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††††Unser Leben im wunderbaren Norden

Dienstag, 21. Februar 2017

Und manchmal geht es schneller als gedacht
Von filainu, 20:40

Nun nimmt das Badezimmer langsam Form an und ich denke es dauert nicht mehr lange bis es gefliest werden kann. Gerne hätten wir vorher noch die Fenster getauscht damit dann nicht nochmal aufgemacht werden muss. Daher habe ich gestern mal nachgefragt ob man denn schon einen vorläufigen Liefertermin hätte. Nein, hätte man nicht.

Und heute frueh dann plötzlich die Mail das die Fenster ganz unerwartet gestern Abend noch geliefert wurden. Ok, also die Baufirma kontaktiert welche die Fenster tauschen soll, von dort sollte ich erst Nachmittag eine Antwort bekommen da der Sachbearbeiter wegen krankem Kind vormittag zu Hause war. Ich hatte als Wechseltag morgen oder Freitag vorgeschlagen aber man sagte mir es wird wohl eher erst nächste Woche Montag, aber man liesse von sich hören.

Heute Nachmittag klingelt dann das Telefon, am Donnerstag wollen sie die Fenster einbauen. Da musste ich mal wieder erklären das es an dem Tag nicht geht und zu guter Letzt wird es nun doch schon Morgen. Gluecklicherweise waren wir gerade am Haus-in-Harads-Entruempeln und hatten den Hänger am Auto so das wir heute Abend noch die Fenster holen gefahren sind, damit ich sie morgen mit nach Rosvik nehmen kann. Wollte den Hänger eh mitnehmen, muss noch bisl Baumaterial holen, so das passte ganz gut.

Morgen fängt auch der neue Elektriker an, ich weiss gar nicht ob ich es schon erzählt habe aber wir haben den Elektriker gewechselt. Der alte war darueber sehr schockiert und ungluecklich aber wir muessen an uns denken und es ging einfach nicht anders, es hat einfach nicht gepasst.

Ja, morgen kommen dann auch die Fliesen fuers Bad, das wird ja wieder eine Buckelei, zumal ich morgen alleine bin aber immerhin haben wir jetzt so einen kleinen Wagen den man ziehen kann, damit kann ich sie denke ich recht leicht durch das Haus fahren.

Ansonsten waren ja Sven und ich letzten Mittwoch im Haus um die Badezimmerwände fertig zu verkleiden und die Zwischenwand zwischen Dusche und Badewanne zu stellen. Da wir aber noch Baumaterial und Farbe holen mussten war es schon fast Mittag als wir dort ankamen. Der Trockenbauer war gerade am gehen, er war fertig. Nun ja das er vergessen hatte ne Tuer zuzubauen......werde ich wohl selber machen und von sauber machen halten die schwedischen Handwerker leider ueberhaupt nichts, also erstmal hinter ihm rausgekehrt.

Der Elektriker hatte am Sonntag alles soweit fertig gemacht und wir konnten loslegen. Einzelheiten will ich euch ersparen, fakt ist das wir am Mittwoch nicht fertig wurden. Also den Fliesenleger angerufen das wir leider erst am Wochenende fertig werden aber das war scheinbar kein grösseres Problem.

Wir haben dann gleich Svens Auto in Rosvik gelassen, weiss gar nicht warum eigentlich, wir dachten so spart man sich mit einem Auto das hin- und herfahren.

Donnerstag stellten wir dann fest das wir eigentlich ziemlich blöd waren, denn wir haben es immer so gemacht das ich Freitag frueh schon nach Rosvik bin und Sven dann die Kinder aus der Schule abgeholt hat und nachgekommen ist. Mit nur einem Auto ist diese Variante aber äusserst schwierig.

Am Nachmittag sind wir dann mit zwei unserer französischen Gäste zum Eishockey nach Luleå gefahren. Das war ein sehr emotionsgeladenes Spiel, zwei Tore wurden nicht gegeben, es gab einen Verletzten der aus der Eishalle getragen werden musste.......aber immerhin, Luleå hat gewonnen und es war mal eine Abwechslung zum monotonen Baugeschehen und Umzugplanen.

Am Freitag haben wir kurzerhand die Kinder in der Schule entschuldigt und sind alle 4 gleich Vormittag nach Rosvik gefahren. Dort kamen wir aber trotzdem erst gegen Mittag an da wir unterwegs noch einkaufen waren, bestellte Tapete abgeholt haben und im Teppichladen in Luleå vorbeigeschaut haben um uns endlich mal einen Fussbodenbelag fuer die Stube rauszusuchen

Dort wartete natuerlich wieder jede Menge Arbeit, das Badezimmer musste nun endlich fertig werden, das Buero auch und wir wollten die ersten Lagerregale aufbauen. So langsam drängt die Zeit.

Der Klempner war auch gerade zu Gange und hat die Wasseranschlusse fuer Dusche und Badewanne in die halb fertige Trennwand gelegt damit wir diese am Wochenende auch zumachen konnten.

Muss man sich mal ueberlegen, wir haben die Trennwand nur mit Messen und Augenmass errichtet da wir keine Wasserwaage mit hatten und als Sven nun mal mit der Wasserwaage des Klempners eine Ueberpruefung durchfuehrte so war die Wand so dermassen gerade das wir es kaum glauben konnten.

Ich habe erstmal das Buero fertig tapeziert während Sven die Fenster im Lager mit so halbundurchsichtiger Folie beklebt hat und dann haben wir diverse zeitraubende Kleinarbeiten gemacht, hier ne Gipskartonplatte dran, dort ne Platte runter usw. Das hält so unheimlich auf, muss ja aber gemacht werden. Sven hat mit den Kindern die ersten Regale aufgebaut. Und dann das ständige Herumräumen aller Dinge, wir haben wirklich ein Platzproblem. Wo man heute Platz hat und Zeug hinstapelt hat man morgen schon keinen Platz mehr und muss alles woanders hinstapeln wo es dann uebermorgen aber auch wieder im Weg ist.

Fuer Samstag war dann das Bad dran. Eigentlich haben wir im Grossen und Ganzen den ganzen Tag daran gewerkelt, zwischendurch mal schnell das Buero gestrichen. Abend sum 8 oder so war es dann endlich geschafft und das Badezimmer war vollständig bekleidet. Usch, was fuer eine Arbeit.

Am Sonntag habe ich dann erstmal das Buero ein zweites Mal gestrichen, die Wände in der Stube gespachtelt und fuers Tapezieren vorbereitet, wir haben das Kartonzimmer eingeräumt, mit Kartons versteht sich. Sven hat mehr Regale aufgebaut, dann mussten wir noch eine Gipskartonplatte neu machen da der Elektriker die Dose fuer den Lichtschalter viel zu nahe an die Tueröffnung gesetzt hatte, da hätte nichtmal ne schwedische Zarge rangepasst geschweigedenn unsere deutsche. Das war sehr zeit- und nervenraubend aber irgendwie haben wir auch das geschafft.

Ich habe dann  noch eine weitere Wand im Lager mit weisser Farbe versehen.

Um zwei ist Sven dann mit den Kindern nach Hause gefahren, er sollte noch in der Apotheke vorbei unseren Impfstoff holen. Wir wollen uns vor unserer Reise im November noch Hepatitis A und B impfen lassen, man weis ja nie. Jedenfalls hatte die Apotheke nur bis um 4 auf (aber immerhin, sie hatte zum Sonntag ueberhaupt auf). Sven traf dann an der Kasse bald der Schlag als die Kassiererin 2000 SEK von ihm haben wollte, irgendwie klingt das in schwedischen kronen ausgedrueckt immer so viel.

Ich habe dann noch bisl aufgräumt und sauber gemacht und zu guter Letzt habe ich den ersten Farbtupfer ins neue Haus gebracht, Sven wollte nicht ein langweiliges weisses Buero:





Ja, so langsam nimmt das Ganze Gestalt an, ich bin ja fast bisl neidisch, mal sehen vielleicht mache ich mir auch noch so eine Tapete an die Wand, mit Bergen und Schnee vielleicht.

Morgen habe ich dann wieder einiges vor, mal von der Fliesenlieferung abgesehen will ich im Buero Fussboden verlegen, die Bueromöbel aufbauen, vielleicht in der Stube tapezieren, schon anfangen die Lagerregale einzuräumen usw.

Achja, und ich muss auf der Poststelle meinen Koffer holen. Habe mir nämlich schonmal vorsorglich fuer unsere grosse Reise einen Koffer bestellt. War guenstig und ich konnte mal meine EuroBonuspunkte einlösen die sonst eh verfallen wären und gefallen hat er mit auch, ich mache mal ein Foto wenn ich ihn dann habe.

Ja, am Freitag fangen wir dann mit dem Umzug an, der Transporter ist schon gemietet.
Wir wollen bis Montag fertig sein, mal sehen ob wir das hinbekommen. Ein bekannter sollte/wollte uns eigentlich helfen, seitdem wir ihm das genaue Datum gesagt haben hören wir aber nichts mehr von ihm, so wir werden es wohl alleine stemmen muessen.

Und nächsten Freitag machen wir uns dann auf nach Harads, laden die Schneemobile und die Pulka auf um dann am Samstag in die Berge zum Schneemobilfahren zu fahren. Klar, manchmal fragt man sich ob das wirklich sein muss so direkt nach dem umzug, andererseits brauchen wir wirklich mal etwas Auszeit, die Kinder haben Ferien und wir werden mal paar Tage nicht frueh um 7 von Handwerkern geweckt, denn so wird unser Alltag wohl nächste Woche aussehen. Und in der knappen Woche die wir weg sind kommen die Handwerker vielleicht auch ein ganzes Stueck weiter so das das Bad vielleicht schon fertig ist wenn wir wiederkommen. Wuerde ich mir zumindest wuenschen.

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Sonntag, 12. Februar 2017

Es kann ja nicht immer alles nach Plan laufen
Von filainu, 20:40

Und wieder liegt eine arbeitsreiche Woche hinter uns und die Renovierung des Kindergartens geht voran wenn auch hin und wieder mit Rueckschlägen, zum Glueck aber nur kleinen.

Eigentlich wollte ich Dienstag und Donnerstag nach Rosvik fahren und Tapezieren/malern, am Montag steckte mir jedoch das Wochenende noch so in den Knochen das ich beschloss, nur am Mittwoch zu fahren.

Zunächst ging es in den Farben- und Tapetenladen nach Luleå, welcher zum Glueck um 7 aufmacht. Mit Farbe, Lack, Malerzeug und Tapete fuer Thorbens Zimmer eingedeckt, Tapete fuers Wohnzimmer bestellt. Erster Punkt erledigt. Dann weiter auf den Parkplatz des Eishockeystadions, einen Kunden treffen und Ware uebergeben. Gerade erledigt klingelt mein Telefon, der Klepmner der um 10 kommen sollte war schon da (um 9). Kurz am Telefon erzählt was er machen soll (kleiner Extrajobb im Firmenbereich) und das ich gleich da bin.

In Rosvik angekommen erstmal den Klempner ordentlich instruiert und geschaut was der Elektriker so in der Zwischenzeit gemacht hat.....rein gar nichts. SMS an den Elektriker geschickt wann er denn weitermacht.
Dann wollte ich mit den Malerarbeiten anfangen. Aber vorher gab es noch diese leidigen Vorarbeiten zu erledigen, spachteln, Gardinenstangen abbauen, Fussbodenleisten entfernen, Tapete zuschneiden.... Dann klingelt immer zwischendurch noch das Firmentelefon, das hält einen auch immer auf aber damit verdienen wir nunmal unser Geld, also muss man rangehen.

Als ich dann endlich soweit war mit dem Streichen anzufangen, stellte ich fest das ich zwar Farbrolle und Rollenhalter gekauft hatte, diese aber nicht zusammenpassten. Na toll, also ab nach Piteå in den Baumarkt. Noch tanken und ne Kleinigkeit zu Mittag und schon zeigte die Uhr Schlag 13 als ich endlich arbeitsbereit war. Nun musste ich prioritieren und beschloss das Streichen des Lagers zu verschieben und erstmal das Buero mit so einem Renoviertuch zu tapezieren. Das soll so kleine Unebenheiten und Muster der alten Tapete ausgleichen und darauf kann man dann streichen oder tapezieren. Das Tuch entpuppte sich als recht unhandlich da 1m breit und so kam ich nur langsam vorran. Halb 2 Antwort vom Elektriker, in ner halben Stunde. Als er dann kam musste ich ihn auch instruieren da es ein anderer war als letztes Mal....meine Malerarbeiten sollten einfach nocht vorankommen heute. Zwei Wände habe ich geschafft dann war es Zeit aufzuhören.

Auf dem Rueckweg dann gleich noch die Feriengäste aus dem anderen Ferienhaus verabschiedet.

Donnerstag reisten dann die Gäste in unserem Ferienhaus ab, da musste ich dann wieder sauber machen denn am Freitag bekamen wir neue Gäste, 6 Personen und 10 Schlittenhunde.

Am Freitag dann wie immer nach Rosvik. Der Elektriker hatte alles in den neuen Wänden fertig gemacht so das ich den Trockenbauer fuer Montag bestellen konnte damit er die Wände zumachen kann. Leider hat der Elektriker aber auch alle Lampen demontiert, in der Kueche, im Essbereich und in unserem provisorischen Schlafzimmer. Na toll, so war das nicht gedacht, wir wollten die eigentlich noch nutzen bis wir diese Räume renovieren und ausserdem brauchen wir ja irgendwie Licht wenn wir da wohnen. Also Sven angerufen das er alle verfuegbaren Lichtquellen (Taschenlampen, Kerzen usw) mitbringen soll.

Weiterhin war der Mattläggare da, weiss nicht wie man diesen Beruf in Deutschland nennt, er giesst zum Beispiel Fussboden und bringt diese schwedentypischen Plastematten an Wand und Fussboden an. Er hatte den Fliesenleger mit als Aushilfe da er selber keine freien Resursen hatte, der Fliesenleger schon.

Er eröffnete mir dann das ich am Mittwoch die Zwischenwand zwischen Dusche und Badewanne stellen solle und die Wände im Bad verkleiden sollte. Und nach einer Weile meinten sie es sei eigentlich besser wenn ich gleich jetzt am Wochenende schon die Wände verkleide. Na herzlichen Glueckwunsch, ich hatte ja nun ganz andere Pläne aber was solls, zum Glueck war das Baumaterial dafuer schon da.

Aber jetzt am Freitag wollte ich nun endlich mal was streichen, zunächst das Kartonzimmer, wo wir in Zukunft die Versandkartons lagern wollen und einen Teil des Lagers, das was eben schon in streichfähigem Zustand ist.

Mittendrin kam dann auch noch die Lieferung der Lager- und Bueromöbel, was fuer ein Theater, als er anrief um zu avisieren fragte ich ob er was zum Abladen dabei hat, hatte er natuerlich nicht und meinte nur ich muesste mich da kuemmern. Na zum Glueck hatte ich dieses Mal eine Telefonnummer fuer den Notfall und Mann hatte sogar Zeit. Dann ruft der LKW- Fahrer wieder an ob er denn ueberhaupt mit Hänger bei uns hinfahren kann, ich riet im davon ab und empfohl den Hänger irgendwo abzustellen. Fuer den Tip war er hintenraus auch sehr dankbar. Der Radlader kam puenktlich (zuverlässiger Mann), kurz darauf auch der LKW. Das Abladen ging reibungslos, nur mir grauste in Anbetracht dieser Mengen, die mussten ja heute noch rein ins Haus.





Egal, erstmal fertig streichen. Ich war wirklich gerade fertig, kam Sven mit den Jungs. Sven bekam dann erstmal den undankbaren Auftrag die Gipsreste die sich teilweise noch in den Ecken usw befanden weil sie schlecht abgingen zu entfernen während die Kinder und ich uns einrichteten und dann so langsam anfingen, die Lieferung reinzutragen. Leider war nicht viel leichtes Zeug dabei, so das die Kinder gar nicht soviel mithelfen konnten. Als Sven dann fertig war mit dem Gips trugen wir den Rest rein, zwischendurch habe ich das Kartonzimmer ein zweites Mal gestrichen und wir haben versucht die Lampen anzustecken die Sven mithatte. Ueberraschung, die Streckdosen waren auch tot. Das durfte doch alles nicht wahr sein, der Elektriker hatte doch selber gesagt wir sollen Lampen benutzen.

Naja, zum Glueck gibt es ja nur 40 Sicherungen, unbeschriftet versteht sich und noch so alte Schraubsicherungen. Wir probierten erstmal die Sicherungen die rausgeschraubt waren und landeten gleich einen Volltreffer. Na wenigstens das war geklärt.

Das Reintragen der Lieferung war wirklich ein richtiges Geacker und als wir endlich alles drin hatten waren wir total kaputt. Es gab dann nur noch Abendbrot und dann war schon Bettzeit.

Am Samstag dann strich ich gleich frueh das Lager erstmal noch ein zweites Mal und als die Jungs dann aufgestanden waren nahmen wir uns des Bades an. Schrauben hatte ich noch keine gekauft, also haben wir recycelt und alte Schrauben benutzt. Mit dem Raussuchen der passenden Schrauben waren die Kinder eine ganze Weile beschäftigt während Sven und ich mit den Platten kämpften. Zunächst mussten Plywoodscheiben an die Wand und darauf noch Gipskartonplatten. Fragt mich nicht warum, das ist schwedischer Standard fuer Wände die gefliest werden sollen und ich mach wie man mir sagt.

Gluecklicherweise passten die Masse der Platten ganz gut, die Gipskartonplatten hatten genau Raumhöhe so das wir diese kaum zuschneiden mussten aber trotzdem dauerte alles seine liebe Zeit. Und als wir fast fertig waren mit den Wänden die wir heute machen wollten dachte ich nur das kann doch wohl nicht wahr sein, wir hatten den Elektriker vergessen. Er hätte eigentlich noch den Strom legen muessen bevor wir die Platten anbringen. Und das hatte er nicht gemacht und wir haben einfach nicht dran gedacht. Also ne SMS an den Elektriker geschrieben das er Montag oder Dienstag kommen muss und das Bad fertig machen muss und etwas umdenken muss da nun ein Teil schon verkleidet ist. Da krieg ich dann ne pampige Antwort, ich hätte gesagt es wäre nicht viel Arbeit, er sähe das nicht so und nun hätten wir auch noch im Firmenbereich mit den Abrissarbeiten angefangen (na und?) und er hätte Montag bis Mittwoch keine Zeit. Er will versuchen es am Wochenende zu machen.

Ok, immerhin etwas Angagement aber hätte er mal, statt uns alle Lampen abzubauen was er gar nicht sollte, lieber das Bad gemacht hätten wir das Problem ja gar nicht. Nun stand fuer uns fest wir muessen uns einen anderen Elektriker suchen, wer nach insgesamt 6 Stunden Arbeit verteilt auf 3 Tage schon der Meinung ist es ist zu viel na ich weiss auch nicht. Er kriegt es doch schliesslich bezahlt und wenn er ständig noch andere Kleinaufträge zwischendurch annimmt ist das ja auch nicht meine Schuld.

Egal, das wuerden wir heute nicht mehr lösen. Um zwei war dann auch Schicht im Schacht, wir haben alles zusammengepackt und uns salonfähig gemacht, Kino stand auf dem Program, die Kinder wollten gerne den neuen Legofilm schauen.

Ja und nach dem Kino sind wir dann gleich nach Hause gefahren.

Heute, Sonntag, wollte ich ja endlich mal wieder seit ner gefuehlten Ewigkeit Skifahren gehen während Sven zum Schiesstraining wollte.

Also alles Sieben Sachen, Skier, Stöcke, Schuhe, Klamotten und alles was man eben so braucht ins Auto geladen und los. 600 von hier an 3 schlafenden Elchen vorbeigefahren, schön. Minus 21 Grad zeigte das Thermometer, grenzwertig zum Skifahren aber egal, ich wollte also musste es gehen. Wir waren fast in Boden und ich ging im Kopf nochmal durch ob ich alles mithatte.....Skier, Stöcke, Schuhe, Leggings, Jacke, Skihose........verdammt, ich hatte die Skihose nicht eingepackt. Das durfte doch alles nicht wahr sein. Nun war guter Rat teuer. In Jeans konnte ich nicht fahren, nur in Leggings auch nicht. Ok, neue Hose kaufen.......nein geht auch nicht, es war Sonntag und da machen die Geschäfte erst um 11 auf, zumindest die wo man Skihosen bekommt. Ach ne ich hätte heulen können. Laufschuhe hatte ich natuerlich auch keine mit, nur meine Wanderschuhe an den Fuessen. Und direkt dicke Klamotten zum spazieren gehen hatte ich auch nicht mit.

Ich habe dann alles angezogen was mir zur Verfuegung stand, Leggings unter die Jeans, Schaltuch und Kapuze ueber den Kopf und so bin ich losgestiefelt, 1,5 Stunden frische Luft bei minus 20 Grad.





Die duennen Skihandschuhe erwiesen sich als auserordentlich warm, zum Glueck, wenigstens keine kalten Hände. Und die Fuesse waren auch warm.

Auch wenn ich mich natuerlich schwarz geärgert habe das ich nicht Skifahren konnte war es unterm Strich wahrscheinlich besser, erstens wegen den Temperaturen und zweitens brennt mir meine Nacken- Schulterpartie vor Schmerzen( Eine Mischung aus Muskelkater und Ueberlastung), das hätte Skifahren sicher nicht wirklich positiv beeinflusst.

Am Nachmittag hat Sven mich und Thorben mal im Schneemobilanhänger ne Runde uebern Fluss gezogen damit ich mal weiss wie sich das anfuehlt da drin zu sitzen. Schliesslich werde ich den Anhänger ziehen wenn wir in den Bergen sind und da muss ich meinen Fahrstil anpassen. Und da ist es gut sich in die Personen im Hänger reinversetzen zu können.

Dann bin ich noch ne Runde mit Thorben auf dem Schneemobil gefahren und dann hat Leif Erik noch bisl auf dem Fluss geuebt (er hat es etwas schwer sich an das neue Schneemobil zu gewöhnen).

Vorhin waren wir noch bei unseren 6 Gästen mit den 10 Hunden aus Frankreich, nette Leute, die Kommikation ist aber etwas schwierig, sie sprechen fast nur französisch, zwei von ihnen wenig englisch. Naja, aber mit Händen und Fuessen und Internet geht es dann doch heilwegs.

Ja, und nun sehen wir der nächsten Woche entgegen, die uns wieder ein Stueck näher an den Umzug bringt und sicher wieder einige nerven kostet. Aber bald ist es ja geschafft.


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Montag, 06. Februar 2017

Erst die Arbeit, dann das Vergnuegen
Von filainu, 20:08

Am Dienstag sind wir mit den Schneemobilen nach Svartlå gefahren zu einem Fensterlieferanten. Wir wollten ja das Holzfenster im Bad gegen ein PVC Fenster tauschen und da dies unsere Handwerker mal wieder vor unlösbare Probleme stellt (Plastefenster? Wissen wir gar nicht wo man so was herbekommt wir bauen immer nur Holzfenster ein), muessen wir uns halt selber kuemmern. Ja und wie gesagt in Svartlå gibt es also jemanden der PVC Fenster verkauft, hergestellt in Deutschland.

Wir waren also dort und haben uns beraten lassen. Und gleich noch eine kostenlose Fuehrung durch ein Industriedenkmal bekommen, er hausiert nämlich mit seiner Firma in einem alten aber noch voll funktionsfähigem Sägewerk.

Rueckzu wollten wir dann nicht wieder nur den Fluss hochfahren sondern wählten statt dessen einen Weg der nach Harads fuehren sollte. Ich kuerze es gleich ab, nach Harads haben wir nicht gefunden, irgendwo sind wir sicher falsch abgebogen, dafuer trafen wir aber einen Elch und kamen zu guter Letzt hoch oben auf einem Berg an mit toller Aussicht auf die umliegenden Weiten und die bald untergehende Sonne.






Hier oben endete dann aber auch der Weg und wir mussten umkehren. Wir hatten dann aber keine Lust mehr noch nach dem eventuell richtigen Weg zu suchen sondern fuhren einfach den gleichen Weg wieder zurueck und dann eben doch den Fluss wieder hoch.

Am Mittwoch hiess es dann wieder um 5 Uhr aus den Federn und ab nach Rosvik, heute sollte der Elektriker nun endlich anfangen sowie die Klempner, meine Anwesenheit wurde als benötigt.

Nachdem alles Organisatorische geklärt war ( gar nicht so einfach, die Fragen von 3 handwerkern gleichzeitig zu beantworten und noch den Ueberblick zu behalten, der Trockenbauer war nämlich auch noch da und hatte was zu klären), legte der Klempner los und auch der Elektriker. Selbiger verschwand aber dann gegen 11 Uhr schon wieder, er wollte in die Stadt noch Material besorgen und gleich unterwegs noch einen anderen Auftrag erledigen, um zwei rum wollte er wieder da sein. Nunja, es wurde nach halb 4 als er endlich wieder auftauchte, sprich, es wurde nicht mehr viel an dem Tag. Und Donnerstag, Freitag war er ausgebucht, da wuerde sich bis zum Wochenende also nichts mehr tun.

Freitag frueh fuhr ich dann wieder zum neuen Haus, da sollte die Lieferung mit den Lagerregalen und Bueromöbeln kommen sowie das bestellte Baumaterial. Bezueglich der Lager und Bueroausstattung hatte ich zwar meine Zweifel ob das klappen wuerde, da ich so gar keine Versandnachricht bekommen hatte aber das muss ja nichts heissen. Muss nicht, kann aber. Ich hatte frueh noch schnell eine mail geschrieben ob denn das mit der Lieferung klappt und nach dem Mittag bekam ich dann die Antwort es sei noch nicht einmal verschickt, man warte noch auf einen Artikel. Ob man denn den rest schon schicken solle. Da die waren ja lustig, da hätte man ja vielleicht mal von selber bescheid sagen können wenn man einen festen Liefertermin nicht einhalten kann.

Naja, zumindest das Baumaterial kam zur versprochenen Zeit und vorrausschauenderweise Wettersicher verpackt, es schneeregnete nämlich. Am Nachmittag kam dann Sven mit den Kindern und wir setzten die Abrissarbeiten fort. Auch schleppten wir die 3 Paletten Baumaterial (Parkett, Deckenplatten, Gipskarton usw.) ins Haus und richteten uns etwas mehr häuslich ein. Letztes Wochenende hatten wir lediglich die Betten aufgestellt, dieses Mal hatten wir sogar Schlafzimmer (und niemand musste mehr auf undichten Luftmatratzen schlafen)




Esszimmer



Kueche



Nun können wir sogar Essen kochen. Ungefähr so werden wir wohl die erste Zeit auch leben wenn wir in 3 Wochen umziehen. Das ist nämlich jetzt unser gesetztes zeitliches Ziel.

Ziel fuer dieses Wochenende war, die Abrissarbeiten fertig zu stellen, damit in Zukunft nicht mehr alles so eindreckt. Und wir kamen gut vorran.

Am Samstag vormittag packten wir alle mit an und nach dem Mittagessen schaffte ich Leif Erik zum 20km entfernten Måttsundsbacken, Abfahrtshang, wo ich fuer ihn Skischule gebucht hatte, er wollte gerne noch einen Fortgeschrittenenkurs machen. Als ich wieder zurueck zum Haus kam war Sven schon mit der Grobarbeit fertig und das Wochenendeziel war so ziemlich erreicht, und dabei hatten wir noch den ganzen Sonntag vor uns. Also beschlossen wir, den Kindern  noch eine Freude zu machen und fuhren, nachdem wir Leif Erik vom Skikurs wieder abgeholt hatten, gleich weiter nach Luleå ins Kino. Die Kinder hatten sich das wirklich verdient.

Am Sonntag haben wir dann ersteinmal ausgeschlafen und den Tag ruhig angehen lassen, wir hatten nix zum fruehstueck da und der Coop machte erst um 9 auf. Dann haben wir hauptsächlich Restearbeiten gemacht, hier war noch ein bisschen Gips abzumachen und da noch was wegzumachen und dann gibt es ja hunderte Duebel in den Wänden die raus muessen, ja selbst Klammeraffenklammern haben die zu Hauf an die Wände getackert.

Nach dem Mittag dann wieder Leif Erik zum Skikurs fahren, dann im Haus schonmal anfangen alles zusammenzuräumen und einzupacken, dann Leif Erik wieder abholen und gleich weiter nach Hause.

Heute und morgen ist dann ersteinmal ausruhen angesagt und mal wieder ein paar theoretische Dinge klären, z.B. welche Tapete, welche Farbe usw. Mittwoch gehts fuer mich dann erstmal ins Malergeschäft und dann nach Rosvik, anfangen zu streichen/tapezieren. Freitag fahren wir dann wieder alle Mann ins Haus, aber nur bis Samstag, Sonntag wollen wir mal wieder unseren Hobbys nachgehen.

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Montag, 30. Januar 2017

schon wieder was erledigt
Von filainu, 16:58

So, mit dem heutigen Tage ist auch alles erledigt was in unserem anderen Haus in Harads zu erledigen war, nun nur noch ausräumen und an die neuen Besitzer verkaufen.

Mit dem Ausräumen haben wir auch schon angefangen, heute ist ein grosser Brocken verschwunden, nämlich mein altes Schneemobil.

Das hatten wir gestern ins Internet gesetzt, kaum war es annonciert klingelte mein Telefon am laufenden Band, ich glaube wir waren zu billig. Andererseits wollten wir das Ganze ja schnell erledigt haben, so fuer uns war es perfekt. Und wer hat das Schneemobil letztendlich gekauft? Ein Mann aus Rosvik. Also ehrlich, Zufälle gibts. Er drohte ja nahezu damit gestern abend noch vorbeizukommen damit wir es niemanden anderem verkaufen aber wir haben ihm versprochen das er es bekommt und es reicht wenn er heute kommt. Haben dann auch gleich die Annonce gelöscht sonst hätte das Telefon wohl die ganze Nacht geklingelt.

Ja, da haben wir mal wieder was erledigt was einen indirekt schon die ganze Zeit beschäftigt hat. Prima.

Und wenn ich bei all der aktuellen Hektik mal ne Ruhepause brauche stelle ich micht ans Kuechenfenster und schaue den Elchen zu, die nun wieder jeden Tag in den Himbeerbueschen rumnaschen.

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Samstag, 28. Januar 2017

Hausverkauf und weiter gehts
Von filainu, 16:54

Am Montag hatten wir dann ersteinmal alle Hände voll zu tun unser Haus mal wieder gruendlichst aufzuräumen und sauber zu machen, am Mittwoch wollte ein potentieller Käufer vorbeikommen und das Haus besichtigen. Da ich ja mittlerweile schon einen nicht unerheblichen  Teil unseres Hausrates in Kartons verpackt habe und sich diese bereits im neuen Haus befinden, war der Hausputz gar nicht so wild und wir waren am Montag abend schon ziemlich fertig damit.

Das gab uns Zeit, am Dienstag nach dem Mittag nochmal nach Rosvik zu fahren, Container beladen und noch ein paar Kleinigkeiten wegreissen.

Mittwoch vormittag dann noch die letzten Kleinigkeiten sauber gemacht bevor 9.30 Uhr der Makler mit dem Interessenten kam.

Nach ganzen 4 Stunden!!! war dann endlich zu unserer Freude und Erleichterung der Kaufvertrag unterschrieben. Wieder ein Kapitel abgeschlossen. Die entgueltige Uebergabe und Bezahlung erfolgt zwar erst im Mai aber das ist uns ganz Recht, so haben wir mit dem Umziehen keinen Zeitdruck.

Er ist auch an unserem Ferienhaus interessiert aber das machen wir mal später aus.

Am Donnerstag dann hiess es wiedermal um 5 aufstehen und ab nach Rosvik, heute sollte die Badewanne samt Toilette kommen und die Trockenbauer wollten anfangen die Wände zu setzen. Nach dem Mittag sollte dann auch der Elektriker anfangen und der Container geleert werden.

Die Trockenbauer waren mehr als puenktlich und legten auch gleich los und ich setzte die Abrissarbeiten fort. Zwischenzeitlich kam die Badewanne, das war ein ganz schöner Akt dieses 230kg schwere Ding zu zweit ins Haus zu bekommen aber irgendwie gelang es.

Um 12 hörten die Trockenbauer auf, der Arbeiter arbeitet nur halbtags da er abends als Handballtrainer arbeitet wie ich erfuhr und sein Gehilfe........na der kann ohne Chef auch nix.

Kurz darauf kam dann auch schon das Containerauto, ich war gerade fertig mit Container vollmachen, gutes Timing also.

Nun musste ich nur noch auf den Elektriker warten.........der irgendwie nicht auftauchte. Naja egal ich hatte noch genug zu tun. Irgendwann wurde es mir aber dann doch zu blöd und halb 4 rief ich mal an wann denn nach dem Mittag so ist. Ja, er war krank, hatte mir eine Mail geschrieben weil er meine Telefonnummer nicht hatte. Na klasse, aber kann man nix machen, ist ja auch nicht so das es Elektriker wie Sand am Meer gibt und man mal eben einen anderen holen kann.
Sein Einsatz wurde also auf nächste Woche Mittwoch verschoben, da kann er sich dann mit den Klempnern und den Trockenbauern gegenseitig auf den Fuessen rumtrampeln. Man darf gespannt sein.

Während ich mich also in Rosvik rumtrieb ist Sven nach Boden gefahren und hat versucht mit unserem Hauskäufer, der nicht aus Schweden kommt, ein Konto zu eröffnen wo er die Anzahlung fuers Haus einzahlen kann und dann an uns ueberweisen kann. Lange Geschichte kurz erzählt: sie waren bei sämtlichen Banken, es ging kein Weg rein irgendwie ein Konto zu eröffnen. Und leider hatte er das Geld in bar in Euro mit, auch sehr praktisch wo doch die Banken hier kein Bargeld mehr hantieren. Naja, lieber den Spatz auf der Hand als die Taube auf dem Dach also haben wir halt die Euro die er mithatte genommen.

Gestern dann hiess es mal wieder Ferienhaus sauber machen, heute Gäste in Emfang nehmen und morgen gehts wieder fuer alle Mann nach Rosvik. Unterwegs noch in Luleå ranfahren, unseren Hauskäufer im Hotel in Luleå treffen und ihm noch bei seiner Firmengruendung helfen. Wir sind irgendwie zu nett glaube ich.

Nun wollen wir wirklich so schnell wie möglich umziehen, dieses ständige halb in der Nacht aufgestehe und ewig weite Gefahre zehrt an den Kräften und Nerven. Wir werden jetzt nur noch die Abrissarbeiten im Wohnbereich fertig machen, damit es dann nicht mehr so dreckt und dann fangen wir mit dem Firmenteil an und sobald der soweit fertig ist wird umgezogen, auch wenn wir dann erstmal etwas provisorisch wohnen werden aber das ist uns egal. In schätzungsweise 3-4 Wochen wird es hoffentlich soweit sein. Wenn es nicht noch irgendwelche krankheitsbedingten Personalausfälle bei uns gibt.

Kommende Woche ist auch wieder vollgespickt mit Aktivitäten, Mittwoch Rosvik, Donnerstag Wintermarkt in Jokkmokk und Freitag samt das Wochenende Rosvik.

Freitag kommen die Regale fuer die Firma und die Bueroschränke samt das Parkett fuer die Schlafzimmer und die Deckenplatten fuer die Kinderzimmer. Und auch noch bisl anderes Baumaterial was wir eben so brauchen. Das bestelle ich morgen, denn wie es der Zufall will kann man morgen Versandkostenfrei bestellen, habe mal geschaut, da spare ich 1495 SEK. Ausserdem habe ich noch einen 10 Prozent-Rabatt-Code, das lohnt sich dann schon.

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Sonntag, 22. Januar 2017

Arbeitsreiche(s) Woche/Wochenende
Von filainu, 16:51

Am Mittwoch hiess es um 5 raus aus dem Bett, ich musste um 8 in Rosvik sein um die Obilieferung entgegenzunehmen. Ausserdem sollte die Waschmaschine und der Container kommen und der Klempner sollte schonmal anfangen alles an Toaletten und Wasserhähnen und Heizkörpern zu entfernen was so in nächster Zeit eh nur noch im Weg wäre.

Sven wollte dann nachmittags mit den Kindern nachkommen (irgendwer muss sich ja tagsueber auch um die Firma kuemmern wenn ich schon mit Abwesenheit glänze) um zu helfen, die Lieferungen reinzutragen.

Kurz nach halb 8 war ich da, kurz darauf schlug der Klempner auf und puenktlich um 8 kam die polnische Spedition. Natuerlich ohne irgendeine Ablademöglichkeit und ohne absenkbare Bordwand. Nichtmal nen Hubwagen hatte der gute man, zog die Paletten an einem Gurt durch den LKW. Na Klasse, irgendwie hatten wir das geahnt. Ich habe dann erstmal in halb Rosvik rumtelefoniert ob jemand mit dem Gabelstapler kommen kann aber alle die einen hatten waren gerade woanders unterwegs. Tja, was solls, nuetzt ja nix, der Fahrer wollte ja auch weiter und so haben wir die Ware (400kg) mit der Hand abgeladen.

Dann habe ich schonmal angefahren die Tueren und die Tuerzargen reinzuschaffen, die Schränke waren zu schwer. Als ich jedoch auf der Plastikfolie, welche die Paletten urspruenglich umgab, ausrutschte kam mir eine Idee. Folie, Schnee, gute Kombination. Ich legte die Folie unter die Schränke und konnte sie wie einen Schlitten benutzen und die Möbel ohne Probleme ins Haus manövrieren. Selbst im Haus ging es dank der Folie gut.

Ein Glueck, denn es begann dann auch noch zu schneeregnen und da war es schon besser das die Möbel nicht mehr draussen standen.

Dann fing ich schonmal an, diverse Schränke zu demontieren (hier sind Schränke oft mit dem Gebäude verbunden, einfach raustragen ist da nicht). Nebenbei immer mal wieder dem Klempner auf die Spruenge helfen was er nun demontieren soll (er hatte ein Gedächtnis wie ein Sieb). Als er dann fertig war war ich alleine in dem grossen Haus. Nach einer Weile kam dann der ehemalige Hausmeister vorbei und stillte seine Neugier, wer und was denn da nun eigentlich einzieht.

Und wieder weiter Schränke auseinandernehmen. Und Tueren abbauen. Und Leisten abmachen.

Irgendwann kam dann die Waschmaschine. Als ich sah das diese in Folie eingeschweist war und da die Kombination Schnee/Folie ja nun schon einmal bestens funktioniert hat probierte ich es gleich nochmal aus und schob die Waschmaschine einfach ins Haus. Fertig. Sven angerufen das er nicht kommen brauche wenn er nicht unbedingt will, seine Aufgaben waren quasi schon erledigt.

Nach dem Mittag kam dann der Container, auch hier lief alles glatt und er konnte genau dorthin gestellt werden wo wir ihn haben wollten, perfekt. Nun musste ich nur noch auf den Elektriker warten der um 3 kommen wollte und daher hiess es wieder, Schränke zerlegen. Irgendwie stand in jedem Zimmer mindestens eines dieser Monster, bis hoch an die Decke.

15 Uhr war ich dann doch ziemlich kaputt und auch muede, wollte nur noch heim. Und der Elektriker kam nicht. Ich rife ihn dann irgendwann an, konnte ja auch sein ich habe mich mal wieder in der Zeit geirrt aber nein, er war einfach nur spät dran. ok, gegen 15.30 ungefähr tauchte er dann auf, wir klärten was es zu klären gab und dann konnte ich endlich nach Hause fahren. Unterwegs noch schnell im Baumarkt vorbei, nen Briefkasten kaufen samt ein Spezialwerkzeug zum entfernen schwedischer Tuerzargen.

Normalerweise mögen wir es ja nicht so wenn es mitten im Winter plötzlich Plusgrade werden, diesmal störten uns die zwei warmen Tage am Mittwoch und Donnerstag aber nicht wirklich, im Gegenteil, so taute der Hänger ganz ohne unser Zutun auf und wir konnten wie geplant am Freitag nach dem Mittag los zu unserem Familien-Abenteuer-Arbeitswochenende.

Zunächst die Kinder aus der Schule geholt und dann ab ins Möbelgeschäft, die Betten fuer die Kinder holen.

Und weiter ging es nach Rosvik. Ohne erst lange zu zögern warfen wir uns die Arbeitsklamotten und machten uns ans Werk. Da ich das Wochenende geplant hatte könnt ihr euch denken das wir ein straffes Arbeitspensum vor uns hatten.

Zunächst flog erstmal alles in den Container was ich schon abmontiert hatte und dann wurde die Demontage fortgesetzt. Am Abend war der Container schon fast voll. Das war natuerlich etwas unguenstig aber nicht zu ändern.

Zwischendurch wurden auch die Betten aufgestellt und gegen 20 Uhr beendeten wir unseren Arbeitstag und hatten schon ein gutes Stueck geschafft, es hatten wirklich alle 4 super mit angepackt.

Und am nächsten Morgen ging es direkt weiter. Ich bin schon um 5 aufgestanden, meine Luftmatratze hat die ganze Nacht ueber Luft verloren so das ich zum Schluss nur noch auf dem Boden lag und das war jetzt nicht so bequem als das ich da hätte länger als nötig liegen wollen. Ich begann am anderen Ende des Hauses mit der Arbeit und hoffte die anderen wuerden es nicht so hören. Als meine Männer dann auch aufgestanden waren haben wir kurz gefruehstueckt und haben uns dann wieder frisch ans Werk gemacht. Alle Möbel waren schon entfernt, nun ging es den Wänden an den Kragen. Wir kamen gut voran, keine unvorgesehenen Hindernisse tauchten auf. Das war auch gut so, denn wir hatten nicht den ganzen Tag Zeit.

Gegen 13 war Schluss, noch was Essen und wieder in zivile Klamotten schmeissen denn 14 Uhr wollten wir nach Luleå zum Eishockey, Kindertag war wieder angesagt.





Eigentlich wollten wir nur kurz in die Arena damit die Kinder ihre Geschenke abholen können und danach noch in den Baumarkt, Fliesen aussuchen aber als wir wieder rauswollten, ging das plötzlich nicht mehr, wer einmal drin ist kann nicht wieder raus, es sei denn er will heim. Ok, das war neu, aber nicht zu ändern. Wir vertrieben uns die Zeit indem wir durch die Arena schlumpften, die Kinder mit Ball und Schläger auf ein Eishockeytor schossen (wo Thorben sogar einen Einkaufsgutschein fuer den Sportladen gewann) und dann schauten wir den Mannschaften beim Aufwärmen zu. Wir hatten diesmal wirklich tolle Plätze, fast ganz oben und in der Mitte. Normalerweise kosten diese Plätze 490 SEK, pro Platz das ist uns zu teuer aber am Kindertag und wenn man rechtzeitig bucht damit eben diese Plätze noch frei sind bekommt man sie recht preiswert.



Das Spiel selber war dann sehr spannungsgeladen und torreich. Leider hat Luleå einen 4:2 Vorsprung durch die Hände gleiten lassen und musste in die Verlängerung, welche aber zum Glueck nach 37 Sekunden durch das Tor eines Verteidigers!!! durch Sudden Death zu Gunsten von Luleå beendet war.

Danach ging es fuer uns zurueck nach Rosvik, wie herrlich, statt ueber einer Stunde Fahrt, solange braucht man bis Harads, waren wir nach einer Viertel Stunde schon da.

Die Nacht war mal wieder recht Schlafarm, diesmal schliefen die Kinder auf  Luftmatratzen (ich dachte ja vielleicht bin ich ja nur zu schwer und sie lässt deswegen Luft). Um 3 in der Nacht ist Leif Erik dann zu Sven ins Bett weil die Luftmatratze eben wirklich undicht ist und Thorben hat sich die halbe Nacht auf der Luftmatratze rumgerollt, was mich jedes Mal munter machte. Leider hat er erst um 6 mal gesagt warum, er konnte nicht schlafen weil er kalte Fuesse hatte (trotz Schlafsack). Also ist er zu mir ins Bett gekrochen und ich habe ersteinmal die Eisfuesschen gewärmt. Naja, an Schlafen war da nicht mehr zu denken und so stand ich alsbald auf und machte mich ans heutige Tagwerk, und dann kamen auch meine Jungs dazu. Heute war das zukuenftige Badezimmer dran, wir wollten/sollten den Fussboden bis runter auf die Betonplatte entfernen und sämtliche Gipskartonplatten an den Wänden. Was uns bei dem Fussboden erwartet wussten wir nicht, mir graute es davor. Aber es erwies sich als gar nicht so schlimm. Nachdem wir das verleimte Linoleum endlich runter hatten fanden wir darunter irgendwelche Platten die wir mit etwas kraftanstrengung relativ gut entfernen konnten. Und darunter befand sich eine Styropordämmung und darunter.................schon die Betonplatte. Super. Wir hatten mehr Schichten erwartet.

Die Wände erwiesen sich dann noch als ziemliche Kraftprobe, eine war doppelt mit Gipskarton versehen und die anderen wollten auch nicht wirklich freiwillig ihre Position verlassen. Ausserdem schwanden unsere Kräfte zusehens.

Da der Contianer ja schon lange voll war konnten wir den ganzen Abfall einfach nur auf einen Haufen werfen, der muss dann aber am Donnerstag noch weg BEVOR die Handwerker kommen. Mal sehen wie wir das lösen, haben eigentlich keine Zeit vor Donnerstag nochmal hinzufahren.







Gegen 12 hatten wir dann unser Ziel so ziemlich erreicht, nur ein paar Kleinigkeiten waren noch zu tun aber die verschoben wir auf nächstes Mal, wir waren wirklich einfach kaputt.

Wir haben dann noch unsere Mikrowellen Essen zum Mittag gegessen bevor wir alles zusammengepackt haben und uns auf den Heimweg machten. Wir wollten unterwegs noch in dem Baumarkt vorbei wegen den Fliesen aber er hatte Sonntags zu, Entscheidung also vertagt.

Es war ein anstrengendes, arbeitsreiches aber auch schönes und erfolgreiches Wochenende. Wir haben wirklich viel geschafft und sind schon ein ganzes Stueck weiter. Nun haben wir ersteinmal ein paar Tage Zeit unsere Muskeln zu erholen und unsere Wehwehchen zu heilen (keiner von uns ist ohne Schrammen und blaue Flecken davongekommen).

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Dienstag, 17. Januar 2017

Freitag der 13. und die Elche sind da
Von filainu, 15:06

Vorgestern waren Sven und ich wieder auf unserer ueblichen Elchrunde unterwegs, diesmal haben wir 5 Stueck gesehen, einen der sich in die Sonne gelegt hatte





und die 2 Weibchen mit ihren Kindern die wir letztes Mal schon gesehen haben. Eine von ihnen sah man wirklich nur sehr versteckt hinter den Bäumen und auch die anderen 3 waren nicht wirklich in Fotoposition, obwohl sie nicht weit von der Strasse weg waren. Glaubt ihr nicht? Schaut selbst:




Mittlerweile sind die Elche auch wieder bei uns angekommen, nun sieht man sie wieder jeden Tag vom Fenster aus, derzeit sind es 3, darunter ein Kalb.





Ja, gestern war dann der grosse Tag der Hausuebergabe. Wir wollten es ja extra nicht Freitag den 13. machen und hatten es auf den 16. gelegt aber dieser sollte unser ganz persönlicher Freitag der 13. werden.

Ging schon los da waren wir noch nichtmal unterwegs. Ich war in der Stuga weil ich meine Säge gesucht habe die ich mitnehmen wollte. Dachte, wenn ich schonmal da bin kann ich gleich nochmal alle Leitungen spuelen. Nix wars, kein Tropfen. Wasser mal wieder eingefroren. Naja, Glueck im Unglueck, die nächsten Gäste kommen erst in 2 Wochen und die Kommune weiss ja inzwischen das sie es richten muessen.

Weiter gehts. Wollten ja die Betten abholen, hatten die Schneefräse noch auf den Hänger geladen, wollten bissl Platz schaffen beim neuen Haus fuer den Container der am Mittwoch kommt usw.

Hänger ans Auto und los......denkste, 2 Räder des Hängers drehten sich nicht. Logisch, mein Fehler was musste ich auch die Handbremse des Hängers anziehen. Sven versuchte dann durch Bremsen und fahren die Räder loszubekommen, bei einem klappte es, das andere weigerte sich stur.

Also Hänger wieder abgehängt, die Betten mussten warten und der Schnee durfte liegenbleiben. Auf dem Weg nach Boden dann gleich noch bei der Kommun angerufen das sie das Wasser wieder auftauen muessen, sie wollten am nächsten Tag, also heute, kommen.

Waren dann ersteinmal noch bei unserem Thairestaurant des Vertrauens bevor wir nach Rosvik zur Hausuebergabe fuhren (unterwegs noch schnell im Möbelhaus Bescheid sagen das wir die Betten erst am Freitag holen können, kein Problem). Zur Hausuebergabe erwarteten wir die Sachbearbeiterin der Bank, die Vertreterin der Kommune und natuerlich den Makler. Als wir kurz vor zwei in Rosvik ankamen war von keinem was zu sehen. Und da schlug es mich plötzlich, als wir unser Haus gekauft hatten hatten wir die Uebergabe auch beim Makler und nicht im Haus. Mist, gleich das Telefon rausgeholt und den Makler angerufen und tatsächlich, um 2 im Maklerbuero. Oh wie peinlich, man sollte emails immer bis zu Ende lesen. Nun also nix wie los nach Piteå. Unterwegs noch den Klempner und einen Kunden angerufen die wir fuer um 3 bestellt hatten, denn bis 15 Uhr wuerden wir nicht wieder zurueck sein.

Beim Makler angekommen war ausser ihm gar niemand da, dies bräuchte es nicht es wäre alles schon fertig geregelt. Ein Glueck, da musste ausser ihm zumindest niemand auf uns warten. Die Prozedur ging dann auch recht fix, wir wollten es ja auch nicht unnötig in die Länge ziehen, nach 20 Minuten waren wir wieder beim Makler raus und stolze Hausbesitzer.

Also wieder zurueck nach Rosvik, auf den Klampner warten der natuerlich zwischenzeitlich einen anderen Termin reingeschoben hatte aber er kam dann doch relativ bald. Nicht so der Kunde, er sollte spätestens um 4 kommen, tauchte aber erst nach halb 5 auf, er schob dies auf seine Frau, was auch immer sie angestellt hatte, wir vertieften dies nicht. Wir nutzen die Zeit um schonmal anzufangen rauszureissen was weg soll.

Nachdem wir dann noch ne Weile mit dem Kunden geredet hatten und zig Tips fuer gute Angelgewässer bekommen haben jeweils mit den vorhandenen Fischarten und Schneemobilanfahrtswegbeschreibungen samt das er versprochen uns allen seinen Bekannten wärmstens zu empfehlen (und das können viele sein, er war immerhin 74 Jahre alt) sind wir dann auch wieder nach Hause gefahren.

Heute rief dann wieder die Spedition mit der Obilieferung an, diesmal war es der polnische Lastwagenfahrer und berichtete, das er heute nach Rosvik kommt. Aha, es war ja morgen ausgemacht. Er telefonierte dann mit seinem Chef und rief mich nochmal zurueck. Sein Chef hätte nichts dagegen das er morgen erst liefert, aber spätestens 8 Uhr. Ok, mein Wecker wird morgen also sehr zeitig klingeln. Aber naja, jeder muss Opfer bringen und so kann ich wenigstens den Klempnern auf die Finger schauen :-) die kurz nach 7 schon kommen.

Heisst aber auch das ich das Auto heute abend noch beladen muss. Wir nehmen ja jedes Mal immer gleich was mit, wäre ja dumm, mit nem leeren Auto zu fahren. Und ich habe schon mehr als genug Kartons gepackt die verladefertig hier bzw. in unserem anderen Haus in Harads stehen. Das muessen wir sowieso so bald wie möglich ausräumen, diejenigen die es kaufen wollen wollen nun langsam mal einziehen. Verständlich.

Nachher gehts erstmal nach Boden Skifahren, man ein bisschen Zeit zum Abschalten muss einfach sein.

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Freitag, 13. Januar 2017

Endlich Winter
Von filainu, 16:41

Gestern waren wir ja nun in Luleå, wir waren gerade 2km von zu Hause weg als erstmal ein Elch vor uns ueber die Strasse lief. Sven konnte noch rechtzeitig bremsen und wir sahen noch die 3 anderen die im Wald standen und auf ihren Kumpel warteten.

Ja, der gestrige Tag war nicht ganz so erfolgreich fuer Luleå Hockey, nach einem spannenden kämpferischen Spiel hat man dann letztendlich im Strafstosschiessen verloren. Aber naja, wir hatten kurzweilige Unterhaltung.

Vor dem Spiel haben wir ja noch ein paar Besorgungen gemacht, unter anderem haben wir Betten fuer die Jungs gekauft, sie haben keine Lust mehr auf Hochbett, nun sollte ein normales her. Am Montag wenn wir zur Hausuebergabe fahren, holen wir die Betten gleich ab  und nehmen sie mit.

Endlich hat sich auch die Sache mit dem Klempner gelöst, hoffe ich zumindest. Er hat mich jedenfalls gestern angerufen und den Termin am Montag bestätigt sowie das sie am Mittwoch anfangen, alles Unnötige wegzubauen.

Das mit der Palette vom Obi hat nicht ganz so geklappt wie es sollte, sie sollte ja nächsten Freitag kommen, heute ruft die Spedition aus Dänemark an (ich habe ja mal wieder nix verstanden, dänisch ist nicht so meins, wollte schon auflegen, dachte es sei mal wieder so ne Werbefirma, als Sven meinte das sei sicher die Spedition und er verstand sie selbst mit nur danebensitzen) und wollte einen Termin fuer Dienstag machen, ich habe sie aber auf Mittwoch legen können, dann sind wir eh dort und muessen nicht auch noch Dienstag da hin fahren.

Nun schneit es seit 48 Stunden ununterbrochen und endlich kommt hier mal bisl Winterstimmung auf, habe heute nachmittag mal paar Fotos geknipst:










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Donnerstag, 12. Januar 2017

Eine gute Planung ist das halbe Leben
Von filainu, 10:47

Ja, nun werden die Termine langsam enger und wir bewegen uns auf die vermutlich stressigste Zeit dieses Jahres zu.

Vorher aber noch schnell das Ergebnis unserer letzten Elchtour, wir haben 4 Elche gesehen, zwei Muetter mit jeweils einem Kind. 1 Mutter-Kind-Paar stand fotounguenstig hinter einigen Bueschen versteckt, das andere Paar ueberquerte vor uns die Strasse, erst die Mutter:






dann das Kind:




Ja, dann war ich, wie neulich berichtet, am Montag nochmal mit den Kindern in Rosvik. Um 3 sollte die Firma kommen, 10 Minuten nach 3 rife ich dann mal an, wo sie denn bleiben. Ja, man hatte an dem Tag so viel zu tun das man es vergessen hatte, ob ich denn nicht morgen könnte. Da habe ich dem guten Mann ersteinmal erklärt das ich nicht bereit bin am nächsten Tag nochmal 120km (einfache Strecke) zu fahren. Er hat dann alle Hebel in Bewegung gesetzt und doch noch jemanden vorbeigeschickt der mir dann erstmal erklärte das es schwierig werden könnte einen Fliessenleger so kurzfristig zu finden und ausserdem bräuchte man einen Trockenbauer, der die Gesamtaufsicht uebernimmt. So einen Trockenbauer haben wir natuerlich nicht, die haben ja alle soviel zu tun. Der der unsere neuen Wände bauen soll war ja eztra schauen ob es wirklich so wenig ist wie ich versprochen hatte da er nicht viel Zeit hat.

Ausser das ich hätte heulen können hat das Treffen nicht soviel gebracht, man stellte fest das der Umbau umfassender ist als man dachte und meinte da muesset man nochmal ein Treffen anberaumen, zusammen mit einem Fliesenleger, wenn man denn einen ausfindig machen kann der Zeit hat.

Aber man hat mir auch mal noch paar Dinge gesagt z.B. das man in Schweden keine Wasserleitungen in Aussenwände legen kann da die gefrieren und das man keine freistehenden Badewannenarmaturen einbauen darf weil man in Schweden nicht mit der Wasserleitung aus dem Fussboden in die Amatur kommen darf.

Ja, diese neuen Erkenntnisse liessen dann unser Planung nochmals leicht verändern da ich nun noch ein Stueck Zwischenwand einziehen muss. Ja, ich bzw. wir. Hier haben die Handwerker so volle Auftragsbuecher das man versucht, so viel wie möglich Arbeit auf andere abzuwälzen. Das bedeutet auch das man mir dringend empfohlen hat, den Fussboden selber zu entfernen (also alles bis runter auf die Grundplatte) samt die Wände aufzumachen sprich sämtliche Gipskartonplatten von allen 4 Wänden entfernen. Ich wuerde ihnen da unheimlich helfen, das wuerde ihnen 2-3 Tage Arbeit sparen. Ok, machen wir es also selber. Nuetzt ja nix. Und hinterher wieder Spanplatten und Gipskartonplatten ranmachen......machen wir auch selber, es sei denn der Trockenbauer kann doch noch etwas Zeit opfern, wir werden sehen.

Da wollte ich endlich mal umbauen lassen und nun bleibt wieder so einiges an uns hängen.

Dann habe ich gleich noch den Schneemobilhänger fuer unseren Ausflug in die Berge reserviert, wieder so ein schwedentypischer Vorgang. Ich fahre zu der Firma hin, niemand da. Ich rufe an und man erklärt mir einfach hinfahren geht nicht man muesse vorher anrufen und er kommt dann. Aber jetzt eben grad auch nicht er sei grad am Mittagessen. Naja, Hänger also telefonisch reserviert.

Gestern war ich dann mit unserem Hänger und Auto zum Tuev. Fuer den Hänger war das der gefuehlt 100ste Versuch in durch den Tuev zu bekommen, in Wirklichkeit wohl der 3. Aber diesmal hat es endlich geklappt und wir haben erstmal wieder zwei Jahre Ruhe. Und das Auto hat auch gleich beim ersten Versuch Tuev bekommen. Irgendwas muss ja mal klappen. Bin dann noch ne Runde Ski gefahren, da kamen die lebensgeister mal wieder zum Vorschein. Seit gestern abend schneit es nun heftig, wir werden wohl heute einschneien.

Heute Abend gehts zum Eishockey, man braucht auch mal bisl Ablenkung.

Der Obi hatte am Montag auch angerufen das unsere Ware schon da ist und wollte wissen wann sie liefern sollen, sioe wuerden Dienstag Donnerstag und Freitag liefern. Nächsten Freitag wuerde uns passen da sind wir zumindest nachmittag eh in Rosvik. Die Spedition wuerde uns dann 1h vorher anrufen. Ich erklärte das das zu kurzfristig sei, ob man uns nicht am Tag vorher anrufen könnte um eine Zeit zu vereinbaren. Das Erstaunen am anderen Ende war deutlich zu hören. Wieso am Tag vorher das dauert doch nur 4-5 Stunden bis zu uns. Aha, ok. Ich wusste gar nicht das die Ware mit dem Flieger kommt....... Ich erklärte der netten Frau dann das man ca. 2 Tage bis zu uns fährt aber wir verblieben bei Freitag mit der Anlieferung. Ich bin gespannt ob und wie das so funktioniert.

Die Badewanne samt Toalette und die Armaturen sowie unsere luxeriöse Regenwalddusche sind nun auch bestellt, mal sehen ob wir die Lieferungen da etwas zeitlich einpassen können auf die Tage wo wir eh in Rosvik sind oder ob es zu extra Touren fuehren wird.

Vorgestern bekam ich dann auch eine SMS vom Makler das die Gemeinde diese Woche noch die Schlösser austauscht da sie nicht wissen, wo und wieviele Schluessel da noch im Umlauf sind. Na das war doch mal was. Wir hatten ja genau aus diesem Grunde sowieso den Austausch der Schlösser vorgehabt, aber so sparen wir uns das. Das ist ne Menge Geld was wir da fuer was anderes verwenden können, bei den vielen Tueren....

Ja wie gesagt, am Montag ist das Haus dann endlich uns, direkt im Anschluss kommt dann (hoffentlich) der neue Klempner nochmal vorbei, am Mittwoch gehts schon ans Wände und Fussbodenrausreissen und da soll der Klempner auch schon anfangen, die zu entfernenden Heizkörper, Toaletten, Waschbecken usw zu entfernen und die Anschluesse zu versiegeln. Bestätigt bekommen habe ich das noch nicht, aber wird schon klappen, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Nächsten Freitag fährt dann die ganze Familie uebers Wochenende dorthin um Abrissarbeiten durchzufuehren, unterbrochen vom Hockeybesuch am Samstag. Ja und die Handwerker fangen dann theoretisch am 26. an.




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Freitag, 06. Januar 2017

Neues Jahr, viel zu tun
Von filainu, 10:09

Ja, nun liegt ein spannendes, ereignisreiches Jahr vor uns mit viel Arbeit aber hoffentlich auch viel Freude.

Silvester haben wir zu Hause verbracht, mit Fondue und Nordlicht kucken. Um 24 Uhr haben wir dann auf dem Fluss unser Feuerwerk gestartet, wir hatten dieses Mal sogar einen Ausserirdischen zu Besuch.

 


Ansonsten habe wir die Zeit zwischen den Feiertagen und die ersten Tage des neuen Jahres genutzt um an unserem Hausprojekt weiterzuplanen und soweit ist nun eigentlich alles vorbereitet. Am 16. haben wir Hausuebergabe, am 18. kommt die neue Waschmaschine und der Bauschuttcontainer, am 26. kommt der Elektriker und die Trockenbauer, bis dahin muessen wir schon ein paar Wände und Tueren rausgerissen haben.

Die Tueren und Badmöbel sind in Deutschland bestellt und kommen im Februar, die Lagerregale fuer die Firma werden am 3.Februar geliefert.

Badewanne und so weiter haben wir auch schon ausgesucht und muessen nur noch bestellt werden, ebenso der Fussboden fuer Schlaf- und Kinderzimmer.

Nun stehen uns ersteinmal zwei termindichte Wochen bevor, ungefähr aller zwei Tage muss ich los, in die Stadt oder bis nach Rosvik, am Montag kommt eine neue Firma fuers Bad, die die wir eigentlich beauftragen wollten, hat irgendwie gedacht, sie könnten uns einen Touristenpreis machen. Daher wollen wir mal eine zweite Meinung einholen. Und unser Nachbar hat dann auch noch jemanden organisiert der uns einen Preisvorschlag machen soll, da auch er fand das Angebot war viel zu teuer. Nachdem dieser Unternehmer den Besuch nun schon zweimal aufgeschoben hat, vorgestern hatte er dann doch keine Zeit und gestern war es mit minus 36 Grad zu kalt fuer den Dieselwärmer will er nun heute kommen, mal schauen, heute ist eigentlich Feiertag.

Mittwoch muss ich dann mit Auto und Hänger zum TUEV, fuer den Hänger ist es nun glaube ich schon der 5. Anlauf, vielleicht klappt es ja diesmal, wir werden ihn schliesslich fuer den Umzug brauchen.

Donnerstag ist Eishockey wo wir Plätze reserviert haben.

Dann ist ja auch gerade Touristenhochsaison da muss ich ja zwischendurch auch immer mal Gäste in Empfang nehmen, Ferienhäuser sauber machen usw.

Naja egal nocheinmal ein letztes anstrengendes Jahr und dann lassen wir es ruhiger angehen. So ist zumindest der Plan.

Und da man ja nicht immer nur neue Projekte in Angriff nehmen soll sondern auch mal was abschliessen soll, habe ich in den letzten Wochen die Zeit genutzt um ein Projekt abzuschliessen was ich vor ca. 2 Jahren angefangen habe.

35x45cm, ueber 44000 Kreuzchen.

Hier das Ergebnis:


Ja, wettertechnisch haben wir viel zu wenig Schnee, viel zu warm ist es auch (gut wir hatten jetzt mal zwei kalte Tage von minus 30 und minus 36 Grad aber nun ist das Termometer schon wieder am steigen und wir haben nur noch minus 20 Grad. Dafuer soll aber heute Nacht etwas Schnee kommen, auch gut.

Nachher wollen wir los, mal wieder unsere Elchrunde fahren, neulich haben wir 3 Stueck gesehen, 1 Mama mit Kind und einen einzelnen.


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Samstag, 24. Dezember 2016

Nordlicht
Von filainu, 14:38

Gestern Abend, sozusagen als Einstimmung auf Weihnachten hatten wir ein super tolles Nordlicht, es tanzte wie wild am Himmel, teilweise sogar rötlich.

Leider habe ich, wie man sieht meine Kamera nach wie vor nicht im Griff, weiss zwar theoretisch die Einstellungen, wenn es dann aber schnell gehen muss und nach so langer Zeit, da weiss man sie eben doch nicht auf die Schnelle. Erst hatte ich das falsche Objektiv, dann vergessen den Bildstabilisator auszuschalten. Und viel Zeit zum rumprobieren hat man eben auch nicht, nach 20 Minuten war der Spuk nämlich schon vorbei.

Nichts desto trotz, auch wenn sie sehr unscharf sind möchte ich euch ein paar Fotos zeigen, ich denke ihr könnt ungefähr erahnen wie es hier aussah.

Ansonsten wuensche ich allen ein schönes Weihnachtsfest und einen fleissigen Weihnachtsmann.













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Donnerstag, 22. Dezember 2016

Nun fallen die Puzzlestuecke an ihren Platz
Von filainu, 13:38

Gestern hatten wir nochmal einen letzten anstrengenden Tag bevor wir uns nun so langsam auf Weihnachten einstimmen.

Mein Schneemobil startete natuerlich trotz geladener Batterie nicht. Und das brachte das Fass einfach zum Ueberlaufen, ständig hat das Schneemobil was anderes was nicht funktioniert. Kurzerhand haben wir beschlossen das seine Tage bei uns gezählt sein wuerden und haben uns nach einem neuen umgeschaut. Und wurden auch fuendig, ausgerechnet in Rosvik, wo wir sowieso nochmal hin mussten.

Trotzdem muss Sven mein Schneemobil wieder in Gang bekommen damit wir es verkaufen können. Also wollten wir es in die Garage schaffen damit es erstmal auftauen kann. Dienstag Abend haben wir also von der Tankstelle den Schneemobilanhänger geliehen und haben ersteinmal mit vereinten Kräften das Schneemobil auf den Hänger gezerrt und geschoben. Selbst die Kinder mussten mithelfen.

Und dann kam auch noch der Nachbar mit der Planzeichnung, gerade noch rechtzeitig wollten wir sie doch am nächsten Tag mitnehmen nach Luleå ins Badgeschäft. Gut, hätte ich nicht am Abend vorher angerufen und wegen der Zeichnung gefragt wäre sie sicher noch immer nicht fertig aber egal, es war vollbracht und gut.

Gestern Frueh haben wir dann ersteinmal mein Auto wieder in die Werkstatt geschafft, hatten es am Tag vorher schon dort, sie sollten die Anhängersteckdose wechseln, haben sie auch gemacht aber da funktionierten diverse Lampen am Auto nicht mehr.

Danach haben wir das Schneemobil in die Garage geschafft, und wieder nur unter grössten Kraftanstrengungen haben wir es abgeladen und reingezerrt. Ich glaube mein Ruecken wird mich noch ne ganze Weile dran erinnern.

Weiter ging die Reise, zunächst nach Boden in den Baumarkt. Ich wollte Svens ok fuer den Fussboden holen. Und bekam es, wieder was abhaken. Und gleich weiter. Ich war ja dieses Jahr sehr zeitig mit allen Weihnachtsgeschenken, schon seit geraumer Zeit stehen sie fertig verpackt hier, nur den Weihnachtsbraten, ja den hatte ich etwas vergessen bzw. war ich der Meinung es sei noch ausreichend Zeit.
Ente sollte es dieses Jahr werden, jedoch hielten wir in dem Laden vergebens danach Ausschau.

Dann wollte ich in den Coop, dort mal wegen Ente schauen, dort waren aber solche Menschenmassen, das wir mit dem Anhänger keine Chance auf einen Parkplatz hatten.

So fuhren wir auf einen weiter entfernten, parkten gerade das Auto als mein Telefon klingelte und die Frau von der Bank dran war. Wir hatten 12 Uhr mit ihr einen Termin fuer den Kreditvertrag, hatten auch fast alles was wir brauchten, ausser den Kaufvertrag. Aber der Makler hatte mir versprochen das ich diesen im Laufe des Vormittags noch per mail bekomme. Bis um 12 sollte er also da sein. Ja, jedenfalls wollte die Frau wissen ob nun alles soweit geklärt wäre und auf mein ja und die Erklärung das der Kaufvertrag jeden Moment eintreffen muesste fragte sie warum wir denn da ueberhaupt vorbeikommen wollten, wir wuerden die Unterlagen eh zugeschickt bekommen und es wäre ja sonst soweit alles klar.

Ok, dann eben nicht, war uns auch ganz Recht, brauchten wir uns nicht 1,5 h bis zum Termin um die Ohren schlagen sondern konnten gleich weiter zum nächsten Programmpunkt des heutigen Tages, das Badgeschäft. Unterwegs kam dann auch die Mail vom Makler mit dem Kaufvertrag, welche ich gleich weiterleitete. Es folgten dann während des tages noch ein paar telefongespräche mit der Bankangestellten, das hätte man natuerlich mit einem persönlichen Treffen vermeiden können aber egal.

Nun stand das Aussuchen von Dusche, Badewanne, Waschbecken und so weiter stand auf dem Programm und natuerlich die Planzeichnung vorbeischaffen damit sie mal ein Angebot rechnen können.

Um den laaangen Besuch kurz zu machen, es gab weder Badewanne noch Waschbecken noch Armaturen die uns gefielen, nahezu ohne ueberhaupt was bestimmt zu haben fuhren wir weiter (ich habe dann am Abend noch recherchiert und festgestellt das es das was wir wollen in Schweden auch gar nicht gibt, also muessen wir mal wieder ueber Sonderlösungen nachdenken).

Auf jeden Fall fuhren wir dann noch in den Coop in Luleå, auch hier was es nicht möglich, einen Weihnachtsbraten zu ergattern, zumindest keinen mit Fluegeln und die Menschenmassen stritten sich fast um die letzten paar Weihnachtsschinken die es noch gab.

Noch schnell mittagessen und weiter gings nach Rosvik. Wir wollten nochmal wegen den Tueren schauen, welche Grösse und in welche Richtung sie aufgehen sollen und meine Planzeichnung suchen.

Die Planzeichnung lag im Prinzip noch genau dort wo ich sie hingelegt hatte, die Tueren waren schnell ausgemessen. Das wir vergassen die Wanddicke zu messen fiel mir heute Nacht 4.30 Uhr ein und beendete damit meinen Nachtschlaf. Aber wer zeitig aufsteht hat mehr vom Tag und bis die anderen Familienmitglieder aufstanden hatte ich schon alles recherchiert zum Thema Badewanne und Badmöbel usw.

Nach dem Vermessen der Tueren sind wir noch in Rosvik in den Coop, auch hier kein Weihnachtsbraten. Man hätte Pute nur als Aufschnitt.

Weiter zur nächsten Station, Schneemobil kaufen. Wir wurden super freundlich empfangen durften das Schneemobil Probe fahren (auf dem bissl Schnee den der Regen vom Vortag nicht weggespuelt hatte), alles war in Ordnung. Dann wurden wir noch auf einen Kaffee eingeladen und hatten wirklich ein nettes Gespräch um Jagd und Rentiere und Hunde und alles Mögliche. Aber irgendwann war es dann Zeit zu gehen, man will ja auch mal wieder heim.

Also Schneemobil aufgeladen und zurueck nach Hause. Auf dem Heimweg dann nochmal der Versuch in Boden im Coop einen Parkplatz zu finden, aussichtslos, so stieg ich nur aus und ging in den Coop während Sven irgendwo ein Plätzchen zum Parken suchte. Zumindest wurde ich aber endlich Weihnachtsbratentechnisch fuendig, Pute wird es dieses Jahr.

Als wir dann wieder in Harads waren mussten wir noch das Schneemobil abladen, den Hänger fortschaffen, ein Paket aus dem Coop holen und mein Auto aus der Werkstatt holen, dann noch das Auto von den Einkäufen befreien bevor wir uns nach einem langen Tag endlich etwas Ruhe gönnen konnten.

Nun ist endlich, bis auf ein paar Kleinigkeiten, alles geklärt, wir haben wieder ein Auto mit dem man ohne Elektronikfehler einen Hänger ziehen kann, der Kaufvertrag von unserem neuen Haus ist nun endlich auch von der Kommune unterschrieben, wir haben bereits ein Uebergabedatum (der Makler schlug Freitag den 13. Januar vor, hat sich halb tot gelacht als ich sagte das das ja nun gar nicht geht und wir einen anderen Termin möchten), die Handwerker sind voll am Planen, der Kredit wird bearbeitet, wir haben endlich wieder zwei funktionierende Schneemobile.......ja, nun können wir in Ruhe Weihnachten entgegensehen und den Rest klären wir dann später.

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Sonntag, 18. Dezember 2016

Schlittschuhlaufen auf der Ostsee
Von filainu, 10:14

Am 9. Dezember war ich dann mit den Jungs schon wieder auf dem Weg nach Rosvik. Wir hatten mit unserem Nachbarn gesprochen, er war bereit uns eine Architektzeichnung vom geplanten Badezimmer zu machen, wollte aber selber nicht nach Rosvik fahren und die Masse nehmen.

Also mussten wir das selber machen, die Masse die wir schon hatten reichten nicht aus. Und da die Kinder just an diesem Tag schulfrei hatten wurden sie gar nicht erst gefragt sondern durften/mussten einfach mit.

Also zunächst ab nach Rosvik ins Haus, Masse nehmen. Das ging relativ flott, hatte ich doch zu Hause gut vorbereitet.

Danach haben wir gleich ersteinmal das Cafe vor Ort getestet, die Kinder assen ein belegtes Baguette, ich schaute zu, mir war es grad nicht nach essen. Danach waren wir noch schnell im Coop einkaufen und dann ging es weiter nach Piteå. Damit die Kinder auf was von dem Ausflug haben. Unterwegs sahen wir hunderte Rentiere auf der Ostsee stehen, die sind dort zum trinken da die Ränder teilweise noch nicht ganz zugefroren sind. In Piteå wollte ich auf die Eisbahn auf der Ostsee. Es hat eine ganze Weile gedauert bis wir diese gefunden haben (rund um Piteå gibt es ja viel Wasser und man muss einfach den richtigen Fjord finden, zum Glueck gibts Internet sonst wuerde ich wohl heute noch suchen).

Als wir dann endlich unsere Schlittschuhe an hatten und loslaufen konnten war es 13.30 Uhr und die Sonne ging gerade unter.



Wir fuhren eine Runde (3km) mit den Schlittschuhen.




Danach haben wir diese ins Auto geschaft und uns am Tretschlittenparkplatz





noch zwei Tretschlitten geliehen und sind mit diesen noch eine Runde rum gefahren.






Gar nicht so einfach, Schlittschuhe sind mir da echt lieber, aber wir wollten es eben mal probieren.

Dach sind wir wieder nach Hause gefahren.

Samstag waren wir dann auf dem 60. Geburtstag unserer Nachbarin, endlich mal wieder was los hier. Es war ein netter Abend und man hat mal wieder paar Leute getroffen.

Seitdem dreht sich mehr oder weniger alles ums neue Haus, Die Vorbereitungen nehmen Form an, lassen einem aber auch graue Haare wachsen. Aktuelles Beispiel: Tueren. Wir wollen ja immer was besonderes, aber damit ist man hier teilweise fehl am Platz. 95 Prozent aller Innentueren die es hier zu kaufen gibt sind weiss. Das wollen wir nicht. Es gibt dann noch ein paar in Holzoptik, auch nicht richtig was wir suchen und dazu noch furchtbar teuer, da ist man dann mit 500-600 Euro pro Tuer dabei, und da sind das keine Echtholztueren.

Sven hat dann mal gegoogled und natuerlich promt die perfekte Tuer fuer uns gefunden, mit allem drum und dran 160 Euro, genau das was wir suchen.......in Deutschland. Und wir wollten ja keine Kompromisse mehr machen. Also denkt man schon dran, nach Deutschland zu fahren um die Tueren dort zu holen, Problem sind nur die Spikereifen, da kommen wir in D nicht weit, wohl nichtmal vom Schiff runter.

Also habe ich mir kurzerhand einen OBI-Markt in Grenznähe rausgesucht und angeschrieben. Was haben wir denn zu verlieren. Und siehe da, es scheint möglich, nächste Woche wollen sie mit der Spedition ueber einen Frachtpreis reden. Ich hoffe wirklich das klappt. Selbst wenn wir dann mit Fracht vielleicht auch nicht soviel billiger als hier kommen aber wir bekommen wenigstens das was wir wollen. Ich hoffe, es klappt.

Dann habe ich mich mal nach Containerpreisen fuer den Bauabfall erkundigt, da wird einem ja auch schlecht. Der Container selbst kostet nur 3,50 Euro am Tag, 38 Euro pro Monat. Anfahrt und Abholung ist man fuer 90 Euro dabei aber die Entsorgung.......130 Euro pro Tonne. Achja, alles Nettopreise. Da ist man bei 2 Tonnen mit 450 Euro dabei, wobei Sven meint, zwei Tonnen werden wohl nicht reichen. Aber naja was will man machen.....

Nun muss ich mal noch nen Schluesseldienst ausfindig machen, wir wollen gleich mit Schlösser tauschen, wer weiss wer an Personal des Kindergartens noch einen Schluessel zu Hause hat.

Theoretisch muesste jetzt auch die Nutzungsplanänderung durch sein. Sollte am 14. beschlossen werden, ob ers mit auf der Tagesordnung war weiss ich nicht, die Internetseite hat just dort einen Fehler. Aber ich weiss das die Unterschreibung des Kaufvertrages wie geplant am Montag mit auf dem Plan steht so das hoffentlich alles fertig ist bis Mittwoch wo wir zur Bank muessen.

Das wird dann generell wieder ein stressiger Tag am Mittwoch, ihr wisst, wenn man einmal in der Stadt ist muss man gleich alle Wege erledigen. Wenn unser Nachbar hoffentlich bis dahin die Planzeichnung fertig hat muessen wir noch nach Luleå, diese zum Badgeschäft bringen und dort gleich noch Badewanne und so raussuchen, dann wollen wir nochmal nach Rosvik, ich glaube ich habe meinen Plan dort vergessen zumindest ist dieser seit meinem letzten Ausflug dorthin spurlos verschwunden. Ausserdem muessen wir noch schauen ob die Tueren rechts- oder linksbuendig sein sollen, das habe ich noch nicht geschaut da es bei dem schwedischen Tuersystem egal ist. Dann will ich Sven noch in den Baumarkt schleifen wo ich mir einen Fussboden rausgesucht habe und sein ok fuer diesen Boden holen und einen Weihnachtsbraten haben wir dieses Jahr auch noch keinen, das steht auch noch auf der Liste. Wobei ich letzteres vielleicht auch am Dienstag erledigen kann wo ich auch nach Boden fahre da Thorben und ich nun wieder mit dem Langlauftraining angefangen haben und da fahren wir ja immer Dienstags nach Boden.

Leif Erik hatte gestern auch seinen ersten Tag auf der Piste, er war/ist bei einem Kumpel und sie sind dorthingefahren.

Sven hat gestern auch das erste Mal diesen Winter sein Schneemobil bewegt, er hat es aus der Garage ueber den Fluss hierhergefahren und ist dann hier noch ne Runde gefahren, man kann aber festhalten das noch nicht genug Schnee liegt. Heute soll meins dann erstmal noch fuer einen Check in die Garage, falls es denn anspringt, gestern hat es dies nicht gemacht.

Ihr seht, so wirklich langweilig wird es hier nicht. Und wenn doch dann habe ich noch eine Stickerei im Gange die ich gerne noch vor dem Umzug fertig machen möchte, unsere Antarkisreise bietet auch hin und wieder noch was zu tun, z.B. habe ich neulich die Hoteluebernachtung in Chile fuer nach der Reise gebucht (also wenn wir vom Schiff zurueck kommen muessen wir noch ne Zwischenuebernachtung in Santiago einlegen bevor wir zurueckfliegen), muss man sich mal vorstellen, die ersten Hotels waren fuer die Nacht schon ausgebucht.
Weiterhin habe ich Thorben und mich nun wieder fuer den Dundret Runt Skilauf angemeldet und das Hotel dazu gebucht.

Und wenn es einem dann immernoch langweilig sein sollte geht man eben zum Eishockey, da haben wir auch schon fuer zwei Spiele im Januar die Tickets gekauft.

Unsere geplante Schneemobiltour Anfang März unterhält mich auch, sind wir doch voraussichtlich bis dahin schon umgezogen und dort gibt es keinen Schneemobilhänger zum Ausleihen in der Nähe, habe schon diverse Tankstellen angefahren die Hänger verleiehen aber keine hatte einen so grossen. Aber ich habe mich schon schlau gemacht, in Luleå muesste es gehen (das ist eben der Vorteil wenn man genau zwischen zwei grossen Städten wohnt, da kann man wählen in welche man fährt). Muss da auch bald die Uebernachtungen buchen, zumindest die die vorzubuchen gehen.

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Dienstag, 06. Dezember 2016

Im Osten geht die Sonne auf, im Suedosten geht sie unter
Von filainu, 18:27

Am Wochenende waren wir in Skellefteå zum Eishockey. Wir wollten mal eine andere Hockeyarena als nur Luleå sehen. Und da ich noch einen Gutschein fuer eine preisreduzierte Hoteluebernachtung hatte, war es beschlossene Sache.

Samstag um 10 ging es los. Unterwegs sahen wir seit langem sogar mal wieder die Sonne wie sie kämpfte um ueber die Huegel drueberzuschauen. Zunächst fuhren wir nach Luleå ins Bad und Wärmefachgeschäft, wo wir mal wegen Fliesen fuers neue Bad schauen wollten.

Nach einigem Hin- und Her konnten wir uns schliesslich einigen und das Ziel mit diesem Besuch war schonmal erreicht.

Weiter ging es nach Skellefteå. Die Sonne ging mittlerweile wieder unter und weit war sie nicht gekommen. Da kann man schonmal denken man fährt in die falsche Richtung wenn die Sonne fast wieder da untergeht wo sie aufgegangen war.

In Skellefteå angekommen war es dann natuerlich schon dunkel. Wir wollten erstmal schnell im Hotel einchecken, bevor es zur Arena ging. Leichter gesagt als getan, das Hotel lag irgendwie in einer Fussgängerzone, das Navi war da keine grosse Hilfe und einen Parkplatz fanden wir auch nicht. Nachdem wir zweimal um den Block gefahren sind, entdeckte dann Leif Erik schliesslich das Hotel und während Sven noch eine dritte Runde fuhr, ging ich mal schnell einchecken.

Das Hotel war........naja. Dafuer das es ein best Western war war ich echt entäuscht. Der Fahrstuhl altmodisch, nur mit so einer Tuer die man mit der Hand aufdrueckt. Das Zimmer superklein und in Renovierungsbedarf. Aber was solls, keine Zeit zum Nachdenken, auf in die Hockeyhalle.

Dort angekommen wunderten wir uns ueber die komische Parkeinweisung, konnten aber trotzdem einen Platz ergattern und gingen in die Halle. Selbige machte optisch einen besseren Eindruck als die in Luleå. Kein Wunder, wie wir später rausfanden, sie wurde erst 2016 renoviert und die Renovierung wurde erst im September beendet.

Das Angebot an Snacks war vielseitiger als in Luleå, allerdings hatte man weniger Platz so das es in den Spielpausen zu grossem Gedränge kam was ja nun nicht so unseres ist.

Lange Rede kurzer Sinn, Skellefteå hat das Match zumindestens gewonnen und wir hatten einen schönen Nachmittag.

Dann sind wir wieder zurueck ins Hotel, haben uns dann dort vom Chinesen um die Ecke unser Abendbrot geholt und den Tag ausklingen lassen.

Am nächsten Tag sind wir dann erstmal in den Lidl gefahren, das Beste an Skellefteå. Sven wollte so gerne mal wieder weiche Pfefferkuchen haben und die gab es tatsächlich dort. Wie so manche andere Leckerei die man in normalen schwedischen Geschäften nicht bekommt. So hat dann auch der Nikolaus gleich noch seine Besorgungen gemacht bevor wir uns im Schneetreiben auf den Rueckweg gemacht haben.

Es folgte dann noch ein Zwischenstop im Abenteuerbad in Piteå bevor wir dann am späten Nachmittag wieder zu Hause ankamen.

Heute waren wir dann schon wieder unterwegs nach Piteå.

Wir wollten mit Handwerkern in unser neues Haus um mal einen Plan zu machen und mit den Kindern hatten wir einen Termin in der neuen Schule, mal alles anschauen, die neuene Klassenkameraden kennenlernen und so.

Also ersteinmal nach Piteå zum Makler den Schluessel holen. Noch gehört das Haus ja noch nicht richtig uns.

Dann zurueck nach Rosvik. Hier trafen wir dann auch die Dorfeigene Rentierherde, so wie wir es hier in Harads auch haben.

Wir fuhren zum Haus, schauten uns alles nochmal an und fragten uns wirlich worauf wir uns hier eigentlich eingelassen haben. Nunja, lange konnten wir nicht drueber nachdenken da der Bad und Heizungsmensch kam. Ja, was soll ich sagen, die Raumaufteilung schien auch ihn etwas zu ueberfordern. Ist ja ganz gut und schön ihm in der Theorie alles zu erklären was wir so gedacht haben welche Wände raus sollen und welche Wände neu sollen aber es ist eben schwer vorstellbar in der Praxis. Er verliess uns mit dem Rat doch bitte einen Architekten hinzuzuziehen der das mal alles aufzeichnet damit er dann ne Grundlage fuer die gestaltung hat. Meine 08/15 massstabsgetreue Zeichnung half nicht wirklich weiter. Wir kamen dann auch zu dem Entschluss das es so wie wir es geplant haben eh nicht geht....
Naja, zum Glueck haben wir einen Nachbarn der Architekt im Ruhestand ist.

Das bedeutete aber das wir nochmal da hin muessen und um dann nicht ständig die 30 km hin und zurueck nach Piteå fahren zu muessen wegen dem Schluessel rief ich den Makler an ob wir den nicht noch eine Weile behalten könnten. Das war kein Problem.

Dann sind wir ersteinmal zur Schule. Als wir endlich den richtigen Eingang gefunden hatten wurden wir alsbald vom ersten Lehrer begruesst. Dann kam Leif Eriks Klassenlehrerin und fuehrte uns ein bisschen herum. Diese ganzen Räume, das war etwas erschlagend aber mit der Zeit fand man sich zurecht. Ueberall schauten neugierige Kinder und vor allem Leif Eriks Klasse war schon total aufgeregt ihn kennenzulernen, schon seit dem Vortag war dies Gesprächsthema Nummer 1. Nunja, nun war die Zeit gekommen. Leif Erik stellte sich in seiner Klasse vor die Klasse und beantwortete alle Fragen und Thorben machte das in seiner Klasse. Die anderen Kinder scheinen sich wirklich richtig ehrlich ueber Verstärkung zu freuen und man fuehlt sich wirklich willkommen.

Dann war es auch schon Zeit zurueck zum Haus zu fahren, dort wartete schon der nächste ueberpuenktliche Handwerker auf uns. Er soll die zu stellenden Wände stellen. Zunächst machte er uns ersteinmal deutlich das das verspachteln der gestellten Gipskartonwände nicht zu seinem Aufgabenbereich zählt. Ok. Da muss ich das also doch selber irgendwie lösen. Aber sonst denkt er uns helfen zu können, wir brauchen nur anrufen wenn es soweit ist.

Ja, und dann blieb uns nur noch, nach Hause zu fahren und alles sacken zu lassen. Unterwegs kurz nach Rosvik noch einen Elch gesehen, also alles beim Alten, so wie in Harads auch.


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Mittwoch, 23. November 2016

schon wieder Eishockey
Von filainu, 16:50

Nun hat uns das Fieber gepackt. Bedingt auch durch die aktuellen klimatischen Verhältnisse, sprich Matsch, Regen, Schnee, Kälte, Dunkelheit sucht man umso mehr Dinge wo man sich nicht Wind und Wetter aussetzen muss und daher zog es uns am Samstag erneut nach Luleå in die Eishockeyarena.
Diesmal hatten wir Plätze an der Stirnseite, auch noch nicht optimal aber ok. Diesmal sahen wir den Bärenkopf auch besser. Der wird nämlich, begleitet von lauter Musik und Licht- und Nebeleffekten am Anfang des Spieles heruntergelassen und daraus laufen dann die Spieler von Luleå aufs Eis.
Luleå bot diesmal auch ein wesentlich besseres Spiel als letztes Mal und so kam es das sie dieses Spiel gewonnen haben.
Wir haben uns zwar noch nicht 100 prozentig entschieden welche Mannschaft wir nun gut finden wollen, am 3. Dezember geht es erstmal nach Skellefteå, mal sehen wie es dort so ist. Wir neigen aber doch zu Luleå und so wurden auch schon die ersten Fanutensilien gekauft, je Muetze und Schal fuer die Kinde rund ein T-shirt fuer Sven. Ich halte mich noch vornehm zurueck.
Hier noch ein paar Bilder:













Ansonsten hat es dann gestern endlich mal paar mehr Flocken geschneit und heute haben wir Minusgrade bekommen so das der Schnee hoffentlich jetzt mal bisl liegenbleibt. Es soll ja angeblich die nächsten Tage auch hin und wieder mal schneien, man darf gespannt sein.

Haustechnisch geht es auch vorran. Die Nutzungsplanänderung ist in vollem Gange und nun bereits schon in der beschlussphase. Niemand hatte Einwände so das der rest nur noch Formalität ist. Am 14. Dezember wird der Plan beschlossen, dann dauert es noch 3 Wochen bis er in Kraft tritt und Mitte Januar können wir denn Kindergarten dann unser Eigen nennen.

Und das ist ja gar nicht mehr so lange hin warum ich mich nun auch langsam dran mache, geeignete Handwerker zu finden. Ueber einen Bekannten aus Piteå der gerade in Portugal wohnt der wiederum den Kontakt zum Besitzer einer grossen Baufirma hertsellte welcher wiederum eine kleinere Baufirma empfahl und diese werden wir beauftragen fuer die Kleinigkeiten wie Wände stellen und so weiter.

Morgen ist mal wieder Schulung vom Finanzamt, das nutze ich dann gleich um noch bei einer Bad/Heizungsfirma in Luleå vorbeizuschauen die hoffentlich das Badezimmer machen wollen. Vom Makler haben wir gruenes Licht bekommen das wir uns jederzeit den Schluessel holen können um mit den Handwerkern ins Haus zu können fuer eine Vorplanung, das werden wir mal so Anfang Dezember machen.

So langsam nimmt es Form an.

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