grad Wassertemperatur aber er liess sich nicht abhalten und so ging ich mit ihm zum Strand. Und er badete tatsächlich, ich musste ihn nach einiger Zeit halb aus dem Wasser zwingen. Aber gut, wer in Schmelzwasserbächen badet dem machen eben auch 10 Grad Ostsee nichts aus.

Wir haben dann ein paar Spiele gespielt und bischen relaxed und nach dem Kaffeetrinken wollte Thorben schon wieder baden und diesmal wollte Leif Erik auch mit. Also wieder zum Strand und die Kinder rein ins Wasser. Hut ab, ich hatte nichtmal den Gedanken, mit den Fuessen reinzugehen, zumal es wirklich auch an der Luft so kalt war durch den Wind.

Nach dem Abendbrot wollte Thorben schon wieder baden, diesmal setzte ich aber Stopp, zweimal reichte. Statt dessen gingen wir nochmal angeln, der Wind hatte sich mittlerweile etwas gelegt. Und ueberall sah man Fische Kreise in die Wasseroberfläche machen. Nur beissen wollten sie nicht, waren wahrscheinlich nur Fische die eben nicht auf Spinner und Blinker beissen. Wir haben uns dann bischen mit einem älteren Ehepaar aus.... (weiss nicht mehr, suedlich von Stockholm jedenfalls) unterhalten, sie waren nun seit 5 Wochen unterwegs und hatten noch 4 Monate vor sich, wollten ueber Finnland zurueck, im gemuetlichen Tempo.

Nach einer Weile meinte der Mann dann, wenn wir in die Sauna wöllten, sie muesste noch warm sein und warmes Wasser gebe es auch und gesägtes Holz, sie hätten zu viel gesägt. Eigentlich hatten wir das Thema auch fuer heute zu den Akten gelegt, wir hatten einfach keine Lust, schliesslich mussten wir ja auch Holz fuers Feuer machen aber dieses Angebot wollten wir uns dann doch nicht entgehen lassen. Ich beeilte mich zur Sauna um gleich noch was anzulegen bevor die letzte Glut verschwindet und ich kam gerade noch rechtzeitig, es war nur noch sehr wenig Glut da, sie reichte aber um das Feuer wieder in Gang zu bringen. Wir feuerten dann noch etwas bis die Sauna wieder Saunatemperatur hatte und dann saunierten wir und vor allem, wir konnten uns ordentlich und mit warmem Wasser waschen. Achja das war schön. Da hätte sich sogar der Aufwand mit Anfeuern und Wasser holen gelohnt aber so war es natuerlich noch besser.

Und so kam Thorben doch noch zu seinem 3. Bad des Tages, denn er und Sven sind nach dem Saunagang zum Abkuehlen in die kalte Ostsee gerannt.

Nach der Sauna ging es dann alsbald ins Bett. Diese waren leider nicht wirklich bequem, ich hatte in der ersten Nacht kaum geschlafen, in der zweiten hatte Sven mit mir getauscht, da hatte er kaum geschlafen. Naja, das ist eben nunmal auch manchmal so.

Und wenn man dann 23 Uhr nochmal raus muss kann man den Sonnenuntergang und das damit verbundene tolle Licht bewundern





Am Sonntag dann haben wir es tatsächlich geschafft bis kurz vor um 9 zu schlafen, ich weiss gar nicht wie lange das her ist das uns das gelungen ist. Dann haben wir gefruehstueckt und in Ruhe zusammengepackt und aufgeräumt und sauber gemacht. Die Männer waren nochmal angeln, wieder ohne Erfolg, hat eben nicht sollen sein. Dafuer war das Wetter aber super, das fanden die Muecken leider auch und wir hatten alles mit nur kein Mueckenmittel

Halb 12 haben wir dann nochmal ein Feuer angemacht und die restlichen Köttbullar und Wurstscheiben zum Mittag gegrillt



und halb 1 haben wir uns zum Bootsanleger aufgemacht, das Boot sollte um 1 kommen und wir wollten puenktlich sein.




Das segelnde Ehepaar machte sich auch gerade auf den Weg und um 1 kam puenktlich unser Boottaxi und brachte uns zum Festland zurueck.

Auch ohne Anglerglueck ein sehr gelungenes Wochenende mit viel Zeit fuers Miteinander und zum Abschalten und fuer die Kinder auch mit Abenteuer wie Feuer machen, Holz hacken, Dart spielen, angeln, im Meer baden usw.

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Donnerstag, 08. Juni 2017

es wäre besser noch nicht hier zu wohnen
Von filainu, 14:52

Auch heute frueh ist der Klempner nicht aufgetaucht und ich war schon wieder dem Herzinfarkt nahe. Aber so gegen 8.30 Uhr kam er dann endlich doch und seitdem wuenschten wir uns wir wuerden noch nicht hier wohnen. Presslufthammer, die ganze Zeit, wir sitzen hier mit Kopfhöhrern aber auch die dämpfen es nur etwas. Das hat man ja alles damals als das Bad gemacht wurde so nicht mitbekommen, da wohnten wir ja noch in Harads. Naja, da muessen wir jetzt durch, er wird ja hoffentlich auch irgendwann mal Feierabend machen.

Aber irgendwie fuehlt es sich auch gut an jetzt, das letzte grosse Projekt am Laufen, danach brauchen wir nicht mehr frueh sonstwann aufstehen weil die Handwerker theoretisch kommen, oder eben auch nicht. Und dann ist so im groben auch alles ziemlich fertig und nur noch Kleinigkeiten sind zu tun. Ja, das wird gut. Dann hat es endlich auch mal ein Ende das man den ganzen Baudreck jedesmal unfreiwillig in alle Räume schleppt und verteilt. Ja dann können wir das Ganze hier endlich eine Wohnung oder wohnhaus nennen.

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Mittwoch, 07. Juni 2017

Schritt fuer Schritt vorran
Von filainu, 18:12

So, nun haben wir unser nächstes Grossprojekt in Agriff genommen, die Kueche.

Freitag und Samstag hiess es demontieren und raussreissen, alle haben mitgeholfen.



Zum Schluss war nur noch die Kochinsel uebrig:



diese wurde aber heute auch abgeklemmt.

Am Sonntag dann hatte Thorben Fussballturnier, er ist frueh mit jemandem mitgefahren so das wir noch letzte Hand an die Kueche legen konnten bevor wir dann auch zum Fussball gefahren sind.

Thorben war gerade mit dem 2. Spiel fertig, alle beide gewonnen, er hat sich super gefreut. Nun war eine längere Pause die wir zum Mittagessen nutzen wollten. Da wir nicht schon wieder Lust auf die obligatorischen Hamburger hatten sind wir Richtung Jävre gefahren und wollten eine Gaststätte suchen. Die fand sich dann auch wobei Gaststätte eigentlich auch uebertrieben ist. Eigentlich war es ja eine Raststätte an der E4. Und das Essen war auch nicht so viel besser als woanders, Hamburger, Pizza und Co. Ich entschied mich fuer Rentiergeschnetzeltes wobei da aber maximal 25 Prozent Rentier drin war, wenn ueberhaupt, der Rest war auch nur Kebabfleisch. Also mehr oder weniger auch nur eine Enttäuschung. Die Kinder sind dann auf den Spielplatz gegangen während Sven und ich einen Spaziergang unter der E4 hindurch zum Hafen gemacht haben.

Danach ging es zurueck zum Fussball, das dritte Spiel absolvieren, Thorben war in der zweiten Hälfte Torwart und hat sogar einen 6-Meter gehalten. Verloren haben sie leider trotzdem aber das gehört dazu. Danach ab nach Hause.

Wir waren gerade 5 Minuten zu Hause als auch schon unsere Bekannten kamen die die Dämmplatten holen wollten. Diese waren schnell verladen und wir konnten zum geselligen Teil des Nachmittags uebergehen, Grillen. Dazu ein kleines Fass Bier fuer die Herren, das Wetter war auch super, perfekt.

Montag sollte die Lieferung mit EPS fuer den Kuechenfussboden kommen, kam nicht. Dienstag war Feiertag, da waren wir mal bisl angeln, ich hatte einen kleinen Barsch, Sven einen kleinen Hecht, beide durften aber noch bisl weiterschwimmen und wachsen.

Heute sollten dann Klempner und Elektriker kommen und in der Kueche loslegen. Der Elektriker kam auch wie vereinbart, der Klempner nicht. Ist bis jetzt noch nicht aufgetaucht, man darf gespannt sein.

Am Wochenende haben wir uns eine Huette auf einer Insel gemietet, mal das endlich tolle Wetter geniessen, angeln, ausspannen, Einsamkeit geniessen. Kein Strom, kein Wasser (also ja, Meer rundrum und der Kanister den wir mitnehmen) dafuer Sauna mit Sandstrand am Meer und ein Ruderboot. Hin und zurueck kommen wir mit einem Taxiboot.

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Dienstag, 30. Mai 2017

Es geht vorran-mit Rueckschritten
Von filainu, 16:27

Tag fuer Tag vergeht, ausser unserer Baustelle und der Firma sehen wir nicht viel anderes. Aber wir kommen auch Stueck fuer Stueck vorran. Unser Schlafzimmer ist fast fertig, Bett und Schrank stehen schon, die Tuer fehlt noch, ein paar Leisten und ein Stueck des Fussbodens muss noch gespachtelt und danach verlegt werden. Aber wir können immerhin schon in unserem Bett schlafen, welch eine Wohltat fuer den Ruecken.

Wir hatten ja fuer das Schlafzimmer eine Massangefertige, teure Fototapete bestellt, mit so Bergmotiv von den Bergen wo wir so gerne wandern, ja aber ausser teuer war die auch nix. Das Motiv ist zwar toll aber die Tapete färbt ab und ist auch von schlechter Qualität, dehnt sich viel und zieht sich wieder zusammen wie soll man denn da auf Stoss kleben? Gar nicht. Bin total unzufrieden hätte sie am liebsten wieder runtergemacht aber das wollte Sven nicht. Naja, von weitem sieht man es gar nicht so schlimm.

Somit hat nun auch Thorben sein Bett fuer sich und muss nicht mehr auf der Luftmatratze schlafen. Auch haben wir mittlerweile die Couch aufgebaut, da wo wir die letzten 3 Monate geschlafen haben. Nun haben wir sogar ein provisorisches Wohnzimmer.

Den Vorratsraum habe ich nun auch angefangen, ca. 1/3 ist fertig, genug Platz damit die Kuehltruhe an ihren entgueltigen Platz ziehen konnte und Platz freimachen konnte fuer die Kuechengeräte die heute gekommen sind. Aber natuerlich und wie immer gab es da ein kleines Problem, heute sollten die Geräte kommen, gestern ruft der Elektromarkt an, die Abzugshaube sei nicht mitgekommen, wird auch nicht mehr produziert, also nirgendswo mehr zu bekommen. Aha. Interessant. Also gestern noch nach Luleå gefahren, Lösung suchen. Was sind wir froh das wir nur noch 30 km nach Luelå haben statt wie frueher 90km.

Es gab dann auch nicht wirklich ein gleichwertiges Modell so das wir eine nehmen mussten die ca 3500 SEK billiger war. Nicht ganz das wir wollten aber was will man denn machen der Markt fuer freihängende Abzugshauben ist schon begrenzt und wenn eben dann noch ein Modell gestrichen wird gibt es nicht soooo viele Alternativen eine neue zu wählen.

Dann sind heute noch die restlichen Badmöbel gekommen, momentan haben wir also an allen Ecken und Enden Baustellen die man bearbeiten könnte. Gleichzeitig haben wir nun auch mit der Firma Hochsaison, denn zumindest in Suedschweden ist der Sommer im Anmarsch. Wir haben hier noch Fruehling, einstellige Plusgrade Tagsueber.

Neulich hatten wir mal zwei Tage lang 3 Elche hinterm Haus, teilweise nur ca. 50-100m entfernt. Sie haben sich nichtmal von meiner Kreissäge stören lassen sondern haben den ganzen Tag genusslich das erste zarte Gruen gezupft. Eine Elchkuh mit Vorjahreskalb und noch eine andere Elchkuh. Und wir konnten sie den ganze Tag lang aus dem Fenster beobachten. Und natuerlich auch zig Fotos machen, hier mal ein paar davon:











Dann hatten wir aber einen Tag mit richtigem Mistwetter, 2 Plusgrade nur und Regen Regen Regen, seitdem sind die Elche weg.

Am Sonnabend hatte Leif Erik Fussballspiel in Öjebyn, danach sind wir noch nach Sikfors gefahren, dort sollte Angelfest sein. Nunja, wir hatten mal wieder perfektes Taiming, genau als wir dort waren war grade gar nix los, der Kinderangelwettkampf grad vorbei, der Erwachsenenwettkampf erst in zwei Stunden. Nunja, wir machten uns fuer nächstes Jahr trotzdem mal ueber den Ablauf schlau und assen zumindestens lecker Mittag ehe wir wieder nach Hause fuhren. Heute hat Leif Erik schon wieder Spiel, diesmal Heimspiel und am Wochenende ist Thorben schon wieder dran mit Turnier, weiss aber noch nicht ob wir ihn da fahren können ist ein ganzes Stueck weg und wir muessen ja eigentlich die Kueche samt Fussbodenrausreissen. Und sonntag kommt dann ein Bekannter die Dämmplatten holen die wir rausreissen und da wollen wir noch bisl Grillen.

Das wird dann ja sowieso bis mitte Juli unsere Hauptzubereitungsart unserer Mahlzeiten werden, wir haben ja nix anderes mehr ausser noch die Mikrowelle.

Dann habe ich mittlerweile auch unsere Fluege nach Chile gebucht, damit ist nun die Antarktisreise bis zum letzten Detail gebucht und wir muessen nur noch die Koffer packen.

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Sonntag, 21. Mai 2017

Update
Von filainu, 07:32

So, nun ist wieder etwas Zeit vergangen und wir haben wieder bischen was erlebt, also will ich hier mal wieder updatieren.

Letztes Wochenende hatte Leif Erik Fussballturnier, 30km von hier. Es sollte recht kalt werden also haben wir nochmal die lange Unterwäsche rausgekramt.

Zumindest schien aber doch die Sonne als wir zu Hause losfuhren, bei 3 Grad plus.

Kaum am Fussballplatz angekommen fing es plötzlich an heftig zu schneien:




und es hörte auch nicht mehr auf bis zum ersten Spiel. Also, erstes Spiel bei Schneefall. Danach sind wir nach Hause gefahren, es waren 3 h Zeit bis zum nächsten Spiel. Zu Hause den Handtuchtrockner auf Temperatur gebracht und erstmal Klamotten und Schuhe getrocknet.

Bei den nächsten zwei Spielen hat es dann zumindest nicht mehr geschneit, es blieb jedoch bei nur wenigen Plusgraden so das wir alle recht durchgefroren dann wieder zu Hause ankamen. Aber immerhin, zwei von 3 Spielen gewonnen. Was aber keinen interessiert, es gibt eine neue Regel wonach bei keinem Turnier bei Kindern unter 13 Jahren ein Gewinner ermittelt wwerden darf, es duerfen keine Finals gespielt werden, ja nicht mal Ergebnislisten erstellt werden. Ja, wie man sich da jetzt motivieren soll weiss ich auch nicht.

Dann war es diese Woche fuer die Kinder Zeit zum Zahnarzt zu gehen. Bei Leif Erik war alles in Ordnung, bei Thorben haben sie einen Milchzahn gezogen da der neue viel zu weit hinten kam und keinen Platz hatte. Trotzdem war ich positiv ueberrascht, bei unseren Jungs kommt eigentlich jeder Zahn zu weit hinten weil der Milchzahn nicht rausfällt, in Deutschland hat man da ja immer gleich kurzen Prozess gemacht, hier wurde uns dann immer erzählt man solle die Natur mal machen lassen, das wird schon bla bla. Aber der neue Zahnarzt scheint da etwas engagierter zu sein oder es war wirklich so schlimm das ein Eingreifen unumgänglich war. Egal, es wurde gemacht, der neue Zahn ist sogar schon merklich nach vorne gerueckt.

Gestern hatte dann Thorben Fussballturnier, das gleiche wie Leif Erik letzte Woche nur eben fuer die Juengeren.

Leider haben sie alle 3 Spiele verloren aber gut was will man erwarten nach 4 mal Training bisher. Mannschaften mit Kunstgrasplätzen sind ihnen da ja schon Meilen vorraus, bei uns konnten sie ja vor einer Woche erstmal anfangen ueberhaupt draussen zu trainieren, und da sprechen wir natuerlich nicht von Rasenplatz, der braucht noch eine Weile bis er bespielbar ist. Aber zum Glueck sehen die Kinder das ja nicht so verbissen wie wir Erwachsenen und hatten trotzdem jede Menge Spass und immerhin, das Wetter war super, 13 Grad plus und Sonne.



Das haben wir dann auch gleich noch fuer einen Grillabend genutzt man weiss ja nie wie das Wetter in den nächsten Tagen wird.

Umbautechnisch arbeiten wir ja gerade mit Hochdruck an unserem Schlafzimmer, das wird nächste Woche fertig wenn nix dazwischen kommt. Dienstag kommt die Ikealieferung. Und dann geht erstmal das grosse Umräumen los, wir brauchen Platz, in einer Woche kommen schon die Kuechengeräte und die restlichen Badmöbel.

Und nun steht auch der Zeitplan fuer die Kueche, am 5. Mai kommen die ersten Handwerker, bis dahin muss alles ausgeräumt sein und der Fussboden rauss sein. Da brauchen wir ja auch Platz wo wir den Tisch und alles hinstellen können in der Zeit. Das wird dann wieder ein richtiges Chaos wenn selbst Geschirr und Lebensmittel wieder nur in Kartons sind. Aber naja da muessen wir durch, hoffentlich finden wir wenigstens ein Plätzchen fuer den Kuehlschrank, jetzt, wo es vielleicht doch noch Sommer wird.

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Donnerstag, 11. Mai 2017

Wo ist denn die Erderwärmung wenn man sie mal braucht?
Von filainu, 15:37

Das Wetter kann einen ja wirklich in den Wahnsinn treiben oder in die Depression. Erst wollte der Winter nicht kommen und nun will er nicht gehen. Mir ist schon klar das wir in nördlichen Breitengraden wohnen und es hier durchaus kälter ist als anderswo aber so wie dieser Fruehling ist.....das haben viele Einheimische auch noch nicht erlebt. So:



sieht es jeden Tag aus, und das Ganze immer begleitet von vereinzelten Plusgraden, Nachts Frost. Selbst die Ostsee ist noch gefroren, am Wochenende waren wir in Luleå da wurde auf der Ostsee noch Eisangeln betrieben.

Ansonsten haben wir Umbautechnisch nun endlich mit unserem Schlafzimmer angefangen, nachdem die Kinderzimmer nun beide fertig sind. In spätestens 3 Wochen gehts dann mit dem nächsten Grossprojekt los, der Kueche. Aber wenn das dann fertig ist, ja, dann ist der Sommer auch schon fast wieder vorbei wir aber auch ein ganzes Stueck weiter. Hoffentlich. Achja ein paar Möbel fuers Bad kommen Ende Mai auch noch. Die bauen wir aber selber auf. Und eine Lieferung von Ikea ist auch noch unterwegs, kommt in zwei Wochen.

Achja, nachdem ja die erste Toilette einen Transportschaden hatte und dann just das Modell ueberall vergriffen war ist es uns schlussendlich doch gelungen eins ranzubekommen, welches auch schon eingebaut ist. Und die Fussbodenheizung im Bad ist nun endlich auch in Betrieb.

Thorben hatte letztes Wochenende sein erstes Turnier im Ringen hier in Rosvik. Wenn man bedenkt das er erst vor ca. 2 Monaten ueberhaupt mit dem Ringen angefangen hat hat er sich wirklich gut geschlagen, bester in seinem Verein in seiner Gewichtsklasse, er musste sich nur zwei Kämpfern aus Luleå geschlagen geben die aber beide grösser und bis zu 3 Jahre älter als er waren. Aber nun ist erstmal Pause mit Ringen denn nun ist Fussball angesagt. Leif Erik hat nun am Samstag sein erstes Turnier, Thorben dann nächste Woche.

Morgen erscheint dann auch unser Ferienhaus im Internet und Ende des Monats sind dort die Besichtigungen, wenn wir das verkaufen können dann ist das letzte Band mit Harads getrennt, auch schön wenn man was abschliessen kann.

Und heute waren wir mal beim Zahnarzt, war mal wieder Zeit. Und bei beiden war alles in Ordnung Puh, da ist man immer froh, nicht nur das man ja ungern bohren lassen will, es ist ja auch immer recht teuer, hier in Schweden bezahlt man die Zahnarztkosten nämlich selber bis zu einer Summe von 3000 SEK im Jahr selber, zwischen 3000 und 15000 SEK bekommt man 50 Prozent von der Krankenkasse und ueber 15000 85 Prozent. 150 SEK bekommt man 1x im Jahr Rabatt. Ja, aber wie gesagt, dieses Mal waren es nur 75 Euro fuer mich und 85 Euro fuer Sven und wenn jetzt nicht etwas aussergwöhnliches passiert haben wir jetzt erstmal wieder ein Jahr Ruhe. Ungefähr so wie beim Tuev vom Auto. Da muss man auch 1x im Jahr hin wenn das Auto älter als 5 Jahre ist und auch da bleibt es oft nicht beim ersten Besuch :-)

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Mittwoch, 03. Mai 2017

Osterkurzurlaub 2017
Von filainu, 17:12

So, nun wie versprochen der Bericht unseres Osterausfluges. Auch hier ist ja Freitag und Montag Feiertag und so nutzten wir das verlängerte Wochenende fuer eine Tour nach Norwegen. Mal bischen vom Alltag abschalten, der Baustelle entfliehen, paar schöne Tage haben. Ich wollte mir schon immer mal den Saltstraumen anschauen und was lag da näher als ein Hotel in Bodö zu buchen.

Und da man ja quasi bei der Anfahrt noch die Berge queren muss, erhoffte ich mir noch dazu eine schöne Fahrt durch schneebedeckte Landschaft.

Freitag vormittag, nachdem wir in Ruhe gefruehstueckt hatten beluden wir das Auto und fuhren los. Man muss dazu sagen, ich hatte mich um die Buchung gekuemmert und meine Jungs samt Sven wussten gar nicht wo es ueberhaupt hingeht.

Das Wetter war wolkig aber laut Vorhersage sollten die kommenden Tage in Bodö einfach nur das tollste Wetter haben. Wir fuhren also zunächst ueber Piteå, Arvidsjaur nach Arjeplog wo wir schnell zu Mittag assen.

Und dann ging es weiter Richtung Norwegen. Der Schnee wurde immer mehr, die Landschaft einfach nur toll...... dann plötzlich kamen wir an eine Stelle wo die Landschaft von Schneemobilwegen nur so uebersäht war.



Wir wunderten uns warum nun genau hier, mitten im Nichts plötzlich so viele Schneemobil fahren aber die Antwort folgte alsbald als wir die riessigen Parkplätze voll mit norwegischen Gespannen sahen.



 Direkt hinter der Grenze auf schwedischer Seite. In Norwegen darf man zwar auch Schneemobil fahren aber ziemlich eingeschränkt und soweit ich weiss auch nur auf ausgewiesenen Schneemobilwegen. Also fahren die Norweger in Scharen ueber die Grenze und toben sich dann mit ihren Maschinen aus.

Uns gefiel es hier auch aber wir hatten ja kein Schneemobil dabei. Also setzten wir unsere Fahrt fort. Auf norwegischer Seite veränderte sich die Natur mit einem Schlag, die Berge waren viel höher und vor allem steiler, ein Grund mehr vielleicht warum man hier nicht so gut Schneemobil fahren kann. Aber natuerlich unheimlich toll anzuschauen.

Wir setzten unsere Fahrt durch die tolle Landschaft fort, ein Grossteil der Strecke fuehrt um einen Fjord drumherum, immer wieder mit tollen Ausblicken aufs Wasser und die steil bis ans Wasser abfallenden Berge.



Und viele noch Schneebdeckte Berge.





Kurz vor Bodö fangen dann die Mautstrecken an, wir dachten ja das ist wie frueher das man da an so ein Kassenhäuschen fährt und bezahlt aber nix da, ehe du dich versiehst bist du schon an der Kamera vorbei welche dein Auto fuer spätere Bezahlung aufzeichnet. Bis heute haben wir zwar noch keine Rechnung bekommen aber diese wird sicher nicht niedrig ausfallen, sind wir doch in den folgenden Tagen immer wieder durch solche bezahlpflichtigen Strassen gefahren.

Es muss so gegen 16 Uhr gewesen sein als wir in unserer Unterkunft, dem Radisson Blue ankamen. Wir bezogen unsere Zimmer welche eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt und die dahinter liegenden, Schneebedeckten Berge haben (oder, wenn man viel Glueck hat auch aufs Meer, hatten wir aber nicht).




Am Abend sind wir dann nochmal eine Runde am Hafen spazieren gegangen, es waren kaum Leute da, man konnte richtig entspannen.















Und passend zu Ostern haben wir auch dieses Schild gefunden:



Am nächsten Tag sind wir dann mal ein Stuck nach Norden gefahren, einfach so, ohne spezielles Ziel, einfach an der Kueste lang der Nase nach. Und wir genossen einfach nur die Natur.

Wir setzten dann sogar noch mit einer Fähre ueber einen Fjord ueber und setzten unsere Fahrt fort. Mit 288 NOK empfanden wir die Fahrt allerdings recht teuer, sind es doch nur 10 Minuten.



Das Gebiet auf der anderen Seite des Fjordes schien eher ein Feriendomizil zu sein und da war natuerlich um diese Jahreszeit noch nicht viel los. Wir setzten unsere Fahrt an der Kueste entlang fort, nach jeder Kurve tat sich ein neuer toller Ausblick auf, einfach nur fantastisch.



Irgendwann kamen wir dann an des Weges Ende, sprich, hier ging es nicht mehr weiter und wir kehrten um. Auf dem Rueckweg kauften wir uns im Dorfkonsum noch ein paar Brötchen zum Mittag und hielten etwas weiter an um ein Stueck spazieren zu gehen, Muscheln zu sammeln, Mittag zu essen, frische Luft zu tanken und immernoch die Aussicht zu geniesen. Wir hatten noch Zeit bis die nächste Fähre zurueckfuhr.









Aber nach einer Weile war es dann doch Zeit sich wieder zum Fähranleger zu begeben. Die Rueckfahrt kostete dann wiederum gar nix, da waren die 288 NOK dann doch nicht so teuer da sie fuer Hin- und Rueckfahrt waren. Macht ja auch Sinn, jeder mit der Fähre hin fährt muss auch wieder mit selbiger zurueck, es gibt keinen anderen Weg (es sei denn man schwimmt), da reicht es ja wenn man einmal gleich fuer beide Strecken kassiert.

Wir fuhren dann zurueck ins Hotel, ruhten uns etwas aus und am Abend gingen wir dann eine Runde Bowling spielen, sehr zur Freude unserer Jungs.

Achja, hatte ich es schon erwähnt? Das Wetter war einfach nur fantastisch, den ganzen Tag nur Sonnenschein, etwas windig aber sonst einfach nur toll.

Am letzten Tag stand dann der Saltstraumen, der grösste Gezeitenstrom der Welt auf dem Programm. Ich hatte mir ja extra die Gezeitentabelle ausgedruckt wann der Strom am stärksten ist. Vorher aber fuhren wir noch zur Nyholmen Schanze. Auch etwas abenteuerliche Anfahrt, mitten durchs Industrigebiet, dann parkt man da irgendwo vor so einer Industrihalle und dann läuft man das letzte Stueck. Mal von den Kanonen und der Befestigungsanlage abgesehen hat man von der Schanze auch einen wunderbaren Ausblick ueber sowohl Meer als auch Stadt und Berge.








Danach ging es Richtung Saltstraumen, die Ostereier im Gepäck, wir wollten irgendwo unterwegs noch Ostereier suchen. Natuerlich waren wir viel zu zeitig, an der Gezeitentabelle orientierend wollten wir erst gegen 15 Uhr da sein. Also fuhren wir ersteinmal vorbei und setzten die Fahrt entlang der Kueste und ueber Berge fort. Einfach imposant, die Berge fallen so steil ab direkt ins Wasser, faszinierend.



Unterwegs habe ich immer wieder nach geeigeneten Osterversteckstellen gesucht, aber da wo es schön war war grad kein Parkplatz und da wo Parkplätze ware war es gerade nicht geeignet zum Ostereierverstecken.

Irgendwann waren wir dann weit genug gefahren und kehrten wieder um. Und mir fiel eine Stelle ein wo man unweit des Wassers parken konnte, dort wollte ich Osterhase spielen.

Gesagt getan, ich versteckte die Geschenke und die Kinder suchten sie dann. Vor toller Kulisse und wieviele können schon von sich behaupten Ostereier am Fjord gesucht zu haben.







Dann ging es zu besagtem Saltstraumen, wir waren immernoch etwas zeitig dran, es war erst 14 Uhr es machte nix, das Ereignis war schon voll im Gange. Schon faszinierend wie sich die Wassermassen da langwälzen mit welchem Druck. Ich habe versucht Fotos zu machen aber die Gewalt des Wassers bekommt man da nicht richtig drauf, wer mehr sehen willmuss mal nach Saltstraumen Googlen, da gibt es tolle Luftaufnahmen.

Uebrigens, dort gab es sogar die ersten Fruehlingszeichen. Da wurde einem gleich ganz warm ums Herz, auch wenn es nur einstellige Plusgrade waren.



Nachdem wir uns das Ganze eine Weile angeschaut hatten sind wir dann wieder zurueck zum Hotel gefahren wo Sven mich zum Abendessen einlud, ins Hotelrestaurant. Wir waren vielleicht etwas underdressed aber das war uns egal, ausserdam waren wir so gut wie alleine dort, also niemand da der sich dran stören konnte.

Wir genossen den Abend wirklich sehr, die Zweisamkeit, der tolle Blick aufs Meer, die Ruhe und das gute Essen. Es war ein gelungender Abschluss eines gelungenen Kurzurlaubes.

Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf den Weg zurueck nach Hause. Von Bodö aus nahmen wir fuer das erste Stueck eine andere Strecke die noch mehr durch die Berge fuehrte, aber nicht am Fjord lang, zunächst vorbei am Saltstraumen wo das Wasser diesmal in die andere Richtung strömte und dann durch die Berge wo wirklich noch richtig viel
Schnee lag.







Wir genossen die Fahrt wieder sehr. Das war sicher nicht unser letzter Ausflug nach Norwegen, allerdings wäre es wahrscheinlich noch besser mit Wohnmobil, denn wenn man immer nur von einem festen Standpunkt Ausfluege machen kann ist der Radius doch recht begrenzt gemessen an den Weiten die auch dieses Land zu bieten hat.

Hier noch ein paar "sonstige" Fotos von dieser Reise:




















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Freitag, 28. April 2017

Es geht voran
Von filainu, 21:13

Ich habe mich in letzter Zeit etwas rar gemacht, die Zeit ist einfach knapp. Wir werkeln und werkeln und werkeln, manchmal fuehlt es sich an als wuerde man gegen Windmuehlen kämpfen. Aber nun langsam sieht man endlich mal Resultate.

Unser Badezimmer ist nun schon ein ganzes Stueck weiter, wir haben Dusche, Badewanne, Waschbecken, Licht und seit heute funktioniert sogar der Handtuchtrockner.

Vorher:



jetzt:



Leider fehlt noch das WC, welches mal wieder ein Transportschadenopfer geworden ist und zu unserem Glueck auch ueberall ausverkauft war. Heute habe ich endlich eins bestellen können, beim einzigen Anbieter der es angeblich im Lager hat, schaun wir mal ob es wirklich kommt.
Ich glaube dann ist auch so langsam die Zeit rum die man warten muss und wir können endlich auch die Fussbodenheizung in Betrieb nehmen.

Das warme Wasser muesste auch mal noch eingestellt werden, teilweise duschen wir nur lauwarm, mehr Temperatur kommt einfach nicht. Wir werden noch die ersten sein die unter der Dusche erfrieren :-)

Die letzten Tage haben Sven und ich nochmal richtig Gas gegeben und in den Kinderzimmern weitergearbeitet. Decke angebracht, Fussboden verlegt, Deckenleisten und Fensterleisten angebracht, Möbel zusammengebaut und Tueren. Ja richtig, endlich haben wir mal Tueren, ganze 3 Stueck sind schon drin (von 8). Das Alles mag jetzt fuer einen Profi nach einem zwei-Tagesjob aussehen aber man muss ja bedenken wir machen das alles nur nebenbei, neben Arbeit, Arztbesuchen, Vereinstreffen und den ganzen anderen Dingen die das Leben eben nunmal fuer einen bereit hält.

Jedenfalls ist Leif Eriks Zimmer jetzt so gut wie fertig, nur noch ein paar Details sind zu erledigen. Und am Wochenende soll auch Thorbens Zimmer so weit sein.

Vorher:


jetzt:



Mittlerweile haben wir auch unsere Kueche bestellt, diese wird dann im Sommer aufgebaut während wir in Deutschland sind, ganz praktisch, da wird gleich unser Haus mit bewacht. Nur können wir eben den Handwerker nicht ueberwachen, das wird spannend. Es ist jetzt auch nicht so das die Lieferzeit der Kueche so lang wäre, nein, die Handwerker haben nur nicht vor Juli Zeit sie einzubauen. Und weil wir einmal dort waren haben wir auch noch ein paar Schränke fuers Bad bestellt, die kommen schon Ende Mai, so wie auch die Elektrogeräte fuer die Kueche, das muesse so sein. Ich darf gar nicht dran denken was da wieder an Arbeit auf uns zukommt aber man versucht es noch zu verdrängen, erstmal die Räume fertig machen wo es jetzt geht, unser Schlafzimmer und der Vorratsraum sind dann mit als nächstes dran.

Der Winter ist noch lange nicht vorbei ( es schneit hin und wieder und es ist auch einfach zu kalt damit mal grössere Mengen wegtauen wuerde, war heute mal am Meer, dieses ist noch von einer geschlossenen Eisschicht bedeckt, sieht nicht so aus als wuerde dies demnächst aufgehen) und trotzdem ist man schon voll im Sommeraktivitätsmodus, sprich, jedes Wochenende was anderes. Morgen ist letztes Vorbereitungstreffen fuers Ringerturnier. Sonntag ist Maifeuer, nächstes Wochenende hat Thorben wie gesagt Ringerturnier, da muessen die Eltern mit drumherum helfen, das Wochenende drauf hat Leif Erik Fussballturnier und das Wochenende darauf hat Thorben Fussballturnier.

Am Dienstag waren wir auf einer Veranstaltung wo es sie bischen um die Zukunftsplanung des Dorfes gehen sollte, das war mal wieder so eine Kann-Mann-Sich-Schenken-Veranstaltung. Nur Leute jenseits des arbeitsfähigen Alters, dementsprechend ging es nur darum, mehr Plätze im Altersheim und ein betreutes Wohnen zu schaffen. Naja, nun wissen wir das und gehen in Zukunft da nicht mehr hin. Andererseits hat man mal ein paar interessante Fakten ueber unseren neuen Heimatort erfahren, z.B. das 90 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung zum arbeiten in die Städte Piteå oder Luleå pendeln.

Achja in Harads waren wir auch nochmal, den Rest noch aus der Garage holen, nun ist das Kapitel endgueltig abgeschlossen. Nächste Woche will ich nochmal hoch die Stuga ausräumen (also so den Kleinkram den wir behalten wollen) und sauber machen vor dem Verkauf, Mitte Mai soll sie dann ausannonciert werden.

Auch wenn der Fruehling noch auf sich warten lässt, die Zugvögel sind schon da. Nun wimmelt es wieder vor Singschwänen, Enten, Gänsen, Kiebitzen, Grossen Brachvögeln und anderen. Nur die Kraniche glänzen noch mit Abwesenheit. Und gestern habe ich auf dem Heimweg von Piteå sogar eine Elchkuh mit ihrem Kind gesehen, direkt hinterm Wildzaun zupften sie die ersten gruenen Spitzen.

Und wo wir dieses Jahr die Ostereier gesucht haben, das erzähle ich euch in Kuerze

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Sonntag, 09. April 2017

Schneemobiltour- erstens kommt es anders und zweitens als man denkt
Von filainu, 14:41

Ja, ich weiss ich bin euch noch den Bericht von unserem Schneemobilausflug schuldig, hier kommt er.

Nochmal kurz der gedachte und geplante Reiseverlauf:

Freitag Leihhänger holen, nach Harads fahren, Schneemobile und Pulka verladen, in Harads uebernachten und Samstag frueh los.
Am ersten Tag bis Kvikkjokk mit dem Auto, dann abladen und bis Sitojaure, dort erste Uebernachtung. Dann weiter ueber Saltoluokta, Stora Sjöfallet und dann ueber den Staussee bis nach Ritsem. Dort 2 Uebernachtungen, dann weiter ueber Sitasjaure, Hukkejaure nach Singi, dort Uebernachtung. Am nächsten Tag weiter ueber Kebnekaise Fjällstation, Nikkaluokta zuruck nach Saltoluokta, dort nocheinmal eine Uebernachtung und am letzten Tag dann zurueck nach Kvikkjokk und heim. Die Uebernachtungen in Ritsem und Saltoluokta hatte ich vorgebucht.

Die grosse Ungewissheit dieser Tour war die Fahrt ueber den Staussee. Immerhin 60km. Und keine Markierung, kein Weg. Im Internet wird eigentlich nur davon abgeraten, das Eis sei verräterisch. Und dieses Jahr war es noch dazu besonders schlecht.

Daher haben wir uns quasi in letzter Minute noch dazu entschlossen, nicht nach Kvikkjokk zu fahren sondern direkt nach Ritsem. In Ritsem angerufen und noch eine Nacht eher gebucht, das war kein Problem. Und auf dem Weg nach Ritsem wollten wir uns das Ganze nochmal anschauen und dann eben die Runde von Ritsem aus fahren mit Ziel Ritsem, sprich, zum Schluss ueber den Staussee.

Nachdem wir in Jokkmokk schnell am Imbiss ein Mittagessen zu uns nahmen fuhren wir weiter nach Ritsem.




Als wir wir am Stausee langfuhren sahen wir das es eigentlich wirklich nicht möglich war, auf selbigem bis Ritsem zu fahren. Auf dem Eis gab es keine Spuren, es war noch zu zeitig in der Saison, teilweise hätte man auf der Strasse fahren muessen, die war aber streckenweise nichtmal mit Schnee bedeckt da dieser weggeblasen war. Nein, irgendwie waren wir froh, nicht von Kvikkjokk gestartet zu sein.

Dann erlebten wir noch was kurioses, da stand plötzlich ein Auto mitten auf der Strasse, sämtliche Tueren offen und zig Leute (es war ein VW Bus) standen auf der Strasse rum und fotografierten das:



da hätte man ja wirklich wenigstens mal an den Rand fahren können statt die ganze Strasse zu blockieren.

In Ritsem angekommen haben wir uns erstmal eingerichtet. Am Abend kam dann ein Bekannter vom Angelausflug zurueck, einer der beiden die wir letztes Jahr in Ritsem getroffen hatten und die quasi daran Schuld sind das wir in der Piteå Kommun gelandet sind.

Er war dort mit einem Bekannten und man hatte sich natuerlich viel zu erzaehlen.

Wir berichteten von unserer geplanten Tour aber selbst er riet uns davon ab, ueber den Stausee zu fahren. Und er muss es wissen, er kennt dort oben wirklich jeden Quadratzentimeter auswendig. Aber er bot uns an er könne, wenn er am Montag heim fährt, unser Auto mitnehmen und dort abstellen wo der Weg von Nikkaloukta ankommt. Dann könnten wir die Runde fahren und bräuchten nicht ueber den Stausee. Das war natuerlich eine Idee, wir wollten zumindest mal drueber nachdenken.

Als das Gespräch auf die Planung fuer den nächsten Tag kam, meinten die zwei das sie schon was machen wuerden aber nicht angeln, es war zu kalt. Und als wir meinten wir wollten mal nach Kutjaure, beschlossen sie, mitzufahren. Und uns mal bisl die Gegend zu zeigen.

Am nächsten Morgen waren es minus 25 Grad. Blauer Himmel aber deutlich zu kalt zum Schneemobilfahren. Es dauerte bis Mittag, bis die Temperaturen endlich etwas mässig bei nur noch minus 18 Grad lagen und wir uns auf den Weg machten.




Zunächst war uns der Weg bekannt und wir fuhren hintereinander.

Immer mit der Akka in Begleitung.



Irgendwann meinte dann einer der beiden er muesste eine Abkuerzung nehmen oder was auch immer und wir natuerlich hinterher. Ja, nur verliess er den Weg und fuhr im Tiefschnee. Und ich mit meinem Schneemobil, was eigentlich nur fuer Wege geeignet ist samt der Pulka hintendran. Wir folgten ihm eine Weile aber als uns die Bäume zu dicht und der Schnee zu tief wurde beschlossen wir, wieder umzukehren und dem Weg weiter zu folgen. Gesagt getan, es war gerade noch eine Lichtung wo wir umlenken konnten und so fuhren wir zurueck und folgten dann dem Weg zum Kutjauresee.

Dort gabelten uns die zwei dann wieder auf




und fuehrten uns doch noch zur Kutjaurehuette.




Dort gingen wir ersteinmal rein um uns aufzuwärmen. Der Huettenwirt diskutierte ersteinmal etwas rum da wir unsere Mitgliedskarten vergessen hatten bzw. nicht drangedacht hatten sie mitzunehmen aber ich versprach ihm am nächsten Tag nochmal wiederzukommen. mit den Karten.

Rueckzu nahmen wir dann einen anderen Weg. Von der Huette hoch aufs Plateau. Wir sind ja vorletzten Sommer hier gewandert und da wa es unheimlich steil aber jetzt im Winter und mit Motorantrieb war es kein Problem. Wir fuhren einfach geradewegs den Berg hoch, hier gab es keine Spuren mehr nichts.




Aber da es viel weht war der Schnee ziemlich hart gepackt und selbst ich mit meinem Schneemobil sank nicht ein. Und oben angekommen raubte uns der Anblick fast den Atem. Unberuehrtes weiss, soweit das Auge reichte, keine Menschenseele. Einfach nur Stille, Einsamkeit und fantastische Natur. Das war genau das was wir gesucht hatten, hier konnte man auch fahren wie man wollte da es nicht zu einem Naturschutzgebiet gehört.




Unser Bekannter wurde dann plötzlich mit seinen ueber 60 Jahren zum Jugendlichen und versuchte einen sehr steilen Hang hochzufahren, er kam aber nicht bis ganz hoch.


der kleine schwarze Punkt am Hang ist unser Bekannter

Sein Begleiter erzählte uns dann aber das man sicher auf den Berg hochkäme, aber eben ueber den Kamm und nicht an der steilen Flanke hoch. Aber ir versuchten es nicht, schliesslich hatten wir die Kinder auch im Anhänger sitzen. Wir fuhren dann durch das Tal



bis an die Kante wo man einen tollen Ausblick auf den Akkajaure hat



und dann geht es ziemlich steil runter. Aber Schneemobile haben ja zum Glueck auch ne Bremse.

Das war wirklich ein sehr gelungener Ausflug und genau das was wir wollten. Wir beschlossen daher unsere Pläne nochmal zu ändern, die Runde nicht zu fahren sondern lieber stationär in Ritsem zu bleiben, am nächsten Tag nochmal da hoch zu fahren und am Tag darauf einen Ausflug nach Hukkejaure zu machen. Es zeigte sich ja, das man immer erst Mittags los konnte und so ab um 3 wo die Sonne unterging wurde es dann auch wieder empfindlich kalt, unter minus 20 Grad. Man hatte also nur ein recht kurzes Zeitfenster zum Fahren.

Am Sonntag wollte dann unser deutscher Bekannter am Nachmittag zu uns stossen. Also nutzten wir den Vormittag, um noch einmal aufs Hochplataeu zu fahren. Diesmal liessen wir Pulka und die Kinder in Ritsem und fuehren gleich den steilen Weg hoch. Oben angekommen fuhren wir einfach nur so rum, fuhren Hänge hoch und wieder runter, genossen einfach die weissen Weiten.







Und dann wollten wir mal schauen ob es die Möglichkeit gibt ueber den Kamm auf den Berg zu kommen. Stueck fuer Stueck, Huegel fuer Huegel kletterten wir immer höher. Und es ging erstaunlich gut.



Und plötzlich waren wir oben angekommen. Und die Aussicht und der Anblick war einfach spektakulär. Und das lustige ist, da oben hat man sogar Handyempfang.









Man konnte weit nach Norwegen rein schauen, zum Kebnekaise, in den Sarek und in den Padjelanta. Und das Wetter war einfach nur toll, blauer Himmel, Sonne, Windstill. Hier mussten wir unbedingt nochmal mit den Kindern her.

Dann war es auch schon Zeit zurueckzufahren. Als wir ankamen war unser Bekannter auch gerade angereist und dabei sein Schneemobil abzuladen. Perfektes Taiming.

Am Nachmittag wollten wir mit ihm noch eine kleine Runde fahren, zum Eingewöhnen und machten uns auf den Weg nach Sitasjaure. Leider verschwand die Sonne da schon hinter den Bergen uns es wurde ziemlich ungemuetlich. In Sitasjaure wollten wiruns eigentlich aufwärmen man wies uns aber nur einen unbeheizten Raum zu der sich noch kälter anfuehlte als die Luft draussen.

So hielten wir uns nicht lange auf sondern sahen zu, so schnell wie möglich wieder nach Ritsem zu kommen.

Und wieder beschlossen wir eine Planänderung. Wir wollten unserem Bekannten und unseren Kindern den Berg zeigen (der sich beim Blick auf die Karte als Allak präsentierte) und beschlossen daher, am nächsten Tag nicht nach Hukkejaure zu fahren sondern abermals hoch aufs Plateau. Es war einfach nur zu toll dort. Wir packten warme getränke und ein bischen Snacks fuer eine Mittagspause auf dem Berg ein und machten uns auf den Weg. Ich war zunächst bischen skeptisch ob mein Schneemobil den steilen Berg mit Pulka schaffen wuerde aber die Sorgen waren unbegruendet.

Wir fuhrten zunächst wieder erst etwas im Tal rum und beschlossen dann, den Berg noch einmal zu erklimmen. Als ich dann merkte das es fuer mein Schneemobil doch zu anstrengend war, die Pulka hochzuziehen koppelten wir diese an Svens Schneemobil aber auch dieses hatte an einer etwas steileren Steigung Probleme so das wir die Pulka auf halber Höhe stehen liessen und die Kinder fuer die restliche Strecke auf die Schneemobile verteilten.

Das Wetter war zwar auch heute wieder super, leider wehte es aber ziemlich heftig auf dem Gipfel



so das wir beschlossen, das Mittagessen doch lieber in die Kutjaurestuga zu verlegen. Und da konnte ich gleich mal noch unsere Mitgliedskarten vorzeigen. Gesagt getan. Diesmal gingen wir aber nicht erst in die Huette rein, es war so angenehm warm in der Sonne das wir draussen Rast machten.




am Toilettenhäuschen sieht man das durchaus viel Schnee lag, nur eben fest. Habe ich uebrigens auch zu spueren bekommen. Ich wollte ein Fotot von der gleichen Stelle machen wo ich damals im Sommer stand. Kaum verliess ich den Vorplatz der Huette steckte ich bis zur Huefte im Schnee und hatte zu kämpfen wieder rauszukommen.

Aber natuerlich konnte ich es mir nicht verkneifen den Huettenwirt aufzusuchen und die Karten vorzuzeigen. Rueckzu fuhren wir dann ueber den See und am Ufer des Vuoätno (oder wie der Fluss heisst) lang.

Fuer den nächsten Tag war eigentlich noch eine kleinere Tour geplant um dann am Nachmittag zu verladen und nach Saltoluokta zu fahren. Das Wetter war aber nicht so besonders und so beschlossen wir, gleich zu laden und uns auf den Weg zu machen. Normalerweise hätten wir ja nicht erst in Saltoluokta nochmal angehalten sondern wären gleich heim gefahren aber wir hatten ja nunmal die Uebernachtung gebucht samt 3 Gänge Abendbrot, das wollten wir uns dann doch nicht entgehen lassen. Zumal man nur positives hört.

Also alle Schneemobile aufgeladen und die Pulka, das Auto gepackt und die 60 km bis nach Kebnats gefahren. Dort das Auto geparkt, mein Schneemobil und die Pulka wieder abgeladen (Sven wollte sein Schneemobil gleich auf dem Hänger lassen, wie gesagt das Wetter war eh nicht besonders einladend). Sven und Thorben und die Pulka gepackt, Leif Erik hinter mich aufs Schneemobil und los gings ueber den Langas nach Saltoluokta. Halb 1 kamen wir dort an, natuerlich genau in der einen Stunde am Tag wo die Rezeption nicht besetzt ist also hiess es warten. Hätten wir gewusst das die Huetten nichtmal Schluessel haben hätten wir ja gleich einziehen können, wussten wir aber eben nicht.

Um 1 machte die Rezeption wieder auf und wir konnten einchecken und unsere Huette beziehen. Irgendwie fanden wir diese Fjällstation echt ueberschätzt. Wir fanden jetzt gar nix besonderes dort was die ueberhöhten Preise erklären wuerde. Aber immerhin die Huette hatte Strom und Elektroheizung. Der Blick aus dem Fenster war nicht so toll, der Schnee war dort sehr gelb gefärbt da besonders die männlichen Bewohner offensichtlich den Weg zum Toilettengebäude nicht auf sich nehmen wollen.

Ich wollte dann doch noch gerne ein Stueck mit dem Schneemobil fahren und machte mich auf den Weg Richtung Sitojaure. Es herrschte dichtes Schneetreiben und es war diesig. Ich konnte zwar von Markierung zu Markierung fahren, das war kein Problem, aber Freude gemacht hat es nicht, zumal man keinerlei Unebenheiten im Weg sah, die aber reichlich vorhanden waren.

So sah das Ganze aus, wie man sieht sieht man nix:





Nach 4km kehrte ich wieder um, es sollte einfach nicht sein. Und von der Landschaft sah man eh nix aufgrund des Wetters.

Wir waren dann in der Sauna, das war schön entspannend bevor wir uns zum Abendessen aufgemacht haben. Wie gesagt ich hatte das 3-Gänge Menue gebucht, das ist noch teurer als die Unterkunft, sollte aber was besonderes sein, regionale Kueche und so.

Als Vorspeise gab es eine Bouillabesse vom Sik (Felchen), ein Fisch der dort im See gefangen wurde. Naja, war jedenfalls nicht so mein Fall, aber es gab zum Glueck auch Salat.

Dann gab es den Hauptgang, Wildhackbraten mit Kartoffeln und Grillgemuese und irgendeiner Sosse. Das beste daran war wohl das Gemuese von dem ich allerdings nur 3 Stueckchen abbekam da ich mit als letztes am Buffet war da ich mich mit dem Tischnachbarn unterhalten hatte. Und während Fleisch und Sosse nachgefuellt wurde verblieb die Gemueseschuessel leer. Naja, und einfach nur Hackbraten mit Kartoffeln.......weiss nicht kann ich auch zu Hause haben, war nicht direkt was besonderes.

Als Nachtisch gab es dann Blaubeerkuchen mit irgendeiner besonderen Schlagcreme. Diese hat nicht wirklich geschmeckt, der Blaubeerkuchen bzw. das Kuechlein, ca. 5cm im Durchmesser, war auch nicht wirklich herausragend.

Kurz gesagt, wir waren enttäuscht und verstehen nicht was andere so toll an Saltoluokta finden. Hier werden wir nie wieder uebernachten, selbst dann nicht wenn wir das Stueck Kungsleden wandern wollen was dort langgeht.

Am nächsten Tag haben wir dann unsere 7 Sachen gepackt, sind ueber den Langas zurueck zum Auto wo Svens Schneemobil noch unbeschadet und unangetastet auf dem Hänger stand, haben mein Schneemobil und die Pulka verladen und sind zunächst nach Harads gefahren. Dort haben wir alle nochmal gebadet, haben die Autos mit Zeug vollgeladen was eben noch dort war und sind dann nach Huase gefahren. Urspruenglich wollten wir zwar nochmal in Harads uebernachten, hatten aber dann doch keine Lust mehr.

Ja der Ausflug verlief irgendwie total anders als monatelang im Voraus gepeplant und wir haben unsere Pläne mehrmals im Verlauf der Reise geändert aber ein toller Urlaub war es trotzdem (bis auf die letzte Uebernachtung). Wir haben wieder was dazugelernt. z.B. das Anfang März doch zu zeitig ist fuer solche Unteernehmungen weil einfach zu kalt und das Ritsem eine heimliche Perle die wir jeder anderen Fjällstation vorziehen und das Saltoluokta total ueberschätzt ist.

Und hier noch ein paar Bilder die im Text nicht richtig reingepasst haben:














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Montag, 03. April 2017

Ohne Training ist auch kein Problem-oder?
Von filainu, 13:27

Nun will ich doch gleich mal von unserem Wochenende berichten.

Freitag ging es also nach Gällivare. Dort angekommen ins Einkaufszentrum, Startnummer holen und dann ab ins Hotel. Die Wetterbedingungen waren deutlich besser als letztes Jahr, Minusgrade Tag und Nacht, keine eisigen Spuren.

Also habe ich abends noch meine Skier mit Tape versehen, statt wachs, dieses hält locker 50km ohne das man nacharbeiten muss und funktioniert fuer die meisten Schneebschaffenheiten nur eben nicht fuer Eis.

Aufs ausprobieren verzichtete ich diesmal.

Am nächsten Morgen war ich 5.45 munter. Ein Glueck ich hatte mir zwar den Wecker im Handy gestellt aber vergessen auch den Samstag zu aktivieren, er hätte also nicht geklingelt.

Dann erstmal fruehstuecken, habe es mit Haferbrei probiert, ein paar Löffel habe ich runterbekommen mehr nicht, einfach furchtbar dieses Zeug. Auch wenn es sicher gut Energie gibt.

Halb 7 hat mich Sven dann zum Start gefahren, ich habe ich in Ruhe fertig gemacht und punkt 7 bin ich gestartet. Fuer dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen, mal nicht feige zu sein und bei steileren Abfahrten die Skier abzuschnallen sondern ich wollte wirklich mal jeden Meter auf Skiern zuruecklegen. Direkt nach dem Start kam gleich so eine Stelle wo ich letztes Jahr gelaufen bin, diesmal meisterte ich sie auf Skiern. Und dann lief es eigentlich super, ich kam gut vorran, hatte keine Materialprobleme, das Wetter war auch gut, was will man mehr. Nach einer Stunde war ich an Kontrolle Nummer zwei, fuehlte mich super, dachte ich laufe einer neuen Bestzeit entgegen und das so ganz ohne Training. Die Ski machten auch gut mit und weiter ging es. Ich hielt meinen Schnitt von 10km/h bis zu km 25 und war frohen Mutes, fuehlte mich sogar als könnte ich heute noch ne zweite Runde drehen.

Dann begann der steilste Anstieg der Strecke welchem dann die "gefährlichste" Abfahrt folgte. Der Anstieg kostete natuerlich Zeit aber war trotzdem kein Problem. Und auch die Abfahrt meisterte ich AUF Skiern und fragte mich hinterher warum ich da letztes Jahr gelaufen bin.

Irgendwann kam dann noch eine kurze aber gemeine Abfahrt, da steht sogar ein Schild das die die laufen rechts gehen sollen und die die Ski fahren links und da dort alle vor mir die Skier abschnallten habe ich schon kurz ueberlegt aber dann dachte ich nur, wenn ich jetzt wieder kneife dann mache ich es auch in Zukunft und wagte mich die Abfahrt runter. Und es war letztendlich auch nicht wirklich ein Problem.

Und weiter ging es, ich fuehlte mich nach wie vor Fit. Aber irgendwie rann mir plötzlich die Zeit davon. Ich wurde langsamer und langsamer, konnte mir das aber gar nicht wirklich erklären alles lief doch gut. Als mich die Elitläufer jedoch 3km vor der Stelle ueberholten als sie es letztes Jahr taten bekam ich meine Bestätigung das irgendetwas faul war. Und 7km vor dem Ziel bekam ich es dann auch zu spueren. Plötzlich bekam ich Krämpfe, ueberall, in den Beinen, im Ruecken, in den Armen, selbst in den Gesichtsmuskeln. Ich fing an zu zittern und war total kraftlos. Ich nahm dann erstmal solche Kautabletten gegen die Krämpfe aber die halfen auch nur minimal. Kurz vorm Ziel aufgeben kam natuerlich nicht in Frage aber die letzten km wuerden sicher eine Ewigkeit dauern. Die Schokolade die es 5km vorm Ziel gab, hauchte zwar wieder etwas Leben in meinen matten Körper aber auch nur etwas, die Freude am Skifahren kam bis zum Ziel jedenfalls nicht mehr auf.

Kurz nach 13 Uhr war ich dann doch im Ziel angekommen, 5 minuten langsamer als letztes Jahr. Aber deutlich kaputter. Dann habe ich auch noch vor lauter Erschöpfnung das Dehnen vergessen. Dementsprechend kann ich selbst heute noch nur mit grossen Muskelschmerzen laufen (und zwar ueberall im Körper, Beine, Ruecken, Bauch, da sieht man mal was Skilaufen fuer ein Ganzkörpertraining ist). Wenn ich ueberlege, letztes Jahr war ich hinterher sogar noch auf dem Laufband, daran war diesmal nicht zu denken, trotz Schmerztabletten habe ich in der Nacht kaum geschlafen.

Auch wenn ich also auch ohne Training die 50km geschafft habe, das Gefuehl nach dem Lauf und auf den letzten km ist mit Training deutlich schöner.

Und als ich dann mal die Nachrichten durchgeschaut habe die ich letztes Jahr von unterwegs geschrieben habe merkte ich das ich ueberhaupt nicht schneller war diesmal, auch auf den ersten 10km nicht obwohl es sich so anfuehlte. Vielleicht ist das Tape doch nicht so 100 prozentig das was man braucht auch wenn es natuerlich die 50 km gehalten hat aber man verliert scheinbar deutlich an Gleitfähigkeit. Aber dieses ganze Skigewachse ist sowieso ne Wissenschaft fuer sich will man das Beherrschen muss man wohl studieren.

Aber immerhin, ein Erfolg bleibt und zwar der das ich diesmal wirklich nicht einen Meter zu Fuss gegangen. Auch schon ein Fortschritt. Mal sehen wie es dann nächstes Jahr wieder mit Training klappt.

Unser Wochenende war aber ja noch nicht vorbei, denn am Sonntag hatte Thorben noch seinen Kinderlauf. Start war 11 Uhr und 16 Minuten später kam er nach 2,5km schon ins Ziel.

Danach sind wir erstmal nach Harads gefahren, Hausuebergabe stand an. Wir trafen uns also mit dem hauskäufer, uebergaben ihm das Haus, stellten ihn noch bei den Nachbarn vor.....ja das dauert auch alles seine Zeit so das es schon nach 18 Uhr war als wir uns entgueltig auf den Weg nach Hause machen konnten.

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Freitag, 31. März 2017

Relaxwochenende
Von filainu, 07:12

Letzte Woche Donnerstag waren wir nochmal mit beiden Autos in Harads, das Haus weiter ausräumen. Meine Guete, wir hatten zwar das Gröbste mit dem gemieteten Transporter wegbekommen aber diese Reste Krimskrams, da kommt auch noch jede Menge zusammen.

Freitag haben wir dann das neue Auto geholt und den alten in Zahlung gegeben und Samstag durfte der neue dann auch schon ran, erneut fuehrte uns unser Weg nach Harads zum Ausräumen und sauber machen. Immerhin, die oberste Etage schafften wir komplett fertig.



Am Sonntag haben wir das schöne Wetter fuer einen Ausflug genutzt. Wir sind nach Luleå gefahren und dort auf der Eisbahn (die Eisstrassen waren dieses Jahr wegen dem waremn Winter nicht geöffnet) zu einer Insel wo es Waffeln gibt. Leif Erik auf Schlittschuhen, ich zu Fuss und Sven und Thorben hatten sich einen Tretschlitten geliehen. Es war sehr windig so das Sven und Thorben auf Ihren Schlitten davorfuhren ohne ueberhaupt anzuschieben. Das Eis war schon ziemlich in Mittleidenschaft gezogen, ueberall Wasser und Matsche aber immerhin noch tragfähig.

Auf der Insel angekommen und den Waffeln entgegensehend wurden wir gleich enttäuscht, man hatte den Verkauf bereits aufgehört da kaum jemand da war an dem Tag. Ok, bei dem Wind kein Wunder. Immerhin bekamen wir noch was zu trinken und zumindest noch eine kalte Waffel die uebrig war bevor wir uns auf den anstrengenden Rueckweg machten. Diesmal nahmen Leif Erik und ich die Tretschlitten und Thorben und Sven gingen zu Fuss. Das was hinzu Rueckenwind war war nun Gegenwind der einem teilweise den Atem raubte. Aber irgendwie war es trotzdem schön mal wieder rauszukommen.









Und am Dienstag fuehren wir eine letzte Fuhre, machten das Haus sauber und nun ist es endlich uebergabefertig. Nicht zu zeitig denn am Sonntag kommt der Hauskäufer um es in Besitz zu nehmen.

Am Montag kamen dann ueberraschenderweise schon die neuen Fliesen fuers Bad. Aber da ist natuerlich dann auch nicht sofort ein Fliesenleger frei aber seit gestern geht es wieder vorwärts, heute will er fertig fliesen und dann muss es nur noch verfugt werden.

Auch wir machen langsam Fortschritte, die Anzahl Lagerregale im Lager steigt beständig und immer mehr ware findet ihren Platz, in der Kueche habe ich die alten Kellerregale aufgebaut, damit wir erstmal eine vorruebergehende Verwahrungsmöglichkeit haben. Die neue Kueche wird vorraussichtlich Mitte Juli eingebaut, bis dahin brauchen wir ja irgendwie Platz fuer unser Zeug. In den Kinderzimmern arbeite ich auch weiter, gestern habe ich Thorbens Fototapete an die Wand gebracht.




Heute um 12 spätestens geht es dann los nach Gällivare. Unterwegs habe ich fuer Sven eine Massage gebucht als Geburtstagsgeschenk, während ich noch das Ferienhaus schnell fertig mache da unser Hauskäufer dort ein paar Nächte uebernachten möchte bis er das Haus soweit eingerichtet hat.

Die Massage wurde leider heute fruhe storniert wegen Krankheit, schade, so war das nicht gedacht.

Dann gehts weiter nach Gällivare ins Hotel und morgen habe ich meinen 50km Skilauf. Was das jetzt mit relaxen zu tun hat? Nunja, ich laufe ja nicht wirklich mit jemandem um die Wette sondern aus Spass am Skifahren und der Natur und da kann man trotzdem relaxen, die Gedanken mal schweifen lassen und einfach die Ruhe geniessen und da ich so langsam bin habe ich da wirklich viel Zeit dazu. Wird nur spannend ob ich es ueberhaupt schaffe, schliesslich habe ich seit Anfang Januar auf keinem Ski mehr gestanden und eigentlich tut mir auch jede Muskelfaser in meinem Körper weh vom Kisten schleppen, renovieren usw. Aber ich werde heute mal versuchen, keine körperliche Arbeit mehr zu verrichten und noch etwas auszuruhen.

Sven und die Jungs können es sich in der Zwischenzeit im Hotel gut gehen lassen, in die Sauna gehen, im Gym trainieren oder einfach nur entspannen. Am Sonntag dann hat Thorben seinen Kinderlauf, diesmal möchte er ohne Mama fahren :-) und danach gehts zurueck nach Harads zur Hausuebergabe. Auch das ist ein Teil vom Relaxwochenende, können wir doch dann endlich auch mit diesem Thema abschliessen.

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Mittwoch, 22. März 2017

10 Jahre älter in 7 Tagen
Von filainu, 16:44

Die letzten 7 Tage waren einfach nur eine reine Katastrophe. Bis letzten Mittwoch war die Welt noch in Ordnung aber dann kam es knueppeldick.

Es begann am Vormittag auf dem Weg nach Piteå zum Impftermin. Wir hatten den Hänger mit und wollten noch Baumaterial holen.

Am Tag vorher hatte die Bank angerufen das eine Zahlung aus dem Ausland an uns unterwegs sei und das wir doch mal sagen sollten warum wir eine solch grosse Summe erhalten. Wir erklärten dann das wir ja unser Haus verkauft haben und das dies der Kaufpreis ist. Man wollte den Kaufvertrag sehen, da ich derzeit im Chaos nicht weiss wo wir den haben verwies ich an den Makler welcher im gleichen Haus sitzt wie die Bank und ja auch ein Exemplar des Vertrages hat.

Am Mittwoch jedenfalls, wir waren gerade zu Hause losgefahren, ruft der Hauskäufer an, der Makler hätte ihn kontaktiert, er bräuchte noch Unterlagen. Während Sven versuchte rauszubekommen worum es ueberhaupt geht, bog ich auf die Autobahn ein und merkte sofort das bei meinem Auto nicht alle Pferde zu Hause waren, ich kam kaum vorwärts. Sven keine Hilfe da am Telefon. Also hielt ich auf der Autobahn an, dachte die Handbremse beim Hänger ist angezogen. War sie nicht und als sich von hinten ein LKW näherte, stieg ich schnell wieder ein und gab Gas. Mit Muehe und Not kam ich auf 60km/h. Aber immerhin, es fuhr noch und es war auch keine Warnlampe an.

Sven wurde auch nicht wirklich schlau aus dem Telefonat und rief den Makler an. Dort kam dann raus das die Bank die Bezahlung abweisen wollte wegen Geldwäschegesetz. WAS!!! Das durfte doch nicht wahr sein. Wir haben doch schliesslich nachweisen können wofuer wir das Geld bekommen. Ja, aber die Bank hatte keinen Nachweis das der Bezahler das Geld auch ehrlich verdient hat. Ihr könnt euch nicht vorstellen was fuer ein Karusell in unserem Kopf anfing zu drehen. Froh endlich einen Käufer gefunden zu haben, will die Bank jetzt das Geld nicht akzeptieren? Es folgten zig Telefonate mit Bank/Käufer und Makler. Und wir erreichten zumindest das das Geld nicht zurueckgeschickt wurde sondern das man den Vorgang zumindest mal pruefen wollte.

Dazu sollte der Käufer mal nachweisen wo er das Geld her hat.

Ich kuerze das Drama jetzt mal ab, es hat geschlagene 7 Tage unzählige Nerven und Telefonate gekostet bis nun heute endlich das Geld freigegeben wurde. Mittendrin hatte der Käufer schon keine Lust mehr und wollte vom Kauf zuruecktreten, seine Bank drohte mittlerweile auch das Geld zurueckzuholen usw. Die Bank hat dann zum Schluss nichtmal mehr mit uns geredet sondern wenn ueberhaupt dann nur noch SMS geschickt. Und da steht man, will gerne mithelfen um das Ganze zu beschleunigen, kann aber nicht weil keiner mit einem redet. Und ueberhaupt sagte man uns das es uns eh nix anginge, der Käufer hat Nachweispflicht nicht wir. Jaja, aber es ging ja schliesslich um unser Geld.
Mit jedem Tag der ging gab man die Hoffnung ein Stueckchen mehr auf, malte sich den schlimmsten Fall aus nämlich das der ganze Kauf platzt. Aber heute dann endlich der erlösende Bescheid, das Geld wird freigegeben. 2 Minuten später war das Geld auch schon auf meinem Konto.

Der Katastrophenmittwoch war aber damit noch lange nicht vorbei. Zwischenrein rief noch das Finanzamt an und teilte uns mit das unser Haus nicht vor nächstem Jahr zum Eigenheim umgeschluesselt werden kann da der Stichtag immer der 1.1. ist und da war es nunmal noch ein Kindergarten, auch wenn leerstehend. Warum das so wichtig ist? In Schweden bekommt man einen Steuerabzug auf Handwerkerleistungen welcher immer gleich mit der Rechnung verrechnet wird und den wir natuerlich dieses Jahr auch ausschöpfen. bis zu 50.000 SEK pro Person kann man bekommen, wir zusammen also 100.000 SEK. Diesen bekommt man aber eben nur fuer Handwerkerleistung in Eigenheimen. Und der erste Antrag wurde eben abgelehnt weil unser Haus nicht als solches eingestuft ist und eben auch nicht werden kann dieses Jahr.

Mit anderen Worten, uns drohten 100.000 SEK mehr an Handwerkerkosten wenn sich das Ganze nicht lösen liesse. Und es liess sich natuerlich am Mittwoch auch nicht lösen. Gluecklicherweise ist das Finanzamt hier aber mehr auf Steuerzahlerseite als in Deutschland und nach mehreren Telefonaten mit unterschiedlichen Bearbeitern hatte man dann am Freitag einen Weg gefunden das wir doch den Abzug geltend machen können. ok. wenigstens eine Katastrophe abgewendet.

Dann also am Mittwoch das Auto gleich noch in die Werkstatt geschafft.

Zu Hause angekommen der nächste Schock, der Fliesenleger offenbarte uns das sämtliche Fussbodenfliesen einen Produktionsfehler hatten den man auf den ersten Blick nicht gesehen hat, aber als sie ca. 10 Platten verlegt hatten, fiel es auf. Das durfte doch alles nicht war sein, hatten wir nicht schon genug Hiobsbotschaften bekommen innerhalb der letzten Stunden? Der Fliesenleger hat also dann sein Zeug zusammengepackt und ist gegangen, wir mussten uns erstmal um neue Fliesen kuemmern. Heute, 1 Woche später, haben wir dann endlich Bescheid bekommen das die neuen Fliesen irgendwann Ende nächster Woche an uns geschickt werden. Mit anderen Worten, in unserem Bad ist seit einer Woche nichts mehr passiert und es wird noch ca. 2 Wochen dauern bis da was weitergeht.

Und wer sich wundert warum ein Badezimmer in Schweden so lange dauert dem sei erklärt das hier andere Regeln gelten. Hier muss zum Beispiel das ganze Bad leichtes Gefälle haben plus stärkeres Gefälle um die Fussbodeneinläufe rum. Das heisst hier kann man nicht einfach ne Fussbodenmasse giessen sondern man muss das Gefälle aufspachteln und das dauert seine liebe Zeit bei insgesamt rund 30qvm. Weiterhin muss hier, da die Häuser aus Holz sind, eine Wasserundurchlässige Sperrschicht an Wand und Fussboden angebracht werden wenn man fliesen will da ja Fugen nicht wasserundurchlässig sind. Und das Verlegen dieser Schicht dauert auch seine liebe Zeit, die Bahnen muessen ja auch miteinander verschweist werden.

Dann sind auch nicht immer gleich die Handwerker zur Strelle, da können schonmal paar Tage vergehen zwischendrin und ausserdem musste bei uns ja die Grundplatte des Hauses zum Verlegen der Abwasserrohre aufgepickert werden, auch eine Zeitraubende Arbeit, der Beton ist schon recht stabil.

Und durch die ganzen Telefonate mit Finanzamt, Bank, Fliesenlieferant usw ist natuerlich auch sonst so gut wie nichts vorangegangen hier, im Gegenteil, teilweise wusste man gar nicht wo oben und unten ist, man hatte total den Antrieb verloren, wollte am liebsten nur noch weg aus Schweden.

In den 7 Tagen sind wir mindestens 10 Jahre gealtert, soviele Probleme auf einmal und dann auch noch diese Machtlosigkeit, das man selber nix machen kann und ständig und immer wieder den Leuten hinterhertelefonieren muss und diese dann nichtmal ans Telefon gehen weil sie nicht mit einem reden wollen.

Dann hat auch noch Svens Auto angefangen irgendwie komisch zu klingen, dazu kommt noch das die Windschutzscheibe vorgestern gerissen ist und der Tuev steht auch an. Und da Sven eh schon länger ein neues Auto haben wollte, haben wir uns umgeschaut, direkt das Wunschauto gefunden, gestern waren wir dort Probe fahren und am Freitag holen wir ihn ab. Aber natuerlich lief der Termin im Autohaus auch nicht problemlos ab. Der Verkäufer hatte zu Sven gesagt er solle Dienstag zwischen 10 und 12 Uhr vorbeikommen. Kurz nach 11 waren wir dort-der Verkäufer war gerade zur Mittagspause, bis um 12. Na super. Man wollte uns dann inzwischen mal das Auto zeigen und uns probefahren lassen aber dort wo das Auto stehen sollte war nur eine Luecke. Es stellte sich heraus, das Auto war zum Tuev und wurde erst um 1 wieder zurueckerwartet. Also man denkt wirklich man ist im falschen Film. Man wollte dann das Auto vom Tuev zurueckholen, die hatten aber auch Mittag und alles abgeschlossen.

Ok, man versuchte es zu lösen, wir fuhren derweil mal schnell in den Tapetenladen wir mussten noch eine Tapete fuer Leif Eriks Zimmer aussuchen. Eine Viertel Stunde später waren wir wieder im Autohaus und mittlerweile war das Auto da, man hatte es einfach mit dem Zweitschluessel ohne Wissen des Tuevs geholt. Der Verkäufer war unterdess auch aufgetaucht und dann lief alles reibungslos und man war auch sehr bemueht.

Am Sonntag haben wir mal das schöne Wetter fuer einen Spaziergang genutzt, nun ist der Fruehling angekommen, wir haben die ersten Singschwäne gesehen.







ja, die Schneemobilsaison ist nun wirklich vorbei:







Auch wenn der Winter sich noch nicht ganz zurueckziehen will, erst letzte Nacht hat es wieder geschneit.

Am Samstag waren wir mal wieder in Harads, weiter ausräumen. Morgen fahren wir wieder hin und Samstag und dann sind wir hoffentlich fertig mit diesem Kapitel. Am 1.April kommt der Hauskäufer, am 3. April ist Uebergabe und dann ist dieser Vorgang endlich abgehakt.

Achja, mein Auto hat sich auch selbst geheilt, zumindest findet die Werkstatt keinen Fehler. Ich bin zwar der Meinung das immernoch einige Pferde auf der Flucht sind und nicht im Motor aber das werden wir morgen mal sehen wenn wir wieder mit Hänger Autobahn fahren.

Vorletztes Wochenende war hier auf der Ostsee auch Eisangelwettbewerb. Wir hatten zwar keine Lust teilzunehmen, aber mal ne Runde mit dem Schneemobil fahren und mal schauen gehen, ja das wollten wir. Also haben wir gleich mal die örtlichen Schneemobilwege erkundet, praktisch, einer geht direkt hinter unserem Haus lang, und sind zum Hafen gefahren. Dort konnte man unterschiedliche Schneemobile testen. Dann sind wir raus zum Eisangelgebiet gefahren um mal zu schauen. Da kam dann plötzlich ein Mann auf uns zu den wir als denjenigen wiedererkannten der unser Schneemobil gekauft hatte. Und tatsächlich, er war sogar mit selbigem dort. Wir haben ein bischen gequatscht und dann sind wir aber auch wieder zurueck gefahren, es zogen dunkle Wolken am Himmel auf.

Letzten Freitag hatten die Kinder mit der Schule den Schul"wasalauf", da habe ich die Skier hingeschafft. Sah aus wie bei den Profis.



Und Glueck mit dem Wetter hatten sie auch, statt dem angesagten Regen hatten sie Sonne pur.

Achja, am Freitag haben wir dann auch den ersten Schritt zur neuen Kueche gemacht und sind mal zum Kuechenplanungstermin gefahren. Herrlich wenn man da rumgehen kann und auf alles zeigen kann was man haben will und das allerbeste: trotzdem wir alles eingeplant haben was wir wollten lag die Kueche unter unserem gesetzten Budget. Was will man mehr. Und nun da wir endlich das Geld vom Hausverkauf haben, können wir den nächsten Schritt machen, nämlich die Kueche bestellen.

Hier mal der Entwurf:



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Sonntag, 12. März 2017

Endlich was fertig
Von filainu, 20:02

So, sind heil von unserem Schneemobilausflug zurueck aber darueber muss ich euch mal erzählen wenn ich mehr Zeit habe.

Heute ersteinmal zu unserem Wochenende.

Nachdem wir aus den Bergen zurueck waren haben wir hier schnell die Schneemobile vom Hänger geladen und sind gleich nochmal los, die bestellte Auslegware fuer Buero und Stube aus Luleå holen, wenn man schonmal nen 5 Meter langen Hänger hat muss man das nutzen, vor allem wenn die Auslegware eben auch 5 Meter lang ist.

Danach den Hänger zurueckgegeben. Und dann eigentlich ohne Verschnaufpause gleich wieder ins Baugetuemmel gestuerzt. Das Buero sollte nun endlich mal fertig werden. Dafuer musste zunächst die Fototapete wieder von der Wand, da hatte sich nämlich die darunter liegende Tapete gelöst und das sah einfach nur furchtbar aus. Mittlerweile hatte ich einen anderen Tapetenkleister gekauft (wo der 15Liter Eimer ueber 70 Euro kostet) der sich nach Testkleben als sehr haltbar erwies.

Also die alte Tapete samt Fototapete runter (es blutete einem das Herz) und wieder neue Tapete drauf. Am Samstag dann das Ganze zweimal streichen, denn die Fototapete deckt nicht die ganze Wand. Am Nachmittag waren wir dann in Luleå, wegen Kueche schauen, einkaufen usw und am Abend waren wir dann Chinesisch essen.

Und heute vormittag habe ich dann die neue Fototapete rangemacht (gleiches Motiv), dann waren wir zum Schneemobiltag im Hafen, sind danach noch ne Runde mit den Schneemobilen gefahren, dann haben wir das Buero ausgeräumt (wieder die Computer abbauen, die Schreibtische in Einzelteile zerlegen usw) und den Fussboden verlegt. Hinterher alle Bueromöbel wieder rein. Habe sogar schon ein Aktenregal aufgebaut, die restlichen 3 mache ich morgen. Aber damit ist nun endlich unser erstes Zimmer fertig. In den anderen Räumen geht es nicht voran, während unserer Abwesenheit ist nicht eine einzige Fliese mehr an die Wand gekommen, der Fliesenleger war krank, mal sehen ob er morgen auftaucht.

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Freitag, 03. März 2017

Rueckschlag und Tschuess
Von filainu, 12:04

So, nur ganz schnell auf die Schnelle bevor wir uns nachher auf den Weg machen, erstmal ins alte Haus, Schneemobile aufladen, mal wieder baden, Stuga sauber machen und morgen Vormittag machen wir dann los mit den Schneemobilen in die Berge (nachdem wir die andere Stuga noch sauber gemacht haben).

Unsere geplante Route: Kvikkjokk-Sitojaure (erste Uebernachtung)-Stora Sjöfallet-Ritsem (2 Uebernachtungen)-Hukejaure-Singi (Uebernachtung)-Kebnekaise-Nikkaluokta-Saltoluokra (Uebernachtung mit Sauna und 3 Gänge-Menue zum Abendbrot)-Kvikkjokk.

Beim Umbau gibt es (vermutlich) einen Rueckschlag aber davon erzähle ich euch wenn wir wieder da sein

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