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    Unser Leben im wunderbaren Norden
 

Freitag, 29. Juli 2016

Etwas Geduld
Von filainu, 12:06

Wir sind nun schon seit ein paar Tagen wieder aus Bornholm zurueck aber ich muss euch noch um etwas Geduld bitten mit dem Bericht, es gibt und gab so viel zu tun das ich jeden Tag nur ein bisschen schreiben kann.

Ansonsten ist auch hier der Sommer ausgebrochen, gestern waren wir sogar baden. Und heute gehen wir zu einem 80. Geburtstag, das wird lustig. Der Mann weiss noch nichts von seinem Glueck und das halbe Dorf läuft dort auf, jeder bringt was zu Essen mit und sogar Tische und ein Grill wird dorthingefrachtet, damit es auch ja keine Ausreden gibt. Was mich nur etwas wundert, aber hier scheint das gar nicht so unueblich zu sein, der Mann hat eigentlich erst am 7. August Geburtstag, wir feiern als schonmal vor.

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Mittwoch, 13. Juli 2016

Abenteuertour zum Nordkap
Von filainu, 13:03

Innerlich haben wir ja bisher immer die Leute, die sich aus aller Herren Ländern auf den langen Weg zum Nordkap machen, egal ob mit Auto, Traktor, Fahrrad oder Pferdekutsche. Als wir aber neulich ein geeignetes Ziel fuer einen kurzfristigen Roadtrip ueber ein verlängertes Wochenende suchten fiel uns auch nix anderes ein.

Es sollte eine spontane Reise werden, ohne vorher genau zu planen wo es lang geht, ohne die Uebernachtungen zu planen und generell......einfach drauf losfahren und der Rest ergibt sich.

Naja, ganz so ungeplant wurde es zum Schluss dann doch nicht, die erste Uebernachtung habe ich schon vorher gebucht, schliesslich war das der Tag an dem Deutschland das Halbfinale spielte, da muss natuerlich eine Unterkunft mit Fernsehr her. Und auch die zweite Uebernachtung habe ich dann doch vorher gebucht einfach weil ich durch Zufall drauf gestossen war und sie mir einfach gefiel.

Aber der Reihe nach. Donnerstag Nachmittag machten wir uns also auf den Weg. Die erste Zwischenuebernachtung sollte in Kilpisjärvi sein. Da es in letzter Zeit sehr viel geregnet hatte, entschlossen wir uns, nicht irgendwelche Waldwege zu fahren sondern die bereits bekannte Strecke ueber Jokkmokk, Porjus, Gällivare, Vittangi, Karesuando. Diese Strecke kannten wir wie bereits erwähnt schon und so war fuer diesen Tag nicht der Weg sondern das Ziel das Ziel, zumal auch das Wetter nicht viel hermachte, sprich es regnete. Allerdings gab es zwischen Jokkmokk und Porjus eine Baustelle, die uns unsere Wegwahl bereuen liess. Dagegen sind die Waldwege Luxus. Solche Löcher und ausweichen konnte man auch kaum da einfach alles voll davon war. Wir und das Auto wurden odentlich durchgeschuettelt.

In Gällivare machten wir noch einen Stopp um zu tanken und ein paar Lebensmittel einzukaufen. Ansonsten verlief die Tour recht eintönig und ohne nennenswerte Ereignisse.

Kurz vor der finnischen Grenze fiel mir dann auf das ich genau das vergessen hatte was fuer einen Roadtrip das Allerwichtigste ist: den Autoatlas.

Gegen 20 Uhr kamen wir dann in Kilpisjärvi an und holten den Schluessel zu unserem Quartier.

Abendteuer 1. Uebernachtung

Gebucht hatte ich ein Doppelzimmer mit gemeinsamen Badezimmer und Sauna. In der Rezeption wurde uns dann erklärt wie wir zu dem Haus kommen und fuhren da hin. Ich war wirklich beeindruckt von der Grösse des Hauses, konnte gar nicht glauben das dies wirklich das gebuchte sein sollte. War es auch nicht, der Schluessel passte nicht. Peinlich, zum Glueck war niemand zu Hause.

Also zurueck zur Rezeption, sie kuckte ganz erstaunt als ich sagte der Schluessel passt nicht. Nach einer Beratung mit einem Kollegen kam sie dann drauf das sie uns das falsche Haus beschrieben hatte. Unseres war das Nachbarhaus. Also wieder zurueck und nun passte auch der Schluessel.


Unser Zimmer war recht klein aber ganz passabel aber irgendwie war das Haus eher ein Ferienhaus fuer eine Familie und hier hatte man einfach 3 Doppelzimmer draus gemacht die sich 1 Toilette undf eine Kueche und einen Esstisch (mit 4 Stuehlen) teilen mussten. Und selbstverständlich befanden sich Dusche und Sauna im gleichen Raum wie die Toilette.

Naja, was solls, wir machen das Beste draus. Das Beste hatten wir uns auch von dem Deutschlandspiel erhofft- naja ihr kennt ja alle das Ergebnis.

Am nächsten Morgen wollte ich dann auch Toilette und dachte mich trifft der Schlag. Mein Vorgänger hatte im Stehen gepinkelt und nicht getroffen, die Toilette und der Fussboden waren voll. Na super.......so stellt man sich den Start in den Tag nicht vor aber so ist das eben mit geteiltem Badezimmer. Wir hielten uns auch gar nicht lange auf, unser Fruehstueck wollten wir etwas später in Norwegen am Fjord einnehmen.

Los ging es also Richtung Norwegen.

Nach ca. 1 Stunde Fahrt erreichten wir den Fjord und suchten uns ein schönes Plätzchen zum Fruehstuecken, wir kannten auch diese Strecke schon von frueher.



Da es mit 9 Grad doch recht frisch war und noch dazu ein kalter Wind ging hielten wir uns auch nicht allzulange auf sondern machten uns auf den weiteren Weg. Das Wetter war so lala, sollte es uebrigens die ganze Fahrt ueber so bleiben, grau, Regen..... erwartet euch also keine Bilder bei Sonnenschein.

Wir waren noch gar nicht lange weitergefahren als wir plötzlich einen riessen Vogel sahen der sich gerade daran machte, am Strand zu landen. Es war ein Weisskopfseeadler und am Strand sass noch ein zweiter. Das war schon beeindruckend, diese Tiere sieht man nicht alle Tage.

Irgendwann kamen wir dann durch eine Stadt, ich weiss nichtmal mehr wie diese hiess. Dort wollte ich erstmal eine Landkarte kaufen. Also ab zur Tankstelle. Dort meinte man nur das man keine Landkarten mehr verkaufe, gab mir aber noch den Tip wir könnten es doch im Buchladen versuchen. Der Vorteil wenn man schwedisch kann ist ja das man auch die Norweger versteht.

Also ab zum Buchladen und eine Karte fuer Norwegen gekauft und natuerlich auch eine fuer Finnland. Nun waren wir endlich komplett ausgeruestet und die Fahrt konnte weitergehen.




Unterwegs sahen wir haufenweise Rentiere, Fahrradfahrer die sicherlich das gleiche Ziel hatten wie wir, aber wohl deutlich mehr Zeit und hin und wieder auch samische Verkaufsbuden wo man Reintierfleisch und Felle und all so einen Kram kaufen kann.


Auch kamen wir an mehreren Tunnelbauprojekten vorbei wo man Tunnel durch die Berge baute. Schade, dadurch kuerzt man zwar einige Kilometer in Zukunft ab hat aber auch nicht mehr die tolle Aussicht aufs Meer.


Irgendwann ein Schild was zum Tirpitzmuseum fuehrte. Kurzentschlossen folgten wir diesem und statteten dem Museum einen Besuch ab.




Danach ging es weiter nach Alta, die vermutlich nördlichste Grosstadt von Norwegen.


Eigentlich wollten wir hier etwas zum Mittag essen aber man hatte es mal wieder geschafft die Hauptstrasse so zu bauen das man zwar durch die Stadt fährt aber irgendwie nix von der Stadt mitbekommt und ehe man es sich versah war man auch schon wieder raus aus der Stadt.

Es folgten unzählige Kilometer durch die tollste Natur.









Und das ganze zusammen mit anderen Touristen die wohl das gleiche Ziel hatten wie wir und rentierverrueckt. Die bleiben mitten in einer Kurve, noch dazu am Berg mitten auf der Strasse stehen nur um Rentiere zu fotografieren. Und dabei gibt es da oben so viele bzw. hätten sie ja wenigstens mal an den Rand fahren können. Neben all den Rentieren gibt es aber etwas was wir hier in Schweden nicht haben:


Und tatsächlich sieht man hier und da freilaufende Schafe:


Unser nächstes festes Ziel war Honningsvåg. Dort gab es Ausflugsveranstalter und wir wollten mal schauen ob da irgendwas fuer uns dabei war.

In Honningsvåg angekommen mal wieder das typische, keinerlei Werbung oder Ausschilderung zu den Veranstaltern. Ehe wir da jetzt noch ewig weiter rumsuchen, fuhren wir einfach weiter zur Unterkunft, es sollte eben nicht sein.

Unsere nächste Uebernachtungshuette stand auf dem Campingplatz Kirkeporten, nur 12 km vom Nordkap entfernt. Hier wollte ich eine kurze Wanderung machen zu eben diesem Kirkeport und selbstverständlich wollten wir auch zum Nordkap. Je näher wir dem Campingplatz kamen umso dichter wurde der Nebel.


Trotzdem machten wir uns, nachdem wir unsere Habseligkeiten in der kleinen aber feinen Huette


gelassen hatten auf den Weg zum

Abenteuer Nordkap

Der Eintritt zum Nordkap ist ja 24h gueltig daher beschlossen wir, es am Abend schon einmal zu versuchen. Ja, eigentlich war es ja schon bei der Anfahrt klar das das nix sehenswertes wird aber egal, nun waren wir ja einmal da. Der Nebel so dicht das man keine 50 Meter schauen konnte. Man fährt also in dieser grauen Suppe bis plötzlich die Kassenhäuschen auftauchen wo man den Eintritt bezahlt. Dort fragten wir erstmal wie jetzt weiter, man sah wirklich ueberhaupt nichts. Nach 50 Metern links auf den Parkplatz sollten wir fahren. Gesagt getan, den Parkplatz haben wir gefunden. Orientierung fast unmöglich, man sah kaum die anderen Autos auf dem Parkplatz. Also Auto abgestellt und dann? Ja, wohin, in welche Richtung? Keine Ahnung, einfach dorthin wo die anderen Leute hinlaufen. Und die Richtung stimmte, wir fanden zumindest die Nordkaphalle. Und auch die Kugel fanden wir recht einfach. Auch wenn wir vor hatten, am nächsten Tag noch einmal zurueckzukommen, liessen wir uns vorsorglich schon einmal ablichten.


Wir besuchten auch die Nordkaphalle und arbeiteten schonmal alles ab was man auch bei schlechtem Wetter machen konnte.

Dann fuhren wir wieder zurueck zu unserer Huette. Spontan fuhren wir dann noch weiter ins Dorf Skarsvåg und besiegelten unser Schicksal fuer den nächsten Tag. Wir fanden nämlich einen Veranstalter der Angel- und Königskrabbentouren anbot und einen solchen Ausflug buchten wir fuer den nächsten Tag, das Wetter sollte angeblich besser werden.

Nachdem wir uns dann in der Gemeinschaftskueche ein 5-Minuten-Essen zubereitet und zu uns genommen hatten war es auch schon an der Zeit, ins Bett zu kriechen. Vorher haben wir aber noch einen Blick auf die Karte geworfen um die Rueckreiseroute zu bestimmen. Das war uebrigens auch der einzige moment wo wir die Karten ueberhaupt brauchen aber naja, besser haben als wollen.

Es regnete die ganze Nacht und selbst dann noch als wir aufstanden. Der Nebel war noch dichter als am Tag zu vor. Wir fruehstueckten nicht sehr ueppig, vorsichtshalber, wer weiss was uns bei der Angelausfahrt erwartete. Falls sie ueberhaupt stattfand. Es stand ja, das die Ausfahrten bei schlechtem Wetter nicht stattfinden.

Trotzdem fanden wir uns puenktlich am Treffpunkt ein. Die Fahrt wurde nicht abgesagt. Zu uns gesellten sich noch zwei aus Ungarn und zwei aus Lettland. Uns wurden Overalls und Schwimmwesten zugeteilt



und dann konnte es losgehen.

Das Boot war nicht gerade luxeriös, es gab nur Stehplätze (vielleicht hätte man sich in der Kajuete sogar hinsetzen können aber da kann man ja nicht angeln. Worauf wir uns einliessen wussten wir zu dem Zeitpunkt nicht, man konnte vor lauter Nebel nicht einmal das Meer sehen.

Los ging also unser

Abenteuer Angelausflug mit Königskrabbensafari

Kaum hatten wir den Hafen verlassen, begann der Seegang. Und wie, das Boot schaukelte bedenklich und man hatte seine liebe Not sich irgendwie festzuhalten. Und damit nicht genug, durch den Nebel hatte man auch null Orientierung. Wir fuhren also raus aufs Meer und irgendwann stellte der Kapitän das Boot dann quer zu den Wellen und packte die Angeln aus. Na der war ja lustig. Man konnte sich kaum auf den Beinen halten und sollte dann auch noch angeln? Irgendwie versuchten wir es natuerlich doch, uns blieb ja nix anderes uebrig. Sehr beissfreudig waren die Fische allerdings nicht. Ich muss aber auch sagen, vor lauter Schiffsschaukeln konnte man sich auch gar nicht richtig aufs Angeln konzentrieren. Noch dazu als der Nebel etwas auflockerte und man die hohen Wellen und die Brandung sah auf die wir zutrieben. Wie dem auch sei bildete ich mir irgendwann ein, ein leichtes ziehen an der Angel zu merken. Ich holte also die Angel ein, bei 40 Metern hat man da ganz schön was zu kurbeln. Und siehe da da war tatsächlich ein Fisch dran, ein kleiner Schellfisch. Ansonsten war aber nicht mehr viel los, nur ein Einziger unserer Gesellschaft hatte hin und wieder einen Biss aber die meisten gingen ab bevor er sie an Bord holen konnte.

Das Wetter war auch nicht auf unserer Seite, es goss bisweilen aus Eimern und die Overalls die wir bekommen hatten waren nicht wirklich wasserdicht.

Der Kapitän beschloss also, weiter aufs Meer rauszufahren. Na ein Glueck, noch höhere Wellen und noch weiter weg vom Land. Und da soll man das Ganze dann auch noch geniessen. Mitten in der grauen Suppe und Bergen von Wellen sollten wir es dann noch einmal versuchen. Sven wollte gar keine Angel mehr haben, er kämpfte innerlich gegen die Wellen. Wir anderen versuchten es tapfer weiter und tatsächlich hier gab es zumindest Fische und sie bissen auch. Und so holten wir einen Fisch nach dem anderen hoch, Seehecht, Lumb, Schellfisch und Dorsch. Von meinem grössten Dorsch wollte ich dann ein Foto haben und holte meine Kamera aus der Kajuete. Klingt einfach, war es doch mehr ein taumeln zur Kajuete, Kopf einhauen beim Versuch die Kamera aufzunehmen und zuruecktaumeln. Foto gemacht, Kamera zurueckgetaumelt und dann war mir so schlecht das auch ich nicht mehr angeln konnte sondern nur noch gegen die Uebelkeit ankämpfte.


Gluecklicherweise beschloss der Kapitän dann auch recht bald, wieder zurueckzufahren und komischerweise wurde das Meer während der Rueckfahrt unheimlich ruhig, kaum noch eine Welle war zu sehen. Man erklärte uns dann später es hänge mit den Gezeiten zusammen, als wir losgefahren sind war gerade ein starker Gezeitenstrom und der macht auch die hohen Wellen, während als wir zurueckfuhren die Gezeiten gerade auf halb war. Ich frage mich natuerlich, wenn man dieses Wissen hat, warum man die Touristen gerade dann losschicken muss wenn die See am meisten tobt aber dieses Rätsel bleibt bis heute ungelöst.

Jedenfalls ging es dann noch zu den Krabbenkörben. Schliesslich waren wir ja hauptsächlich wegen den Königskrabben hier.

Wir holten einen Korb hoch und es waren tatsächlich Königskrabben drin.


Allerdings nur kleine Exemplare und nachdem der Kapitän uns mehr ueber die Krabben gelernt hatte wurde der Krob mitsamt den Krabben wieder versenkt. Die Krabben waren zu klein, da ist kaum Fleisch dran, lässt man aber die Kleinen im Korb so locken diese frueher oder später auch die Grossen an, so die Erklärung.

Dann ging es zurueck zum Hafen wo wir uns ersteinmal unseren Overalls entledigen konnten und uns trockene Klamotten anziehen konnten. Ein Vorteil eines Roadtrips, man hat seinen Kleiderschrank ja immer dabei.

Dann wurde uns der Fisch den wir gefangen haben bzw. ein Teil davon frisch zubereitet. Das schmeckte natuerlich sehr lecker und ist nicht zu verleichen mit dem Tiefkuehlzeugs was man so zu kaufen bekommt.

Danach durften wir noch zu den Königskrabben welche sie dort in einem Wassertank haben damit Touristen wie wir sie mal anschauen können und mal halten können.







Und nach diesem Programmpunkt machten wir uns dann auf die Rueckreise. Die Wanderung zum Kirkeporten fiel wegen Wetters ebenso aus wie ein erneuter Versuch das Nordkap Nebelfrei zu sehen. Aber wir werden wiederkommen, dann mit unseren Jungs und mehr Zeit im Gepäck.

Wir wollten versuchen, heute bis ungefähr Inari zu kommen. Hatte ich schon erwähnt das das Wetter uns nicht wohlgesonnen war? Und so wurde es eine etwas eintönige Rueckfahrt unterbrochen von nur einem Adrenalinkick

Abendteuer tanken

Man muss wissen, die Dieselpreise verhalten sich aus unserer Sicht wie folgt: Finnland billig, Schweden mittelteuer, Norwegen teuer. Wenn man dann also vom teuersten Land ins billigste Land fährt, versucht man natuerlich was? Richtig, nicht im teuren Land sondern im billigen tanken. Das war auch unser Ziel. Wir hatten kurz vor der norwegischen Grenze nochmal vollgetankt und dank der Durchschnittsreisegeschwindigkeit von ca. 70km/h hat man eine unglaubliche Reichweite so das wir die ganze Strecke in Norwegen nicht tanken brauchten. Allerdings war der Diesel doch so zur Neige gegangen das wir gleich an der ersten Tankstelle in Finnland tanken wollten. Also alle Tankstellen in Norwegen links liegen gelassen, nach Finnland............ um festzustellen das da erstmal 100km keine Tankstelle kommt. Nun war guter Rat teuer, laut Anzeige reichte der Sprit noch fuer 80km, laut Navi war die nächste Tankstelle 87 km entfernt.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr man hofft und bangt, ich meine in der Einöde kommt ja auch nicht gleich jemand mit dem man mitfahren könnte. Und bei einer Reichweite von weniger als 25km zeigt die Tankanzeige dann auch nur noch zwei Striche an. Wir arbeiteten mit allen Spritsparmitteln, schalteten die Klimaanlage aus, rollten die Berge im Leerlauf runter und hielten konstant 2000 Umdrehungen pro Minute. Und wie durch ein Wunder schafften wir es zu der Tankstelle, die eigentlich keine Tankstelle sondern eine von einem Wirtshaus betriebene Zapfsäule war. Und der Preis? 1,49 Euro pro Liter, also teuerer noch als in Norwegen. Ich muss also meine Aussage korrigieren: Finnland: billig, Schweden: mittel, Norwegen: teuer, die erste Tankstelle in Finnland: am allerteuersten. Es half aber nichts wir mussten zumindest ein paar Liter tanken. Und wie zum Hohn war das natuerlich noch eine extrem schnell laufende Zapfsäule so ehe man es sich versah waren schon fast 30 Liter im Tank.

Die nächste bezahlbare Tankstelle kam dann erst in Inari. Wer also mal in der Richtung unterwegs ist, denkt dran immer genug Benzin im Tank zu haben.

In Inari steuerten wir dann den erstbesten, heilwegs ordentlichen Campingplatz an und fragten nach einer Huette. Als ich die Preisliste sah wurde mir kurz schlecht 130 Euro pro Nacht fuer eine Huette aber zum Glueck war der Campingplatz so ziemlich ausgebucht und man hatte nur noch Huetten fuer 50 Euro frei. Eine solche haben wir natuerlich genommen, es war somit sogar die preiswerteste Uebernachtung der ganzen Reise. Aber rein bettentechnisch auch die unbequemste, sehr rueckenunfreundlich.


Gemäss finnischer Zeit war der Abend auch schon recht fortgeschritten und so machten wir uns nur ein notduerftiges Abendbrot, ich ging noch ne Runde ueber den Platz um paar Fotos zu machen


und dann war Schicht im Schacht.

Am nächsten Morgen dann noch schnell duschen, stets drauf achtend sich nicht die Fuesse an den kapputten Fussbodenfliessen aufzuschneiden und dann ging es weiter Richtung Heimat. Die Fahrt verlief problemlos, das einzige Bemerkenswerte war, das gegen Mittag plötzlich die Sonne raus kam. Na das war ja mal ein gelungener Abschluss unserer Reise. Und da ich sonst gar kein Foto vom letzten Tag gehabt hätte, musste Sven in der Mittagspause mal schnell als Modell herhalten.


Bevor wir heim fuhren machten wir noch einen kleinen Umweg ueber Luleå wo wir in den XXL gingen. Sven wollte sich unbedingt noch eine neue Angel kaufen bevor es nach Bornholm geht.

Diese wurde uebrigens gestern noch getestet, hier das Ergebnis:



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Dienstag, 05. Juli 2016

Fernsehen
Von filainu, 14:36

Nachdem nun schon Zeitungen drarueber berichtet haben darf auch ich nun endlich ueber die Dreharbeiten reden die ueber Ostern hier stattfanden.

Wir hatten nämlich sogar einen echten Schauspieler hier, Wolfgang Stumph hat mit uns gedreht fuer seinen neuen Dokumentarfilm Heimatliebe der auf dem MDR zu sehen sein wird. Sendetermin ist mir noch nicht bekannt aber ich kann euch sagen das es wirklich eine tolle Zeit war und Herr Stumph ist wirklich ein super sympatischer Mensch, auf dem Boden geblieben und absolut proffessionell in seiner Arbeit (sein Team natuerlich auch).

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Mittwoch, 29. Juni 2016

Wenn einer eine Reise tut......
Von filainu, 09:57

Am Sonntag sollte es endlich fuer unsere Jungs soweit sein, ihre Ferienreise nach Deutschland soltle losgehen.

Ich wollte mit ihnen nach Stockholm fliegen, wo Svens Vater sie uebernehmen sollte um mit ihnen nach Deutschland zu fliegen (bzw. Prag, ist vom Erzgebirge aus besser zu erreichen als Berlin).

Am Samstag wurde also alles vorbereitet, die Fluege nach und nach eingecheckt, die Koffer gepackt, alles vorbereitet. Svens Vater war bereits am Samstag nach Stockholm geflogen um uns dann am Sonntag in Empfang zu nehmen. Die Kinder waren schon ganz aufgeregt.

Abends um 9, die Kinder waren bereits bettfertig und sollten sich gerade schlafen legen, kommt Leif Erik mit meinem Handy (welches ich in der Stube zum laden hatte liegen lassen) und sagt ich hätte eine SMS bekommen das ein Flug gestrichen worden war. Zunächst denkt man böser Scherz. Wir hatten ja schliesslich schon eingecheckt und alles war in Ordnung.

Dann die Homepage von Norwegian geprueft und tatsächlich, der Flug war eingestellt. Man könne wählen zwischen umbuchen oder Geld zurueck. Aha, also nachgeschaut ob es noch einen zeitigeren Flug gab......nein, und die zwei späteren waren auch ausgebucht, also keine Möglichkeit zur Umbuchung. Und Geld zurueck ist ja alles gut und schön aber wir mussten ja trotzdem nach Stockholm. Während ich in der Warteschleife der Hotline von Norwegian hing, pruefte ich alle Alternativen, andere Airlines, andere Flughäfen......keine Chance, Sonntags ist da nicht viel zu machen. Fuer den Zug war es mittlerweile auch zu spät, der braucht nämlich 14 Stunden, es gibt ja da keine direkte Verbindung sondern nur mit paarmal umsteigen.

Während ich weiter in der Warteschleife hing, machten wir uns schonmal zur Abfahrt bereit, denn wenn ich keine Alternative finden konnte ging ich nicht davon aus, das Norwegian eine findet.

Als ich gerade ins Auto einsteigen wollte, nach 45 Minuten Warteschleife, ging dann tatsächlich noch jemand ran. Man sagte ich könne den Flug umbuchen oder Geld zurueck bekommen. Natuerlich stellte man dann das fest was ich auch schon herausgefunden hatte, es gab keinen Flug auf den man umbuchen konnte. Und Geld zurueck.......nunja, wir hatten genug Zeit um uns ueber unsere Rechte zu informieren und wussten das sie so einfach nicht davon kommen. Dies teilte ich der Frau noch mit bevor wir uns mit dem Auto auf den Weg machten. Es nuetzte ja alles nix. Und bevor Svens Vater vielleicht noch tagelang in Stockholm auf uns wartet bis es endlich mal einen Flug fuer uns gibt und dann muss man ja auch noch den Flug nach Prag umbuchen........da nahmen wir lieber die direkte Alternative.

Ja, was soll ich sagen, nach 9,5 Stunden Autofahrt und nur minutenweise Schlaf kamen wir fix und fertig und uebermuedet aber rechtzeitig in Stockholm an. Dort haben wir kurz gefruehstueckt, die Kinder uebergeben, kurz mit Svens Vater gesprochen und dann wartete nur noch die lange Rueckfahrt auf uns, die dauerte dann auch 10,5 Stunden, da tagsueber wirklich deutlich mehr Verkehr ist als nachts. Leider gehören wir beide zu der Sorte Mensch die im Auto so gut wie keinen Schlaf finden so das die Ausfahrt schon sehr belastend war.

Als wir dann am Sonntag abend 19 Uhr wieder zu Hause ankamen waren wir so fertig, wir sind nur noch ins Bett gefallen und auf der Stelle eingeschlafen.

Dieser ausserplanmässige Ausflug brachte dann natuerlich auch den restlichen Ablauf durcheinander, Wir wollten am Sonntag schon anfangen das Haus aufzuräumen und sauber zu machen, denn fuer Dienstag war Hausbesichtigung geplant und da soll das Haus natuerlich mehr als nur sauber sein. Nunja, das mussten wir nun alles am Montag machen plus das man natuerlich auch noch die Firma hat, ihr könnt euch denken, was da wieder fuer ein Stresslevel erreicht wurde.

Der einzige Lichtblick auf der Fahrt nach Stockholm waren die Elche, ganze 3 Stueck haben wir gesehen, zwei Jährlinge, einen zwischen Luleå und Piteå direkt hinterm Wildzaun, einen kurz nach Piteå auf einer Wiese und der dritte, eine ältere Elchkuh sorgte fuer einen Adrenalinkick als sie kurz hinter Örnsköldsvik direkt vor uns mit einer sportlichen Einlage die Strasse ueberquerte, zunächst ueber die Leitplanke, dann ueber die Mittelbegrenzung und dann nochmal auf der anderen Seite ueber die Leitplanke. Was sie allerdings mitten in der Nacht in dem Wohngebiet wollte, in das sie reinlief, das wissen wir auch nicht.

Und die grösste Erkenntnis der Reise war, das es durchaus eine gute Alternative ist, nachts zu fahren, freie Bahn zu haben besonders dort wo es einspurig ist hat jetzt im Sommer in Zeiten der Wohnmobile und Wohnwagen durchaus seine Vorteile. Die die nämlich nachts auf den Parkplätzen stehen um zu schlafen hat man tagsueber dann wieder vor sich.

Demnächst steht ja unsere Reise nach Bornholm an, ich denke da werden wir wohl auch zumindest einen Teil der Fahrt auf die Nacht verlegen.

Ja, gestern dann die Hausbesichtigung, leider ergebnisoffen, da die Leute das Haus fuer ihre Tochter angeschaut haben die in Suedschweden wohnt und erst Ende Juli hierher kommt. Das Haus hat ihnen zwar gefallen aber bevor die Tochter es nicht selber gesehen hat wird da, verständlicherweise, keine Entscheidung getroffen.

Gleichzeitig waren wir mal wieder in Piteå, zum einen auf dem Rathaus um mal anzuklären, wo wir uns ueberhaupt mit der Firma niederlassen duerfen und zum anderen um uns zwei Häuser anzuschauen. Auch hier sind wir jetzt nicht soviel weiter als vorher ausser das wir zwei weitere Häuser als ungeeignet streichen können und nun wissen das wir uns nicht in einem Wohngebiet ansiedeln können da wir dort die Firma nicht betreiben duerfen. Das schränkt natuerlich die Zahl der potentiellen Kanditaten noch mehr ein aber naja, irgendwann läuft uns schon das Richtige ueber den Weg.

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Sonntag, 19. Juni 2016

Eine ganz besonders Begegnung
Von filainu, 21:47

Rentiere sind ja hier oben ueberhaupt nichts besonderes. Sie trifft man nahezu ueberall und das auch meist in grösseren Stueckzahlen. Auch Elche hat eigentlich jeder hier schon gesehen, selbst wenn das schon etwas seltener ist aber trotzdem mindestens jeden Winter nahezu eintritt. Was uns aber heute vors Auto und zum Glueck auch die Kamera gelaufen ist, das haben teilweise noch nichtmal Leute gesehen, die hier schon seit 50 Jahren wohnen. Und das alles Dank Zufällen und viel Glueck.

Aber ich fange mal am Anfang an. Eigentlich wollten wir heute ja mal wieder was am Haus machen, am 28. Juni ist erste Hausbesichtigung und da soll alles in Ordnung sein. Leider war das Wetter wie schon die letzten Tage nicht gerade soooo geeignet fuer Aussenarbeiten. Und schon wieder packen hatte ich auch keine Lust. Also irgendwo hinfahren. Aber wohin? Mangels an Alternativen schlug ich spontan vor, nach Piteå zu fahren und schonmal das Haus und die Umgebung dessen zu erkunden welches wir uns am 28.6. anschauen wollen. Ich erwartete eigentlich keine Zustimmung fuer diesen Vorschlag, wegen einem Haus was wir in reichlich einer Woche sowieso sehen extra nach Piteå zu fahren erschien etwas uebertrieben aber da auch Sven nix anderes einfiel, war es beschlossene Sache.

Die nächste Sache beschloss dann Sven. Er wollte unbedingt den Forstweg fahren. Ich mag den ja gar nicht da er von den grossen, schweren Holztransporten benutzt wird und daher oft in nicht so tollem Zustand, ausserdem hatte es geregnte und da wird der Lehm immer so wie Schmierseife. Auch die Kinder wollten dort nicht lang, scheinbar ist der Weg selbst fuer Passagiere nicht der Tollste. Aber Sven wollte ihn eben fahren.

Also machten wir uns auf den Weg und irgendwann nach unzähligen Kilometern durch den Wald sahen wir zwei Tiere auf der Strasse. Ein kurzes Abscannen der Körperform und schon platze es aus mir heraus: Bären. Unglaublich. Da standen Bären auf der Strasse. Es war ja schon immer mal ein Traum von mir hier mal einen Bären zu treffen aber die Chancen dafuer sind ja so gering das man nicht wirklich daran glaubt. Und dann-passiert es plötzlich. Und sie sind auch gar nicht gleich weggelaufen so das ich sogar noch geistesgegenwärtig mein Handy zuecken konnte (zum Glueck sind ja Handys mit Fotofunktion heutzutage Standart, sonst hätten wir diese Situation nie auf Bild festhalten können).

Jedenfalls waren es zwei junge Bären die da auf der Strasse standen. Dann ist einer von Ihnen in den Strassengraben gelaufen aus dem dann noch die Mutter auftauchte. Einfach nur unbeschreiblich. Der eine junge Bär stellte sich dann sogar noch kurz auf die Hinterbeine. Ja, man kann dieses Erlebnis mit Worten gar nicht richtig beschreiben und die vielleicht 30 Sekunden die man sie beobachten konnte fuehlten sich an wie eine Stunde.

Und hier die "Beweisfotos":

Ein Junges ist noch auf der Strasse, aus dem Graben kommt gerade die Mutter hoch




Sie beschliessen, wegzulaufen:



Und gleich sind sie verschwunden, hier habe ich das Bild mal unbearbeitet gelassen damit man sieht wie weit sie ungefähr vom Auto weg waren:



als sie schon im Wald verschwunden waren kam dann auch das andere Junge noch ueber die Strasse gelaufen und schloss sich ihnen an.

Damit war unser aufregender Tag aber noch nicht vorbei.

Heute war nämlich seit langem endlich mal wieder Angelwetter und so fuhren Sven und ich am Abend mit dem Boot raus auf den Fluss zum angeln. Zunächst war alles wie immer, Sven fing zwei Minihechte und ich einen Barsch. Ich wollte den Barsch behalten, Sven fand ihn zu klein, und da er sich im Kescher schon selbst vom Haken befreit hatte wollten wir ihn belohnen und er durfte wieder zurueck in den Fluss. Dann passierte eine Weile nichts bis Sven plötzlich wieder einen Biss hatte. Und was fuer einen. Immer wieder raste die Schnur davon, Sven holte wieder ein und wieder schoss der Hecht davon. Das ging eine ganze Weile so bis der Hecht muede wurde und man ihn das erste Mal in die Nähe des Bootes bringen konnte. Was fuer ein Riese. Ich hatte meine Zweifel ob unser Kescher dafuer reichen wuerde. Naja, er reichte nicht wirklich, als der Hecht dann so muede war das ich ihn keschern konnte passte er nur halb in den Kescher und beim rausheben brach auch noch der Kescherstiel unseres tollen 50 Euro Keschers unter der Last. Trotzdem gelang es mir mit Svens Hilfe, den Hecht ins Boot zu befördern.



Ja und nun? Wie bekommt man denn so ein Tier mal ruhig um den Haken zu entfernen? Ich wurde ja schonmal von nem Babyhecht gebissen, da hat man schon Respekt vor so einem Riesen. Irgendwie bekam ich den Hecht dann zwischen meine Fuesse und hielt ihn mit selbigen fest während Sven den Spinner entfernte. Die Maulsperre die ich fuer solche Vorgänge eigentlich habe war völlig wertlos, das Maul viel zu gross, aber er hatte zum Glueck seitlich gehakt so das man nicht ins Maul reinmusste. Ja, dann war der Hecht also abgehakt und lag im Boot.



Und nun? Der war ja auch ziemlich dick (wohl ein Weibchen). Wie bekommt man den denn jetzt wieder ins Wasser ohne das er einen beisst? Man weiss ja nicht wieviel Energi noch in ihm steckt. Und dann sind sie ja auch so glitschig man bekommt sie ja gar nicht richtig zu fassen mal davon abgesehen das er ja auch ziemlich schwer war. Und wieder in den Kescher rein war auch keine Alternative. Sven war irgendwie etwas handlungsunfähig, er war einfach so fasziniert von diesem Tier, also musste ich ran. Sven bekam die Aufgabe, ein Foto zu machen sobald ich den Fisch in der Hand halte und ich wollte versuchen, ihn ueber Bord zu befördern. Gesagt getan, ich nahm all meinen Mut zusammen, packte den Hecht und hob ihn aus dem Boot. Und das alles so schnell das Sven es nichtmal schaffte auf den Auslöser zu druecken.

Naja, dem Hecht ging es gut, mit einem grossen Abschiedsplatsch schwamm er davon.

Leider hatten wir kein Massband mit aber auf dem Foto sieht man ja ganz gut von wo bis wo im Boot der Hecht reichte und das waren ca. 110cm.

Dann war es wie tot auf dem Fluss, nichts wollte mehr beissen. Als Sven gerade seinen letzten Wurf einholte bevor wir den Standort wechseln wollte, schlug wieder ein Fisch zu. Und es wurde wieder ein langer Kampf, diesmal sogar ein noch längerer. Es dauerte schon eine Ewigkeit bis wir den Fisch ueberhaupt das erste Mal in Sichtweite bekamen, immer wieder verschwand er in der schwärze des Flusses. Es war wieder ein Hecht und wieder so gross. Und das mit einem Kescher an dem nur noch ein Stuemmel von Stiel dran war. Und wo der Fisch ja eh nicht reinpasst.

Also beschloss Sven mal was anderes zu versuchen, wir wollten den Hecht solange drillen bis er richtig muede ist und ihn dann direkt im Wasser am Boot abhaken, denn auch er hatte nur seitlich gehakt und nicht tief geschluckt. Sven uebergab also mir die Angel damit ich den hecht noch etwas drillen kann und meine Guete, mir tut jetzt noch der Arm weh, das war wirklich ein zäher Bursche (vermutlich ein Männchen, er war nicht ganz so dick, dafuer aber stärker). Aber zum Schluss ging Svens Plan auf, als der Hecht nah genug am Boot war und kaum noch Widerstand leistete, ergriff Sven die Schnur und hakte den Hecht blitzschnell ab. So konnte dieser gleich weiterschwimmen ohne erst ins Boot gehieft zu werden.

Die restliche Angelausfahrt blieb dann ergebnislos, aber wir hatten ja schliesslich genug Abenteuer erlebt am heutigen Tag.




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Donnerstag, 16. Juni 2016

Hausverkauf
Von filainu, 15:14

Da wir leider niemanden gefunden haben, der daran interessiert ist, Haus samt Ferienhaus und Tourismusfirma zu uebernehmen, haben wir nun zunächst das Haus zum Verkauf ausgeschrieben. Ist schon ein komisches Gefuehl das eigene Haus im Internet zu sehen :-)

objekt.fastighetsbyran.se/Objekt/

Sollte sich jemand noch kurzfristig angesprochen fuehlen um alles komplett zu uebernehmen, einfach melden.

Ansonsten sieht der Plan so aus, zunächst das Haus zu verkaufen und dann nächstes Fruehjar das Ferienhaus

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Haradsdagen
Von filainu, 14:08

Letzten Samstag hatten wir hier wieder den Harads Tag, wie jedes Jahr. Da ist immer ganz Harads auf den Beinen, es wird einiges an Unterhaltung geboten, vom Karnevalsumzug ueber Livemusik, Huepfburg, Kinderunterhaltung bis hin zur Fragerunde.



Auch sind immer einige Lotterien im Gange, klar jeder Verein braucht Geld.

Los geht es traditionell mit dem Karnevalsumzug. Man beachte das Rapunzelkostuem, der arme Vater der da unten drin steckt und das Kind tragen muss, sie laufen immerhin ein ganzes Stueck.



Wenn der Karnevallszug dann auf dem "Festplatz einläuft gibt es einen Suessigkeitenregen fuer die Kinder und zwar so reichlich das sie eigentlich den restlichen Tag nix anderes mehr brauchen.

Ja und dann kann man wie gesagt eine Fragerunde gehen, wobei ich dieses System in Zeiten von mobilem Internet und google recht ueberholt finde, es wundert mich das nur 4 Leute alles richtig hatten, zwei davon waren Sven und ich. Gut, nicht jeder hat ein Smartphone, aber doch mehr als 4 oder?

Dann haben wir sogar bei einer anderen Lotterie was gewonnen, Thorben durfte aussuchen und es wurde ein aufblasbares Krokodil, warum nicht, der Sommer kommt ja sicher irgendwann.

Unsere Jungs durften sich den ganzen Tag ohne unsere Aufsicht bewegen das heisst sie sind mit ihren Kumpels durchs Dorf gezogen, waren auf der Huepfburg, haben Eis gegessen und wa ssie sonst so getrieben haben wissen wir auch nicht (ist vielleicht auch besser).



Dann gibt es auch immer noch eine Vorfuehrung der Feuerwehr und es werden Auszeichnungen verteitl, Edeforsmann und Edeforsfrau, Lebenretterhelden usw. Und der Cheriff von der Westernfarm hat fuer die musikalische Unterhaltung gesorgt.

Dieses Jahr spielte sogar das Wetter mit so das es ein schöner Tag war.

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Dienstag, 14. Juni 2016

Umwerfend und hoch hinaus
Von filainu, 21:16

Vor ein paar Tagen wehte hier ein ziemlich starker Sturm, bis zu 24m/s. Da war hier einiges los, viele Bäume wurden entwurzelt und umgeworfen, Trampoline flogen durch die Luft, Dächer wurden abgedeckt. Mal ganz davon abgesehen das man weder Strom noch Internet noch ueberhaupt Handyempfang hatte.

Und es stuermte fast zwei Tage lang.

Nach einem Tag fuhren wir mal nach Harads um mal nach den anderen Häusern zu schauen die wir besitzen oder um die wir uns kuemmern. Dort war alles in Ordnung aber als wir wieder heim wollten lag ein Baum quer ueber der Strasse.

Und es wartete schon eine Dorfbewohnerin und meinte ihr Mann käme gleich mit der Motorsäge. Alles schön und gut aber dort zu warten unter der Gefahr das ein weiterer Baum umfällt war nicht ganz so entspannend. Es dauerte auch nicht lange und ihr Mann kam und da alle mit anpackten dauerte die Beseitigung des Baumes nichtmal 2 Minuten.
 
Die Bilanz des Sturmes fuer uns: ein Blechteil vom Dach kam runter, ein Teil eines Baumes ist abgeknickt, der Deckel der Badetolle davongeflogen und das Trampolin verbogen da es umgeweht wurde.



und hier mal ein paar Bilder nach dem Sturm:










Als es dann nach ein paar Tagen aufgehört hatte zu wehen und zu regnen war es nun an der Zeit aufs Dach zu klettern und das Blechteil wieder anzubringen.

Eigentlich ist Sven nicht ganz so bequem mit Höhe und ich eher die Unerschrockene aber nach unserer Dachreparation auf der Spielestuga, wo ich oben sass und vor Angst halb gelähmt war und Sven dann auch noch mit hochklettern musste, zum einen zum Dach reparieren und zum anderen um mir wieder runter zu helfen, beschlossen wir, das diesmal gleich Sven aufs Dach sollte, ehe ich dann wieder da oben festhänge. Auf ging es also und die Leiter am Haus schien recht stabil.








Das konnte man aber nicht von der Leiter behaupten die auf dem Dach war, die wurde nur von zwei Nägeln gehalten. Und das war Sven zuviel Risiko.

Naja, bevor wir erst fuer viel Geld und mit grossem Aufwand nen Dachdecker oder so was organisieren dachte ich ich kann es ja zumindest mal versuchen, umkehren geht immer. Und was soll ich sagen, diesmal machte es mir gar nix aus obwohl das Haus viel höher ist als die Spielestuga. Keine Ahnung wie sowas kommt.





Jedenfalls habe ich das Blechteil und noch ein paar weitere Schrauben festgeschraubt und nun ist das Dach wieder in Ordnung.

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Sonntag, 05. Juni 2016

Und wieder was geschafft
Von filainu, 22:03

Ein Wochenende voller Tatendrang liegt hinter uns. Und es ist noch nicht vorbei denn morgen ist Feiertag, aber ich will trotzdem heute schon berichten.

Am Samstag haben wir zunächst am Haus gewerkelt. Ich habe Leif Eriks Zimmer gestrichen, wollte es fuer den Hausverkauf nicht so lassen. Aus Jungenblau wurde so wieder ein altweisses Zimmer. Auch wenn ich eigentlich die Nase voll vom Streichen hatte nachdem ich hier 2011 das ganze Haus gemalert habe und 2013 dann noch die Stuga aber naja, es nuetzt ja nix, theoretisch kommt ja nun bald der Maklerfotograf da soll alles soweit in Ordnung sein.

Dann haben wir auch aussen am Haus noch das ein oder andere gerichtet, ich habe alle Beete beim Ferienhaus bepflanzt und eingesäht. Rasen gemäht haben wir auch schon wieder, muss man momentan 2x pro Woche so schnell wächst es. Nur das neu gesähte, das was ja nun wirklich wachsen SOLL, das lässt sich Zeit, typisch.

Am Abend sind wir dann noch zu einem Bekannten in die Stuga, zum Saunieren und lustig haben und das hatten wir auch. Nach dem langen Winter hat man sich viel zu erzählen. Da es ja nun nicht mehr dunkel wird, merkt man ja auch nicht mehr wie die Zeit vergeht und so war es schon nach Mitternacht als wir uns auf den Heimweg machten (zum Glueck nur 200m). Wir mussten nämlich heute ziemlich beizeiten wieder raus. Warum? Dafuer will ich mal etwas weiter ausholen:

Irgendwann im Herbst oder Winter waren wir ja in Luleå auf einer Messe und sind da beim Stand des Bundesverbandes der Jäger (jägarnas Riksförbund) hängen geblieben. Wie das so ist liess man sich von den Premien locken, dort Mitglied zu werden. (Deren Jagdzeitung ist uebrigens gar nicht mal die schlechteste).

Von eben diesem Verein waren wir ja neulich zu dem Schiessabend (ich berichtete). Und am Mittwoch trafen wir beim Einkaufen in Boden just den Mann wieder der uns mit vollem Eifer das Schrotschiessen beibrachte (oder es versuchte, ich bin ja da ein recht hoffnungsloser Fall). Und er fragte ob wir am Sonntag auch nach Sunderbyn kommen. Hä? Sunderbyn? Wie, was, warum? Ja, bissl Schrotschiessen trainieren. Der Mann brennt wirklich dafuer und ist ein absoluter Profi auf dem Gebiet. Nachdem ich noch etwas nachbohrte warum nun ausgerechnet Sonntag und warum Sunderbyn wo sie doch eigentlich Dienstags und Donnerstags in Boden trainieren meinte er ja, eigentlich sind sie ja dort um die Jagdpruefungen durchzufuehren.

Hm, ich hatte meine Schrotpruefung ja auch noch zu machen und irgendwie hatte ich Lust da einfach mal vorbeizuschauen und vielleicht auch einfach mal zu probieren, die Pruefung gleich zu machen, wenn man schonmal da ist.

Urspruenglich wollte ich halb 7 aufstehen um rechtzeitig vor der Pruefung (die um 10 beginnen sollte) dort zu sein, damit ich vorher ueben kann, schliesslich habe ich noch nie auf einen laufenden Hasen geschossen und die Tontauben treffe ich auch eher nur zufällig. Aufgrund des späten Heimkommens beschloss ich aber, auf das Training zu verzichten zugunsten einer Stunde mehr Schlaf, denn ausgeruhte Augen braucht man ja auch.

Wir haben uns also heute frueh aufgemacht nach Sunderbyn. Gegen halb 10 waren wir dort, sogar noch rechtzeitig um einen Probedurchgang auf den laufenden Hasen zu schiessen, und natuerlich habe ich nur einen von beiden getroffen. Ich muss dazu sagen, Schrot ist irgendwie nicht so richtig meins, bzw war, je mehr man schiesst umso mehr findet man Gefallen dran, nur bei der Pruefung soll man ja auch treffen, und das ist mein grösstes Problem. Bin ja immer so aufgeregt bei einer Pruefung und das Zittern ist nicht gerade zuträglich fuers Treffen.

Los ging es erstmal mit dem Sicheren Umgang mit der Schusswaffe sowie Abstandsbestimmung. Habe ich noch nie gemacht, null Ahnung wie das geht. Aber ich sollte es erfahren. Man muss dabei durch den Wald laufen, unterwegs gibt es dann Hindernisse wie Graben oder Zaun wo man eben zeigen muss das man die Waffe ordentlich sichert. Und dann stehen hin und wieder so Zieltafeln mit unterschiedlichen Tieren und man muss einschätzen ob sie in Schiessweite fuer Schrot sind oder nicht und dann entsprechend den Abzug betätigen (aber ohne Munition) oder sagen das man nicht schiesst weil zu weit weg. Das hat Spass gemacht und ich habe es ohne grössere Probleme bestanden. Unter anderem auch dem Umstand zu verdanken das wir auf dem Schiessabend waren und dort eben genau dieser Schiessleiter nochmal den sicheren Umgang mit der Waffe bis zum kleinsten Detail durchgenommen hatte.

Danach war das Tontaubenschiessen dran, mein grösster Albtraum. Von 6 Tontauben muss man 4 treffen. Ich war ja etwas besorgt wegen dem Wind, aber der beeinflusste es eigentlich nicht wirklich sondern es war schon meine eigene Unfähigkeit das ich eben nur 3 getrofffen habe. Und dann sagt der Pruefungsleiter noch zu mir, das ich nun den laufenden Hasen treffen MUSS um die Tontaubenpruefung nochmal machen zu können. Na herzlichen Glueckwunsch. Wo ich doch so schon so pruefungsängstlich bin und dann auch noch unter Druck...

Also weiter zum laufenden Hasen. Eigentlich ist der Name irrefuehrend, der Hase läuft nicht wirklich, er rennt, und das nicht langsam.
Dort erklärte mir der Pruefungsleiter dann erstmal das er nicht zufrieden ist mit meinem Gewehr (ich habe mir Svens geborgt), das wuerde mir nicht passen, ich solle lieber eins der Leihgewehre nehmen. Auch das noch, mit nem Gewehr schiessen was ich gar nicht kenne. Aber irgendwie hatte ich zu dem Mann vertrauen, wie gesagt, der kann seine Sache wirklich, und hörte auf ihn.

Als er dann mit den Scheiben kam meinte er ob ich denn wirklich so jagen gehen wollte, der eine Hase wäre ja nicht mehr geniessbar soviel Schrot wie in ihm steckt, mit anderen Worte, Teilpruefung bestanden (auch der zweite Hase bekam mehr als genug Schrotkugeln ab um als bestanden zu gelten).

Puh, Erleichterung. Und als ich dann erfuhr das ich nun noch 2x die Möglichkeit habe, die Tontaubengeschichte zu versuchen, liess der Druck etwas nach. Also zurueck zum Tontauben schiessen. Diesmal nahm ich das Gewehr des Vereins. Und siehe da, die 6. Tontaube brauchte ich nichtmal mehr schiessen da ich schon nach der 5. meine 4 Treffer hatte. Ich weiss der Nichtschwimmer schiebt es auch auf die Badehose aber offensichtlich macht es viel aus, ob die Waffe einem passt oder nicht.

Hach ich war uebergluecklich, hatte ich doch innerlich eher dran geglaubt das der Platz fuer das Tontaubenschiessen in meinem Jägerausweis ewig leer bleiben wird. Aber nun habe ich es doch geschafft und nun ist nur noch Grosskaliber offen, das sollte dann auch irgendwann kein Problem sein (das grössere Problem ist, Zeit fuer die Pruefung zu finden, und vorher mal zu ueben, ich habe ja noch nie mit Grosskaliber auf den laufenden Elch geschossen).

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Samstag, 28. Mai 2016

Mal wieder was von sich hören lassen
Von filainu, 16:25

Ich denke nun ist es wirklich mal wieder höchste Eisenbahn fuer ein Lebenszeichen von uns.

Momentan haben wir in der Firma alle Hände voll zu tun, daher passiert aktuell nicht so sonderlich viel.

Trotzdem versuchen wir, uns die Wochenenden arbeitsfrei zu halten, so gut es geht und irgendwas zu machen und sei es am Haus.

Das Wetter ist ja nun perfekt, heute zum Beispiel 20 Grad und strahlender Sonnenschein.

Perfekt fuer Aussenunternehmungen, die Badetonne ist angeheizt, wir sind schon Quad gefahren, haben Rasen gemäht und heute Abend wird noch gegrillt. Bisschen Gartenarbeit musste auch sein, habe die Tomaten rausgepflanzt.

Am Donnerstag wurde hier in der Nähe vom Bundesjagdverband ein Schiessabend veranstaltet. Dort sind wir hingefahren und dort konnten wir Tontauben schiessen und auch mit Kleinkaliber auf den kleinen laufenden Elch. Das Ganze unter Beisein von absuloten Profis so das man sich viel lernen konnte. Gegrillt wurde dazu auch und es war ein toller Abend.

Vor zwei Wochen haben wir ein Wochenende in Piteå verbracht. Am Samstag waren wir erst im Jagd- und Angelladen, Sven brauchte eine neue Angelrolle und danach waren wir im Kino, Angry Birds, einfach ein Muss.

Dann sind wir ins Hotel was nur 3 Eingänge weiter vom Kino war, dort haben wir dann noch im Whirlpool gebadet und sauniert.

Und am nächsten Tag waren wir im Abenteuerbad im Piteå Havsbad.

Es war wirklich ein gelungendes Wochenende.

Auch haben wir uns ein paar Häuser angeschaut, wir haben nämlich beschlossen, nach Piteå zu ziehen. Leider war noch nicht das Passende dabei.

Im Juni kommt dann dementsprechend auch unser Haus zum Verkauf raus. Eigentlich hätten wir ja gerne Haus und Ferienhaus samt Tourismusfirma zusammen verkauft, schliesslich hat es uns viel Zeit und Geld gekostet dies aufzubauen aber der Makler meinte, die Schweden denken zu viereckig und sehen das Potential des Ganzen nicht. Tja, schade. Also werden wir wohl, fall sich nicht doch noch jemand findet der alles komplett kauft, zunächst unser Wohnhaus verkaufen, denn dafuer haben wir einen Plan B falls wir bis dahin nix in Piteå gefunden haben, wir haben ja noch ein Haus in Harads, wo wir erstmal uebergangsweise hinziehen können. Nächstes Jahr im Fruehjahr wird dann das Ferienhaus verkauft (sollte also jemand mit dem Gedanken spielen, bei uns Urlaub machen zu wollen ist es nun höchste Zeit :-)  )

Ja uns so bin ich derzeit schon am Packen, alles Ueberfluessige kann schon weg, so das das Haus fuers Fotografieren und dann auch die Besichtigungen nicht so vollgestellt aussieht. Ja, es gibt immer was zu tun.

Ansonsten haben wir auch das Boot schon im Wasser, sind aber bisher noch nicht damit gefahren. Das Trampolin steht ebenfalls und wird fleissig genutzt. Auch habe ich meine Beete schon eingesäht, mal sehen was davon alles aufgehen wird, war ich doch recht zeitig dieses Jahr, aber das muss man sein wenn die Dinge reif werden sollen.

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Samstag, 30. April 2016

Endlich Fruehling und mein neuestes Werk
Von filainu, 13:25

Ja, derzeit passiert hier bei uns nicht so viel, mit der Firma sind wir bereits mittendrin im Sommergeschäft, sehr zeitig dieses Jahr. Aber keine Sorge, die nächsten Abendteuer sind schon in Planung :-)

Aber zumindest hat sich nun auch bei uns der Fruehling eingestellt. Die Temperaturen sinken auch nachts nicht mehr unter null Grad und tagsueber erreichen wir sogar bis 10 Grad.

Woran man aber am meisten erkennt das es Fruehling ist sind natuerlich die Zugvögel und die sind allesamt schon da, vom Singschwan ueber die Kraniche, Gänse, Bachstelzen, Drosseln, Tauben, Kiebitze.... Am Montag sind sogar die Grossen Brachvögel angekommen, da noch mitten im Schneesturm. Nun ist hier wieder voll das Leben, ein Gezwitscher und Gesinge und Geschreie und Geschnatter.

Weiter die Strasse hinter wohnen sogar zwei Sumpfohreulen, die sehen wir immer wenn wir da spazieren sind.

Und dann wollte ich euch noch mein neuestes Stickereiwerk zeigen, was ich nun endlich, nach 9 Monaten Arbeit, fertig habe (muss ich natuerlich noch buegeln und einrahmen):



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Samstag, 16. April 2016

Dundret Runt 2016
Von filainu, 17:49

Nun ist der saisonabschliessende Skilauf schon wieder eine Woche her und mein letzter Eintrag hier noch länger, höchste Zeit also euch mal wieder auf dem Laufenden zu halten.

Also, letzte Woche Freitag haben wir uns also auf den Weg nach Gällivare gemacht zu dem Skilauf Dundret runt. Ich hatte mich fuer die 50 km am Samstag angemeldet und Thorben fuer die 2,5km Kinderrunde am Sonntag.

Nachdem wir unterwegs noch einen Bekannten besucht hatten und einkaufen waren sind wir gegen 17 Uhr im Hotel angekommen.

Mich verfolgte aber schon einige Zeit ein Problem: das Skiwachsen. Hatten wir doch in den letzten Wochen Plusgrade und durch ueberfrieren vereiste Spuren. Und da ist es mit normalem Kleber nicht getan, man braucht Kleister (ich kenne ehrlich gesagt die korrekten deutschen begriffe nicht, so ich hoffe ihr versteht es trotzdem). Kleister wiederum funktioniert aber auch wirklich nur auf nassem Schnee oder auf Eis, aber nicht auf frischem Schnee. Und dann gibt es ja auch zig Unterschiedliche Sorten, teilweise nur geeignet fuer einen temperaturbereich der sich ueber 3 Grad streck (also z.B. von minus 3 Grad bis null, von null bis plus 3 usw) Dann gibt es ja auch noch andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel Tape. Nachdem ich letzteres eigentllich i Training als gut empfand war ich festentschlossen, es damit zu versuchen. Das allerletzte Abschlusstraining allerdings liess mich daran doch wieder zweifeln da ich teilweise wieder zurueckrutschte. Und so entschied ich mich kurzfristig doch fuer Kleister, ohne jedoch nochmal damit trainieren zu können. Lange Rede kurzer Sinn, diese ganze Geschichte mit dem Skipräparieren ist meine grösste Geisel. Also fuhr ich Freitag Abend extra nochmal ins Skistadion um die Skier zu testen, denn solche Probleme wie beim Wasalauf wollte ich nie wieder erleben.

Was soll ich sagen, die Spur war wie erwartet vereist aber der Kleister funktionierte super. Ich war gluecklich das es so gut funktionierte und fuer die Nacht waren Minusgrade angesagt, die Spur sollte sich also nicht mehr ändern. Ich war also perfekt vorbereitet und der Lauf konnte kommen...

....diese Illussion löste sich in Luft auf als ich Samstag frueh um 5 aufstand, aus dem Fenster schaute und feststellen musste das es in der Nacht entgegen aller Vorhersagen Neuschnee gegeben hatte. Denn auf Neuschnee kann man mit Kleister nicht fahren, zumindest nicht nur mit Kleister.

Nun war guter Rat teuer. In meiner Not spruehte ich vor dem Start noch etwas Kleber ueber den Kleister, angeblich macht man das so, nur nicht mit Spruehkleber sondern mit Buechsenkleber. Unterschied: mir nicht bekannt.

Nen richtigen Start gab es dann auch nicht sondern man fuhr ab um 7 einfach los (es gibt einen offiziellen Start um 8 aber an und fuer sich kann man zwischen um 7 und um 9 starten wann man will. Und ich wollte so zeitig wie möglich los, bevor die Spur erst schlechter wird. Die ersten 5 km liefen auch perfekt und ich legte eine super Zeit hin, doch danach merkte ich schon das ich wieder anfing zurueckzurutschen.

Oh nein nur das nicht. Um nicht den gleichen Fehler zu machen wie beim Wasalauf nutzte ich die nächste Kontrolle nach 10km, um die Skier umwachsen zu lassen. Das nahm zwar einige Zeit in Anspruch, war denke ich letztendlich doch die richtige Entscheidung wenn auch nicht 100 prozentig gut. Zunächst ging es dann erstmal bergauf und mit dem neuen Kleister rutschte ich nicht mehr zurueck, hurra. Doch nach ein paar km fingen neue Probleme an, der Schnee setzte sich unter den Skiern fest, damit rutscht man zwar auch nicht zurueck aber eben auch nicht mehr vorwärts. Also musste ich hin und wieder anhalten, skier abmachen, Schnee entfernen so gut es ging. Aber ich kam doch einigermassen zufriedenstellend voran. Irgendwann nach 30km schliesst dann die 50km Spur wieder an die 30km Spur an und ab da wurde die Spur immer schlechter. Weich, ausgefahren, gar keine richtigen Spurkanten mehr, man rutschte immer in der Spur hin und her. Und irgendwie kam ich auch nicht mehr richtig vorwärts, als hätte ich die Handbremse eingelegt. Aber was solls, aufgeben gibt es nicht und war auch zu keiner Zeit mein gedanke nur meine Zielzeit von 5 Stunden rueckte in weite Ferne.

Beim Dundret runt ist es ja so, das die Hobbyfahrer also zwischen 7 und 9 Uhr starten und um 10 starten die Profis und fahren die gleiche Runde. Unterwegs fragte ich mich die ganze Zeit wie das wohl von statten gehen wird wenn die Profis dann kommen, wird da die Spur nochmal neu gezogen, sagt einem jemand Bescheid das man ruebergegen soll...... nun ja ich sollte es erfahren. 10km vor dem Ziel, ich stand gerade an einer der Verpflegungsstellen und trank wie immer Blaubeersuppe und Sportgetränk hiess es nur: sie kommen, alle mal Platz machen und zur Seite treten. Und ehe man es sich versah war Markus Hellner und alle andern aus der Spitzengruppe an einem vorbeigeduest.

Fuer alle die später kamen musste man auch nicht mehr Platz machen, aber man bekam doch jedesmal einen Schreck wenn man so in Gedanken versunken seine Bahn zieht und plötzlich aus dem nichts und nahezu lautlos wieder eine Gruppe an einem vorbeirast.

Nach langen 6 Stunden war ich dann im Ziel, kurz nach 13 Uhr. Absolut unzufrieden mit der Zeit, ich hatte mir wirklich mehr versprochen, andererseits war ich damit genauso schnell als damals im Halbwasa und das bei ein paar km mehr und ausserdem mit schlechteren Skiern (denn beim Halbwasa waren sie wirklich perfekt). Und dazu kommt noch das ich nicht so fertig war wie damals, als ich merkte das es kein super Lauf wird habe ich es einfach auch etwas ruhiger angehen lassen, erstmal die Strecke kennenlernen und nächstes Jahr kann ich ja dann erneut die 5 Stunden anpeilen.

Alles in allem trotzdem ein toller Lauf, landschaftlich schön, das Wetter war auch eine Herausforderung, mit Sonne, Regen, Wind und Schneefall eben typisch Aprilwetter. Die Strecke hat mir gut gefallen, musste mal wieder hin und wieder die Skier abschnallen weil es mir zu steil erschien (und teilweise war es gar nicht so schlimm aber das sieht man von oben nicht). Definitiv eine Sache die ich im kommenden Winter mehr trainieren werde, Bergabfahren, und zwar ohne Spur.

Nach dem Lauf ging es wieder zurueck ins Hotel, die Fuesse pflegen, die leiden bei so einem langen Lauf immer am meisten und ich habe es auch noch nicht geschafft ganz ohne Druckstellen oder aufgerieben Stellen auszukommen.

Und als ich dann meine Skier fuer den Kinderlauf vorbereiten wollte sah ich was die Handbremse war. Der Mann an der Wachsstation hatte so viel Kleister gesetzt das dieser sich nach hinten ueber den ganzen Ski verteilt hatte und damit hat es die ganze Zeit gebremst. Nunja, wieder was gelernt, hätte ich unterwegs beseitigen können wenn ich nur drauf gekommen wäre, ich war ja so gut ausgeruestet das ich sogar Kleisterentferner mithatte.

Abends waren wir sogar noch im Fitnesstudio des Hotels, die Jungs wollten gerne mal dorthin. Sogar ich lief kurz auf dem Laufband (ich hatte also wirklich noch Reserven).

Am nächsten Morgen haben wir dann zusammengepackt, in Ruhe gefruehstueckt sind dann wieder ins Skistadion denn Thorbens Kinderlauf stand auf dem Program. Und ich hatte ihm versprochen, mitzufahren, war immerhin sein erster Lauf. Mittlerweile hatte ich natuerlich doch auch Muskelkater bekommen aber das Komische war, sobald ich wieder auf den Skiern stand war der wie weggeblasen.

Um 11 Uhr war Start und schon eine Viertel Stunde später waren wir im Ziel. Unterwegs gab es sogar auch eine Verpflegungsstation wo es Saft fuer die Kinder gab. Thorben machte seine Sache recht gut, hatte erst ein bischen Probleme seine Position zu finden aber als er diese dann hatte lief es super.
Im Ziel gab es dann eine Medallie und eine  Ueberraschungstuete (mit gesunden Snacks). Thorben war richtig stolz.

Tja und dann hiess es nur noch, Ski im Auto verstauen und ab nach Hause. Und mit diesem Ausflug haben wir dann auch unsere Skisaison fuer diesen Winter beendet und die Skier in den Keller gestellt.

Auch die Schneemobile haben schon ihren Sommerplatz bezogen und wir haben die Quads rausgeholt. Das es heute den ganzen Tag geschneit hat ist nun hoffentlich das letzte Aufbäumen des Winters.

Der Fluss ist auch gerade am aufbrechen und gestern haben wir sogar schon zwei Gänse gesehen und jede menge Singschwäne.

Morgen wollen wir mal nach Piteå fahren, die Leute besuchen die wir im Osterurlaub kennengelernt haben und danach wollen wir noch ins Kino.

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Donnerstag, 31. März 2016

Osterurlaub
Von filainu, 15:28

Aber zuerst noch was anderes, am 19. März war in Boden auf der Trabrennbahn das Finale der schwedischen Meisterschaft im Schneemobilcross, das wollten wir uns natuerlich nicht entgehen lassen. Das ist schon Wahnsinn was die mit ihren Schneemobilen so können. Die juengste Fahrerklasse ist 12-14 Jahre und selbst diese legen schon unglaubliche Spruenge hin. Wir haben uns am Zielsprung positioniert, dort gab es natuerlich die höchsten und weitesten Spruenge.

Hier mal ein paar Impressionen:











Mittlerweile war auch das Fernsehen bei uns aber ich darf momentan noch nicht mehr verraten. Ich sage nur soviel, wir hatten viel Spass und es war eine tolle Erfahrung.

Ueber Ostern sind wir in die Berge gefahren, zum Schneemobil fahren und eisangeln und einfach mal um zu schauen wie das im Winter dort so ist, damit man später mal einen etwas längeren Aufenthalt planen kann. Wir haben uns an der Tankstelle einen Hänger ausgeliehen, damit wir beide Schneemobile fortbekommen. Donnerstag gegen Mittag sind wir los nach Ritsem.

Gegen 17 Uhr sind wir an der Jugendherberge angekommen, haben uns ersteinmal eingerichtet und sind dann eine kleine Runde mit den Schneemobilen gefahren.

Ausblick aus unserem Zimmer in der Jugendherberge:



Am Freitag dann war das Wetter nicht ganz so berauschend was uns aber trotzdem nicht vom Schneemobilfahren abhielt. Wir sind zum Kutjauresee gefahren, ca. 30km entfernt. Dort haben wir uns am Eisangeln versucht aber nur kurz und ohne Erfolg.



Dann wurde uns das Wetter zu ungemuetlich und wir sind zurueck zur Jugendherberge gefahren. Die Kinder hinterliessen Schneengel auf dem See.





Am Abend kamen wir mit 3 Schweden ins Gespräch die nur zum Eisangeln in Ritsem waren und die uns gute Angelstellen verrieten. So beschlossen wir, es am nächsten Tag etwas intensiver mit dem Angeln zu versuchen.

Samstag frueh war ersteinmal tolles Wetter so das ich gleich nach dem Fruehstueck erstmal auf Fototour gefahren bin.

Hier ein paar der dabei entstandenen Bilder:

























Als ich zurueck war haben wir unsere 7 Sachen gepackt und sind los, Ziel war ein See, der Weg dorthin wurde uns eigentlich recht gut beschrieben.

Nunja, was soll ich sagen, wir fanden den See nicht, wir sollten einer Schneemobilspur folgen die aber schlicht und ergreifend aufgrund des Schneefalls während der Nacht nicht mehr da war. So landeten wir irgendwann mitten im Wald, die Spur wurde immer schmaler, zum Schluss sind wir sogar fast festgefahren. Als wir von den Schneemobilen stiegen um mal die Lage zu erkunden versanken wir bis zur Huefte im Schnee. Nachdem sich leichte Panik breit machte (wir befanden uns irgendwo im Nichts, im Wald, wo genau wussten wir auch nicht, steckten in tiefem Schnee) untersuchten wir die Lage genauer und stellten fest das unweit entfernt ein kleiner See lag auf dem wir umlenken konnten wenn wir nur soweit kämen. Naja, wir mussten es auf jeden Fall versuchen und ich muss sagen, es ging erstaunlicherweise gut. Man hat sich im Laufe der Jahre doch was gelernt. Nachdem wir dann zurueck auf einem einigermassen befahrenen Schneemobiltrack waren beschlossen wir die Suche nach dem See aufzugeben und einfach dort zu angeln wo wir gerade waren, dort angelten schliesslicht auch andere. Dummerweise bohrten wir dann genau auf einen Stein so das der Bohrer stumpf war (wenn schon dann geht alles schief). Missmuetig assen wir eine Kleinigkeit zum Mittag und machten uns wieder auf den Rueckweg. Eisangeln wird ueberschätzt!

Hier ein paar Bilder zum Ausflug:









Unterwegs erkundeten wir dann noch etwas die Gegend und hielten unter anderem am Seeufer an um auf den Eisschollen zu klettern. Diese sind entstanden da man offensichtlich den Wasserspiegel des Stausees um mehrere Meter gesenkt hatte und dadurch ist das Eis am Ufer und ueber den Steinen gebrochen.





Dann fuhren wir wieder zurueck zur Jugendherberge, dort war fuer den Nachmittag Osterbasteln und Ostereiersuchen geplant. Während die Kinder bastelten und Ostereier suchten, sind Sven und ich noch ne kleine Runde mit den Schneemobilen gefahren.

Abends gab es dann noch ein Musikquiz, leider meist auf schwedische Titel bezogen so das wir chancenlos waren, aber lustig war es trotzdem.

Fuer Sonntag hatten wir dann unsere eigene Ostereiersuche geplant, ich hatte extra einen Teil der Ostergeschenke mitgenommen. Dazu wollten wir richtig in die Berge, bis zur Hukejaurehuette fahren, ca. 40km von unserer Unterkunft entfernt. Hier planen wir, eventuell im Sommer wandern zu gehen und so wollten wir schonmal schauen, wie die Landschaft so ist.

Das war eine Tour ganz nach unserem Geschmack. Ich konnte auf dem breiten Schneemobilweg fahren während Sven parallel zum Weg auch mal Ausfluege in den Tiefschnee machen konnte. Das Wetter war auch super und wir trafen unterwegs mehrere Hundeschlittengespanne und ein paar Leute die mit Skiern unterwegs waren.

An der Hukejaurehuette jedoch war es ziemlich stuermisch, man bekam nur mit Muehe die Tuer zur Huette auf. Bei solchen Wetterbedingungen hatten wir keine Lust auf Ostereiersuchen und verschoben dies auf später. Stattdessen brieten wir uns in der Huette ein paar mitgebrachte Wuerstchen bevor wir uns dann wieder auf den Weg zurueck machtne. Es stuermte nun noch mehr, die Spur konnte man kaum noch erkennen so das wir uns wirklich nur noch an der Wegmarkierung orientieren konnten. Nachdem wir ein Stueck gefahren waren nahm der Wind aber wieder ab und wir konnten die Rueckfahrt bei schönstem Wetter und noch schönerer Aussicht geniessen.

Und wie immer, hier ein paar Bilder:

















Als wir auf der Rueckfahrt an der Sitasjaurestuga vorbeikamen, sahen wir die Hundegespanne wieder, zumindest die Hunde und die Schlitten:



Nachdem wir zurueck in der Jugendherberge waren, hielt es uns nicht ewig drin sondern Sven und ich fuhren noch eine Runde. Wir wollten zur Kutjaurestuga, ein Paket abliefern. Den Weg dorthin sind wir ja im Sommer in umgekehrter Richtung gegangen und wir waren einfach neugierig, wie man den steilen Berg mit den Schneemobilen hochkommt. Auf dem Weg nach Vaisaluokta fing es dann an zu regnen, das war nicht so toll. Aber diesmal fanden wir zumindest den Weg und tatsächlich erreichten wir das Hochplateau mit einem atemberaubenden Ausblick auf den Akkajaure.

Leider schlechte Qualität da nur mit Handy aufgenommen und eben wettertechnisch schlecht:



Leider war es ziemlich diesig durch die Wolken und dadurch sah man die Schneemobilspur recht schlecht. Ausserdem war dies kein markierter Weg sondern einfach nur eine Spur die von Anglern genutzt wird. Da es auch schon 17 Uhr war und wir wussten das es noch sehr weit bis zur Huette war und ausserdem die Jungs alleine in der Juegndherberge waren beschlossen wir, kein Risiko einzugehen sondern wieder umzukehren. Das Paket musste halt dann jemand anders mitnehmen. Aber fuers nächste Mal wissen wir zumindest schonmal wie man auf den Berg kommt und ein nächstes mal gibt es auf jeden Fall.

Als wir wieder zurueck waren, haben wir noch Ostereier gesucht und am Montag hiess es dann schon packen und aufladen und ab nach Hause.

Unterwegs habe ich auch noch ein paar Fotos geschossen, hier eine Auswahl:







Montag abend haben wir dann die zu Hause gebliebenen Ostergeschenke abends im Dunkeln mit Taschenlampe gesucht, das war auch lustig, vor allem fuer die Kinder.

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Dienstag, 22. März 2016

Erdbeben
Von filainu, 09:47

Wir dachten ja immer das es soetwas hier nicht gibt, wurden aber neulich doch eines besseren belehrt. In der Nacht vom Freitag zum Samstag wackelte bei uns das ganze Haus. So im Halbschlaf hat man es zwar mitbekommen aber bevor man es richtig realisierte war es auch schon vorbei und man schlief auch gleich weiter und am nächsten Tag hatte man es schon vergessen.

Gestern waren wir dann bei unseren Nachbarn zum Kaffeetrinken und als diese uns fragten ob wir auch das Erdbeben mitbekommen haben, konnte man eins und eins zusammenzählen. Das Epizentrum lag zwischen Piteå und Skellefteå draussen in der Ostsee aber man hat es bis Haparanda gespuert und auch rueber bis Finnland.

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Samstag, 12. März 2016

Tagestelegramm
Von filainu, 17:01

Heute war wieder ein ereignisreicher Tag, zumindest waren wir viel unterwegs.

Hier der Tag in Kurzform:

Munter um 6-verdammt, es wird immer zeitiger hell- in die Gänge kommen- Waschtag- Keller aufräumen (in einer Woche kommt das Fernsehen)-zwei Elche durch die Haustuer gesichtet- Leif Erik nach Storklinten gefahren-Elch gesehen- Leif Erik Skier ausgeliehen und an seinen Kumpel samt Vater uebergeben- nach Hause gefahren-Elch gesehen-Fehler gemacht, Leif Eriks Schuhe mitgenommen- Essen gekocht-Mittag gegessen-Leif Eriks Schuhe ins Schneemobil gepackt-Schneemobilausflug nach Storklinten-Schuhe deponiert-Pause gemacht-Lowcarb Getränk fuer Sven und mich, heisse Schokalade und Schokokuchen fuer Thorben-Leif Erik getroffen-wieder heim gefahren-jetzt Tag ruhig ausklingen lassen.

War ein schöner Tag mit perfektem Winterwetter

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