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    Unser Leben im wunderbaren Norden
 

Samstag, 28. Mai 2016

Mal wieder was von sich hören lassen
Von filainu, 16:25

Ich denke nun ist es wirklich mal wieder höchste Eisenbahn fuer ein Lebenszeichen von uns.

Momentan haben wir in der Firma alle Hände voll zu tun, daher passiert aktuell nicht so sonderlich viel.

Trotzdem versuchen wir, uns die Wochenenden arbeitsfrei zu halten, so gut es geht und irgendwas zu machen und sei es am Haus.

Das Wetter ist ja nun perfekt, heute zum Beispiel 20 Grad und strahlender Sonnenschein.

Perfekt fuer Aussenunternehmungen, die Badetonne ist angeheizt, wir sind schon Quad gefahren, haben Rasen gemäht und heute Abend wird noch gegrillt. Bisschen Gartenarbeit musste auch sein, habe die Tomaten rausgepflanzt.

Am Donnerstag wurde hier in der Nähe vom Bundesjagdverband ein Schiessabend veranstaltet. Dort sind wir hingefahren und dort konnten wir Tontauben schiessen und auch mit Kleinkaliber auf den kleinen laufenden Elch. Das Ganze unter Beisein von absuloten Profis so das man sich viel lernen konnte. Gegrillt wurde dazu auch und es war ein toller Abend.

Vor zwei Wochen haben wir ein Wochenende in Piteå verbracht. Am Samstag waren wir erst im Jagd- und Angelladen, Sven brauchte eine neue Angelrolle und danach waren wir im Kino, Angry Birds, einfach ein Muss.

Dann sind wir ins Hotel was nur 3 Eingänge weiter vom Kino war, dort haben wir dann noch im Whirlpool gebadet und sauniert.

Und am nächsten Tag waren wir im Abenteuerbad im Piteå Havsbad.

Es war wirklich ein gelungendes Wochenende.

Auch haben wir uns ein paar Häuser angeschaut, wir haben nämlich beschlossen, nach Piteå zu ziehen. Leider war noch nicht das Passende dabei.

Im Juni kommt dann dementsprechend auch unser Haus zum Verkauf raus. Eigentlich hätten wir ja gerne Haus und Ferienhaus samt Tourismusfirma zusammen verkauft, schliesslich hat es uns viel Zeit und Geld gekostet dies aufzubauen aber der Makler meinte, die Schweden denken zu viereckig und sehen das Potential des Ganzen nicht. Tja, schade. Also werden wir wohl, fall sich nicht doch noch jemand findet der alles komplett kauft, zunächst unser Wohnhaus verkaufen, denn dafuer haben wir einen Plan B falls wir bis dahin nix in Piteå gefunden haben, wir haben ja noch ein Haus in Harads, wo wir erstmal uebergangsweise hinziehen können. Nächstes Jahr im Fruehjahr wird dann das Ferienhaus verkauft (sollte also jemand mit dem Gedanken spielen, bei uns Urlaub machen zu wollen ist es nun höchste Zeit :-)  )

Ja uns so bin ich derzeit schon am Packen, alles Ueberfluessige kann schon weg, so das das Haus fuers Fotografieren und dann auch die Besichtigungen nicht so vollgestellt aussieht. Ja, es gibt immer was zu tun.

Ansonsten haben wir auch das Boot schon im Wasser, sind aber bisher noch nicht damit gefahren. Das Trampolin steht ebenfalls und wird fleissig genutzt. Auch habe ich meine Beete schon eingesäht, mal sehen was davon alles aufgehen wird, war ich doch recht zeitig dieses Jahr, aber das muss man sein wenn die Dinge reif werden sollen.

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Samstag, 30. April 2016

Endlich Fruehling und mein neuestes Werk
Von filainu, 13:25

Ja, derzeit passiert hier bei uns nicht so viel, mit der Firma sind wir bereits mittendrin im Sommergeschäft, sehr zeitig dieses Jahr. Aber keine Sorge, die nächsten Abendteuer sind schon in Planung :-)

Aber zumindest hat sich nun auch bei uns der Fruehling eingestellt. Die Temperaturen sinken auch nachts nicht mehr unter null Grad und tagsueber erreichen wir sogar bis 10 Grad.

Woran man aber am meisten erkennt das es Fruehling ist sind natuerlich die Zugvögel und die sind allesamt schon da, vom Singschwan ueber die Kraniche, Gänse, Bachstelzen, Drosseln, Tauben, Kiebitze.... Am Montag sind sogar die Grossen Brachvögel angekommen, da noch mitten im Schneesturm. Nun ist hier wieder voll das Leben, ein Gezwitscher und Gesinge und Geschreie und Geschnatter.

Weiter die Strasse hinter wohnen sogar zwei Sumpfohreulen, die sehen wir immer wenn wir da spazieren sind.

Und dann wollte ich euch noch mein neuestes Stickereiwerk zeigen, was ich nun endlich, nach 9 Monaten Arbeit, fertig habe (muss ich natuerlich noch buegeln und einrahmen):



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Samstag, 16. April 2016

Dundret Runt 2016
Von filainu, 17:49

Nun ist der saisonabschliessende Skilauf schon wieder eine Woche her und mein letzter Eintrag hier noch länger, höchste Zeit also euch mal wieder auf dem Laufenden zu halten.

Also, letzte Woche Freitag haben wir uns also auf den Weg nach Gällivare gemacht zu dem Skilauf Dundret runt. Ich hatte mich fuer die 50 km am Samstag angemeldet und Thorben fuer die 2,5km Kinderrunde am Sonntag.

Nachdem wir unterwegs noch einen Bekannten besucht hatten und einkaufen waren sind wir gegen 17 Uhr im Hotel angekommen.

Mich verfolgte aber schon einige Zeit ein Problem: das Skiwachsen. Hatten wir doch in den letzten Wochen Plusgrade und durch ueberfrieren vereiste Spuren. Und da ist es mit normalem Kleber nicht getan, man braucht Kleister (ich kenne ehrlich gesagt die korrekten deutschen begriffe nicht, so ich hoffe ihr versteht es trotzdem). Kleister wiederum funktioniert aber auch wirklich nur auf nassem Schnee oder auf Eis, aber nicht auf frischem Schnee. Und dann gibt es ja auch zig Unterschiedliche Sorten, teilweise nur geeignet fuer einen temperaturbereich der sich ueber 3 Grad streck (also z.B. von minus 3 Grad bis null, von null bis plus 3 usw) Dann gibt es ja auch noch andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel Tape. Nachdem ich letzteres eigentllich i Training als gut empfand war ich festentschlossen, es damit zu versuchen. Das allerletzte Abschlusstraining allerdings liess mich daran doch wieder zweifeln da ich teilweise wieder zurueckrutschte. Und so entschied ich mich kurzfristig doch fuer Kleister, ohne jedoch nochmal damit trainieren zu können. Lange Rede kurzer Sinn, diese ganze Geschichte mit dem Skipräparieren ist meine grösste Geisel. Also fuhr ich Freitag Abend extra nochmal ins Skistadion um die Skier zu testen, denn solche Probleme wie beim Wasalauf wollte ich nie wieder erleben.

Was soll ich sagen, die Spur war wie erwartet vereist aber der Kleister funktionierte super. Ich war gluecklich das es so gut funktionierte und fuer die Nacht waren Minusgrade angesagt, die Spur sollte sich also nicht mehr ändern. Ich war also perfekt vorbereitet und der Lauf konnte kommen...

....diese Illussion löste sich in Luft auf als ich Samstag frueh um 5 aufstand, aus dem Fenster schaute und feststellen musste das es in der Nacht entgegen aller Vorhersagen Neuschnee gegeben hatte. Denn auf Neuschnee kann man mit Kleister nicht fahren, zumindest nicht nur mit Kleister.

Nun war guter Rat teuer. In meiner Not spruehte ich vor dem Start noch etwas Kleber ueber den Kleister, angeblich macht man das so, nur nicht mit Spruehkleber sondern mit Buechsenkleber. Unterschied: mir nicht bekannt.

Nen richtigen Start gab es dann auch nicht sondern man fuhr ab um 7 einfach los (es gibt einen offiziellen Start um 8 aber an und fuer sich kann man zwischen um 7 und um 9 starten wann man will. Und ich wollte so zeitig wie möglich los, bevor die Spur erst schlechter wird. Die ersten 5 km liefen auch perfekt und ich legte eine super Zeit hin, doch danach merkte ich schon das ich wieder anfing zurueckzurutschen.

Oh nein nur das nicht. Um nicht den gleichen Fehler zu machen wie beim Wasalauf nutzte ich die nächste Kontrolle nach 10km, um die Skier umwachsen zu lassen. Das nahm zwar einige Zeit in Anspruch, war denke ich letztendlich doch die richtige Entscheidung wenn auch nicht 100 prozentig gut. Zunächst ging es dann erstmal bergauf und mit dem neuen Kleister rutschte ich nicht mehr zurueck, hurra. Doch nach ein paar km fingen neue Probleme an, der Schnee setzte sich unter den Skiern fest, damit rutscht man zwar auch nicht zurueck aber eben auch nicht mehr vorwärts. Also musste ich hin und wieder anhalten, skier abmachen, Schnee entfernen so gut es ging. Aber ich kam doch einigermassen zufriedenstellend voran. Irgendwann nach 30km schliesst dann die 50km Spur wieder an die 30km Spur an und ab da wurde die Spur immer schlechter. Weich, ausgefahren, gar keine richtigen Spurkanten mehr, man rutschte immer in der Spur hin und her. Und irgendwie kam ich auch nicht mehr richtig vorwärts, als hätte ich die Handbremse eingelegt. Aber was solls, aufgeben gibt es nicht und war auch zu keiner Zeit mein gedanke nur meine Zielzeit von 5 Stunden rueckte in weite Ferne.

Beim Dundret runt ist es ja so, das die Hobbyfahrer also zwischen 7 und 9 Uhr starten und um 10 starten die Profis und fahren die gleiche Runde. Unterwegs fragte ich mich die ganze Zeit wie das wohl von statten gehen wird wenn die Profis dann kommen, wird da die Spur nochmal neu gezogen, sagt einem jemand Bescheid das man ruebergegen soll...... nun ja ich sollte es erfahren. 10km vor dem Ziel, ich stand gerade an einer der Verpflegungsstellen und trank wie immer Blaubeersuppe und Sportgetränk hiess es nur: sie kommen, alle mal Platz machen und zur Seite treten. Und ehe man es sich versah war Markus Hellner und alle andern aus der Spitzengruppe an einem vorbeigeduest.

Fuer alle die später kamen musste man auch nicht mehr Platz machen, aber man bekam doch jedesmal einen Schreck wenn man so in Gedanken versunken seine Bahn zieht und plötzlich aus dem nichts und nahezu lautlos wieder eine Gruppe an einem vorbeirast.

Nach langen 6 Stunden war ich dann im Ziel, kurz nach 13 Uhr. Absolut unzufrieden mit der Zeit, ich hatte mir wirklich mehr versprochen, andererseits war ich damit genauso schnell als damals im Halbwasa und das bei ein paar km mehr und ausserdem mit schlechteren Skiern (denn beim Halbwasa waren sie wirklich perfekt). Und dazu kommt noch das ich nicht so fertig war wie damals, als ich merkte das es kein super Lauf wird habe ich es einfach auch etwas ruhiger angehen lassen, erstmal die Strecke kennenlernen und nächstes Jahr kann ich ja dann erneut die 5 Stunden anpeilen.

Alles in allem trotzdem ein toller Lauf, landschaftlich schön, das Wetter war auch eine Herausforderung, mit Sonne, Regen, Wind und Schneefall eben typisch Aprilwetter. Die Strecke hat mir gut gefallen, musste mal wieder hin und wieder die Skier abschnallen weil es mir zu steil erschien (und teilweise war es gar nicht so schlimm aber das sieht man von oben nicht). Definitiv eine Sache die ich im kommenden Winter mehr trainieren werde, Bergabfahren, und zwar ohne Spur.

Nach dem Lauf ging es wieder zurueck ins Hotel, die Fuesse pflegen, die leiden bei so einem langen Lauf immer am meisten und ich habe es auch noch nicht geschafft ganz ohne Druckstellen oder aufgerieben Stellen auszukommen.

Und als ich dann meine Skier fuer den Kinderlauf vorbereiten wollte sah ich was die Handbremse war. Der Mann an der Wachsstation hatte so viel Kleister gesetzt das dieser sich nach hinten ueber den ganzen Ski verteilt hatte und damit hat es die ganze Zeit gebremst. Nunja, wieder was gelernt, hätte ich unterwegs beseitigen können wenn ich nur drauf gekommen wäre, ich war ja so gut ausgeruestet das ich sogar Kleisterentferner mithatte.

Abends waren wir sogar noch im Fitnesstudio des Hotels, die Jungs wollten gerne mal dorthin. Sogar ich lief kurz auf dem Laufband (ich hatte also wirklich noch Reserven).

Am nächsten Morgen haben wir dann zusammengepackt, in Ruhe gefruehstueckt sind dann wieder ins Skistadion denn Thorbens Kinderlauf stand auf dem Program. Und ich hatte ihm versprochen, mitzufahren, war immerhin sein erster Lauf. Mittlerweile hatte ich natuerlich doch auch Muskelkater bekommen aber das Komische war, sobald ich wieder auf den Skiern stand war der wie weggeblasen.

Um 11 Uhr war Start und schon eine Viertel Stunde später waren wir im Ziel. Unterwegs gab es sogar auch eine Verpflegungsstation wo es Saft fuer die Kinder gab. Thorben machte seine Sache recht gut, hatte erst ein bischen Probleme seine Position zu finden aber als er diese dann hatte lief es super.
Im Ziel gab es dann eine Medallie und eine  Ueberraschungstuete (mit gesunden Snacks). Thorben war richtig stolz.

Tja und dann hiess es nur noch, Ski im Auto verstauen und ab nach Hause. Und mit diesem Ausflug haben wir dann auch unsere Skisaison fuer diesen Winter beendet und die Skier in den Keller gestellt.

Auch die Schneemobile haben schon ihren Sommerplatz bezogen und wir haben die Quads rausgeholt. Das es heute den ganzen Tag geschneit hat ist nun hoffentlich das letzte Aufbäumen des Winters.

Der Fluss ist auch gerade am aufbrechen und gestern haben wir sogar schon zwei Gänse gesehen und jede menge Singschwäne.

Morgen wollen wir mal nach Piteå fahren, die Leute besuchen die wir im Osterurlaub kennengelernt haben und danach wollen wir noch ins Kino.

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Donnerstag, 31. März 2016

Osterurlaub
Von filainu, 15:28

Aber zuerst noch was anderes, am 19. März war in Boden auf der Trabrennbahn das Finale der schwedischen Meisterschaft im Schneemobilcross, das wollten wir uns natuerlich nicht entgehen lassen. Das ist schon Wahnsinn was die mit ihren Schneemobilen so können. Die juengste Fahrerklasse ist 12-14 Jahre und selbst diese legen schon unglaubliche Spruenge hin. Wir haben uns am Zielsprung positioniert, dort gab es natuerlich die höchsten und weitesten Spruenge.

Hier mal ein paar Impressionen:











Mittlerweile war auch das Fernsehen bei uns aber ich darf momentan noch nicht mehr verraten. Ich sage nur soviel, wir hatten viel Spass und es war eine tolle Erfahrung.

Ueber Ostern sind wir in die Berge gefahren, zum Schneemobil fahren und eisangeln und einfach mal um zu schauen wie das im Winter dort so ist, damit man später mal einen etwas längeren Aufenthalt planen kann. Wir haben uns an der Tankstelle einen Hänger ausgeliehen, damit wir beide Schneemobile fortbekommen. Donnerstag gegen Mittag sind wir los nach Ritsem.

Gegen 17 Uhr sind wir an der Jugendherberge angekommen, haben uns ersteinmal eingerichtet und sind dann eine kleine Runde mit den Schneemobilen gefahren.

Ausblick aus unserem Zimmer in der Jugendherberge:



Am Freitag dann war das Wetter nicht ganz so berauschend was uns aber trotzdem nicht vom Schneemobilfahren abhielt. Wir sind zum Kutjauresee gefahren, ca. 30km entfernt. Dort haben wir uns am Eisangeln versucht aber nur kurz und ohne Erfolg.



Dann wurde uns das Wetter zu ungemuetlich und wir sind zurueck zur Jugendherberge gefahren. Die Kinder hinterliessen Schneengel auf dem See.





Am Abend kamen wir mit 3 Schweden ins Gespräch die nur zum Eisangeln in Ritsem waren und die uns gute Angelstellen verrieten. So beschlossen wir, es am nächsten Tag etwas intensiver mit dem Angeln zu versuchen.

Samstag frueh war ersteinmal tolles Wetter so das ich gleich nach dem Fruehstueck erstmal auf Fototour gefahren bin.

Hier ein paar der dabei entstandenen Bilder:

























Als ich zurueck war haben wir unsere 7 Sachen gepackt und sind los, Ziel war ein See, der Weg dorthin wurde uns eigentlich recht gut beschrieben.

Nunja, was soll ich sagen, wir fanden den See nicht, wir sollten einer Schneemobilspur folgen die aber schlicht und ergreifend aufgrund des Schneefalls während der Nacht nicht mehr da war. So landeten wir irgendwann mitten im Wald, die Spur wurde immer schmaler, zum Schluss sind wir sogar fast festgefahren. Als wir von den Schneemobilen stiegen um mal die Lage zu erkunden versanken wir bis zur Huefte im Schnee. Nachdem sich leichte Panik breit machte (wir befanden uns irgendwo im Nichts, im Wald, wo genau wussten wir auch nicht, steckten in tiefem Schnee) untersuchten wir die Lage genauer und stellten fest das unweit entfernt ein kleiner See lag auf dem wir umlenken konnten wenn wir nur soweit kämen. Naja, wir mussten es auf jeden Fall versuchen und ich muss sagen, es ging erstaunlicherweise gut. Man hat sich im Laufe der Jahre doch was gelernt. Nachdem wir dann zurueck auf einem einigermassen befahrenen Schneemobiltrack waren beschlossen wir die Suche nach dem See aufzugeben und einfach dort zu angeln wo wir gerade waren, dort angelten schliesslicht auch andere. Dummerweise bohrten wir dann genau auf einen Stein so das der Bohrer stumpf war (wenn schon dann geht alles schief). Missmuetig assen wir eine Kleinigkeit zum Mittag und machten uns wieder auf den Rueckweg. Eisangeln wird ueberschätzt!

Hier ein paar Bilder zum Ausflug:









Unterwegs erkundeten wir dann noch etwas die Gegend und hielten unter anderem am Seeufer an um auf den Eisschollen zu klettern. Diese sind entstanden da man offensichtlich den Wasserspiegel des Stausees um mehrere Meter gesenkt hatte und dadurch ist das Eis am Ufer und ueber den Steinen gebrochen.





Dann fuhren wir wieder zurueck zur Jugendherberge, dort war fuer den Nachmittag Osterbasteln und Ostereiersuchen geplant. Während die Kinder bastelten und Ostereier suchten, sind Sven und ich noch ne kleine Runde mit den Schneemobilen gefahren.

Abends gab es dann noch ein Musikquiz, leider meist auf schwedische Titel bezogen so das wir chancenlos waren, aber lustig war es trotzdem.

Fuer Sonntag hatten wir dann unsere eigene Ostereiersuche geplant, ich hatte extra einen Teil der Ostergeschenke mitgenommen. Dazu wollten wir richtig in die Berge, bis zur Hukejaurehuette fahren, ca. 40km von unserer Unterkunft entfernt. Hier planen wir, eventuell im Sommer wandern zu gehen und so wollten wir schonmal schauen, wie die Landschaft so ist.

Das war eine Tour ganz nach unserem Geschmack. Ich konnte auf dem breiten Schneemobilweg fahren während Sven parallel zum Weg auch mal Ausfluege in den Tiefschnee machen konnte. Das Wetter war auch super und wir trafen unterwegs mehrere Hundeschlittengespanne und ein paar Leute die mit Skiern unterwegs waren.

An der Hukejaurehuette jedoch war es ziemlich stuermisch, man bekam nur mit Muehe die Tuer zur Huette auf. Bei solchen Wetterbedingungen hatten wir keine Lust auf Ostereiersuchen und verschoben dies auf später. Stattdessen brieten wir uns in der Huette ein paar mitgebrachte Wuerstchen bevor wir uns dann wieder auf den Weg zurueck machtne. Es stuermte nun noch mehr, die Spur konnte man kaum noch erkennen so das wir uns wirklich nur noch an der Wegmarkierung orientieren konnten. Nachdem wir ein Stueck gefahren waren nahm der Wind aber wieder ab und wir konnten die Rueckfahrt bei schönstem Wetter und noch schönerer Aussicht geniessen.

Und wie immer, hier ein paar Bilder:

















Als wir auf der Rueckfahrt an der Sitasjaurestuga vorbeikamen, sahen wir die Hundegespanne wieder, zumindest die Hunde und die Schlitten:



Nachdem wir zurueck in der Jugendherberge waren, hielt es uns nicht ewig drin sondern Sven und ich fuhren noch eine Runde. Wir wollten zur Kutjaurestuga, ein Paket abliefern. Den Weg dorthin sind wir ja im Sommer in umgekehrter Richtung gegangen und wir waren einfach neugierig, wie man den steilen Berg mit den Schneemobilen hochkommt. Auf dem Weg nach Vaisaluokta fing es dann an zu regnen, das war nicht so toll. Aber diesmal fanden wir zumindest den Weg und tatsächlich erreichten wir das Hochplateau mit einem atemberaubenden Ausblick auf den Akkajaure.

Leider schlechte Qualität da nur mit Handy aufgenommen und eben wettertechnisch schlecht:



Leider war es ziemlich diesig durch die Wolken und dadurch sah man die Schneemobilspur recht schlecht. Ausserdem war dies kein markierter Weg sondern einfach nur eine Spur die von Anglern genutzt wird. Da es auch schon 17 Uhr war und wir wussten das es noch sehr weit bis zur Huette war und ausserdem die Jungs alleine in der Juegndherberge waren beschlossen wir, kein Risiko einzugehen sondern wieder umzukehren. Das Paket musste halt dann jemand anders mitnehmen. Aber fuers nächste Mal wissen wir zumindest schonmal wie man auf den Berg kommt und ein nächstes mal gibt es auf jeden Fall.

Als wir wieder zurueck waren, haben wir noch Ostereier gesucht und am Montag hiess es dann schon packen und aufladen und ab nach Hause.

Unterwegs habe ich auch noch ein paar Fotos geschossen, hier eine Auswahl:







Montag abend haben wir dann die zu Hause gebliebenen Ostergeschenke abends im Dunkeln mit Taschenlampe gesucht, das war auch lustig, vor allem fuer die Kinder.

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Dienstag, 22. März 2016

Erdbeben
Von filainu, 09:47

Wir dachten ja immer das es soetwas hier nicht gibt, wurden aber neulich doch eines besseren belehrt. In der Nacht vom Freitag zum Samstag wackelte bei uns das ganze Haus. So im Halbschlaf hat man es zwar mitbekommen aber bevor man es richtig realisierte war es auch schon vorbei und man schlief auch gleich weiter und am nächsten Tag hatte man es schon vergessen.

Gestern waren wir dann bei unseren Nachbarn zum Kaffeetrinken und als diese uns fragten ob wir auch das Erdbeben mitbekommen haben, konnte man eins und eins zusammenzählen. Das Epizentrum lag zwischen Piteå und Skellefteå draussen in der Ostsee aber man hat es bis Haparanda gespuert und auch rueber bis Finnland.

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Samstag, 12. März 2016

Tagestelegramm
Von filainu, 17:01

Heute war wieder ein ereignisreicher Tag, zumindest waren wir viel unterwegs.

Hier der Tag in Kurzform:

Munter um 6-verdammt, es wird immer zeitiger hell- in die Gänge kommen- Waschtag- Keller aufräumen (in einer Woche kommt das Fernsehen)-zwei Elche durch die Haustuer gesichtet- Leif Erik nach Storklinten gefahren-Elch gesehen- Leif Erik Skier ausgeliehen und an seinen Kumpel samt Vater uebergeben- nach Hause gefahren-Elch gesehen-Fehler gemacht, Leif Eriks Schuhe mitgenommen- Essen gekocht-Mittag gegessen-Leif Eriks Schuhe ins Schneemobil gepackt-Schneemobilausflug nach Storklinten-Schuhe deponiert-Pause gemacht-Lowcarb Getränk fuer Sven und mich, heisse Schokalade und Schokokuchen fuer Thorben-Leif Erik getroffen-wieder heim gefahren-jetzt Tag ruhig ausklingen lassen.

War ein schöner Tag mit perfektem Winterwetter

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Freitag, 04. März 2016

Eisbahn/Eisstrasse
Von filainu, 16:50

Da die Kinder ja gerade Winterferien haben, sind wir gestern mal nach Luleå gefahren.

Als erstes waren wir auf der Eisbahn. Die Jungs wollten Schlittschuh laufen, ich eigentlich auch, hatte selbige aber zu Hause vergessen. Die Eisbahn befindet sich auf der Ostsee und verläuft vom Suedhafen zum Nordhafen und macht noch einen Abstecher zu einer Insel. In der Mitte hat man blankes Eis und rechts und links kann man normal laufen. Auch windgeschuetzte Grillstellen sind dort aufgebaut, das Holz scheint man aber selber mitbringen zu muessen. Man kann sich auch einen Tretschlitten kostenlos ausleihen, das wollten wir eigentlich auch machen, es war aber gerade keiner verfuegbar.

Da ich auch meine Kamera vergessen hatte, konnte ich nur ein paar Fotos mit dem Handy machen, wollte euch diese aber trotzdem nicht vorenthalten








Wir waren also ein schönes Stueck spazieren bevor wir wieder zurueck zum Hafen gelaufen sind. Dort war ein Eisschloss/Schneeschloss aufgebaut mit Eisrutsche. Das durften unsere zwei natuerlich nicht auslassen.








Ja, und danach wollten wir einfach noch nicht nach Hause und haben kurzerhand beschlossen, noch die Eisstrassen zu erkunden. Es gibt bei Luleå mehrere Eisstrassen die zu diversen Inseln auf der Ostsee fuehren und ich wollte da schon immer mal langfahren. Wir wählten die Eisstrasse nach Hindersön, bogen dann aber rechts ab nach Storbrandön. Es war einfach faszinierend, ueberall nur weiss, die Strasse breit genug fuer 10 Autos nebeneinander. Und man kommt sich so verloren vor. An der Insel angekommen hiess es dann umkehren denn auf die Insel darf man mit dem Auto nicht. Man muesste das Auto dort auf der Ostsee abstellen und mit dem Schneemobil weiter aber ein solches hatten wir natuerlich nicht dabei.





Morgen findet wieder das alljährliche Ededraget statt, das viertelmeilerennen mit Veteranschneemobilen, dieses Jahr wieder auf dem Fluss (nachdem man letztes Jahr auf eine Wiese ausweichen musste da das Eis nicht tragfähig genug war). Da schauen wir natuerlich vorbei. In zwei Wochen dann findet auf der Trabrennbahn in Boden das Finale der schwedischen Meisterschaft im Schneemobilcross statt, auch dies steht schon verbindlich fuer uns im Kalender.

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Dienstag, 01. März 2016

Immernoch Winter
Von filainu, 09:08

Am Wochenende hatte Leif Erik also Skischule, 2 Tage a 2 Stunden mit jeweils einer Kaffeepause.

Die Temperaturen waren mit minus 20 Grad recht grenzwertig aber trotzdem kein Hindernis.

Am Samstag war Thorben mit und ich war in der Zwischenzeit mit ihm Rodeln.

Leif Erik hat sich gar nicht so schlecht angestellt, fand ich zumindest. So im Vergleich zu den anderen Kindern.

Am Sonntag dann war ich Langlaufen, das war mal wieder nur eine halbgute Idee, es war einfach zu kalt und da rutscht man einfach nicht richtig. Die paar Stellen wo die Sonne hinschien ging es gut aber sobald man wieder in den Schatten kam bremste es wieder stark. Nunja, Training mit Widerstand halt.

Als ich dann Leif Erik von der Skischule abholte hörte ich wie die Trainerin sagte das nun alle soweit seien zusammen mit einem Erwachsenen die Hänge hinunterzufahren. Na klasse dachte ich, Leif Erik hat ja keinen Erwachsenen. Da kam die Trainerin zu mir und meinte, Leif Erik könnte jetzt alleine fahren. Ich dachte ich hör schlecht, fragte nur "wie jetzt, alleine, da runter" und zeigte nur auf den Abhang. Ja, das wäre kein Problem er könnte das, nur solle er vielleicht nicht alleine auf die schwarze Piste. Ich vergewisserte mich nochmals ob sie ganz sicher sei, er ist doch nun erst die 2x2 Stunden gefahren. Ja, ja sie sei sicher.

Tja was soll man da noch dagegen sagen. Leif Erik bat mich dann natuerlich auch gleich ob ich ihm noch eine Liftkarte kaufen kann damit er noch bisl fahren kann und ich dachte ach was solls, die Skier hat er ja nun eh ausgeliehen, soll er seine Fertigkeiten ruhig noch etwas vertiefen.

Und so fuhr er noch eine Stunde Ski, ich kam aus dem Staunen nicht raus. So schnell geht das bei den Kindern. Nun muessen wir nur sehen, die Interessen aller irgendwie unter einen Hut zu bekommen, Thorben und ich Langlauf, Leif Erik Abfahrt und Sven Schneemobil.


Und nun dachte ich, ich zeige Euch mal bisl Winter:









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Donnerstag, 25. Februar 2016

Winter
Von filainu, 11:49

Ja, der Winter hat uns noch fest im Griff und endlich haben wir auch die Schneemengen die wir hier so gewohnt sind. Da macht natuerlich alles was mit Winter und Schnee zu tun hat viel mehr Spass.

Ich habe nun endlich auch den Dreh raus wie ich beim Skifahren schneller werden kann. Und dank LCHF kann ich nun auch wieder meine "guten" Ski benutzen, damit bin ich dann auch gleich nochmal ein kleines bisschen schneller. Ich war ja ueber den Herbst gewichtsmässig aus den Skiern rausgewachsen und musste wieder auf die Alten zurueckgreifen. Aber nun ist alles wieder wie es sein soll, die Pfunde purzeln auch, was will man mehr.

Am kommenden Wochenende hat Leif Erik Skischule fuer Abfahrtsski, mal sehen wie das so wird.

Morgen ist in Harads Freilichtkino, mit Popcorn und allem drum und dran. Da heisst es wieder, die Rentierfelle einpacken und mit dem Schneemobil ueber den Fluss zum Kino kucken. Hoffentlich wird es nicht zu kalt. Auf jeden Fall aber soll es sternenklar werden, da stehen die Chancen auf Kino unterm Nordlicht ja auch nicht so schlecht.

Meine Vierbeinigen Freunde, die Elche, sieht man nun auch wirklich regelmässig und in immer grösseren Stueckzahlen. Das hat natuerlich auch mit dem Schnee zu tun, je mehr Schnee umso beschwerlicher wird es auch fuer sie und umso praktischer ist es sich in Gruppen zusammenzuschliessen, da muss nur einer durch den tiefen Schnee und der Rest läuft in der Spur des vorderen. Mich freut es und ich hoffe, sie bleiben noch etwas hier bevor sie sich wieder auf den Weg in die Berge machen.

Die Kinder sind heute mit der Schule am Storklinten, der jährliche Kinderwasalauf steht an. Thorben hat sich riessig drauf gefreut, Langlauf ist wirklich sein Ding, Leif Erik sieht es mehr als Pflicht und freute sich mehr auf das Rodeln danach und das Hamburgergrillen.

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Donnerstag, 18. Februar 2016

Nachtrag
Von filainu, 19:56

Habe heute freundlicherweise von unseren Feriengästen die Fotos der Elchsafari zur Verfuegung gestellt bekommen und auch Nordlichtbilder.

Und die wollte ich euch natuerlich nicht vorenthalten.










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Mittwoch, 17. Februar 2016

Mal wieder aktualisieren
Von filainu, 20:29

Kaum hatten wir Spass im Tierfschnee kam die Blida (so nennt man das wenn die Temperaturen ueber 0 Grad steigen, der Schnee vom Dach und den Bäumen rutscht und der Pulverschnee sich zu einer festen Masse verbindet). Wir waren richtig froh das wir den Tag zum Schneemobilfahren genutzt hatten.

Nach 2 Tagen mit leichten Plusgraden kam dann ersteinmal jede Menge Neuschnee, es hat mehrere Tage mehr oder weniger ständig geschneit. So ist nun doch eine recht beachtliche Menge Schnee zusammengekommen und nun besteht wieder erhöhte Festfahrgefahr mit dem Schneemobil. Andererseits, Uebung macht den Meister und ich (wir) werden sicher in den nächsten Tagen bisschen Tiefschneefahren ueben.

Thorben hat jetzt das Langlauffahren fuer sich entdeckt. Jeden Dienstag Abend fahren wir zusammen nach Boden ins Skizentrum und während er mit Gleichaltrigen Kindern auf spielerische Art das Skifahren lernt, versuche ich, endlich mal den Dreh rauszubekommen, wie ich schneller werden kann. Und ich glaube es wird langsam, gestern habe ich sogar 3 Leute ueberholt.

Leif Erik dagegen hält vom Langlaufen gar nichts, interessiert sich dafuer aber fuers Abfahrtfahren und möchte das lernen. Also werde ich ihn mal demnächst fuer zwei Tage Skischule anmelden und dann schauen wir weiter.

Gestern war ich mit unseren Gästen auf Elchsafari und da hatten wir wirklich Glueck. 3 Elche standen direkt an der Strasse, vielleicht maximal 5 Meter weg. Das war natuerlich ein tolles Fotomotiv (nur nicht fuer mich, ich war Fahrer und hatte auch die Kamera gar nicht mit) und bei der Schneehöhe jetzt bleiben die Elche auch eine Weile stehen bevor sie sich auf den Weg machen.

Unsere 3 Hauselche sieht man nun jeden Tag, meistens gleich frueh um 7.

Nordlicht hatten wir jetzt auch wieder 2 Nächte lang, bevor es nun heute wieder zugezogen hat und am freitag soll wieder mehr Schnee kommen.

Temperaturmässig ists jetzt angenehm, minus 5 Grad, Montag und Dienstag war es aber knackig, vor allem Nachts, minus 25 Grad.

Und zu guter Letzt: wir haben im März das deutsche Fernsehen wieder hier, sie wollen ueber uns berichten. Mehr verrat ich erstmal nicht, weiss ja auch gar nicht ob ich das darf.

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Sonntag, 07. Februar 2016

Spass im Tiefschnee
Von filainu, 17:39

Nun war es ja eine ganze Weile zu kalt zum Schneemobilfahren. In dieser Zeit hat es auch ein bisschen neuschnee gegeben, allein gestern kamen ca. 20cm vom Himmel.
Heute Mittag waren es dann nur noch minus 15 Grad so das wir die Schneemobile rausgeholt haben und eine Runde gefahren sind. Was fuer ein Spass, wenn man ueber den Fluss gleitet und der aufgewirbelte Schnee einem um die Ohren weht. Es hat richtig Spass gemacht. Dann sind wir zu Bekannten gefahren wo wir Kaffee getrunken haben und gequatscht haben. Als wir dann dort wieder losfuhren hatte es wieder angefangen zu schneien.

Im Schneegstöber sind wir dann noch eine Runde gefahren und zum Schluss sind wir noch direkt hier bei uns auf dem Fluss gefahren, da gibt es eine Stelle wo man gut Springen kann, Usch, ich bin 3 mal gesprungen dann habe ich mich nicht mehr getraut. Das ist zwar ein tolles Gefuehl wenn man abhebt, nur die Landung ist nicht so mein Ding. Alles in Allem hatten wir riessen Spass auch wenn ich nach wie vor nicht wirklich verstehe wie man so ein Schneemobil eigentlich richtig lenkt. Es ist recht verwunderlich das ich noch keinen Unfall gebaut habe, aber gut, wenn man auf dem Fluss fährt gibt es kaum Hindernisse und jede Menge Platz.

Am Freitag haben wir einen Abstecher zum Wintermarkt nach Jokkmokk gemacht. Leif Erik war ja mit der Schule dort und Thorben wollte auch gerne hin als sind wir eben gefahren. Blauer Himmel und Sonnenschein begleiteten uns aber die minus 15 Grad machten sich nach einiger Zeit dann trotzdem bemerktbar. Trotzdem haben wir das ein oder andere gekauft, geräucherten und rohen Fisch, eine Art Fladenbrot und einiges mehr, bevor wir wieder heim gefahren sind.

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Freitag, 22. Januar 2016

Anke im Glueck
Von filainu, 10:18

Nachdem wir nun 2-3 Tage wieder unter minus 30 Grad  hatten, haben wir heute wieder angenehmere minus 25 Grad. Dies aber nur am Rande.

Ich liebe ja Elche, ich denke das hat nun auch jeder verstanden :-)

Allzu gerne fahre ich mit dem Auto auf Elchsafari (bzw. lasse mich fahren, schliesslich will ich ja fotografieren). Klingt vielleicht komisch und nicht sehr naturnah, mit dem Auto auf Elchsafari zu gehen aber so hat man, neben dem Schneemobil, die besten Chancen, auch Elche zu sehen. Versucht man nämlich, durch den Wald zu gehen und die Tiere zu Fuss aufzustöbern, hat man nur äusserst selten Glueck da Elche ein gutes Gehör haben. Ein Auto hören sie zwar auch, aber man ist viel schneller da und der Elch wird sozusagen etwas ueberrumpelt. Hält man mit dem Auto an und steht zu lange, dann läuft der Elch auch weg.

Aber.......nun ist endlich die Zeit wieder da wo man nicht mehr mit dem Auto fahren braucht sondern einfach nur zum Fenster rausschauen muss.

Heute frueh, es war noch gar nicht richtig hell, sehe ich diese beiden ca. 100-150m von hier liegen:






sie lagen dort in aller Ruhe im Schnee. Sehr zum Leidwesen meines Mannes, denn wenn hier bei uns die Elche in Sichtweite sind, hänge ich fast nur noch am Fenster und vergesse alles um mich herum.

Nach einer Weile entdecke ich dann auf dem Fluss diese Mutter mit Kind:




Es nuetzt ja nichts, irgendwann muss man auchmal zurueck an den Arbeitsplats, jedoch nicht ohne regelmässige Kontrollen, was die Elche so machen und ob sie noch da sind.

Und da sieht das Ganze plötzlich so aus:




Ein dritter Elch war aufgetaucht und sie waren in Alarmbereitschaft, irgendwer war zum Briefkasten gegangen.

Nach einer Weile kehrte aber wieder Ruhe ein, der dritte Elch ging wieder zurueck in den Wald und die beiden anderen entschieden sich fuer ein zweites Fruehstueck in den Himbeerbueschen. Und da stehen sie auch jetzt noch


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Montag, 18. Januar 2016

Elche
Von wunderbarer-norden, 14:37

Heute zeigt dss Termometer mal wieder minus 25 Grad, der Himmel ist blau, das perfekte Wetter fuer eine Elchsafari. Also sind wir nach dem Mittagessen los.
Ich nehme das Ergebnis mal vorneweg, wir haben 8 Elche gesehen, naja, 7 und einen Elchruecken um genau zu sein, aber der Reihe nach:

Wir hatten die Zivilisation noch gar nicht lange hinter uns gelassen als wir hinter einer Kuppe den Ruecken eines Elches sehen welcher sich ueber die Strasse bewegte. Als wir dann allerdings an der Stelle ankamen war von dem Elch nix mehr zu sehen, er war im tiefen Wald verschwunden.

Doch schon kurze Zeit später bot sich die nächste Gelegenheit und wir trafen diesen Burschen:




Danach sahen wir zwar viele Spuren und hin und wieder Rentiere aber erstmal keinen Elch mehr. Bis ich dann wieder einen entdeckte, der im Schnee lag und bei näherem hinschauen waren es sogar 3, eine Mutter und zwei Jungtiere. Die Mutter und eins der beiden Jungtiere standen dann auf und ich konnte sie so heilwegs fotografieren (das ist nicht so leicht wenn sie hinter Bäumen oder Gebuesch stehen das der Kamerafokus ständig auf das Buschwerk fokusiert).

Hier die Mutter:




und hier das Kind (gleicht zwar mehr einem Suchbild aber vielleicht seht ihr in ja):




Mittlwerweile ging die Sonne unter:





und als wir dann gar nicht mehr soweit von der Zivilisation entfernt waren sahen wir nochmals eine Mutter mit ihren zwei Kindern die sich einen Heuballen schmecken liessen. Das zweite Kind sieht man leider auf dem Foto nicht da es hinter dem anderen steht, man sieht es aber an der Anzahl der Beine.



Wir haben hier auch einen Elch der unweit unseres Ferienhauses Quartier am Fluss bezogen hat. Ihn habe ich jetzt auch schon ein paarmal gesehen aber immer keine Kamera dabei.

Und Sven war gestern mit den Jungs bissl Schneemobil fahren und dabei haben sie gleich 4 auf einen Streich gesehen.

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Sonntag, 10. Januar 2016

Kälteopfer
Von wunderbarer-norden, 19:35

Die Temperaturen sanken kurz darauf auf minus 36 Grad, beim Ferienhaus zeigte das Termometer sogar minus 38 Grad. Diese hielten sich ca. 48 Stunden.

Und als ich am Freitag Nachmittag das Ferienhaus sauber machen wollte (fuer Samstag erwarteten wir einen neuen Feriengast) kam kein Wasser mehr aus der Leitung. Ich dachte das kann doch wohl nicht wahr sein, ich hatte doch am Vortag sogar noch Wäsche gewaschen. Nein, es tat sich null komma nix mehr. Und das zum Freitag Nachmittag.

Als erstes gleich bei der Gemeinde angerufen, in der Hoffnung dort noch jemanden zu erwischen und nachdem die telefonistin dort ne halbe Ewigkeit versucht hatte mich zu verbinden bekam ich dann doch noch jemanden an die Leitung. Der wollte mir dann erstmal erklären, das die Gemeinde nix falsch gemacht hat, das deren Leitung ausreichend tief liegen und das der Fehler auf unserem Grundstueck liegen muss, wir sollten den Klempner anrufen.

Wir liessen aber nicht locker, wussten wir doch, das wir keinen Normalen Wasseranschluss hatten (man hatte ja damals die Hauptleitung nicht gefunden sondern uns an einen Nebenarm angeklemmt der zum Pumpenhäuschen geht. Bzw. dachten wir wir seien direkt im Pumpenhäuschen angeschlossen und das dort vielleicht ein Ventil gefroren ist). Naja, nach einem Nicht-Locker-Lassen unsererseits versprach man uns, am Abend jemanden vorbeizuschicken.

Unterdessen versuchten wir dann noch, unseren Klempner zu erreichen, aber das war mal wieder nicht von Erfolg gekrönt und trotz Nachricht auf dem AB hat er bis heute nicht zurueckgerufen.

Irgendwann kurz vor 19 Uhr tauchten dann auch zwei Mitarbeiter der Wasserabteilung am Pumpenhäuschen auf und hatten schlechte Nachrichten, auch das Pumpenhäuschen hatte kein Wasser. Und da erfuhren wir auch das wir ausserhalb des Pumpenhäuschens lediglich an die Zuleitung zum Pumpenhäuschen angeschlossen wurden und diese liegt viel zu flach.

Nun konnten die Zwei erstmal nicht soviel machen, sie hatten nicht die richtige Ausruestung dabei. Wir wiesen darauf hin das es wirklich wichtig ist da wir ja Feriengäste bekommen und die brauchen ja Wasser.

Man versprach uns, nach Boden zu fahren und ein Gerät zum Auftauen zu holen und auf jeden Fall am selben Abend noch zurueckzukommen.

Gegen 22.30 Uhr, wir hatten die Hoffnung schon aufgebeben und wollten gerade zu Bett gehen, tauchten sie tatsächlich wieder auf. Und hämmerten erstmal ein Stueck des Fussbodens des Pumpenhäuschens auf um an die Leitung zu kommen. Ich liess sie arbeiten und sagte sie sollen sich melden wenn sie was erreichten. Gegen 23 Uhr kam dann auch der Anruf mit der Mitteilung, das Pumpenhäuschen hat jetzt wieder Wasser, unser Ferienhaus aber trotzdem nicht.

Ich wieder runter und sie sagten sie wollen jetzt vom Ferienhaus aus die Leitung spuelen, da sie von der anderen Seite nicht rankommen (sie können ja dem Spuelschlauch schlecht sagen, er soll zwei Meter geradeaus und dann links abbiegen). Also wurde der Wasseranschluss in der Stuga demontiert und versucht zu spuelen. Leider kam man mit dem Schlauch nur bis zum Ventil und da dies ein Ventil war wo man mit dem Schlauch nicht durchkam (Zitat des Kommunmitarbeiters: Welcher idiopt hat hier so ein Ventil eingebaut), war dort auch Schluss und guter Rat teuer. Nur eins stand fest, der Fehler lag definitiv nicht auf unserem Grundstueck, es wurde also zumindest nicht fuer mich teuer.

Man gab also fuer diese Nacht auf, versetzte die Stuga wieder in den Urzustand und machte sich 0.30 Uhr auf den Weg nach Boden mit dem Versprechen, am nächsten Tag mit dem Chef zu reden und uns dann anzurufen.

Am nächsten Tag, Samstag, hatten wir irgendwann keine Lust mehr auf den Anruf zu warten und machten uns auf, nach Elchen Ausschau zu halten. Dabei gabelten wir unseren Gast auf, der bereits am Vormittag Harads erreicht hatte. Nun war Guter Rat teuer. Gluecklicherweise war er sehr verständnisvoll und hatte kein Problem damit, ersteinmal nur Wasser aus dem Kanister zu haben und bei uns zu duschen.

Trotzdem rief ich den Kommunmitarbeiter an um zu fragen was nun ist, einfach damit man weiss woran man ist. Ja, man wolle nochmal vorbeikommen, später am Tag, man könne noch eine Sache probieren, wenn das nicht hilft muesste dann am Montag der Bagger kommen, falls einer verfuegbar ist versteht sich.

Irgendwann Nachmittags kamen sie dann, spuelten nochmal irgendwas aber ohne Erfolg. Das Wasser blieb weg. Sie montierten dann einen Schlauch an das Rohr im Pumpenhäuschen und liessen dort das Wasser aufgedreht in der Hoffnung das wenn das Wasser in der Leitung zum Pumpenhäuschen ständig läuft, das es dann mit Glueck irgendwann auch das Eis aus unserer Nebenleitung mit losreisst.

Und am Montag dann der Bagger.

Und was soll ich sagen, heute Abend steht unser Feriengast vor der Tuer und bringt Eimer und Kanister zurueck, das Wasser ist plötzlich wieder da. Welch eine Erleichterung, das geht mit Worten gar nicht zu beschreiben. Und welch ein Glueck das wir an zwei so wirklich engagierte und serviceorientierte Kommunmitarbeiter geraten sind die wirklich ihr Bestes gegeben haben, selbst Freitag bis spät in die Nacht. Ich habe natuerlich gleich angerufen und den Bagger abbestellt :-)

Auf Elchsafari waren wir dann trotzdem noch und haben auch einen gesehen, einen jungen Elchbullen:





Achja, und wärmer ist es jetzt auch wieder geworden, ich war heute bei nur minus 11 Grad mit den Kindern in Boden Skifahren.

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