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    Unser Leben im wunderbaren Norden
 

Dienstag, 30. August 2016

Die Zivilisation hat uns wieder
Von filainu, 19:26

Wollte uns nur kurz von unserer Wanderung zurueck melden. Mit dem Bericht dauert es leider noch etwas, denn der Alltag hat uns schon wieder im Griff, neben der Arbeit muss man nun auch schon fuer den Winter vorsorgen, gestern war ich Blaubeeren sammeln, die wurden heute zu Marmelade und heute haben wir 4 Eimer Rote Johannisbeeren gepflueckt die werden morgen zu Saft.

Also, etwas Geduld, ich arbeite dran

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Sonntag, 14. August 2016

Hotelempfehlung
Von filainu, 08:29

War jetzt aus privaten Gruenden auf einem Kurztrip in Deutschland und auf dem Rueckweg passten die Fluege einfach nicht, so das ich in Stockholm uebernachten musste.
Ich hatte das Radisson Arlandia gebucht, nicht das was direkt im Flughafen ist sondern das was etwas vom Flughafen entfernt liegt und mit Shuttlebus erreichbar ist.

Ich war wirklich begeistert. Wenn man erstmal weiss mit welchem Bus man fahren muss ist alles super organisiert. Der Bus zu diesem Hotel fährt uebrigens vor jedem Terminal auf Haltestelle 3. Das hatte ich auch im Internet gelesen aber als der Bus kam und da nur etwas von Parkplatz Alfa am Bus stand dachte ich das kann nicht stimmen. Habe dann alle Haltestellen abgesucht, Busse zu jedem möglichen Hotel gefunden nur nicht zum Radisson.
Ein Anruf im Hotel reichte aber um fuer Klarheit zu sorgen, es ist tatsächlich der Bus zum Parkplatz Alfa, der hält unterwegs am Hotel (und unter anderem auch am Jumbohostel).
Der Bus fährt auch 4x pro Stunde zwischen um 4 und 24 Uhr so das alsbald der nächste kam. Und schon der Busfahrer super freundlich, begruesst jeden Fahrgast sehr nett.

Das Hotel auch sehr empfehlenswert, sauber, super Betten, super Service, super ruhig. Das Fruehstueck auch toll und da ich nur mit Handgepäck reiste brauchte ich nicht so zeitig am Flughafen sein. 1 Stunde vor Abflug nahm ich den Bus zum Flughafen (wieder super freundlicher Busfahrer), ne Viertelstunde später war ich schon durch die Sicherheitskontrolle und am Gate. Reibungslos.

Ich weiss gar nicht ob ich es schon erwähnte, aber wir haben von Norwegian alle unsere Ausgaben fuer die Autofahrt nach Stockholm wiederbekommen, die nicht genutzten Fluege, Kilometerentschädigung, das Fruehstueck und die 250 Euro pro Person die einem zustehen wenn der Flug so kurzfristig abgesagt wird.

Allerdings kann ich Norwegian trotzdem nicht empfehlen. Als ich die Fluege nach Deutschland buchte hatte ich die Wahl, mit Norwegian von Luleå und dann 4 h Aufenthalt in Stockholm oder fuer 20 Euro mehr mit SAS von Luleå, dann 1h Aufenthalt und mit Norwegian weiter. Ich entschied mich fuer letzteres, zum Glueck. Der Norwegianflieger von Luleå hatte nämlich so viel Verspätung das ich den Anschlussflug in Stockholm nicht mehr bekommen hätte.

Und generell ist Puenktlichkeit nicht mehr so gross geschrieben wie es scheint, von 4 Fluegen ist 1 einziger puenktlich gestartet, nämlich der SAS Flug. Die anderen 3 alle Norwegian sind alle zu spät gestartet und zwei davon auch zu spät gelandet, einer konnte den Verzug unterwegs wettmachen. Wer also mit Norwegian fliegt, auf jeden Fall längere Umsteigzeiten einplanen.

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Sonntag, 07. August 2016

Vorbereitungen
Von filainu, 10:41

Nun stecke ich schon voll in den Vorbereitungen unserer Wanderung.

Eins ist sicher, eine schlechte Planung kann man mir nicht unterstellen, hier mal ein Blick auf meine Einsatzzentrale:



Da sich die Wanderung ja bis ueber den Schulanfang hinaus erstreckt, ging nicht anders da ich nächste Woche ersteinmal noch zu einem wichtigen privaten Termin nach Deutschland möchte, haben wir natuerlich schon das Schulfrei beantragt und genehmigt bekommen.

Der Helikopter ist gebucht, ebenso das Zimmer in Ritsem. Die Busverbindungen sind rausgesucht, und ich habe schon begonnen die ersten Lebensmittelvorräte zusammenzutragen. Das Lustige ist wir muessen fast nichts kaufen da ich alles schon nach und nach zusammengesammelt habe. Auch ist schon fast alles an Fleisch und Wurst getrocknet, nur Huehnchen muss ich noch machen.



Ansonsten ist der Sommer hier definitiv vorbei, gerade sah ich das sich die Schwalben schon versammeln. Nachts wird es nun richtig kuehl und oft gibt es Nebel.

Haus technisch kann sich mit etwas Glueck in den nächsten Wochen auch so einiges entscheiden, nächste Woche haben wir noch eine Hausbesichtigung fuer unser Haus, schon die 3. fuer die gleichen Leute, danach wird sich sicher entscheiden ob oder ob nicht sie das Haus kaufen wollen und auch wir haben ein Haus gefunden was uns zusagt, wir halten uns da aber noch etwas zuruck und warten ersteinmal ab was passiert, wir hatten einen Besichtungstermin vor den eigentlichen Terminen welche erst nächste Woche sind. Diese muessen wir ersteinmal abwarten und schauen was passiert. Aber nach dem Wanderurlaub sind wir da auch schon schlauer.

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Donnerstag, 04. August 2016

Bornholm
Von filainu, 05:43


Bevor wir schon bald unser letztes Abenteuer in diesem Sommer antreten, eine Bergwanderung, kommt hier ersteinmal unser Inselurlaubsbericht.

Erster Tag, Anreise

Wie neulich schon berichtet hatten wir Gefallen am Nachtfahren gefunden. Folglich starteten wir auch diesmal abends, 22 Uhr. Da wir ja, je länger wir weg sind, umsomehr Arbeit aufzuholen haben versucht man natuerlich, den Urlaub nicht unnötig in die Länge zu ziehen vor allem nicht wenn es um An- und Abreise geht. Daher wollten wir die Strecke bis nach Ystad (reichtlich 1600km) in einem Ruck durchfahren, ohne Zwischenuebernachtung. Die Fähre ging abends 20.30 Uhr und da man ja etwas Marginal mit einrechnen muss bei so einer langen Strecke war wie gesagt der Start 22 Uhr.

Ich hatte es sogar geschafft mich nachmittags etwas hinzulegen, also waren die Aufgaben beim Start klar verteilt, ich steuerte und Sven sollte versuchen, zu schlafen.

Und auch diesmal gab es wieder jede Menge Elche zu sehen. Die ersten zwei standen gleich in Sunderbyn hinterm Wildzaun und schauten auf die Strasse, eine Art Abschiedskomitee. Und bis 100 km vor Umeå sollten noch 6 weitere Elche gesichtet werden. Hach ich bin immernoch ganz verrueckt nach diesen Tieren.

Die Fahrt ging relativ geschmeidig, wir kamen gut voran. Selbst am Vormittag durch Stockholm war kein Problem. Man wurde zwar auf der Autobahn gewarnt man solle Umleitung fahren da es auf einer Bruecke zu massiven Behinderungen fuehren könne aber eben gerad enicht als wir dort langfuhren und ich war froh das wir nicht Umleitung gefahren sind. Kurz nach Stockholm machten wir dann ersteinmal einen Einkaufsstop. Schliesslich braucht man im Urlaub auch was zum Beissen und man weiss ja nie wie die Preise auf so einer Insel sind.

Dann fuhren wir gleich erstmal in die falsche Richtung auf die Autobahn, das macht dann gleich nen Umweg von 28km, da die nächste Abfahrt 14km entfernt lag. Ein Glueck das wir genug Zeitpolster hatten. Gegen halb 11 hielten wir dann an einem wirklich schönen Parkplatz, an einem Fluss und mit jeder Menge Obstbäumen und -sträuchern. Hier pausierten wir etwas länger und machten eine Art Brunch, also ein spätes Fruehstueck und gleichzeitig ein zeitiges Mittag. Das Wetter passte auch.




Wir hatten den Parkplatz verlassen und noch nichteinmal richtig Reisegeschwindigkeit erreicht als sich plötzlich der Himmel öffnete und es aus Eimern goss. Selbst der Turbogang des Scheibenwischers (wo man denkt gleich fliegen die Scheibenwischer davon) schaffte diese Wassermassen nicht und so hiess es, langsam fahren bis das Unwetter vorbei ist. Eine halbe Stunde später dann noch einmal das gleiche Spiel und ich bewunderte die Besonnenheit der Autofahrer, es wurde stets sofort die Geschwindigkeit angepasst, auch auf der Ueberholspur.

Als sich dann abzeichnete das wir gut in der Zeit liegen liessen wir es auch etwas langsamer angehen. Wir assen gemuetlich einen Eisbecher in Höör und kamen dann am Nachmittag in Ystad an. Nun mussten wir uns noch die Zeit bis zur Abfahrt vertreiben und fuhren zu den Ales Stenar, eine alte Schiffsetzung aus der Wikingerzeit. So heisst es zumindest.




Ich persönlich konnte da nicht mal ein Schiff drin erkennen, das hätte auch ein Auge oder sonstwas sein können aber egal, wir haben es mal gesehen und die Aussicht von da oben war schon toll. Was mich nur immer wieder wundert sind die Touristen. Ich meine das man an so einem Platz nicht alleine ist ist mir schon klar aber muessen die Kinder denn wirklich auf jedem der gefuehlt 100 Steine mal draufgestanden haben? Und warum legt man sich mitten auf eine Wiese, die uebersäht mit Schafskacke ist so das man gar keine Stelle finden kann wo man nicht drin liegt und ausserdem unzählige Touristen direkt an einem Vorbeilaufen?




Danach sind wir noch zum Hafen gegangen und haben Abendbrot gegessen, Sven einen Krabbenburger (Spongebob lässt gruessen) und ich hatte eine Art Fischfrikadelle mit lecker hausgemachtem Kartoffelbrei.




Danach war es dann auch Zeit zum Schiff zu fahren. Wir waren beide doch sehr muede und freuten uns schon auf unsere Hotellbetten. Die Huette auf dem Campingplatz hatten wir ja erst ab Samstag gebucht, so das wir erstmal eine Nacht in Ystad im Hotel uebernachten wollten um dann ausgeruht nach der langen Reise unsere beiden Jungs wiederzutreffen, welche mit meinen Eltern ebenfalls am Freitag angereist sind.





Die Ueberfahrt erinnerte mich schwer an unser Nordkapabenteuer, das Schiff schaukelte wirklich sehr hin und her, ich kämpfte mit der Uebelkeit, an ein Nickerchen war nicht zu denken.

Die Fähre kam puenktlich in Ronne an und wir fuhren zum Hotel. Dieses war jedoch verschlossen. Ok, war ja schon spät aber ich hatte bei Buchung die vorraussichtliche Ankunftszeit mit zwischen 22-23 Uhr angegeben, man wusste also das wir kamen. Dachte ich.

Auf der Rueckseite des Hauses gab es ein Porttelefon welches ich benutzte. Eine Frau antwortete und war ganz erstaunt als ich sagte wir hätten ein Zimmer gebucht. Sie hätte keine Buchung. Sie käme aber trotzdem vorbei.

Wir warteten mindestens eine halbe Stunde, es tat sich nichts, es kam niemand. Ihr könnt euch vorstellen wie es uns ging, wir wollten einfach nur schlafen und dann das. Noch dazu waren die Akkus unserer Handy auch nahezu null, grossartig rumtelefonieren ging also auch nicht. Nun, was soll man machen.

Wir fuhren etwas in der Stadt rum und suchten nach anderen Hotells oder Unterkuenften aber die meisten hatten schon zu um diese späte Zeit. Wir fuhren dann zur Tankstelle und fragten ob man dort eine Idee hätte wo wir noch ein Bett fuer die Nacht bekommen aber ausser den Hotels wussten diese auch nichts. Aber immerhin durften wir deren Telefon benutzten und bisl rumtelefonieren. Aber bei denen die noch offen hatten kam immer die gleich Antwort: ausgebucht. Nun war guter Rat teuer.

Wir fuhren noch zum Raddisson Blue Hotel, diese hatten nicht geantwortet aber eigentlich 24 h offen. Das Hotel war auch offen, man konnte reingehen aber es war kein Personal da. Es gab ein Telefon wo man den Höhrer abnehmen sollte und auf Antwort warten sollte aber es antwortete niemand. Wir hätten dort in Ruhe das ganze Restaurant ausräumen können, es hätte keiner gemerkt. Aber danach stand uns nicht die Lust wir wollten nur schlafen.

Um das ganze abzukuerzen, bis 1 Uhr in der Nacht suchten wir noch vergeblich nach einer Unterkunft und beschlossen dann notgedrungen die Nacht im Auto zu verbringen. Wir fuhren zum Campingplatz, stellten uns auf den Parkplatz und versuchten zu schlafen. Nach 10 Minuten sprach Sven aus was ich auch schon dachte, es geht nicht hier zu schlafen. Also fuhren wir wieder und suchten uns einen Parkplatz im Wald. Irgendwann gegen 2 Uhr versuchten wir dann, etwas zu schlafen.

Tag 2 Samstag

Nun sind unsere Autositze nicht die bequemsten, auch wurde es kalt im Auto und wir hatten weder Decken noch sonst irgendetwas mit was uns die Nacht hätte angenehmer machen können, kein Wunder also das wir 4.30 Uhr schon wieder wach waren und nicht mehr einschlafen konnten. Und so fuhren wir wieder los und umrundeten die Insel, beim Autofahren vergeht die Zeit eigentlich recht schnell, kostet halt nur Benzin. Dann kamen wir wieder am Parkplatz an der eigentlich direkt am Meer lag und gingen noch ein Stueck spazieren. Die Insel kannten wir nun schon fast in und auswendig, zumindest die Strassen selbiger.

Danach machten wir uns auf den Weg zum Campingplatz. Wir hatten in der Nacht schon nach den Öffnungszeiten gekuckt und die Rezeption sollte 7.30 Uhr aufmachen. Wir setzten unser letztes Fuenkchen Hoffnung darin, vielleicht schon vorzeitig ins Ferienhaus zu können, denn bis 15 Uhr zu warten hätten wir wohl wirklich nicht mehr durchgehalten, immerhin waren wir nun schon seit 48 Stunden wach.

Um 7 waren wir an der Rezeption und beschlossen gerade, noch einen Rundgang ueber den Campingplatz zu machen und mal zu schauen ob wir meine Eltern finden als ein Campinggast kam und meinte wir könnten ruhig reingehen, es wäre schon offen. Und tatsächlich, die Rezeption war schon offen da der Besitzer schon am Brötchen backen war. Und ob ihr es glaubt oder nicht, unsere Huette war tatsächlich schon frei. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie gluecklich wir waren. Wir suchten dann noch das Zelt meiner Eltern auf um Bescheid zu sagen das wir da waren und bis Mittag nicht gestört werden wollten aber dort herrschte noch absolute Stille also sind wir direkt zum Ferienhaus und haben ersteinmal bis Mittag geschlafen.



Dann kamen meine Eltern und die Jungs vorbei, die Wiedersehensfreude war natuerlich gross, immerhin waren die Jungs nun 3 Wochen ohne uns in Deutschland.

Wir beschlossen dann, ersteinmal einkaufen zu fahren, wir waren zwar auf der Hinfahrt einkaufen aber ihr wisst ja wie das ist, irgendwas vergisst man immer. Und während Sven mit den Jungs und meinem Vater zurueck zum Ferienhaus fuhr sind meine Mum und ich den Strandweg zurueck gelaufen.

Unterwegs trafen wir auf diese Gesellen, die man ueberall an der Kueste Bornholms sehen kann:




3 Tag Sonntag, Hammarshus

Am heutigen Tage stand zunächst ein Ausflug zur Festungsruine Hammarshus auf dem Programm, welche gar nicht so weit weg von unserer Unterkunft lag.

Während ich das Fruehstueck vorbereitete gingen meine 3 Männer im Pool baden.

Und nach dem Fruehstueck ging es dann auch gleich los Richtung Festung.




Zu unserem Erstaunen kostete weder der Parkplatz Gebuehr noch verlangte man Eintritt und man konnte sich alles anschauen. Wie liefen also dort eine Weile herum, genossen die tolle Aussicht, entdeckten den Burggeist und vieles mehr.







Wie man sieht gab es auch hier wunderliche Touristen die sich ausgerechnet an so einer ueberlaufenen Touristenatraktion fuer ein Nickerchen auf den Rasen legen. Nunja, wer es mag...

Danach fuhren wir zum Hammarhafen. Wir wollten mal sehen was es dort so gibt, laut Beschreibung z.B. einen windgeschuetzten Strand. Den Strand fanden wir aber von windgeschuetzt konnte keine Rede sein und so wie es an dem Tag windete war an Baden nicht zu denken.

Wir assen eine Kleinigkeit zu Mittag und stellten hier das erste Mal fest das man mit schwedischer Kreditkarte aufgeschmissen ist. (wohl nicht nur mit schwedischer, generell mit ausländischer). Man nimmt nur dänische Karten oder Bargeld. Bargeld allerdings nimmt man auch schwedische Kronen oder Euro, aber der Kurs ist natuerlich zu Ungunsten des Käufers, wir mussten also bei nächster Gelegenheit doch Bargeld beschaffen. Und das wo man es so gewohnt ist alles mit Karte zu zahlen.

Danach teilten teilten wir uns dann auf. Meine Mum und ich wollten wandern gehen, alle Jungs und Männer waren nicht von der Idee begeistert und zogen es vor, wieder zum Campingplatz zu fahren und statt dessen den Pool unsicher zu machen.

Und ich fuhr mit meiner Mum zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, ein schöner Sandstrand der auch gleich fuer die kommenden Tage abgespeichert wurde.




Ich hatte eine Beschreibung fuer eine 7km Wanderung gefunden und diese wollten wir gehen. Zunächst fuehrte uns der Weg immer an der Kueste lang, von der tollen Aussicht abgesehen kamen wir auch an einem kleinen Leuchtturm und einer Kapellenruine vorbei.






Auch war hier in diesem Gebiet der halbe Bauernhof vertreten, wir trafen auf Schafe, Kuehe, Ziehen und auch einen Hasen sahen wir.






Weiter ging der Weg, stets an der steinigen Kueste entlang.





Dann kamen wir an einem Vogelfelsen vorbei, was fuer ein Getöse dort war. Unzählige Möwen brueteten bzw wohnten hier, die Jungen waren schon fast so gross wie ihre Eltern (und wollten immernoch gefuettert werden).








Danach wurde der Blick frei auf die Festung Hammarshus und auch den Hammerhafen, ein tolles Panorama.




Kurz darauf fuehrte uns der Weg von der Kueste weg an mehrere Teiche, der eine war offensichtlich ein Angelteich und wurde als solches gleich im Hinterkopf gespeichert und der andere war ein alter mit Wasser gefuellter Steinbruch um den sich unzählige Menschen versammelt hatten. Den Grund bekamen wir dann auch gleich zu sehen, zum Einen gab es dort eine Klippe wo die ganz Mutigen runterspringen konnten und zum anderen gab es dort eine Zip-Bahn, also wo man so am Seil hängend runterrasen kann, man bekommt einen Gurt um, muss dann hoch auf die Felsen gehen und wird dann eingeklinkt um die 290 Meter runterzurasen und schliessliche im Wasser zu landen. Ach schwer zu beschreiben schaut einfach selbst:





Wir mussten auch auf den Berg hoch und kamen dann in der Fortsetzung zu einem Leuchtturm ganz oben auf dem Berg (Es gibt ja keine wirklichen Berge auf Bornholm, mit 70 Metern ueberm Meeresspiegel war der Huegel deshalb schon ein Berg).




Apropos Berge, Bornholm hat ja angeblich sogar ein Abfahrtsgebiet mit Lift und 3 Abfahrten, ehrlich gesagt wo das sein soll ist uns bis zum Schluss schleierhaft geblieben, immerhin sind wir die Insel mehrfach umrundet und auch wuer durchgefahren aber von einer Erhebung die auf ein Skigebiet hinweisen könnte war weit und breit nix zu sehen).

Jedenfalls konnte man auf den Leuchtturm hoch, auch das kostenfrei und von dort hatte man natuerlich eine unglaubliche Aussicht.




Dann haben wir unsere Wanderrunde noch vollendet, zum Schluss fing es auch noch an zu regnen, aber da erreichten wir auch schon das Auto. Irgendwie habe ich dann auch festgestellt das wir zweimal den Weg verfehlt haben und woanders langgegangen sind aber egal, wir haben zurueck zum Auto gefunden und das war die Hauptsache.

4.Tag Montag Roadtrip

Heute gingen meine Eltern und wir getrennte Wege, meine Eltern fuhren nach Arnager um nach Fossilien zu suchen und wir machten einen Roadtrip, sprich fuhren einfach die Kuestenstrasse entlang und hielten dort wo wir etwas interessantes fanden.

Nach dem Bad im Pool und dem Fruehstueck ging es los. Der erste Stop fuehrte uns nach Nexö zu einem Einkaufsbummel, ich brauchte dringend einen Guertel, das Stueck Wäscheleine was ich von meinen Eltern bekam war wirklich nur eine Notlösung. Und ausserdem wollten wir mal schauen was es so gab. Nicht viel muss ich dazu sagen aber immerhin ein Buch und schliesslich einen Guertel haben wir gekauft. Dann waren wir noch in der Touristinformation und haben uns mal bezueglich Angeln erkundigt, wie und wo und was es kostet.

Und weiter ging die Fahrt, durch Balka, nach Åkirkeby wo wir uns im Netto einen Salat zum Mittag gekauft haben, weiter zu einem Parkplatz wo wir selbigen zu uns nahmen und uns ein paar Kirschen pflueckten die ja wirklich ueberall auf der Insel rumstehen. Natuerlich muss man erfinderisch sein um an die leckeren Fruechtchen ranzukommen, denn mannshoch kann ja jeder pfluecken und da ist man selten der Erste.




Dann sind wir noch an einem Automuseum vorbeigekommen dem wir ebenfalls einen Besuch abstatteten.





Im weiteren Verlauf machten wir dann noch an einer Minigolfbahn Halt. Minigolfbahnen gibt es zwar ueberall auf der Insel, selbst auf unserem Campingplatz aber diese hier war besonders schön und deshalb wählten wir diese aus. 18 Löcher gab es zu spielen, mit Wassergraben, Sandbunkern und anderen Hinternissen, fast wie beim richtigen Golf nur eben im Miniformat. Natuerlich mussten auch wir hin und wieder den Ball aus dem Wasser fischen und die ein oder andere Bahn liess sich von keinem von uns bezwingen aber es hat auf jeden Fall Spass gemacht.





5. Tag Dienstag

Der heutige Tag war wieder vollgespickt mit Aktivitäten. Nach dem morgendlichen Bad und dem Fruehstueck ging es zunächst zu den Heiligtumsklippen, Steinformationen an der Kueste, gar nicht weit vom Campingplatz entfernt.

Man läuft also oben an der Steilkueste entlang, hin und wieder hat man tolle Ausblicke auf die Steinformationen und hin und wieder steigt man auch eine Treppe runter und wieder hoch. Und nach einigem Hoch und Runter hat man dann den ganzen Weg abgelaufen und geht wieder zurueck zum Auto. Natuerlich sehen die Klippen interessant aus und es ist ja nie verkehrt sich etwas zu bewegen aber ansonsten fand ich jetzt aber gar nichts so Besonderes dort. Aber wir haben es eben mal gesehen und natuerlich auch ein paar Fotos gemacht:







Danach wollten wir nach Allinge in die Touristinfo um mal wegen Angelkarte fuer den Angelteich zu fragen, welchen meine Mum und ich beim Wandern gesehen haben. Zunächst war es aber Zeit fuers Mittagessen, welches wir in der Räucherei zu uns nahmen. Sven ass vom Buffet, fuer mich gab es ein Brot mit gräuchertem Aal und die Kinder waren gluecklich das man ausser Fisch auch Chicken Nuggets bekommen konnte.

Danach war wieder Aufteilen angesagt, während ich mich mit meinem Vater auf die Suche nach der Touristinfo machten, fuhr Sven schonmal mit meiner Mum und den Kindern zum Strand.

Die Touristinfo war recht schnell gefunden, die Angelkarte zunächst ein Problem, der Besitzer hatte nämlich dieses Jahr noch keine Angelkarten vorbeigebracht. Aber man fand dann doch eine Lösung, nämlich die Karte im Internet zu erwerben und ausgestatt mit der Angelkarte fuhren auch wir zum Strand um Sven dort aufzusammeln und angeln zu gehen.

Der Angelteich erwies sich als ziemlicher Bluff, vielleicht kann man es auch aufs Wetter schieben jedenfalls biss auf Spinner gar nichts. Auch nicht auf meinen Mais. Und dabei sollte es ja angeblich Karpfen und Hechte und Barsche und alles Mögliche dort geben. Das Einzige was zumindest einen kleinen Erfolg brachte war als mein Vater einen Wurm gesucht hat. Da biss es tatsächlich, zunächst ein Minibarsch und dann noch zwei Rotaugen ueber die mein Vater meinte, sie hätten eine ganz ordentliche Grösse fuer Rotaugen. Ich kann das nicht beurteilen mit dieser Fischart kenne ich mich nun gar nicht aus.

Mein Vater lief dann zum Strand zu meiner Mum und den Jungs während Sven und ich unser Glueck nochmal an einem Steg versuchten (wieder ohne auch nur einen Biss).Nebenan angelten zwei Kinder mit Wurm und holten einen kleinen Barsch nach dem anderen raus. Fuer die Kinder natuerlich ein Riessenspass und so behielten wir es trotzdem im Hinterkopf um eventuell mit unseren Jungs nochmal dorthin zu fahren, Kinder angeln ja in Dänemark kostenlos.

Als wir dann keine Lust mehr hatten fuhren auch wir zum Strand und holten unsere Kinder ab. Dann sind wir nochmal in den Hafen von Allinge gefahren, haben lecker Eis gegessen, sind etwas bummeln gewesen und haben uns bei einem Schweizer Bäcker leckere Gebäckteilchen gekauft.

Damit war der Tag aber noch nicht zu Ende. Am Abend fuhren wir ins Mittelalterzentrum wo gerade im Rahmen der Mittelalterwoche Feuernächte veranstaltet wurden. Beginn war 18 Uhr, Ende war fuer 24 Uhr angegeben also fuhren wir erst 20 Uhr dorthin damit es nicht zu lange wird, denn bis zum Schluss wollten wir schon bleiben denn dann sollte es Feuerwerk geben.

Dort angekommen schauten wir uns zunächst ersteinmal auf dem Gelände um, besuchten die Mittelalterlichen Zelte, schauten uns einfach alles an was es dort gab.






Auf der Buehne wurde derweil mittelalterliche Musik dargeboten, unter anderem von der deutschen Gruppe Scherbelhaufen. Auch Gaukeleien und Akrobatik wurden dargeboten. Das Ganze war wirklich kurzweilig, jeder Auftritt dauerte im Schnitt nur 15-20 Minuten so das es ständig Abwechslung gab. Als die Dunkelheit dann hereinbrach hab es den Auftritt des Feuerdämonens und der Feuertrolle und ueberall wurde Fackeln angezuendet und einen Feuershow dargeboten.





Und ehe man es sich versah war es 22.50 und das grosse Feuerwerk wurde abgefeuert (24 Uhr war nämlich der absolute Schluss, die Veranstaltung war schon 23 Uhr zu Ende und man hatte dann noch eine Stunden Zeit den geordneten Rueckzug anzutreten, da waren wir aber auch nicht böse drueber).

Das Feuerwerk hat mich wirklich ueberrascht. Diese Feuernächte fanden ja an 3 Tagen statt und ich persönlich rechnete da eher mit einem kleinen Feuerwerk aber das war es ganz und gar nicht. Es war ein richtig tolles Feuerwerk welches so manches Silvesterfeuerwerk in den Schatten stellte.

6. Tag Mittwoch

Heute sollte laut Wettervorhersage der wärmste Tag unseres Urlaubs werden was lag da näher als einen richtigen Strandtag einzulegen. Da der Nordstrand vorwiegend aus Steinen besteht ging unsere Fahrt dieses mal Richtung Suedosten, nach Dueodde an den Sandstrand.

Wir haben gerade noch so eine Parkluecke ergattert und sind durch eine tolle Duenenlandschaft zum feinweissen Strand gelaufen. Trotz der vielen Menschen ging das Gedränge noch, man war zwar nicht alleine aber ich meine an der deutschen Ostseekueste hat man seinen Nachbarn näher bei sich als hier. Mir persönlich ist das Wasser ja nahezu generell immer zu kalt zum Baden und so begnuegte ich mich zunächst mit Sonnenbaden während die Kinder und auch Sven und meine Mum im Wasser tobten.




Selbst wenn nach nicht allzulanger Zeit dicke Wolken aufzogen hatte doch die Sonne eine solche Kraft das ich mir in der kurzen Zeit einen kräftigen Sonnenbrand zuzog. Aber das merkt man ja meist erst am Abend. Bevor wir uns auf den Rueckweg machten nahm auch ich mir ein Herz und ging kurz mit baden.

Zurueck im Ferienhaus merkte man dann natuerlich den Sonnenbrand erst so richtig. Die Jungs waren dann nochmal im Pool baden und ich versorgte meine Haut mit reichtlich After-Sun-Lotion.

7. Tag Donnerstag

Auch heute zogen Sven, ich und die Jungs zunächst alleine los. Meine Eltern wollten am Vormittag schon zusammenpacken und Zelt zusammenbauen und wir machten nochmal einen Roadtrip.

Zunächst fuhren wir zu einem Krämermarkt, angepriesen mit Händlern von Nah und Fern. Hm, na entweder wir hatten falsche Vorstellungen von einem Krämermarkt oder die Dänen wussten nicht was das ist auf jeden Fall entpuppte sich der Markt schlicht und ergreifend als Flohmarkt. Das war ja nun nicht so unser Ding, einzig es gab auch ein Käseauto wo ich etwas kaufte, Schafskäse, Bierkäse und geräucherten Käse.

Wir versuchten dann in der Touristinfo Geld zu tauschen, wir hatten das in Nexö gesehen das dies möglich ist, man verneinte unsere Anfrage jedoch mit dem Hinweis dies gänge nur in Nexö oder Ronne. Ok, wieder was gelernt, also blieb doch wieder nur der Automat.

Weiter ging es zu einem Wikingerhof dessen Betreiber sehr fuer seine Messer bekannt sein soll. Er hatte auch tolle Messer, jedoch waren diese uns einfach zu teuer nur als Schmuckstueck denn zum Benutzen sind sie echt zu schade.

Auf dem Hof kann man auch einiges machten, Hufeisen werfen, mit Holzschwert und Schild kämpfen, Brettspiele machen und Armbänder mit eigenem Namen drauf herstellen.




Wir probierten nahezu alles aus. Auch wollten die Kinder unbedingt eine Halskette kaufen und wir kauften uns eine Flasche Met.

Dann ging die Fahrt weiter nach Åkirkeby, unterwegs kauften wir uns an einem der zahlreichen Strassenverkaufsstände Honig. Wir gingen einkaufen, die Jungs wollten wieder Salat, den wir dann am gleichen Parkplatz zu uns nahmen wie letztes Mal.

Danach ging es weiter zum Verteidigungsmuseum in Ronne. Hier sollten Schwarzpulverwaffen abgeschossen werden. Das Museum war so......naja, mein Ding ist es eh nicht so und Sven meinte es wären viele Fehler in den Beschreibungen (also nicht Rechtschreibfehler sondern inhaltliche). Und ich fand es gab dort auch nicht so viel Besonderes zu sehen. Die Schwarzpulverwaffenvorfuehrung fanden wir auch nicht, auf Nachfrage sagte man uns diese sei schon vorbei fuer heute, wir hatten sie um eine halbe Stunde verpasst.




Unser nächster Anlaufspunkt war dann Hasle wo wir uns den Hafen anschauen wollten und ueberhaupt waren wir hier noch nicht. Auch wurden hier Kanal- und Hafenrundfahrten beworben.

Die Rundfahrten fanden wir nicht und selbst wenn, der Hafen ist so klein, da braucht man keine Rundfahrt. Aber wir assen in einem Strandcafe ein lecker Eis bevor wir uns auf den Weg zurueck zum Ferienhaus machten.

Den Nachmittag verbrachten die Kinder dann noch mit meinen Eltern, gingen im Pool baden, ans Meer Steine suchen und spazieren, denn am Abend hiess es Abschied nehmen da meine Eltern am nächsten frueh beizeiten los mussten zur Fähre heim.

Vorletzter Tag Freitag

Fuer heute war so etwas wie ein Ruhetag angesagt. Erstmal ausschlafen und dann einfach mal alle fuenfe grade sein lassen, bisschen im Pool baden, ein Buch lesen, den Sonnenbrand pflegen.

Am Nachmittag sind wir dann aber trotzdem nochmal los, in Allinge war Rummel und wir hatten noch ein paar Kronen uebrig.

Der Rummelbesuch war dann aber auch nur fuer die Kinder lustig uns war es einfach zu warm in der prallen Sonne. Und ich machte auch noch den Fehler und fuhr mit den Kindern Karussel. Man wird eben nicht juenger, in einem Karusell wurde man so oft und schnell herumgewirbelt das mir einfach nur noch schwindlig und uebel war. Die Jungs probierten dann noch sämtliche Buden aus von der Losbude ueber die Schiessbude bis hin zum Enten angeln und Geschenke angeln.

Danach sind wir nochmal zum Angelteich gefahren, mein Vater hatte noch ein paar Wuermer dagelassen und die Jungs wollten gerne mal angeln.

Sie fingen auch den ein oder anderen kleinen Barsch aber mehr war nicht drin. Obwohl wir recht grosse Fische sahen, ich meine es waren Schleien, ca. 40cm gross, aber die waren nicht in Beisslaune. Den Kindern hat es trotzdem Spass gemacht und das ist ja die Hauptsache.

Am Abend waren Sven und ich dann noch ein Stueck an der Kueste spazieren und die Aussicht geniessen während die Kinder ein letztes Mal mit ihren Kumpels auf dem Spielplatz waren, denn morgen war Heimreise angesagt.




Letzter Tag, Samstag

ein langer Tag stand uns bevor, die Fähre ging erst 22.30 und bis dahin mussten wir uns noch die Zeit vertreiben, ohne Dach ueberm Kopf denn das Ferienhaus mussten wir bis 11 Uhr verlassen.

Die Sonne brannte wieder erbarmungslos vom Himmel. So sehr uns der Wind an den ersten Tagen störte so sehr wuenschte man ihn sich jetzt herbei.

Wir begannen den Tag in gemächlichem Tempo, nach dem Fruehstueck gingen wir das letzte mal im Pool baden, diesmal war sogar ich mit von der Partie.

Danach haben wir gepackt, die Huette sauber gemacht und dann ausgecheckt.

Dann sind wir zunächst nach Svaneke gefahren. Dort war Wochenmarkt oder so etwas ähnliches. Ein kleiner gemuetlicher Touristenort mit engen Gassen und kleinen Häuschen, aber eben auch mit jeder Menge Touristen. Wir besuchten den Wochenmarkt, die Schokoladenfabrik, einen Wikingerladen und zum Schluss genossen wir in der Eismeierei ein hausgemachtes Eis. Dann gingen wir noch beim Hafen schauen, dort gibt es auch noch allerlei kleiner Lädchen und dann sind wir weitergezogen.

Die Fahrt ging weiter nach Nexö. Dort haben wir erstmal getankt, Leergut weggebracht, noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft und an einem Imbisstand zu Mittag gegessen.

Der Stand war echt ein Erlebnis. Betrieben von vermutlich Mutter und Sohn und beide absolut unkoordiniert, hier herrschte Chaos. Ein Wunder das sie sich nicht gegenseitig ueber den Haufen gerannt haben in der kleinen Bude. Keinen Ueberblick wer schon bezahlt hat und wer nicht und auch nicht wer nun eigentlich was bestellt hat. Ich bestelle ja gerne ohne Zwiebel, als man zum 4. mal fragte wer ohne Zwiebel bestellt hat meinte Sven nur: „Wenn er nochmal fragt geht ich da rein und mache es selber“. Zum Glueck fragte er nicht nochmal. Aber so sehr auch das Durcheinander herrschte, das Essen war wirklich lecker. Wer also mal was erleben will, der Imbissstand in Nexö beim Netto ist einen Besuch wert.

Frisch gestärkt ging es weiter. Nun wollten wir uns einen Strand suchen wo wir den restlichen Tag verbringen konnten. Zunächst fuhren wir nach Arnager, dort waren wir noch gar nicht. Das kleine Örtchen war aber so ueberlaufen das man nichteinmal mehr einen Parkplatz fand so das wir es als: „Wir waren mal hier“ abhakten und weiterfuhren, zurueck auf einen Parkplatz in Wassernähe. Da hier der Wald laut Karte fast bis ans Wasser ging erhoffte ich mir eine Möglichkeit sich im Schatten niederzulassen.

Hier gab es einen gemischten Strand, sprich es gab sowohl Sand als auch Steine, nur Schatten gab es nicht. Hier machten wir es uns gemuetlich, die Jungs und Sven badeten während ich an Land blieb. Mein Sonnenbrand war noch zu heftig um ihn schon wieder der Sonne auszusetzen. Und im Uebrigen ist mir das Wasser ja generell zu kalt.

Bei einem Spaziergang am Strand entlang entdeckten wir die Wohnungen von hunderten Schwalben






Irgendwann hielten wir es dann aber doch in der prallen Sonne nicht mehr aus. Wir packten unsere 7 Sachen und gingen zurueck zum Auto. Und nun? Noch 4,5 Stunden bis wir zum Hafen wollten. Wir ueberlegten erst ob wir uns unter einen Baum beim Auto legen sollten aber irgendwie war das dann auch keine gangbare Möglichkeit. Also beschlossen wir, einfach noch zu einem weiteren Strand zu fahren, die Zeit vergeht beim Autofahren eh am schnellsten.

Also suchten wir einen weiteren Strand auch der gar nicht so weit entfernt von dem Strand war, an dem wir mit meinen Eltern waren.

Und hier fanden wir nahezu perfekte Bedingungen, reinster, feinster Sandstrand, unendlich flaches Wasser so das die Kinder sich austoben konnten ohne gleich zu ertrinken, Parkplatz direkt am Strand und die Sonne war dank der fortgeschritten Tageszeit schon so weit gesunken das sie hinter den Bäumen war und somit hatten wir sogar Schatten.







Unterwegs hatten wir an einem der zahlreichen Stände am Strassenrand Kirschen gekauft, die liessen wir uns natuerlich schmecken und später dann auch Abendbrot, wir hatten schliesslich genug Reste uebrig.




Die Idee, sich an den Strand zu legen und vielleicht ein bisschen zu schlafen klang theoretisch gut, war praktisch aber nicht umsetzbar, soviel innere Ruhe hat man dann doch nicht.

Gegen 21 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zur Fähre. Einchecken lief problemlos. Die Fähre hatte zwar etwas Verspätung war aber alles noch im Rahmen.

Tja, und so setzten wir nach Schweden ueber wo wir kurz nach Mitternacht ankamen und die laaange Rueckfahrt begannen. Einzelheiten erspare ich euch an dieser Stelle, zumal wir nichtmal grossartig Pausen gemacht haben. Lediglich zwei Unfälle sahen wir was aber nur zu einem kurzen Stau fuehrte.Gegen 19 Uhr waren wir endlich zu Hause, total muede und kaputt aber immerhin, zu Hause.

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Freitag, 29. Juli 2016

Etwas Geduld
Von filainu, 12:06

Wir sind nun schon seit ein paar Tagen wieder aus Bornholm zurueck aber ich muss euch noch um etwas Geduld bitten mit dem Bericht, es gibt und gab so viel zu tun das ich jeden Tag nur ein bisschen schreiben kann.

Ansonsten ist auch hier der Sommer ausgebrochen, gestern waren wir sogar baden. Und heute gehen wir zu einem 80. Geburtstag, das wird lustig. Der Mann weiss noch nichts von seinem Glueck und das halbe Dorf läuft dort auf, jeder bringt was zu Essen mit und sogar Tische und ein Grill wird dorthingefrachtet, damit es auch ja keine Ausreden gibt. Was mich nur etwas wundert, aber hier scheint das gar nicht so unueblich zu sein, der Mann hat eigentlich erst am 7. August Geburtstag, wir feiern als schonmal vor.

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Mittwoch, 13. Juli 2016

Abenteuertour zum Nordkap
Von filainu, 13:03

Innerlich haben wir ja bisher immer die Leute, die sich aus aller Herren Ländern auf den langen Weg zum Nordkap machen, egal ob mit Auto, Traktor, Fahrrad oder Pferdekutsche. Als wir aber neulich ein geeignetes Ziel fuer einen kurzfristigen Roadtrip ueber ein verlängertes Wochenende suchten fiel uns auch nix anderes ein.

Es sollte eine spontane Reise werden, ohne vorher genau zu planen wo es lang geht, ohne die Uebernachtungen zu planen und generell......einfach drauf losfahren und der Rest ergibt sich.

Naja, ganz so ungeplant wurde es zum Schluss dann doch nicht, die erste Uebernachtung habe ich schon vorher gebucht, schliesslich war das der Tag an dem Deutschland das Halbfinale spielte, da muss natuerlich eine Unterkunft mit Fernsehr her. Und auch die zweite Uebernachtung habe ich dann doch vorher gebucht einfach weil ich durch Zufall drauf gestossen war und sie mir einfach gefiel.

Aber der Reihe nach. Donnerstag Nachmittag machten wir uns also auf den Weg. Die erste Zwischenuebernachtung sollte in Kilpisjärvi sein. Da es in letzter Zeit sehr viel geregnet hatte, entschlossen wir uns, nicht irgendwelche Waldwege zu fahren sondern die bereits bekannte Strecke ueber Jokkmokk, Porjus, Gällivare, Vittangi, Karesuando. Diese Strecke kannten wir wie bereits erwähnt schon und so war fuer diesen Tag nicht der Weg sondern das Ziel das Ziel, zumal auch das Wetter nicht viel hermachte, sprich es regnete. Allerdings gab es zwischen Jokkmokk und Porjus eine Baustelle, die uns unsere Wegwahl bereuen liess. Dagegen sind die Waldwege Luxus. Solche Löcher und ausweichen konnte man auch kaum da einfach alles voll davon war. Wir und das Auto wurden odentlich durchgeschuettelt.

In Gällivare machten wir noch einen Stopp um zu tanken und ein paar Lebensmittel einzukaufen. Ansonsten verlief die Tour recht eintönig und ohne nennenswerte Ereignisse.

Kurz vor der finnischen Grenze fiel mir dann auf das ich genau das vergessen hatte was fuer einen Roadtrip das Allerwichtigste ist: den Autoatlas.

Gegen 20 Uhr kamen wir dann in Kilpisjärvi an und holten den Schluessel zu unserem Quartier.

Abendteuer 1. Uebernachtung

Gebucht hatte ich ein Doppelzimmer mit gemeinsamen Badezimmer und Sauna. In der Rezeption wurde uns dann erklärt wie wir zu dem Haus kommen und fuhren da hin. Ich war wirklich beeindruckt von der Grösse des Hauses, konnte gar nicht glauben das dies wirklich das gebuchte sein sollte. War es auch nicht, der Schluessel passte nicht. Peinlich, zum Glueck war niemand zu Hause.

Also zurueck zur Rezeption, sie kuckte ganz erstaunt als ich sagte der Schluessel passt nicht. Nach einer Beratung mit einem Kollegen kam sie dann drauf das sie uns das falsche Haus beschrieben hatte. Unseres war das Nachbarhaus. Also wieder zurueck und nun passte auch der Schluessel.


Unser Zimmer war recht klein aber ganz passabel aber irgendwie war das Haus eher ein Ferienhaus fuer eine Familie und hier hatte man einfach 3 Doppelzimmer draus gemacht die sich 1 Toilette undf eine Kueche und einen Esstisch (mit 4 Stuehlen) teilen mussten. Und selbstverständlich befanden sich Dusche und Sauna im gleichen Raum wie die Toilette.

Naja, was solls, wir machen das Beste draus. Das Beste hatten wir uns auch von dem Deutschlandspiel erhofft- naja ihr kennt ja alle das Ergebnis.

Am nächsten Morgen wollte ich dann auch Toilette und dachte mich trifft der Schlag. Mein Vorgänger hatte im Stehen gepinkelt und nicht getroffen, die Toilette und der Fussboden waren voll. Na super.......so stellt man sich den Start in den Tag nicht vor aber so ist das eben mit geteiltem Badezimmer. Wir hielten uns auch gar nicht lange auf, unser Fruehstueck wollten wir etwas später in Norwegen am Fjord einnehmen.

Los ging es also Richtung Norwegen.

Nach ca. 1 Stunde Fahrt erreichten wir den Fjord und suchten uns ein schönes Plätzchen zum Fruehstuecken, wir kannten auch diese Strecke schon von frueher.



Da es mit 9 Grad doch recht frisch war und noch dazu ein kalter Wind ging hielten wir uns auch nicht allzulange auf sondern machten uns auf den weiteren Weg. Das Wetter war so lala, sollte es uebrigens die ganze Fahrt ueber so bleiben, grau, Regen..... erwartet euch also keine Bilder bei Sonnenschein.

Wir waren noch gar nicht lange weitergefahren als wir plötzlich einen riessen Vogel sahen der sich gerade daran machte, am Strand zu landen. Es war ein Weisskopfseeadler und am Strand sass noch ein zweiter. Das war schon beeindruckend, diese Tiere sieht man nicht alle Tage.

Irgendwann kamen wir dann durch eine Stadt, ich weiss nichtmal mehr wie diese hiess. Dort wollte ich erstmal eine Landkarte kaufen. Also ab zur Tankstelle. Dort meinte man nur das man keine Landkarten mehr verkaufe, gab mir aber noch den Tip wir könnten es doch im Buchladen versuchen. Der Vorteil wenn man schwedisch kann ist ja das man auch die Norweger versteht.

Also ab zum Buchladen und eine Karte fuer Norwegen gekauft und natuerlich auch eine fuer Finnland. Nun waren wir endlich komplett ausgeruestet und die Fahrt konnte weitergehen.




Unterwegs sahen wir haufenweise Rentiere, Fahrradfahrer die sicherlich das gleiche Ziel hatten wie wir, aber wohl deutlich mehr Zeit und hin und wieder auch samische Verkaufsbuden wo man Reintierfleisch und Felle und all so einen Kram kaufen kann.


Auch kamen wir an mehreren Tunnelbauprojekten vorbei wo man Tunnel durch die Berge baute. Schade, dadurch kuerzt man zwar einige Kilometer in Zukunft ab hat aber auch nicht mehr die tolle Aussicht aufs Meer.


Irgendwann ein Schild was zum Tirpitzmuseum fuehrte. Kurzentschlossen folgten wir diesem und statteten dem Museum einen Besuch ab.




Danach ging es weiter nach Alta, die vermutlich nördlichste Grosstadt von Norwegen.


Eigentlich wollten wir hier etwas zum Mittag essen aber man hatte es mal wieder geschafft die Hauptstrasse so zu bauen das man zwar durch die Stadt fährt aber irgendwie nix von der Stadt mitbekommt und ehe man es sich versah war man auch schon wieder raus aus der Stadt.

Es folgten unzählige Kilometer durch die tollste Natur.









Und das ganze zusammen mit anderen Touristen die wohl das gleiche Ziel hatten wie wir und rentierverrueckt. Die bleiben mitten in einer Kurve, noch dazu am Berg mitten auf der Strasse stehen nur um Rentiere zu fotografieren. Und dabei gibt es da oben so viele bzw. hätten sie ja wenigstens mal an den Rand fahren können. Neben all den Rentieren gibt es aber etwas was wir hier in Schweden nicht haben:


Und tatsächlich sieht man hier und da freilaufende Schafe:


Unser nächstes festes Ziel war Honningsvåg. Dort gab es Ausflugsveranstalter und wir wollten mal schauen ob da irgendwas fuer uns dabei war.

In Honningsvåg angekommen mal wieder das typische, keinerlei Werbung oder Ausschilderung zu den Veranstaltern. Ehe wir da jetzt noch ewig weiter rumsuchen, fuhren wir einfach weiter zur Unterkunft, es sollte eben nicht sein.

Unsere nächste Uebernachtungshuette stand auf dem Campingplatz Kirkeporten, nur 12 km vom Nordkap entfernt. Hier wollte ich eine kurze Wanderung machen zu eben diesem Kirkeport und selbstverständlich wollten wir auch zum Nordkap. Je näher wir dem Campingplatz kamen umso dichter wurde der Nebel.


Trotzdem machten wir uns, nachdem wir unsere Habseligkeiten in der kleinen aber feinen Huette


gelassen hatten auf den Weg zum

Abenteuer Nordkap

Der Eintritt zum Nordkap ist ja 24h gueltig daher beschlossen wir, es am Abend schon einmal zu versuchen. Ja, eigentlich war es ja schon bei der Anfahrt klar das das nix sehenswertes wird aber egal, nun waren wir ja einmal da. Der Nebel so dicht das man keine 50 Meter schauen konnte. Man fährt also in dieser grauen Suppe bis plötzlich die Kassenhäuschen auftauchen wo man den Eintritt bezahlt. Dort fragten wir erstmal wie jetzt weiter, man sah wirklich ueberhaupt nichts. Nach 50 Metern links auf den Parkplatz sollten wir fahren. Gesagt getan, den Parkplatz haben wir gefunden. Orientierung fast unmöglich, man sah kaum die anderen Autos auf dem Parkplatz. Also Auto abgestellt und dann? Ja, wohin, in welche Richtung? Keine Ahnung, einfach dorthin wo die anderen Leute hinlaufen. Und die Richtung stimmte, wir fanden zumindest die Nordkaphalle. Und auch die Kugel fanden wir recht einfach. Auch wenn wir vor hatten, am nächsten Tag noch einmal zurueckzukommen, liessen wir uns vorsorglich schon einmal ablichten.


Wir besuchten auch die Nordkaphalle und arbeiteten schonmal alles ab was man auch bei schlechtem Wetter machen konnte.

Dann fuhren wir wieder zurueck zu unserer Huette. Spontan fuhren wir dann noch weiter ins Dorf Skarsvåg und besiegelten unser Schicksal fuer den nächsten Tag. Wir fanden nämlich einen Veranstalter der Angel- und Königskrabbentouren anbot und einen solchen Ausflug buchten wir fuer den nächsten Tag, das Wetter sollte angeblich besser werden.

Nachdem wir uns dann in der Gemeinschaftskueche ein 5-Minuten-Essen zubereitet und zu uns genommen hatten war es auch schon an der Zeit, ins Bett zu kriechen. Vorher haben wir aber noch einen Blick auf die Karte geworfen um die Rueckreiseroute zu bestimmen. Das war uebrigens auch der einzige moment wo wir die Karten ueberhaupt brauchen aber naja, besser haben als wollen.

Es regnete die ganze Nacht und selbst dann noch als wir aufstanden. Der Nebel war noch dichter als am Tag zu vor. Wir fruehstueckten nicht sehr ueppig, vorsichtshalber, wer weiss was uns bei der Angelausfahrt erwartete. Falls sie ueberhaupt stattfand. Es stand ja, das die Ausfahrten bei schlechtem Wetter nicht stattfinden.

Trotzdem fanden wir uns puenktlich am Treffpunkt ein. Die Fahrt wurde nicht abgesagt. Zu uns gesellten sich noch zwei aus Ungarn und zwei aus Lettland. Uns wurden Overalls und Schwimmwesten zugeteilt



und dann konnte es losgehen.

Das Boot war nicht gerade luxeriös, es gab nur Stehplätze (vielleicht hätte man sich in der Kajuete sogar hinsetzen können aber da kann man ja nicht angeln. Worauf wir uns einliessen wussten wir zu dem Zeitpunkt nicht, man konnte vor lauter Nebel nicht einmal das Meer sehen.

Los ging also unser

Abenteuer Angelausflug mit Königskrabbensafari

Kaum hatten wir den Hafen verlassen, begann der Seegang. Und wie, das Boot schaukelte bedenklich und man hatte seine liebe Not sich irgendwie festzuhalten. Und damit nicht genug, durch den Nebel hatte man auch null Orientierung. Wir fuhren also raus aufs Meer und irgendwann stellte der Kapitän das Boot dann quer zu den Wellen und packte die Angeln aus. Na der war ja lustig. Man konnte sich kaum auf den Beinen halten und sollte dann auch noch angeln? Irgendwie versuchten wir es natuerlich doch, uns blieb ja nix anderes uebrig. Sehr beissfreudig waren die Fische allerdings nicht. Ich muss aber auch sagen, vor lauter Schiffsschaukeln konnte man sich auch gar nicht richtig aufs Angeln konzentrieren. Noch dazu als der Nebel etwas auflockerte und man die hohen Wellen und die Brandung sah auf die wir zutrieben. Wie dem auch sei bildete ich mir irgendwann ein, ein leichtes ziehen an der Angel zu merken. Ich holte also die Angel ein, bei 40 Metern hat man da ganz schön was zu kurbeln. Und siehe da da war tatsächlich ein Fisch dran, ein kleiner Schellfisch. Ansonsten war aber nicht mehr viel los, nur ein Einziger unserer Gesellschaft hatte hin und wieder einen Biss aber die meisten gingen ab bevor er sie an Bord holen konnte.

Das Wetter war auch nicht auf unserer Seite, es goss bisweilen aus Eimern und die Overalls die wir bekommen hatten waren nicht wirklich wasserdicht.

Der Kapitän beschloss also, weiter aufs Meer rauszufahren. Na ein Glueck, noch höhere Wellen und noch weiter weg vom Land. Und da soll man das Ganze dann auch noch geniessen. Mitten in der grauen Suppe und Bergen von Wellen sollten wir es dann noch einmal versuchen. Sven wollte gar keine Angel mehr haben, er kämpfte innerlich gegen die Wellen. Wir anderen versuchten es tapfer weiter und tatsächlich hier gab es zumindest Fische und sie bissen auch. Und so holten wir einen Fisch nach dem anderen hoch, Seehecht, Lumb, Schellfisch und Dorsch. Von meinem grössten Dorsch wollte ich dann ein Foto haben und holte meine Kamera aus der Kajuete. Klingt einfach, war es doch mehr ein taumeln zur Kajuete, Kopf einhauen beim Versuch die Kamera aufzunehmen und zuruecktaumeln. Foto gemacht, Kamera zurueckgetaumelt und dann war mir so schlecht das auch ich nicht mehr angeln konnte sondern nur noch gegen die Uebelkeit ankämpfte.


Gluecklicherweise beschloss der Kapitän dann auch recht bald, wieder zurueckzufahren und komischerweise wurde das Meer während der Rueckfahrt unheimlich ruhig, kaum noch eine Welle war zu sehen. Man erklärte uns dann später es hänge mit den Gezeiten zusammen, als wir losgefahren sind war gerade ein starker Gezeitenstrom und der macht auch die hohen Wellen, während als wir zurueckfuhren die Gezeiten gerade auf halb war. Ich frage mich natuerlich, wenn man dieses Wissen hat, warum man die Touristen gerade dann losschicken muss wenn die See am meisten tobt aber dieses Rätsel bleibt bis heute ungelöst.

Jedenfalls ging es dann noch zu den Krabbenkörben. Schliesslich waren wir ja hauptsächlich wegen den Königskrabben hier.

Wir holten einen Korb hoch und es waren tatsächlich Königskrabben drin.


Allerdings nur kleine Exemplare und nachdem der Kapitän uns mehr ueber die Krabben gelernt hatte wurde der Krob mitsamt den Krabben wieder versenkt. Die Krabben waren zu klein, da ist kaum Fleisch dran, lässt man aber die Kleinen im Korb so locken diese frueher oder später auch die Grossen an, so die Erklärung.

Dann ging es zurueck zum Hafen wo wir uns ersteinmal unseren Overalls entledigen konnten und uns trockene Klamotten anziehen konnten. Ein Vorteil eines Roadtrips, man hat seinen Kleiderschrank ja immer dabei.

Dann wurde uns der Fisch den wir gefangen haben bzw. ein Teil davon frisch zubereitet. Das schmeckte natuerlich sehr lecker und ist nicht zu verleichen mit dem Tiefkuehlzeugs was man so zu kaufen bekommt.

Danach durften wir noch zu den Königskrabben welche sie dort in einem Wassertank haben damit Touristen wie wir sie mal anschauen können und mal halten können.







Und nach diesem Programmpunkt machten wir uns dann auf die Rueckreise. Die Wanderung zum Kirkeporten fiel wegen Wetters ebenso aus wie ein erneuter Versuch das Nordkap Nebelfrei zu sehen. Aber wir werden wiederkommen, dann mit unseren Jungs und mehr Zeit im Gepäck.

Wir wollten versuchen, heute bis ungefähr Inari zu kommen. Hatte ich schon erwähnt das das Wetter uns nicht wohlgesonnen war? Und so wurde es eine etwas eintönige Rueckfahrt unterbrochen von nur einem Adrenalinkick

Abendteuer tanken

Man muss wissen, die Dieselpreise verhalten sich aus unserer Sicht wie folgt: Finnland billig, Schweden mittelteuer, Norwegen teuer. Wenn man dann also vom teuersten Land ins billigste Land fährt, versucht man natuerlich was? Richtig, nicht im teuren Land sondern im billigen tanken. Das war auch unser Ziel. Wir hatten kurz vor der norwegischen Grenze nochmal vollgetankt und dank der Durchschnittsreisegeschwindigkeit von ca. 70km/h hat man eine unglaubliche Reichweite so das wir die ganze Strecke in Norwegen nicht tanken brauchten. Allerdings war der Diesel doch so zur Neige gegangen das wir gleich an der ersten Tankstelle in Finnland tanken wollten. Also alle Tankstellen in Norwegen links liegen gelassen, nach Finnland............ um festzustellen das da erstmal 100km keine Tankstelle kommt. Nun war guter Rat teuer, laut Anzeige reichte der Sprit noch fuer 80km, laut Navi war die nächste Tankstelle 87 km entfernt.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr man hofft und bangt, ich meine in der Einöde kommt ja auch nicht gleich jemand mit dem man mitfahren könnte. Und bei einer Reichweite von weniger als 25km zeigt die Tankanzeige dann auch nur noch zwei Striche an. Wir arbeiteten mit allen Spritsparmitteln, schalteten die Klimaanlage aus, rollten die Berge im Leerlauf runter und hielten konstant 2000 Umdrehungen pro Minute. Und wie durch ein Wunder schafften wir es zu der Tankstelle, die eigentlich keine Tankstelle sondern eine von einem Wirtshaus betriebene Zapfsäule war. Und der Preis? 1,49 Euro pro Liter, also teuerer noch als in Norwegen. Ich muss also meine Aussage korrigieren: Finnland: billig, Schweden: mittel, Norwegen: teuer, die erste Tankstelle in Finnland: am allerteuersten. Es half aber nichts wir mussten zumindest ein paar Liter tanken. Und wie zum Hohn war das natuerlich noch eine extrem schnell laufende Zapfsäule so ehe man es sich versah waren schon fast 30 Liter im Tank.

Die nächste bezahlbare Tankstelle kam dann erst in Inari. Wer also mal in der Richtung unterwegs ist, denkt dran immer genug Benzin im Tank zu haben.

In Inari steuerten wir dann den erstbesten, heilwegs ordentlichen Campingplatz an und fragten nach einer Huette. Als ich die Preisliste sah wurde mir kurz schlecht 130 Euro pro Nacht fuer eine Huette aber zum Glueck war der Campingplatz so ziemlich ausgebucht und man hatte nur noch Huetten fuer 50 Euro frei. Eine solche haben wir natuerlich genommen, es war somit sogar die preiswerteste Uebernachtung der ganzen Reise. Aber rein bettentechnisch auch die unbequemste, sehr rueckenunfreundlich.


Gemäss finnischer Zeit war der Abend auch schon recht fortgeschritten und so machten wir uns nur ein notduerftiges Abendbrot, ich ging noch ne Runde ueber den Platz um paar Fotos zu machen


und dann war Schicht im Schacht.

Am nächsten Morgen dann noch schnell duschen, stets drauf achtend sich nicht die Fuesse an den kapputten Fussbodenfliessen aufzuschneiden und dann ging es weiter Richtung Heimat. Die Fahrt verlief problemlos, das einzige Bemerkenswerte war, das gegen Mittag plötzlich die Sonne raus kam. Na das war ja mal ein gelungener Abschluss unserer Reise. Und da ich sonst gar kein Foto vom letzten Tag gehabt hätte, musste Sven in der Mittagspause mal schnell als Modell herhalten.


Bevor wir heim fuhren machten wir noch einen kleinen Umweg ueber Luleå wo wir in den XXL gingen. Sven wollte sich unbedingt noch eine neue Angel kaufen bevor es nach Bornholm geht.

Diese wurde uebrigens gestern noch getestet, hier das Ergebnis:



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Dienstag, 05. Juli 2016

Fernsehen
Von filainu, 14:36

Nachdem nun schon Zeitungen drarueber berichtet haben darf auch ich nun endlich ueber die Dreharbeiten reden die ueber Ostern hier stattfanden.

Wir hatten nämlich sogar einen echten Schauspieler hier, Wolfgang Stumph hat mit uns gedreht fuer seinen neuen Dokumentarfilm Heimatliebe der auf dem MDR zu sehen sein wird. Sendetermin ist mir noch nicht bekannt aber ich kann euch sagen das es wirklich eine tolle Zeit war und Herr Stumph ist wirklich ein super sympatischer Mensch, auf dem Boden geblieben und absolut proffessionell in seiner Arbeit (sein Team natuerlich auch).

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Mittwoch, 29. Juni 2016

Wenn einer eine Reise tut......
Von filainu, 09:57

Am Sonntag sollte es endlich fuer unsere Jungs soweit sein, ihre Ferienreise nach Deutschland soltle losgehen.

Ich wollte mit ihnen nach Stockholm fliegen, wo Svens Vater sie uebernehmen sollte um mit ihnen nach Deutschland zu fliegen (bzw. Prag, ist vom Erzgebirge aus besser zu erreichen als Berlin).

Am Samstag wurde also alles vorbereitet, die Fluege nach und nach eingecheckt, die Koffer gepackt, alles vorbereitet. Svens Vater war bereits am Samstag nach Stockholm geflogen um uns dann am Sonntag in Empfang zu nehmen. Die Kinder waren schon ganz aufgeregt.

Abends um 9, die Kinder waren bereits bettfertig und sollten sich gerade schlafen legen, kommt Leif Erik mit meinem Handy (welches ich in der Stube zum laden hatte liegen lassen) und sagt ich hätte eine SMS bekommen das ein Flug gestrichen worden war. Zunächst denkt man böser Scherz. Wir hatten ja schliesslich schon eingecheckt und alles war in Ordnung.

Dann die Homepage von Norwegian geprueft und tatsächlich, der Flug war eingestellt. Man könne wählen zwischen umbuchen oder Geld zurueck. Aha, also nachgeschaut ob es noch einen zeitigeren Flug gab......nein, und die zwei späteren waren auch ausgebucht, also keine Möglichkeit zur Umbuchung. Und Geld zurueck ist ja alles gut und schön aber wir mussten ja trotzdem nach Stockholm. Während ich in der Warteschleife der Hotline von Norwegian hing, pruefte ich alle Alternativen, andere Airlines, andere Flughäfen......keine Chance, Sonntags ist da nicht viel zu machen. Fuer den Zug war es mittlerweile auch zu spät, der braucht nämlich 14 Stunden, es gibt ja da keine direkte Verbindung sondern nur mit paarmal umsteigen.

Während ich weiter in der Warteschleife hing, machten wir uns schonmal zur Abfahrt bereit, denn wenn ich keine Alternative finden konnte ging ich nicht davon aus, das Norwegian eine findet.

Als ich gerade ins Auto einsteigen wollte, nach 45 Minuten Warteschleife, ging dann tatsächlich noch jemand ran. Man sagte ich könne den Flug umbuchen oder Geld zurueck bekommen. Natuerlich stellte man dann das fest was ich auch schon herausgefunden hatte, es gab keinen Flug auf den man umbuchen konnte. Und Geld zurueck.......nunja, wir hatten genug Zeit um uns ueber unsere Rechte zu informieren und wussten das sie so einfach nicht davon kommen. Dies teilte ich der Frau noch mit bevor wir uns mit dem Auto auf den Weg machten. Es nuetzte ja alles nix. Und bevor Svens Vater vielleicht noch tagelang in Stockholm auf uns wartet bis es endlich mal einen Flug fuer uns gibt und dann muss man ja auch noch den Flug nach Prag umbuchen........da nahmen wir lieber die direkte Alternative.

Ja, was soll ich sagen, nach 9,5 Stunden Autofahrt und nur minutenweise Schlaf kamen wir fix und fertig und uebermuedet aber rechtzeitig in Stockholm an. Dort haben wir kurz gefruehstueckt, die Kinder uebergeben, kurz mit Svens Vater gesprochen und dann wartete nur noch die lange Rueckfahrt auf uns, die dauerte dann auch 10,5 Stunden, da tagsueber wirklich deutlich mehr Verkehr ist als nachts. Leider gehören wir beide zu der Sorte Mensch die im Auto so gut wie keinen Schlaf finden so das die Ausfahrt schon sehr belastend war.

Als wir dann am Sonntag abend 19 Uhr wieder zu Hause ankamen waren wir so fertig, wir sind nur noch ins Bett gefallen und auf der Stelle eingeschlafen.

Dieser ausserplanmässige Ausflug brachte dann natuerlich auch den restlichen Ablauf durcheinander, Wir wollten am Sonntag schon anfangen das Haus aufzuräumen und sauber zu machen, denn fuer Dienstag war Hausbesichtigung geplant und da soll das Haus natuerlich mehr als nur sauber sein. Nunja, das mussten wir nun alles am Montag machen plus das man natuerlich auch noch die Firma hat, ihr könnt euch denken, was da wieder fuer ein Stresslevel erreicht wurde.

Der einzige Lichtblick auf der Fahrt nach Stockholm waren die Elche, ganze 3 Stueck haben wir gesehen, zwei Jährlinge, einen zwischen Luleå und Piteå direkt hinterm Wildzaun, einen kurz nach Piteå auf einer Wiese und der dritte, eine ältere Elchkuh sorgte fuer einen Adrenalinkick als sie kurz hinter Örnsköldsvik direkt vor uns mit einer sportlichen Einlage die Strasse ueberquerte, zunächst ueber die Leitplanke, dann ueber die Mittelbegrenzung und dann nochmal auf der anderen Seite ueber die Leitplanke. Was sie allerdings mitten in der Nacht in dem Wohngebiet wollte, in das sie reinlief, das wissen wir auch nicht.

Und die grösste Erkenntnis der Reise war, das es durchaus eine gute Alternative ist, nachts zu fahren, freie Bahn zu haben besonders dort wo es einspurig ist hat jetzt im Sommer in Zeiten der Wohnmobile und Wohnwagen durchaus seine Vorteile. Die die nämlich nachts auf den Parkplätzen stehen um zu schlafen hat man tagsueber dann wieder vor sich.

Demnächst steht ja unsere Reise nach Bornholm an, ich denke da werden wir wohl auch zumindest einen Teil der Fahrt auf die Nacht verlegen.

Ja, gestern dann die Hausbesichtigung, leider ergebnisoffen, da die Leute das Haus fuer ihre Tochter angeschaut haben die in Suedschweden wohnt und erst Ende Juli hierher kommt. Das Haus hat ihnen zwar gefallen aber bevor die Tochter es nicht selber gesehen hat wird da, verständlicherweise, keine Entscheidung getroffen.

Gleichzeitig waren wir mal wieder in Piteå, zum einen auf dem Rathaus um mal anzuklären, wo wir uns ueberhaupt mit der Firma niederlassen duerfen und zum anderen um uns zwei Häuser anzuschauen. Auch hier sind wir jetzt nicht soviel weiter als vorher ausser das wir zwei weitere Häuser als ungeeignet streichen können und nun wissen das wir uns nicht in einem Wohngebiet ansiedeln können da wir dort die Firma nicht betreiben duerfen. Das schränkt natuerlich die Zahl der potentiellen Kanditaten noch mehr ein aber naja, irgendwann läuft uns schon das Richtige ueber den Weg.

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Sonntag, 19. Juni 2016

Eine ganz besonders Begegnung
Von filainu, 21:47

Rentiere sind ja hier oben ueberhaupt nichts besonderes. Sie trifft man nahezu ueberall und das auch meist in grösseren Stueckzahlen. Auch Elche hat eigentlich jeder hier schon gesehen, selbst wenn das schon etwas seltener ist aber trotzdem mindestens jeden Winter nahezu eintritt. Was uns aber heute vors Auto und zum Glueck auch die Kamera gelaufen ist, das haben teilweise noch nichtmal Leute gesehen, die hier schon seit 50 Jahren wohnen. Und das alles Dank Zufällen und viel Glueck.

Aber ich fange mal am Anfang an. Eigentlich wollten wir heute ja mal wieder was am Haus machen, am 28. Juni ist erste Hausbesichtigung und da soll alles in Ordnung sein. Leider war das Wetter wie schon die letzten Tage nicht gerade soooo geeignet fuer Aussenarbeiten. Und schon wieder packen hatte ich auch keine Lust. Also irgendwo hinfahren. Aber wohin? Mangels an Alternativen schlug ich spontan vor, nach Piteå zu fahren und schonmal das Haus und die Umgebung dessen zu erkunden welches wir uns am 28.6. anschauen wollen. Ich erwartete eigentlich keine Zustimmung fuer diesen Vorschlag, wegen einem Haus was wir in reichlich einer Woche sowieso sehen extra nach Piteå zu fahren erschien etwas uebertrieben aber da auch Sven nix anderes einfiel, war es beschlossene Sache.

Die nächste Sache beschloss dann Sven. Er wollte unbedingt den Forstweg fahren. Ich mag den ja gar nicht da er von den grossen, schweren Holztransporten benutzt wird und daher oft in nicht so tollem Zustand, ausserdem hatte es geregnte und da wird der Lehm immer so wie Schmierseife. Auch die Kinder wollten dort nicht lang, scheinbar ist der Weg selbst fuer Passagiere nicht der Tollste. Aber Sven wollte ihn eben fahren.

Also machten wir uns auf den Weg und irgendwann nach unzähligen Kilometern durch den Wald sahen wir zwei Tiere auf der Strasse. Ein kurzes Abscannen der Körperform und schon platze es aus mir heraus: Bären. Unglaublich. Da standen Bären auf der Strasse. Es war ja schon immer mal ein Traum von mir hier mal einen Bären zu treffen aber die Chancen dafuer sind ja so gering das man nicht wirklich daran glaubt. Und dann-passiert es plötzlich. Und sie sind auch gar nicht gleich weggelaufen so das ich sogar noch geistesgegenwärtig mein Handy zuecken konnte (zum Glueck sind ja Handys mit Fotofunktion heutzutage Standart, sonst hätten wir diese Situation nie auf Bild festhalten können).

Jedenfalls waren es zwei junge Bären die da auf der Strasse standen. Dann ist einer von Ihnen in den Strassengraben gelaufen aus dem dann noch die Mutter auftauchte. Einfach nur unbeschreiblich. Der eine junge Bär stellte sich dann sogar noch kurz auf die Hinterbeine. Ja, man kann dieses Erlebnis mit Worten gar nicht richtig beschreiben und die vielleicht 30 Sekunden die man sie beobachten konnte fuehlten sich an wie eine Stunde.

Und hier die "Beweisfotos":

Ein Junges ist noch auf der Strasse, aus dem Graben kommt gerade die Mutter hoch




Sie beschliessen, wegzulaufen:



Und gleich sind sie verschwunden, hier habe ich das Bild mal unbearbeitet gelassen damit man sieht wie weit sie ungefähr vom Auto weg waren:



als sie schon im Wald verschwunden waren kam dann auch das andere Junge noch ueber die Strasse gelaufen und schloss sich ihnen an.

Damit war unser aufregender Tag aber noch nicht vorbei.

Heute war nämlich seit langem endlich mal wieder Angelwetter und so fuhren Sven und ich am Abend mit dem Boot raus auf den Fluss zum angeln. Zunächst war alles wie immer, Sven fing zwei Minihechte und ich einen Barsch. Ich wollte den Barsch behalten, Sven fand ihn zu klein, und da er sich im Kescher schon selbst vom Haken befreit hatte wollten wir ihn belohnen und er durfte wieder zurueck in den Fluss. Dann passierte eine Weile nichts bis Sven plötzlich wieder einen Biss hatte. Und was fuer einen. Immer wieder raste die Schnur davon, Sven holte wieder ein und wieder schoss der Hecht davon. Das ging eine ganze Weile so bis der Hecht muede wurde und man ihn das erste Mal in die Nähe des Bootes bringen konnte. Was fuer ein Riese. Ich hatte meine Zweifel ob unser Kescher dafuer reichen wuerde. Naja, er reichte nicht wirklich, als der Hecht dann so muede war das ich ihn keschern konnte passte er nur halb in den Kescher und beim rausheben brach auch noch der Kescherstiel unseres tollen 50 Euro Keschers unter der Last. Trotzdem gelang es mir mit Svens Hilfe, den Hecht ins Boot zu befördern.



Ja und nun? Wie bekommt man denn so ein Tier mal ruhig um den Haken zu entfernen? Ich wurde ja schonmal von nem Babyhecht gebissen, da hat man schon Respekt vor so einem Riesen. Irgendwie bekam ich den Hecht dann zwischen meine Fuesse und hielt ihn mit selbigen fest während Sven den Spinner entfernte. Die Maulsperre die ich fuer solche Vorgänge eigentlich habe war völlig wertlos, das Maul viel zu gross, aber er hatte zum Glueck seitlich gehakt so das man nicht ins Maul reinmusste. Ja, dann war der Hecht also abgehakt und lag im Boot.



Und nun? Der war ja auch ziemlich dick (wohl ein Weibchen). Wie bekommt man den denn jetzt wieder ins Wasser ohne das er einen beisst? Man weiss ja nicht wieviel Energi noch in ihm steckt. Und dann sind sie ja auch so glitschig man bekommt sie ja gar nicht richtig zu fassen mal davon abgesehen das er ja auch ziemlich schwer war. Und wieder in den Kescher rein war auch keine Alternative. Sven war irgendwie etwas handlungsunfähig, er war einfach so fasziniert von diesem Tier, also musste ich ran. Sven bekam die Aufgabe, ein Foto zu machen sobald ich den Fisch in der Hand halte und ich wollte versuchen, ihn ueber Bord zu befördern. Gesagt getan, ich nahm all meinen Mut zusammen, packte den Hecht und hob ihn aus dem Boot. Und das alles so schnell das Sven es nichtmal schaffte auf den Auslöser zu druecken.

Naja, dem Hecht ging es gut, mit einem grossen Abschiedsplatsch schwamm er davon.

Leider hatten wir kein Massband mit aber auf dem Foto sieht man ja ganz gut von wo bis wo im Boot der Hecht reichte und das waren ca. 110cm.

Dann war es wie tot auf dem Fluss, nichts wollte mehr beissen. Als Sven gerade seinen letzten Wurf einholte bevor wir den Standort wechseln wollte, schlug wieder ein Fisch zu. Und es wurde wieder ein langer Kampf, diesmal sogar ein noch längerer. Es dauerte schon eine Ewigkeit bis wir den Fisch ueberhaupt das erste Mal in Sichtweite bekamen, immer wieder verschwand er in der schwärze des Flusses. Es war wieder ein Hecht und wieder so gross. Und das mit einem Kescher an dem nur noch ein Stuemmel von Stiel dran war. Und wo der Fisch ja eh nicht reinpasst.

Also beschloss Sven mal was anderes zu versuchen, wir wollten den Hecht solange drillen bis er richtig muede ist und ihn dann direkt im Wasser am Boot abhaken, denn auch er hatte nur seitlich gehakt und nicht tief geschluckt. Sven uebergab also mir die Angel damit ich den hecht noch etwas drillen kann und meine Guete, mir tut jetzt noch der Arm weh, das war wirklich ein zäher Bursche (vermutlich ein Männchen, er war nicht ganz so dick, dafuer aber stärker). Aber zum Schluss ging Svens Plan auf, als der Hecht nah genug am Boot war und kaum noch Widerstand leistete, ergriff Sven die Schnur und hakte den Hecht blitzschnell ab. So konnte dieser gleich weiterschwimmen ohne erst ins Boot gehieft zu werden.

Die restliche Angelausfahrt blieb dann ergebnislos, aber wir hatten ja schliesslich genug Abenteuer erlebt am heutigen Tag.




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Donnerstag, 16. Juni 2016

Hausverkauf
Von filainu, 15:14

Da wir leider niemanden gefunden haben, der daran interessiert ist, Haus samt Ferienhaus und Tourismusfirma zu uebernehmen, haben wir nun zunächst das Haus zum Verkauf ausgeschrieben. Ist schon ein komisches Gefuehl das eigene Haus im Internet zu sehen :-)

objekt.fastighetsbyran.se/Objekt/

Sollte sich jemand noch kurzfristig angesprochen fuehlen um alles komplett zu uebernehmen, einfach melden.

Ansonsten sieht der Plan so aus, zunächst das Haus zu verkaufen und dann nächstes Fruehjar das Ferienhaus

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Haradsdagen
Von filainu, 14:08

Letzten Samstag hatten wir hier wieder den Harads Tag, wie jedes Jahr. Da ist immer ganz Harads auf den Beinen, es wird einiges an Unterhaltung geboten, vom Karnevalsumzug ueber Livemusik, Huepfburg, Kinderunterhaltung bis hin zur Fragerunde.



Auch sind immer einige Lotterien im Gange, klar jeder Verein braucht Geld.

Los geht es traditionell mit dem Karnevalsumzug. Man beachte das Rapunzelkostuem, der arme Vater der da unten drin steckt und das Kind tragen muss, sie laufen immerhin ein ganzes Stueck.



Wenn der Karnevallszug dann auf dem "Festplatz einläuft gibt es einen Suessigkeitenregen fuer die Kinder und zwar so reichlich das sie eigentlich den restlichen Tag nix anderes mehr brauchen.

Ja und dann kann man wie gesagt eine Fragerunde gehen, wobei ich dieses System in Zeiten von mobilem Internet und google recht ueberholt finde, es wundert mich das nur 4 Leute alles richtig hatten, zwei davon waren Sven und ich. Gut, nicht jeder hat ein Smartphone, aber doch mehr als 4 oder?

Dann haben wir sogar bei einer anderen Lotterie was gewonnen, Thorben durfte aussuchen und es wurde ein aufblasbares Krokodil, warum nicht, der Sommer kommt ja sicher irgendwann.

Unsere Jungs durften sich den ganzen Tag ohne unsere Aufsicht bewegen das heisst sie sind mit ihren Kumpels durchs Dorf gezogen, waren auf der Huepfburg, haben Eis gegessen und wa ssie sonst so getrieben haben wissen wir auch nicht (ist vielleicht auch besser).



Dann gibt es auch immer noch eine Vorfuehrung der Feuerwehr und es werden Auszeichnungen verteitl, Edeforsmann und Edeforsfrau, Lebenretterhelden usw. Und der Cheriff von der Westernfarm hat fuer die musikalische Unterhaltung gesorgt.

Dieses Jahr spielte sogar das Wetter mit so das es ein schöner Tag war.

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Dienstag, 14. Juni 2016

Umwerfend und hoch hinaus
Von filainu, 21:16

Vor ein paar Tagen wehte hier ein ziemlich starker Sturm, bis zu 24m/s. Da war hier einiges los, viele Bäume wurden entwurzelt und umgeworfen, Trampoline flogen durch die Luft, Dächer wurden abgedeckt. Mal ganz davon abgesehen das man weder Strom noch Internet noch ueberhaupt Handyempfang hatte.

Und es stuermte fast zwei Tage lang.

Nach einem Tag fuhren wir mal nach Harads um mal nach den anderen Häusern zu schauen die wir besitzen oder um die wir uns kuemmern. Dort war alles in Ordnung aber als wir wieder heim wollten lag ein Baum quer ueber der Strasse.

Und es wartete schon eine Dorfbewohnerin und meinte ihr Mann käme gleich mit der Motorsäge. Alles schön und gut aber dort zu warten unter der Gefahr das ein weiterer Baum umfällt war nicht ganz so entspannend. Es dauerte auch nicht lange und ihr Mann kam und da alle mit anpackten dauerte die Beseitigung des Baumes nichtmal 2 Minuten.
 
Die Bilanz des Sturmes fuer uns: ein Blechteil vom Dach kam runter, ein Teil eines Baumes ist abgeknickt, der Deckel der Badetolle davongeflogen und das Trampolin verbogen da es umgeweht wurde.



und hier mal ein paar Bilder nach dem Sturm:










Als es dann nach ein paar Tagen aufgehört hatte zu wehen und zu regnen war es nun an der Zeit aufs Dach zu klettern und das Blechteil wieder anzubringen.

Eigentlich ist Sven nicht ganz so bequem mit Höhe und ich eher die Unerschrockene aber nach unserer Dachreparation auf der Spielestuga, wo ich oben sass und vor Angst halb gelähmt war und Sven dann auch noch mit hochklettern musste, zum einen zum Dach reparieren und zum anderen um mir wieder runter zu helfen, beschlossen wir, das diesmal gleich Sven aufs Dach sollte, ehe ich dann wieder da oben festhänge. Auf ging es also und die Leiter am Haus schien recht stabil.








Das konnte man aber nicht von der Leiter behaupten die auf dem Dach war, die wurde nur von zwei Nägeln gehalten. Und das war Sven zuviel Risiko.

Naja, bevor wir erst fuer viel Geld und mit grossem Aufwand nen Dachdecker oder so was organisieren dachte ich ich kann es ja zumindest mal versuchen, umkehren geht immer. Und was soll ich sagen, diesmal machte es mir gar nix aus obwohl das Haus viel höher ist als die Spielestuga. Keine Ahnung wie sowas kommt.





Jedenfalls habe ich das Blechteil und noch ein paar weitere Schrauben festgeschraubt und nun ist das Dach wieder in Ordnung.

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Sonntag, 05. Juni 2016

Und wieder was geschafft
Von filainu, 22:03

Ein Wochenende voller Tatendrang liegt hinter uns. Und es ist noch nicht vorbei denn morgen ist Feiertag, aber ich will trotzdem heute schon berichten.

Am Samstag haben wir zunächst am Haus gewerkelt. Ich habe Leif Eriks Zimmer gestrichen, wollte es fuer den Hausverkauf nicht so lassen. Aus Jungenblau wurde so wieder ein altweisses Zimmer. Auch wenn ich eigentlich die Nase voll vom Streichen hatte nachdem ich hier 2011 das ganze Haus gemalert habe und 2013 dann noch die Stuga aber naja, es nuetzt ja nix, theoretisch kommt ja nun bald der Maklerfotograf da soll alles soweit in Ordnung sein.

Dann haben wir auch aussen am Haus noch das ein oder andere gerichtet, ich habe alle Beete beim Ferienhaus bepflanzt und eingesäht. Rasen gemäht haben wir auch schon wieder, muss man momentan 2x pro Woche so schnell wächst es. Nur das neu gesähte, das was ja nun wirklich wachsen SOLL, das lässt sich Zeit, typisch.

Am Abend sind wir dann noch zu einem Bekannten in die Stuga, zum Saunieren und lustig haben und das hatten wir auch. Nach dem langen Winter hat man sich viel zu erzählen. Da es ja nun nicht mehr dunkel wird, merkt man ja auch nicht mehr wie die Zeit vergeht und so war es schon nach Mitternacht als wir uns auf den Heimweg machten (zum Glueck nur 200m). Wir mussten nämlich heute ziemlich beizeiten wieder raus. Warum? Dafuer will ich mal etwas weiter ausholen:

Irgendwann im Herbst oder Winter waren wir ja in Luleå auf einer Messe und sind da beim Stand des Bundesverbandes der Jäger (jägarnas Riksförbund) hängen geblieben. Wie das so ist liess man sich von den Premien locken, dort Mitglied zu werden. (Deren Jagdzeitung ist uebrigens gar nicht mal die schlechteste).

Von eben diesem Verein waren wir ja neulich zu dem Schiessabend (ich berichtete). Und am Mittwoch trafen wir beim Einkaufen in Boden just den Mann wieder der uns mit vollem Eifer das Schrotschiessen beibrachte (oder es versuchte, ich bin ja da ein recht hoffnungsloser Fall). Und er fragte ob wir am Sonntag auch nach Sunderbyn kommen. Hä? Sunderbyn? Wie, was, warum? Ja, bissl Schrotschiessen trainieren. Der Mann brennt wirklich dafuer und ist ein absoluter Profi auf dem Gebiet. Nachdem ich noch etwas nachbohrte warum nun ausgerechnet Sonntag und warum Sunderbyn wo sie doch eigentlich Dienstags und Donnerstags in Boden trainieren meinte er ja, eigentlich sind sie ja dort um die Jagdpruefungen durchzufuehren.

Hm, ich hatte meine Schrotpruefung ja auch noch zu machen und irgendwie hatte ich Lust da einfach mal vorbeizuschauen und vielleicht auch einfach mal zu probieren, die Pruefung gleich zu machen, wenn man schonmal da ist.

Urspruenglich wollte ich halb 7 aufstehen um rechtzeitig vor der Pruefung (die um 10 beginnen sollte) dort zu sein, damit ich vorher ueben kann, schliesslich habe ich noch nie auf einen laufenden Hasen geschossen und die Tontauben treffe ich auch eher nur zufällig. Aufgrund des späten Heimkommens beschloss ich aber, auf das Training zu verzichten zugunsten einer Stunde mehr Schlaf, denn ausgeruhte Augen braucht man ja auch.

Wir haben uns also heute frueh aufgemacht nach Sunderbyn. Gegen halb 10 waren wir dort, sogar noch rechtzeitig um einen Probedurchgang auf den laufenden Hasen zu schiessen, und natuerlich habe ich nur einen von beiden getroffen. Ich muss dazu sagen, Schrot ist irgendwie nicht so richtig meins, bzw war, je mehr man schiesst umso mehr findet man Gefallen dran, nur bei der Pruefung soll man ja auch treffen, und das ist mein grösstes Problem. Bin ja immer so aufgeregt bei einer Pruefung und das Zittern ist nicht gerade zuträglich fuers Treffen.

Los ging es erstmal mit dem Sicheren Umgang mit der Schusswaffe sowie Abstandsbestimmung. Habe ich noch nie gemacht, null Ahnung wie das geht. Aber ich sollte es erfahren. Man muss dabei durch den Wald laufen, unterwegs gibt es dann Hindernisse wie Graben oder Zaun wo man eben zeigen muss das man die Waffe ordentlich sichert. Und dann stehen hin und wieder so Zieltafeln mit unterschiedlichen Tieren und man muss einschätzen ob sie in Schiessweite fuer Schrot sind oder nicht und dann entsprechend den Abzug betätigen (aber ohne Munition) oder sagen das man nicht schiesst weil zu weit weg. Das hat Spass gemacht und ich habe es ohne grössere Probleme bestanden. Unter anderem auch dem Umstand zu verdanken das wir auf dem Schiessabend waren und dort eben genau dieser Schiessleiter nochmal den sicheren Umgang mit der Waffe bis zum kleinsten Detail durchgenommen hatte.

Danach war das Tontaubenschiessen dran, mein grösster Albtraum. Von 6 Tontauben muss man 4 treffen. Ich war ja etwas besorgt wegen dem Wind, aber der beeinflusste es eigentlich nicht wirklich sondern es war schon meine eigene Unfähigkeit das ich eben nur 3 getrofffen habe. Und dann sagt der Pruefungsleiter noch zu mir, das ich nun den laufenden Hasen treffen MUSS um die Tontaubenpruefung nochmal machen zu können. Na herzlichen Glueckwunsch. Wo ich doch so schon so pruefungsängstlich bin und dann auch noch unter Druck...

Also weiter zum laufenden Hasen. Eigentlich ist der Name irrefuehrend, der Hase läuft nicht wirklich, er rennt, und das nicht langsam.
Dort erklärte mir der Pruefungsleiter dann erstmal das er nicht zufrieden ist mit meinem Gewehr (ich habe mir Svens geborgt), das wuerde mir nicht passen, ich solle lieber eins der Leihgewehre nehmen. Auch das noch, mit nem Gewehr schiessen was ich gar nicht kenne. Aber irgendwie hatte ich zu dem Mann vertrauen, wie gesagt, der kann seine Sache wirklich, und hörte auf ihn.

Als er dann mit den Scheiben kam meinte er ob ich denn wirklich so jagen gehen wollte, der eine Hase wäre ja nicht mehr geniessbar soviel Schrot wie in ihm steckt, mit anderen Worte, Teilpruefung bestanden (auch der zweite Hase bekam mehr als genug Schrotkugeln ab um als bestanden zu gelten).

Puh, Erleichterung. Und als ich dann erfuhr das ich nun noch 2x die Möglichkeit habe, die Tontaubengeschichte zu versuchen, liess der Druck etwas nach. Also zurueck zum Tontauben schiessen. Diesmal nahm ich das Gewehr des Vereins. Und siehe da, die 6. Tontaube brauchte ich nichtmal mehr schiessen da ich schon nach der 5. meine 4 Treffer hatte. Ich weiss der Nichtschwimmer schiebt es auch auf die Badehose aber offensichtlich macht es viel aus, ob die Waffe einem passt oder nicht.

Hach ich war uebergluecklich, hatte ich doch innerlich eher dran geglaubt das der Platz fuer das Tontaubenschiessen in meinem Jägerausweis ewig leer bleiben wird. Aber nun habe ich es doch geschafft und nun ist nur noch Grosskaliber offen, das sollte dann auch irgendwann kein Problem sein (das grössere Problem ist, Zeit fuer die Pruefung zu finden, und vorher mal zu ueben, ich habe ja noch nie mit Grosskaliber auf den laufenden Elch geschossen).

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Samstag, 28. Mai 2016

Mal wieder was von sich hören lassen
Von filainu, 16:25

Ich denke nun ist es wirklich mal wieder höchste Eisenbahn fuer ein Lebenszeichen von uns.

Momentan haben wir in der Firma alle Hände voll zu tun, daher passiert aktuell nicht so sonderlich viel.

Trotzdem versuchen wir, uns die Wochenenden arbeitsfrei zu halten, so gut es geht und irgendwas zu machen und sei es am Haus.

Das Wetter ist ja nun perfekt, heute zum Beispiel 20 Grad und strahlender Sonnenschein.

Perfekt fuer Aussenunternehmungen, die Badetonne ist angeheizt, wir sind schon Quad gefahren, haben Rasen gemäht und heute Abend wird noch gegrillt. Bisschen Gartenarbeit musste auch sein, habe die Tomaten rausgepflanzt.

Am Donnerstag wurde hier in der Nähe vom Bundesjagdverband ein Schiessabend veranstaltet. Dort sind wir hingefahren und dort konnten wir Tontauben schiessen und auch mit Kleinkaliber auf den kleinen laufenden Elch. Das Ganze unter Beisein von absuloten Profis so das man sich viel lernen konnte. Gegrillt wurde dazu auch und es war ein toller Abend.

Vor zwei Wochen haben wir ein Wochenende in Piteå verbracht. Am Samstag waren wir erst im Jagd- und Angelladen, Sven brauchte eine neue Angelrolle und danach waren wir im Kino, Angry Birds, einfach ein Muss.

Dann sind wir ins Hotel was nur 3 Eingänge weiter vom Kino war, dort haben wir dann noch im Whirlpool gebadet und sauniert.

Und am nächsten Tag waren wir im Abenteuerbad im Piteå Havsbad.

Es war wirklich ein gelungendes Wochenende.

Auch haben wir uns ein paar Häuser angeschaut, wir haben nämlich beschlossen, nach Piteå zu ziehen. Leider war noch nicht das Passende dabei.

Im Juni kommt dann dementsprechend auch unser Haus zum Verkauf raus. Eigentlich hätten wir ja gerne Haus und Ferienhaus samt Tourismusfirma zusammen verkauft, schliesslich hat es uns viel Zeit und Geld gekostet dies aufzubauen aber der Makler meinte, die Schweden denken zu viereckig und sehen das Potential des Ganzen nicht. Tja, schade. Also werden wir wohl, fall sich nicht doch noch jemand findet der alles komplett kauft, zunächst unser Wohnhaus verkaufen, denn dafuer haben wir einen Plan B falls wir bis dahin nix in Piteå gefunden haben, wir haben ja noch ein Haus in Harads, wo wir erstmal uebergangsweise hinziehen können. Nächstes Jahr im Fruehjahr wird dann das Ferienhaus verkauft (sollte also jemand mit dem Gedanken spielen, bei uns Urlaub machen zu wollen ist es nun höchste Zeit :-)  )

Ja uns so bin ich derzeit schon am Packen, alles Ueberfluessige kann schon weg, so das das Haus fuers Fotografieren und dann auch die Besichtigungen nicht so vollgestellt aussieht. Ja, es gibt immer was zu tun.

Ansonsten haben wir auch das Boot schon im Wasser, sind aber bisher noch nicht damit gefahren. Das Trampolin steht ebenfalls und wird fleissig genutzt. Auch habe ich meine Beete schon eingesäht, mal sehen was davon alles aufgehen wird, war ich doch recht zeitig dieses Jahr, aber das muss man sein wenn die Dinge reif werden sollen.

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Samstag, 30. April 2016

Endlich Fruehling und mein neuestes Werk
Von filainu, 13:25

Ja, derzeit passiert hier bei uns nicht so viel, mit der Firma sind wir bereits mittendrin im Sommergeschäft, sehr zeitig dieses Jahr. Aber keine Sorge, die nächsten Abendteuer sind schon in Planung :-)

Aber zumindest hat sich nun auch bei uns der Fruehling eingestellt. Die Temperaturen sinken auch nachts nicht mehr unter null Grad und tagsueber erreichen wir sogar bis 10 Grad.

Woran man aber am meisten erkennt das es Fruehling ist sind natuerlich die Zugvögel und die sind allesamt schon da, vom Singschwan ueber die Kraniche, Gänse, Bachstelzen, Drosseln, Tauben, Kiebitze.... Am Montag sind sogar die Grossen Brachvögel angekommen, da noch mitten im Schneesturm. Nun ist hier wieder voll das Leben, ein Gezwitscher und Gesinge und Geschreie und Geschnatter.

Weiter die Strasse hinter wohnen sogar zwei Sumpfohreulen, die sehen wir immer wenn wir da spazieren sind.

Und dann wollte ich euch noch mein neuestes Stickereiwerk zeigen, was ich nun endlich, nach 9 Monaten Arbeit, fertig habe (muss ich natuerlich noch buegeln und einrahmen):



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