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††††Unser Leben im wunderbaren Norden

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Samstag, 12. Oktober 2019

Sommerurlaub D/Ungarn Teil 1
Von filainu, 09:56

So, nachdem nun endlich die Fotohochladeseite wieder funktioniert und ich auch etwas Zeit gefunden habe, den Bericht zu schreiben will ich euch heute mal den ersten Teil präsentieren:

Samstag, 10.08.2019, es geht los. 11.45 Uhr sollte der Flieger von Luleå starten. 8 Uhr klingelte der Wecker, da waren wir beide aber schon längst auf den Beinen.

Fruehstuecken, Lieferantenbestellungen abschicken, Papiere fuer die Stuga fertig machen (am Vortag kam doch noch die Schlusszahlung fuer den Verkauf auf meinem Konto an und nun wollten wir es gerne noch vor dem Urlaub abschliessen, also gleich noch die Schreiben an Gemeine, Stromanbieter und Versicherung fertig gemacht und natuerlich den Köpebrev samt Schluesseln an den Käufer geschickt).

9.30 Uhr schlossen wir die Tuer hinter uns zu, fuhren noch beim Coop vorbei um die Briefe wegzuschaffen und setzten die Fahrt dann zum Flughafen fort. Dort angekommen war dann gleich ersteinmal der Parkplatz voll auf dem wir eigentlich parken wollten, na das ging ja super los. Also mussten wir auf P7 ausweichen welcher laut Internet der Teuerste war, laut Preistafel aber nicht und somit war alles noch in bester Ordnung.

Kaum das wir den Flughafen betreten hatten sprang uns auch schon die rote Schrift entgegen das unser Flieger Verspätung hatte, zum Glueck nur 10 Minuten. Wir passierten die Sicherheitskontrolle und dann hiess es warten. Aber damit man nicht nur still rumsitzt sondern sich mal die Beine vertritt hat man sich was tolles einfallen lassen, man wechselte einfach mal eben das Gate und alle mussten von 3 nach 5. Naja, so trainiert man zumindest die Aufmerksamkeit der Fluggäste.

Der Flieger kam dann auch wie versprochen mit 10 Minuten Verspätung an und brachte uns wohlbehalten nach Stockholm. Dort steuerten wir ersteinmal den MC Donalds an, wir mussten doch mal das neue Restaurant testen.

Dann ging es ab zur Bushaltestelle wo wir noch 10 Minuten auf den Bus warten mussten der uns zum Hotel brachte. Dieses Mal nächtigten wir in einem der wohl wenigen Hotels die wir noch nicht getestet haben, dem Quality Airport Hotel Arlanda. Das Zimmer war recht klein und hatte mal dringend eine Renovierung nötig aber die Betten waren super bequem, wir hatten sogar ein Zimmer mit Aussicht,


warmes Wasser gab es auch und wir konnten auch problemlos vor 15 Uhr einchecken. Nachdem wir uns dann erstmal ausgeruht hatten und so langsam in Urlaubsstimmung kamen testete ich noch das Gym des Hotels.

Danach beschlossen wir auch noch das Hotelrestaurant zu testen. Die Preise erschienen uns recht okey, zumindest gemessen an den Preisen die wir in Kirkenes hatten. Auch der Service war hier deutlich besser und das Restaurant hielt ein höheres Niveau als das Hotel.

Sven entschied sich fuer das Chartermenue mit Brusquetta als Vorspeise und einer Grillplatte als Hauptgang während ich mich fuer den Caesarsalat entschied. Alles war super lecker und wir verliessen satt und zufrieden aber 50 Euro leichter das Restaurant.

Der nächste Tag. Der Wecker klingelte 5.30 Uhr aber auch heute waren wir schon vorher wach. Um 6 Uhr gingen wir mit gepackten Koffern fruehstuecken denn schon 6.30 Uhr ging der Bus zum Flughafen. Das Fruehstueck war nicht besonders herausragend, es gab das Nötigste und das wars. Naja, egal, wir mussten auf jeden Fall nicht hungern.

Der Bus war puenktlich und zum ersten Mal seit langem auch mal wieder ein Flieger, nämlich der nach Berlin. Wir landeten sogar ueberpuenktlich und machten uns in der Hitze auf die Suche nach dem Bus der uns nach Dresden bringen sollte. Wir mussten ein Stueck laufen fanden die Haltestelle dann aber doch recht gut.Noch eine halbe Stunde warten und dann kam der Flixbus. Es war wirklich ein moderner Bus, mit Klimaanlage und so wurde es eine ganz entspannte Fahrt, mal von dem Mädchen abgesehen das sich neben uns uebergeben musste.

Mit kleiner Verspätung kamen wir in Dresden an wo schon Svens Vater samt Thorben und meine Mutter auf uns warteten. Während Sven seinen ersten Tag bereits im Erzgebirge verbrachte und schon die ersten Punkte der To-Do-Liste abarbeitete, verbrachte ich den Tag bei meinen Eltern und abends fuhr mich meine Mutter dann auch ins Gebirge, inklusive 1h im Stau stehen bei purer Sonne und ohne Klimaanlage. Naja, hatten wir mehr Zeit zum Quatschen und irgendwann löst sich ja jeder Stau mal auf, so auch dieser und so kam schliesslich auch ich am Abend im Erzgebirge an.

Die Wiedersehensfreude war natuerlich gross, hatten wir doch die Kinder nun schon ein paar Wochen nicht mehr gesehen.

Aber an Urlaub war noch nicht zu denken, nun standen ersteinmal noch ein paar Termine auf dem Program.

Der Montag ging es zunächst zum Impfen, fuer alle 4 von uns. Hier in Schweden verweigert man uns ja die Tetanusimpfung da man hier der Meinung ist das man wenn man 5 Impfungen in seinem Leben bekommen hat, lebenslang immun ist bzw. man ja im Falle einer Verletzung eine Spontanimpfung durchfuehren kann (besonders wenn man irgendwo im Nichts in den Bergen wandern ist und keinen Handyempfang hat ist das ja echt praktikabel).

Schon in der Apotheke blutete das Herz und vor allem unser Bargeldvorrat, denn mit Kreditkarte konnte man hier nicht bezahlen und immerhin belief sich der Preis auf ueber 170 Euro. Beim Arzt dann das Gleiche, keine Kartenzahlung und nun hatten wir schon nicht mehr ausreichend Bargeld um die Arztrechnung zu begleichen. Also haben wir diese an Svens Vater schicken lassen und ihm das Geld dann später gegeben.

Danach ging es noch zum Fotografen, Passbilder machen denn ich wollte fuer Thorben gleich noch einen neuen Reisepass beantragen. Sein Kinderpass ist nur noch ein Jahr gueltig und wird vor allem auch nicht ueberall akzeptiert und sollte es uns doch mal irgendwann spontan in Ferne ziehen will man ja vorbereitet sein. Dann gings zum Buergerbuero, Pass beantragen, gluecklicherweise konnte man hier mit Karte zahlen denn einen Reisepass zu beantragen wenn man keinen Wohnsitz in D hat wird gleich um einiges teurer. Ja, dieser Urlaub sollte wohl nicht einer der preiswerten Art werden.

Am Dienstag dann hatte ich einen Termin auf der Rentenberatungsstelle in Chemnitz. Ich wollte mich eigentlich mal erkundigen ob und nach welchen Voraussetzungen ich in D Rentenansprueche habe und wie das Ganze dann später mal funktioniert. Das konnte man mir allerdings nicht sagen, aber ich habe zumindest mal mitgeteilt das ich in D nicht mehr zu erreichen bin, das wusste man nämlich noch nicht, die Zusammenarbeit unter den Behörden scheint in D nicht besonders gut zu funktionieren. Dann habe ich noch einen Antrag auf Zusendung eines Rentenverlaufes gestellt und mehr konnte ich heute nicht klären. Naja, vielleicht war es ja trotzdem nicht ganz umsonst.

Nach dem Mittag ging es dann fuer die Frauen erstmal einkaufen, ich habe hauptsächlich Klamotten gekauft, wir hatten eh nicht mehr viel Platz im Gepäck. Selbst hier musste ich mir erstmal Geld borgen da man nicht in allen Geschäften Bargeld nahm und ich meines hatte im Haus liegen lassen. Am Nachmittag stand dann Teil 1 der 90iger Geburtstagsfeier an und am Abend wurde der Grill angeworfen.

Der Mittwoch begann fuer mich und Leif Erik ersteinmal mit einer Laufrunde. Durch den Wald ging es nach Gornsdorf, am Bad vorbei, zum Fussballplatz und dann auf der anderen Seite wieder zurueck nach Hormersdorf. Meine Guete, hier hatte im Fruehjahr ein Sturm gewuetet und kaum einen Baum stehen lassen.


Als wir zurueckkamen erwachte auch gerade das restliche Haus und wir konnten erstmal fruehstuecken. Den Vormittag nutzten wir noch zum Wäsche waschen und schonmal zusammenpacken, schliesslich sollte es am nächsten Tag frueh beizeiten los gehen Richtung Ungarn.

Den Nachmittag und Abend verbrachten wir dann mit Teil 2 der Geburtstagsfeier, mit lecker Torte und Abendessen. Und damit neigte sich unsere Zeit in Deutschland auch schon dem Ende zu.

Und der zweite Teil, dann auch mit mehr Fotos, folgt in Kuerze

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Sonntag, 22. September 2019

Inselwochenende auf Junkön
Von filainu, 14:57

Nun ist der Sommer schon wieder vorbei und auch die Tourboote raus in den Skärgården sollten am 15. sSeptember das letzte Mal fuer dieses Jahr fahren.

Also beschlossen wir, das letzte mögliche Wochenende nochmal auf eine Insel zu fahren. Wir entschieden uns diesmal fuer Junkön, die ist erstens nicht so weit weg von Luleå so das man nicht stundenlang erst mit dem Boot fahren muss und ausserdem sind die zwei Huetten etwas luxuriöser da sie ueber Strom und fliessend Wasser verfuegen. Wir haben also eine Woche vorher die Huette gebucht. Normalerweise soll man den Schlussel donnerstags im Touristenbuero abholen, da wir aber Dienstag zu unserem Bootsfuehrerscheinkurs mussten und keine Lust hatten Donnerstag schon wieder nach Luleå zu fahren, holten wir den Schluessel schon Dienstag, was auch kein Problem war.

Freitag den 13. haben wir dann unsere Sachen gepackt, es kam doch ziemlich viel Gepäck zusammen da man ja trotzdem Bettwäsche, Handtuecher, alles an Lebensmitteln usw mitnehmen muss.

Das Boot sollte 17.15 Uhr fahren und puenktlich 16.30 Uhr waren wir am Bootsanleger. Als wir dann das Boot bestiegen und sagten wo wir hinwollten bekamen wir gleich ersteinmal die Mitteilung das man nicht garantieren konnte uns am Sonntag wieder abzuholen da es eine Sturmwarnung gab und man just Junkön womöglich nicht anfahren konnte. Aber wenn dem so wäre sollten wir halt Montag die Stadt anrufen sie wuerden uns dann holen.

Na das klang ja wirklich nach Abenteuer.

Die Fahrt zur Insel verlief dan reibungslos, wir konnten sogar die Sonne beim untergehen bewundern.



Gegen 18.20 Uhr kamen wir auf der Insel an.



Alles war nass, es hatte wohl tagsueber geregnet aber nun war es von Oben trocken. Wir bezogen unsere Huette, nahmen die Anlage in Augenschein und Leif Erik und ich gingen gleich noch eine erste Runde in den Wald um Pilze zu suchen. Da wir den Korb gut fuellten mussten diese natuerlich noch geputzt werden und so war dieser erste Tag auch schon vorbei. Am Abend stiessen wir noch auf unseren 10. Hochzeitstag an, der am Donnerstag war.

Der nächste Tag erwartete uns mit perfektem Wetter, Sonnenschein, kaum ein Lueftchen, kaum vorstellbar das sich dies in den nächsten 24h so krass verändern sollte. Jetzt konnten wir die ganze Anlage erstmal richtig in Augenschein nehmen.







Wir schrieben uns ins Saunabuch ein, da wir am Abend gerne in die Sauna wollten und machten uns dann nach dem Fruehstueck auf zu einer kleinen Tour auf der Insel. Den Pilzkorb nahmen wir zur Sicherheit mit und auch einen Rucksack mit Bratwurst und Brot falls wir irgendwo eine geeignete Stelle finden wuerden.

Zunächst statteten wir der Windmuehle einen Besuch ab, so etwas wie das Wahrzeichen der Insel.



Danach ging es weiter, erst durchs Dorf



und dann in den Wald mit variierendem Bewuchs, mal Nadelwald mal Mischwald, Mal Kahlfläche. Wir beobachteten einen seltenen Dreizehenspecht auf Nachrungssuche und der ein oder andere Pilz wanderte auch in den Korb.





Das Ziel des Ausfluges sollte eine Badebucht mit Sandstrand sein. Wir kamen auch irgendwann ans Wasser, es war auch eine Bucht und es gab auch einen Sandstrand aber trotzdem hatten wir uns das irgendwie anders vorgestellt und dachten daher das wir hier falsch wären.







Wir beschlossen daher, am Strand Richtung Dorf zurueckzulaufen, da wuerden wir dann sicher auf die richtige Bucht stossen.





Taten wir natuerlich nicht denn es war doch die richtige Bucht. Aber das machte nichts, wir setzten unseren Spaziergang am Wasser entlang fort, sammelten Pilze und irgendwann waren wir dann zurueck an der Windmuehle. Von dort gingen wir noch das letzte Stueck zur Huette.

Dort waren unsere Huettennachbarn gerade am Feuer machen und grillen und wir fragten ob wir unser Zeug auch gleich mit drauflegen können. Das war natuerlich kein Problem und so grillten wir Bratwurst und Huehnchenspiesse und liessen sie uns munden.



Während die Jungs sich dann zur Mittagsruhe in die Huette zurueckzogen , blieb ich draussen in der Sonne und putzte die Pilze. Und genoss das schöne Wetter und vor allem die Ruhe, es war einfach nur toll.



Am Nachmittag ging ich mit Sven noch eine Runde spazieren, liessen die letzten 10 Jahre Revue passieren und genossen die Ruhe und Einsamkeit, wirklich toll.

Und dann hiess es schon wieder das Feuer neu zu entfachen um das Abendbrot zu grillen. Diesmal wanderten Steaks und Hähnchenbrust auf den Grillrost und wir liessen es uns schmecken.



20 Uhr war es dann Zeit fuer die Sauna. Wir hatten uns zwar extra direkt nach anderen Leuten eingeschrieben damit die Sauna warm ist aber diese Rechnung ging nicht auf da diese Leute offensichtlich auch keine Lust auf anfeuern hatten und einfach in die andere Sauna gingen. Das konnten wir aber nicht da diese besetzt war und so hiess es ersteinmal Wasser holen, Holz sägen und hacken und dann ordentlich Lunte geben um den Saunaofen irgendwie auf Temperatur zu bringen. Das Problem, man kann die Sauna nur fuer eine Stunde buchen. Wir hatten gerade so heilwegs Saunatemperatur erreicht kamen schon die Nächsten. Wir erklärten ihnen dann das wir erst anheizen mussten und der Ofen im Prinzip noch immer nicht auf voller Temperatur war und zum Glueck entschlossen sich die Beiden, dann eben auf die Sauna zu verzichten. Und so konnten wir unser Saunabad in Ruhe geniessen und zum Schluss dann endlich auch richtig Schwitzen.

Als wir dann wieder zurueck zur Huette gingen lag das Meer fast spiegelglatt vor uns, es ging kaum ein Lueftchen, wir zweifelten immernoch das das Wetter so umschlagen konnte.





Konnte es. So wolkenlos der Himmel am Vorabend noch war so grau war er am nächsten Tag und es regnete...in Strömen. Und es sollte im Prinzip auch den ganzen Tag ueber nicht mehr aufhören, einzig und allein die Intensivität des Regens variierte.

Und so verbrachten wir den Tag in der Huette, verzichteten auf einen erneuten Pilzesuch-Spaziergang und brieten statt dessen ersteinmal die Pilze die wir bisher schon gefunden hatten. Vieles steht und fällt halt wirklich mit dem Wetter, so toll der gestrige Tag war so langweilig war der heutige da wir nur in der Huette sassen, wir spielten zwar Jazzy und Karten aber das war auch nur eine Zeit lang lustig. Zum Glueck mussten wir ja dann irgendwann auch zusammenpacken und die Huette sauber machen und dann gings am Abend im Regen Richtung Bootsanleger. Noch war etwas Zeit und wir stellten uns ersteinmal unter.

Das Boot war schon von weitem als weisser Punkt erkennbar und es kam auch langsam näher, Sven verfolgte es zusätzlich auch noch auf einer App im Telefon um sicher zu sein das das Boot auch wirklich zu uns kommt.

Irgendwann kam dann einer zu uns der auch mitfahren wollte und vermutlich Kontakt zum Boot hatte und meinte man versuche uns zu holen, es muesse aber, wenn es klappt, alles ganz schnell gehen bevor die nächste Welle das Boot wegdrueckt. Und wenn es nicht klappen wuerde wuerden wir am nächsten Tag zwischen 9 und 10 Uhr geholt.

Naja, zum bleiben hatte nun eigentlich niemand mehr Lust und so hofften alle das das Manöver gelingen wuerde.

Mit ca. 10 Minuten Verspätung kam dann das Boot, mittlerweile hatte der Regen richtig Gas gegeben und wir standen im strömenden Regen am Bootsanleger, dazu noch der Wind, innerhalb kuerzester Zeit waren die Klamotten durchnässt aber das war egal, Hauptsache wir kommen aufs Boot. Und tatsächlich gelang es der Besatzung, die sagen wir mal Gangway, auf den Anleger zu schieben, wir rannten mehr aufs Boot als das wir gingen und waren froh das alle mitkamen.

Dann fuhren wir los Richtung Luleå, am Anfang glich es mehr einer Achterbahnfahrt aber schon nach kurzer Zeit wurde das Meer ruhiger da wir in den Windschatten anderer Inseln kamen. So kamen wir wohlbehalten wieder in Luleå an im Gegensatz zu anderen wie wir unterwegs erfuhren denn die Urlauber der Insel Brändöskär hatten nicht so viel Glueck, sie mussten noch eine Nacht auf der Insel bleiben.

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Montag, 02. September 2019

Herbst
Von filainu, 18:06

Damit das Warten auf unseren Urlaubsbericht, an dem ich noch arbeite, nicht zu langweilig wird, gibt es hier ersteinmal eine kleine Zusammenfassung der letzten Tage.

Wir sind nun erst seit einer reichlichen Woche wieder aus Ungarn zurueck aber haben schon wieder jede Menge unternommen.

Freitag den 23. August sind wir ja aus dem Urlaub zurueckgekommen. Um das Urlaubsgefuehl länger zu behalten soll man ja, habe ich im Internet gelesen, den Urlaub nachklingen lassen, auch zu Hause nochmal schöne Dinge erleben.

Also haben wir uns ersteinmal nur halbherzig in die Arbeit gestuerzt und sind statt dessen am Samstag nochmal an den Strand gefahren. Leif Erik hatte Distriktstraining mit Uebernachtung und konnte daher nicht dabei sein aber wir restlichen drei fuhren nach Piteå zum Strand und gingen dort spazieren, das Wetter war einfach nur toll und wir genossen es sehr.





Ausserdem waren wir mittlerweile schon 2x zum Hockey, Donnerstag und Samstag, Luleå spielt ja dieses Jahr in der Championsleage, da gibt es noch mehr Spiele als sonst. Im ersten Spiel traf Luleå auf Augsburg, meine Guete die Augsburger Fans haben ja mal richtig Stimmung gemacht und vor allem waren es wirklich viele die sich da auf den Weg in den hohen Norden gemacht hatten. Leider hat Luleå im Strafschiessen verloren. Im nächsten Spiel ging es gegen die Mannschaft aus dem tschechischen Liberec, diese waren mit nur ca. 15 Fans angereist, aber auch von Luleås Seite sah es echt mau aus mit der Zuschauerzahl, die Halle war nichtmal halb voll, schade, immerhin haben wir gewonnen. Nunja, das nächste Championsleagespiel findet am 15. Oktober gegen Belfast statt, da haben wir auch schon Karten und am 16.11. ist Kidsday da sind wir auch dabei und ob wir zwischenrein auch gehen entscheiden wir spontan.





Nachdem dieses Jahr so ziemlich alles eingegangen ist was ich so gesäht habe habe ich nicht mit grosser Ernte gerechnet, doch im August gab sich das Wetter echt Muehe, hat auch mal paar Tropfen Regen vom Himmel geworfen und daher fiel die Ernte die ich am Freitag eingeholt habe gar nicht mal so schlecht aus, zumal es nu ein Teil ist. Besonders die Petersilie wächst dieses Jahr super, habe schon mehrfach geerntet und auch die Möhren können sich wirklich sehen lassen, viele sind auch noch in der Erde. Ich mag diese Zeit jetzt wo alles Muehen Fruechte tragen und man sich im Vorratsschrank der Natur bedienen kann.



Und da man ja nicht nur im Garten essbare Dinge findet habe ich mich dann am Samstag auch noch auf in den Wald gemacht, ueberall sieht man Bilder das es jetzt viele Pilze gibt, das wollte ich mal ueberpruefen. Und tatsächlich habe ich jede Menge Pilze gefunden und am meisten habe ich mich natuerlich ueber die ganzen Steinpilze gefreut. Und generell war es schön mal wieder draussen im Wald zu sein, jetzt wo es kaum noch Muecken gibt ist es ja wirklich erträglich.











Gestern waren wir dann mal Muell auf die Deponie schaffen, einkaufen und danach noch ne Runde am Strand, hier herrschte herrliches Herbstwetter, Sonne, Wind, Wellen. Wir gingen ein Stueck spazieren und fanden sogar den ein oder anderen Pilz.





Heute dann war endlich der Tag an dem die Fensterfirma unsere Fenster tauschen sollte. Das bedeutete fuer uns am Wochenende die Jalousien abzubauen, Möbel zu verruecken, Gardinen runternehmen usw. damit die Arbeit ungehindert von statten gehen kann. Angekuendigt hatte sich der Monteur fuer kurz nach 7, gegen 8 bekam ich eine SMS das es erst um 9 rum wird. Ist ja nicht so das man extra eher aufgestanden wäre aber was solls, man ist ja froh wenn ueberhaupt ein Handwerker auftaucht. Puenktlich 2 Minuten nach 9 kam er dann auch und brachte gleich noch einen Helfer mit. Gegen 14 Uhr waren dann alle Fenster getauscht, nun muss nur noch innen und aussen verkleidet werden das wir aber erst am Mittwoch gemacht weil man ersteinmal die Bleche anfertigen muss, aber das wussten wir ja. Nun endlich hat also das Reingekucke in unsere Wohnung ein Ende und wir muessen nicht mehr den ganzen Tag bei zugezogenen Gardinen zubringen.

Letzen Mittwoch war Sven mal wieder zum Schiesstraining, das musste auch mal wieder sein, da war er dieses Jahr auch nicht wirklich so oft. Und ich habe die Zeit genutzt um mal im Flur die Deckenleisten anzubringen. Natuerlich bin ich nicht fertig geworden da ich ersteinmal noch eine Stelle ausbessern musste wo die Handwerker gepfuscht haben aber immerhin der Grossteil ist fertig.

Momentan ist mal wieder zeitlich viel los, Elternabend, Fussballspiele der Kinder, Start der Eishockeysaison, Frisör, Arzt.... Am 10. September beginnt dann auch der Kurs fuer unseren Bootsfuehrerschein, jeden Dienstag Abend 9 Wochen lang. Und fuer das Wochenende vom 13.-15. haben wir schon wieder ein kleines Abendteuer geplant.




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Mittwoch, 07. August 2019

Kurzurlaub in Kirkenes 24.-28.07.2019
Von filainu, 19:26

Es war nun schon eine Woche her das die Kinder nach Deutschland geflogen sind. Und nun trieb auch uns die Abenteuerlust. Also kurzfristig Uebernachtungen gebucht und am Mittwoch gegen halb 2 verliessen wir das Haus in Richtung Finnland. Wir wollten heute noch bis nach Inari fahren, zwischen Kittilä und Inari gab es nämlich, zumindest laut Internet, keine Uebernachtungsmöglichkeiten und von Kittilä wäre es noch zu weit gewesen nach Kirkenes.

Wir fuhren wie das Navi es uns empfohl, bei Töre die E10 hoch und dann abbiegen und ueber Pajala nach Finnland. Diese Strecke ist wirklich kaum befahren, wir kamen wieder durch Pimpiö und genossen das schöne Wetter. Irgendwie unterschätzten wir mal wieder die Entfernungen, wollten eigentlich erst in Finnland tanken, sind dann aber grade noch so bis nach Pajala gekommen. Dort haben wir dann getankt, eine kleine Pause gemacht bevor es weiterging. Auf finnischer Seite waren die Strassen noch menschenleerer, uns sollte es recht sein, kamen wir doch gut voran.

Ich wunderte mich zwischendurch nur mal das der Routenplaner fuer die letzten 120km ueber 2 h veranschlagte, lange brauchte ich mich aber nicht wundern denn plötzlich war die Strasse zu Ende und vor uns lag nur noch eine Schotterpiste. Ähm okej, das kam unerwartet, wo fuehrte uns denn der Routenplaner nun wieder lang? Ich war ja zunächst der Meinung das wir uns verfahren haben aber nein, dem war wohl nicht so. In 30km war dann ein Abbiegen vorausgesagt so das wir davon ausgingen das wir jetzt 30km so fahren mussten. Und so war es auch. Nur das nach 30km nicht Schluss war. Ja, man musste auf eine andere Strasse abbiegen, diese war aber auch Schotterpiste und wir hatten noch 90km vor uns. Na grosse Klasse, ein richtiges Abenteuer eben. Und keine Menschenseele weit und breit, wenn wir uns hier an den Steinen die Reifen aufschlitzen wuerden wäre guter Rat teuer zumal teilweise nichtmal Handyempfang vorhanden war. Wir fuhren dann auf einen Parkplatz mitten im Nichts, Sven wollte sich umziehen, Hotelfein machen sozusagen und ich suchte das stille Örtchen auf.



Als ich wieder rauskam sah ich Sven nur rennen mit der Bemerkung ich solle sofort ins Auto einsteigen. Er wurde von vermutlich Wespen oder anderen angriffslustigen Insekten gejagt. Also eine längere Pause war auch hier nicht drin und wir setzten die Fahrt fort. Gluecklicherweise stiessen wir alsbald dann doch noch wieder auf Asphalt.

21 Uhr, ueber eine Stunde eher als geplant erreichten wir dann das Hotel.


Dieses lag einfach nur traumhaft am Fluss Lemmenjoki und unser Zimmer hatte auch noch Ausblick auf Selbigen.

Und der Clou, es hab eine Fischkamera und man konnte im Fernsehen den Äschen im Fluss zusehen.

Wir spielten mit dem Gedanken, im Hotelrestaurant zu Abend zu essen. Ich wusste aus dem Internet das die Kueche hier etwas gehobener sein wuerde und so wollte ich ersteinmal einen Blick in die Karte werfen, nicht das die Urlaubskasse gleich am ersten Abend geleert wird.

Bis zur Speisekarte kam ich allerdings gar nicht erst, schon der Blick ins Restaurant sagte mir, das wir hier total underdresst sein wuerden und dies wollten wir uns nicht antun. Also verputzten wir unseren mitgebrachten Salat, diese Alternative war auch nicht schlecht.

Danach ging ich noch ne Runde mit der Kamera raus, lange ausgehalten habe ich es aber dank der Muecken nicht. Und dabei hätte ich beim Rauschen des Flusses sicherlich mal zur Ruhe kommen können.




Dieses Rauschen sollte uns dann aber die nächtliche Ruhe doch mehr oder weniger rauben. Es war momentan unheimlich warm draussen und da unser Zimmer im Obergeschoss lag hatte sich dieses auch sehr aufgeheizt. Dies ertrug man nur mit offenem Fenster. Aber da hörte man natuerlich den Fluss als wuerde er direkt durchs Zimmer fliessen. Daher war die Nachtruhe trotz bequemer Betten nicht optimal.

Am nächsten Tag genossen wir das Hotelfruehstueck bevor wir uns wieder auf die Reise machten. Wir gingen noch kurz in den Supermarkt und versorgten uns mit ein paar finnischen Delikatessen bevor es weiter Richtung Norwegen ging. Auch hier traf man kaum mal ein Auto, auch Ortschaften waren nur recht spärlich gesäht, wenn dann traf man eher auf vereinzelte Ferienhäuser an den zahlreichen Seen. Hin und wieder latschten auch mal Rentiere auf der Strasse herum.


An einem See mit tollem Sandstrand machten wir eine kurze Pause, als die Muecken jedoch von unserer Anwesenheit Wind bekommen hatten suchten wir das Weite.


Kurz vor der Grenze zu Norwegen kam dann plötzlich nochmal eine Tankstelle und wir beschlossen, diese zu nutzen zumal der Diesel mit 1.38 Euro doch recht guenstig war. Dann statteten wir dem Alles in Allem Markt noch einen Besuch ab, der war also Supermarkt, Baumarkt, Angelladen, Outdoorladen, Spielzeugladen... ja einfach alles in einem.


Und dann ging es auch schon weiter und ehe man es sich versah war man in Norwegen. Von der Grenze ansich bekommt man ja eher weniger mit, aber man merkt es an der Landschaft, die wird mit einem Schlag ganz anders, die Berge höher und schroffer, nicht mehr so gruen wie in Finnland.

Irgendwann kamen wir dann nach Neiden wo ich es natuerlich nicht lassen konnte den Wasserfall zu fotografieren (naja ehrlich gesagt wurden wir auf den nur aufmerksam weil am Strassenrand schon einige andere Touristen geparkt hatten und da dachte ich da muss was sein, wir halten auch an).


Aber da wir ja heute noch was vor hatten, mussten ein paar Fotos genuegen und weiter ging die Fahrt nach Kirkenes. Das Scandichotel und ein Parkplatz waren schnell gefunden, die Uhr schlug 11. Normalerweise kann man erst ab 15 Uhr im Hotel einchecken aber ich versuchte es dennoch. Und diese da, das Zimmer war schon fertig. Trotzdem fuhren wir ersteinmal zum Hafen.


Dort lag nämlich gerade die MS Midnatsol, das Schiff mit dem wir in der Antarktis waren. Oh ja, da wurden Erinnerungen wach, und Sehnsucht. Wir wären am liebsten gleich an Bord gegangen und mitgefahren. Statt dessen blieben wir kurz im Hafen, machten Fotos und fuhren dann ins Hotel.


Nachdem wir uns kurz akklimatisiert hatten, spazierten wir eine Runde durch die Stadt. Der Gedanke war eigentlich irgendwo essen zu gehen aber ganz ehrlich, Kirkenes ist nicht wirklich eine einladende Stadt und schöne Restaurants gibt es dort auch nicht. Also gingen wir in den kleinen Laden neben dem Hotel und kauften uns dort was zu essen. Nachdem wir uns gestärkt hatten stand auch schon der erste Ausflug auf dem Program, schliesslich hatten wir nicht viele Tage Zeit, da musste man effektiv vorgehen. Ausserdem hatten wir unseren Kindern erzählt das wir nach Russland fahren, diese glaubten uns das nicht und wollten Fotos von der russischen Grenze. Und dorthin fuhren wir also nun, um genau zu sein nach Grense Jacobselv, ca. 60km von Kirkenes entfernt, am äussersten Zipfel von Norwegen. Die Fahrt ging ca. 40km ueber kleine, schlechte Strassen, der Rest war dann wieder Schotterpiste und die letzten 5km gehen direkt an dem kleinen Fluesschen entlang welches die Grenze zu Russland bildet.


Man kommt an einer malerlischen Kapelle vorbei


bevor man dann plötzlich in eine fantastische Strandlandschaft eintaucht. Malerischer weisser Sandstrand, am Ende der Welt.





Nur ist man an diesem Ort nicht alleine auch wenn es auf den Bildern so aussieht, andere wissen wohl auch von diesem Geheimnis und so standen dort vor allem Wohnmobile, aus Deutschland, Frankreich.... ist aber wirklich ein toller Platz zum Uebernachten, sogar Toiletten gibt es. Wir setzten uns dann eine Weile an den Strand, wir hatten zwar Badesachen mit aber das Meer hatte nicht annähernd Badetemperatur so das wir diesen Gedanken schnell strichen. Nachdem wir eine Weile einfach nur den Ausblick genossen hatten machten wir uns auf den Rueckweg durch die wunderschöne Natur


und natuerlich durften die Fotos fuer die Kinder nicht fehlen, dafuer hielten wir dann auch extra nochmal am richtigen Grenzuebergang an.



Gegen 18 Uhr waren wir dann zurueck im Hotel. Dort haben wir dann ersteinmal die Königskrabbensafari fuer den nächsten Tag gebucht, das Highlight der Reise, nur deshalb sind wir hergekommen. Die Buchung konnte man bequem an einem Automaten erledigen, zumindest wenn einem jemand zeigt wie es funktioniert.

Wir wollten dann das Abendessen im Hotelrestaurant einnehmen, man empfahl uns zu reservieren. Dies kam mir in Anbetracht des menschenleeren Restaurants zwar ueberfluessig vor aber bittesehr wenn man es uns anriet folgten wir und reservierten einen Tisch fuer 19 Uhr.

Was sich im Nachhinein als richtig erwies, das Restaurant war während unserer Anwesenheit stets nur halb gefuellt, trotzdem wurden Leute ohne Reservierung wieder weggeschickt, die leeren Tische waren wohl irgendwie trotzdem reserviert.

Die Speisekarte war recht uebersichtlich, je nur 4 Vorspeisen und Hauptgerichte machten die Wahl recht einfach. Allerdings muss man sagen das das Restaurant nicht das Niveau der Preise hielt. Das Besteck schmutzig, die Kellner wirkten sehr gestresst und hatten nicht wirklich die Umgangsformen die man sich von einem so hochpreisigen Restaurant erwartet. Das Essen schmeckte aber zumindest, mal davon abgesehen das Svens Fleisch nicht wie bestellt medium war sondern rare. Ja, was soll man sagen, fuer uns eine Enttäuschung und die ueber 100 Euro nicht wert die wir bezahlt haben. Nunja wir liessen uns die Urlaubsstimmung nicht vermiesen und liessen den Abend dann in Ruhe ausklingen.

Der nächste Tag begann mit einem wirklich tollen Fruehstueck. So schlecht wir das Restaurant am Vorabend erlebten umso besser war das Fruehstueck. Einziges Manko: das Restaurant ist viel zu klein. Das Hotel hat 260 Betten und ins Restaurant passen vielleicht maximal 50 Leute. Und das Problem ist das die Mehrzahl der Gäste Hurtigrutenreisende sind die dann mit dem Bus zum Schiff fahren und somit alle gleichzeitig zum Fruehstueck gehen. Uns gelang es noch einen freien Tisch zu ergattern, die nachfolgenden Gäste mussten dann schon etwas warten oder sich ein Plätzchen in der Lobby suchen.

Nach dem Fruehstueck sind wir wieder zum Hafen, diesmal zu Fuss denn etwas Bewegung schadet ja bekanntlich nicht.


Heute war es die MS Nordlys die vor Anker lag (jeden Tag kommt ein Hurtigrutenschiff und liegt von 9 Uhr bis 12.30 Uhr im Hafen). Wir haben wieder Fotos gemacht


und uns dann mit zwei deutschen Frauen unterhalten als plötzlich ein Leichenwagen vorfuhr. Huch was war denn das? Die werden doch nicht..... doch sie werden. Das Auto fuhr rueckwärts ans Schiff und dann wurde der Sarg ausgeladen und aufs Schiff gebracht. Ja, Hurtigruten ist eben nicht nur eine Passagierschiff sondern auch Transportmittel. Und es gibt sicher schlimmeres als seine letzte Reise auf einem Hurtigrutenschiff anzutreten. Die Schiffe haben sogar extra Kuehlräume fuer solche Transporte, scheint also gar nicht so selten zu sein.

Ja, irgendwann sind wir dann wieder zurueck zum Hotel. Dort haben wir uns dann ersteinmal den Spabereich vorgenommen. Das Hotel sollte ja ueber einen Pool, eine Sauna und ein Solarium verfuegen. Das Solarium haben wir leider gar nicht gefunden, der Pool war auch eher etwas fuer eine schnelle Erfrischung geeignet da recht frisch. Nach uns kam noch ein Mann aus D mit seinem kleinen Kind und wollte baden, das Gesicht des Kindes sprach Bände, keine Wohlfuehltemperatur also. Nun galt es noch die Sauna zu testen, die Dampfsdauna war kalt, also blieb nur die Normale uebrig, diese war zum Glueck warm da ein Mann aus Taiwan sie schon am Benutzen war.

Nach der Sauna noch bisschen relaxen und dann gingen wir zurueck ins Zimmer. 18 Uhr sollten wir vom Hotel abgeholt werden. So lange hielt es uns aber nicht auf dem Zimmer und wir beschlossen, noch einen Spaziergang durch die Stadt zu machen. Diesmal kamen wir an einem Bunker vorbei, der war aber zu dieser Tageszeit geschlossen.



Was sehr auffallend war, ueberall in den Gärten bluehte und duftete der Flieder, und das Ende Juli.

Zurueck im Hotel mussten wir dann noch etwas warten bis endlich unser Chauffeur kam. Er meinte er muesse noch zwei andere holen, diese zwei erwiesen sich aber nur als einer und zwar besagter Mann aus Taiwan mit dem wir schon in der Sauna waren. Und unser Fahrer war aus Bulgarien, bunte Truppe also.

Wir wurden zur Anlegestelle des Veranstalters gefahren,


mit Overalls versehen und dann durften wir uns nen Platz auf dem Ribboot aussuchen. Ich platzierte mich natuerlich ganz vorn, die Jungs hinten, damit sie bei eventuellen Wellen nicht nass werden.

Und los ging die Fahrt, ersteinmal zu den Krabbenfangbooten der Russen die hier im Hafen lagen, unser Guide erzählte uns das 10 russische Krabbenfangboote diesen Hafen als ihren Ausgangspunkt haben da der eigene Hafen Murmansk einfach zu weit weg ist. Norwegische Boote waren keine da, die liegen woanders.


Dann ging es weiter aufs Meer hinaus


und zu einer Insel wo, gemäss der Erzählung unseres Reiseleiters, ein heiliger Platz der Meeressami liegt. Ein Stein der ein bisschen aussieht wie ein männliches Geschlechtsteil.


Hierher brachte man Opfergaben um fuer einen guten Fischfang zu bitten. Auch soll es der Legende nach so sein das wenn man just bei diesem Stein ein Kind zeugt das es dann ein Junge wird und das war ja wichtig damals.


Und weiter ging die Fahrt zu einem Bunker aus dem zweiten Weltkrieg. Den haben die Deutschen gebaut um ihre U-Boote zu schuetzen die im Hafen von Kirkenes lagen. Unglaublich wie gut dieses Bauwerk Wind, Wetter und Zeit ueberdauert hat.


Wir fuhren dann noch eine ganze Weile auf dem Meer rum und dann ging es endlich zu den Krabbenkörben. Momentan war gerade keine Krabbensaison so das man sie so nahe an Land nicht fangen kann, daher fängt der Veranstalter sie draussen in 200 Meter Tiefe und setzt sie dann in die Körbe in nur 30 Meter Tiefe wo die Krabben auf die Touristen warten.

Unser Guide holte den Korb hoch,


nahm 3 Krabben raus, eine fuer jeden,


erklärte bisschen was zu den Krabben und beantwortete auch unsere Fragen.


Dann ging es weiter zu einem Bootshaus.



Hier wurden die Krabben dann frisch zubereitet, naja, eigentlich nur die Beine, den Rest bekamen die Möven. Was auch sehr auffiel war die Ruhe. Wir hatten ja extra die 18 Uhr Tour gebucht in der Hoffnung das da nicht so viele mitfahren wuerden und das ging natuerlich voll auf. Es war einfach nur traumhauft, diese Kulisse, die Ruhe.



Nachdem die Krabben gar waren wurde aufgetafelt und die Schlemmerei konnte beginnen und das mit fantastischer Aussicht aufs Meer.


Sehr lecker und frischer geht es ja nun wirklich nicht mehr. Aber man unterschätzt wirklich wieviel Fleisch in so einem Bein steckt, und dabei wurde uns gesagt das sie derzeit nur etwa 60 Prozent Fleisch enthalten da eben gerade keine Saison war. Naja, uns war es egal, wir wurden auch von den 60 Prozent mehr als satt.


Nachdem wir dann pappsatt waren räumte unser Guide noch auf während wir wieder in unsere Anzuege schluepften und dann ging es zurueck zum Anleger in Kirkenes. Dort entledigten wir uns unserer Anzuege, schossen noch ein Foto


und dann............durften wir zum Hotel laufen. Wir waren verdutzt, dachten das auch der Ruecktransport mit im Preis enthalten war, auf der anderen Seite tat so ein kleiner Verdauungsspaziergang ganz gut, zumal es nicht wirklich weit bis zum Hotel war.

Und damit ging auch der vorletzte Tag in Kirkenes zu Ende.

Samstag

Da wir ja nicht genug bekommen vom Auto fahren stand heute noch ein letzter Ausflug zur ca. 250 km entfernten Insel Vardö an. Warum? Weiss keiner, weil wir eben einfach die Natur mögen und die Strecke auf dem Routenplaner interessant aussah.

Aber vorher natuerlich noch schnell ein Abstecher zum Hafen und ein Foto der MS Nordkap geschossen.


Und dann auf nach Vardö. Angeblich die einzige Stadt Norwegens die in der arktischen Zone liegt. Nachdem wir Kirkenes verlassen hatten ging die Fahrt zum Grossteil an der Kueste entlang, das Wetter durchwachsen aber immerhin trocken. Unterwegs wieder hier und da Rentiere, man muss da ganz schön aufpassen um nicht mal eins zu uebersehen, die denken nämlich teilweise die Strasse ist nur fuer sie da.


Unterwegs haben wir immer mal angehalten um Fotos zu schiessen und einfach die Natur auf uns wirken zu lassen.




Irgendwann nach einer gefuehlten Ewigkeit kamen wir dann bei der Insel an, fuhren durch den Tunnel


und da waren wir. Ein Gewirr aus Strassen, wohin wussten wir auch nicht Richtig. Okej, ersteinmal zur Festung.



Was soll ich sagen, die war jetzt nicht soooo interessant, ausserdem war es doch ziemlich windig und so hielten wir uns nicht lange auf. Wir suchten dann den Hafen, immerhin hielten hier auch die Hurtigrutenschiffe aber der bot jetzt auch nicht wirklich was. Dann sind wir noch in die Stadt reingefahren, der Gedanke war, eine Gaststätte zu finden um Mittag zu essen. Statt dessen fanden wir ein total ueberfuelltes Cafe, einen Flohmarkt wo der Wind die Tische abdekorierte und von weitem hörte man russische Musik, irgendwie war hier gerade ein Fest. Nunja, irgendwie ist ja so volkstuemliches Zeugs nicht so unser Fall und dann war ja auch noch dieser scheussliche Wind so das wir uns mit leerem Magen ins Auto zurueckzogen und die Insel wieder verliessen.




Nun wurde das Wetter auch schlechter, hin und wieder regnete es aber dieses Wetter zauberte auch magisches Licht, es war einfach nur toll. Auch auf der Rueckfahrt wurden Fotostops eingelegt









und in Vadsö holten wir uns dann im Supermarkt was zu beissen und fotografierten den Zeppelinmasten, da wo Roald Amundsen seinen Zeppelin festgemacht hat.



Ja und dann ging es den ganzen Weg wieder zurueck nach Kirkenes.

Am Abend dann wieder die Frage der Fragen, wo essen wir denn heute? Schaun wir mal, wir gingen in die Stadt, dort gab es bei genauerer Suche ein paar Restaurants aber kaum eins was Abends auf hatte oder uns zusagte. Und letztendlich sind wir dann doch wieder beim Thailänder gelandet. Immerhin wir mussten nicht verhungern, das Essen war lecker und im Vergleich zum Hotel ein richtiges Schnäppchen, nur 50 Euro ungefähr.

Zurueck im Hotel hiess es dann schon so langsam zusammenpacken denn am nächsten Tag war Heimreise angesagt.

Nachdem wir ein letztes Mal ausgiebig im Hotel gefruehstueckt hatten haben wir uns zum Hafen beeilt, heute wollten wir das Hurtigrutenschiff mal einlaufen sehen. Das war schon impossant wie das Schiff das so auf die Stadt zugefahren kommt.



Als das Schiff, die MS Finnmarken uebrigens, dann angelegt hatte, haben wir unsere Heimreise angetreten. Bis nach Inari ging es den gleichen Weg zurueck, das Wetter war super und wir genossen die Einsamkeit und die tolle Natur, wichen Rentieren aus und zählten die deutschen Wohnmobile.


Ab Inari nahmen wir dann einen anderen Weg, die Schotterpiste wollten wir uns und vor allem dem Auto nicht noch einmal antun, ausserdem wollten wir dem Lidl noch einen Besuch abstatten. Also ging es statt dessen ueber Saariselkä und Rovaniemi nach Tornio, wo wir noch im Prisma und im Lidl einkauften, wenn man schonmal da ist. Auch der Tank wurde nochmal gefuellt bevor wir das letzte Stueck in Angriff nahmen.

Gegen 19 Uhr waren wir dann zu Hause, räumten noch das Auto aus und liessen alle fuenfe gerade sein.

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Sonntag, 04. August 2019

neue Fenster, Aussenarbeiten und anderes
Von filainu, 10:24

Und gleich noch einen Eintrag hinterher, so untätig wie es sich hier darstellt sind wir nämlich gar nicht, ich habe es nur einfach nicht geschrieben.

Dieses Jahr wollten wir uns nun endlich dem Aussenbereich widmen. Das Ganze fing damit an das wir ersteinmal unsere Einfahrt verbreiterten indem wir noch ein kleines Tor wegflexten. Dann habe ich mit dem Projekt Zaunstreichen angefangen. Es sollte mein Sommerprojekt werden fuer dieses Jahr, wenn ich sehe wie weit ich bisher gekommen bin wird es wohl das Sommerprojekt fuer die nächsten 5 Jahre, es kommt immer etwas dazwischen, anfangs war es zu kalt dann kamen die Insekten, dann hatte ich keine Zeit usw. aber der Anfang ist zumindest gemacht.



Am 11. Juli sind wir in die Stuga gefahren, das Wetter sollte ganz gut werden und es wuerde vermutlich das letzte gemeinsame Wochenende fuer uns in der Stuga werden da nun endlich der Verkauf ansteht.

Los ging es wie immer nach der Arbeit, in der Stuga angekommen hiess es ersteinmal Gras mähen, das wurde ja nun schon eine ganze Weile nicht mehr gemacht.

Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug zum Lakaträsk, es sollte mit 20 Grad der wärmste Tag des Wochenendes werden. Eigentlich wollten wir ja zum Brombeersee, dort angekommen hatten sich aber 3 Wohnwagengespanne häuslich eingerichtet, da hatten wir keine Lust drauf, auch wenn sie dort wild campten. Also fuhren wir wie gesagt zum Lakaträsk. Solange die Sonne vom Himmel schien liess es sich auch aushalten aber das Wasser hatte definitiv keine Badetemperatur.





So sassen wir eine Weile am Strand, verzehrten die mitgebrachten Muffins und als die Sonne dann hinter Wolken verschwand wurde es uns zu kalt und wir fuhren zurueck zur Stuga wo wir das restliche Wochenende mit spielen, spazieren gehen, faulenzen verbrachten



und am Sonntag haben wir ausgeräumt und sauber gemacht bevor es wieder nach Hause ging.

Hier war mittlerweile auch was passiert, in unserer Abwesenheit wurden nun endlich die Grabarbeiten vorgenommen die wir vor Wochen schon in Auftrag gegeben hatten. Und als wir wieder zurueckkamen war alles erledigt, der störende Huegel auf der Hinterseite war verschwunden und auch auf der Vorderseite war alles zu unserer Zufriedenheit erledigt.





Am 9. Juli waren wir mal am Strand in Piteå. Wir wollten einfach das Sommer ist und da gehört der Strand dazu. Nunja, das Wetter war eigentlich mal wieder toll, wenn es nicht so kalt und windig gewesen wäre. Die Kinder waren sogar kurz im Wasser aber nicht allzulange, ansonsten begnuegten wir uns mit in der Sonne liegen und Ruhe geniessen, immerhin waren wir fast alleine hier.







Ja und dann war ja noch der Vorgang mit den Fenstern. Wir wollten dieses Jahr gerne mal ein paar Fenster erneuern. Anfang Mai traten wir also mit dem Fensterlieferanten in Kontakt von dem wir das Badezimmerfenster hatten. Wir fuhren extra nach Svartlå, liessen uns ein Angebot machen. Das Angebot fuer die Fenster kam auch recht flott und war so okej fuer uns allerdings wollten wir natuerlich auch das man sich um den Einbau kuemmert. Und da kam ewig kein Angebot. Nach 3 Wochen fragte ich mal nach, ja der Handwerker wuerde 7 Tage die Woche bis abends 22 Uhr arbeiten, er hatte noch keine Zeit uns anzurufen, wuerde es aber am Wochenende machen. Das Wochenende verging, keiner rief an. Eine weitere Woche wartete ich dann fragte ich nochmal nach. Ja man wuerde sich drum keummern, er wuerde uns anrufen. Wieder passierte nichts, ich fragte nochmals per mail nach. Und dann bekam ich einen Anruf der mich sprachlos werden liess. Der Fensterlieferant war dran, er muesse uns leider mitteilen das er beschlossen hat seine Firma zu schliessen und das er unseren Auftrag nicht mehr erledigen kann. Der Handwerker wuerde uns trotzdem noch anrufen und mit uns besprechen, wie wir nun vorgehen. Mittlerweile war es kurz vor Midsommar. Das durfte doch alles nicht wahr sein.

Als wir dann von Deutschland zurueck waren habe ich eine andere Firma kontaktiert, die Situation erklärt und kurz darauf hatte ich ein neues, sogar guenstigeres Angebot vorliegen. Und diese Firma beschäftigt eigene Handwerker so das wir nun, wenn alles klappt, die neuen Fenster eingebaut bekommen wenn wir aus Ungarn wiederkommen. Ende gut alles gut, hoffentlich.


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Dieser Sommer
Von filainu, 08:32

Habe gerade den Bericht fuer unseren letzten Ausflug nach Kirkenes in Arbeit, den werde ich die nächsten Tage hochladen.

Nun muss ich aber mal ein paar Worte zum Wetter verlieren. Dieser Sommer muss einfach die Rache fuer letzten Sommer sein. War es voriges Jahr warm warm und nochmals warm können wir dieses Jahr die warmen Tage an allen 10 Fingern abzählen. Es will einfach nicht richtig Sommer werden. Es ist zwar schönes Wetter, es regnet so gut wie nie und die Sonne scheint aber es ist einfach zu kalt. 14 Grad hatten wir gestern, das ist doch kein Sommer.

Der einzige Vorteil ist, das man den Strand fuer sich alleine hat und schön spazieren gehen kann.









Wieder wächst das Gras im Garten nicht, finde ich jetzt nicht sooo schlimm ausser das wir ja Rasen eingesäht haben der auch nicht wächst, aber die Leute die just mit solchen Sachen wie Rasenmähen ihr Geld verdienen, sind nun schon das zweite Jahr in Folge schlecht dran. Zumindest hier im Norden, weiter suedlich scheint es besser auszusehen zumindest können wir uns absolut nicht beklagen was den Ersatzteilverkauf anbelangt. Nach wie vor läuft es super, es hat zum Glueck ein bischen nachgelassen, jetzt wo die Kinder nicht mehr da sind wuerden wir es ja sonst gar nicht schaffen.

Seit ein paar Tagen wundern Sven und ich uns schon was im Garten los ist, die Kartoffeln sind irgendwie hängig und gestern habe ich auch bei den Erdbeeren festgestellt das sie irgendwie durchhängen nur noch kleine Beeren, die Blätter welken. Wir dachten es ist vielleicht zu trocken aber eigentlich konnte das nicht sein, hin und wieder wässern wir und ausserdem ist es ja nicht warm und nachts ist es auch sehr feucht, das muesste eigentlich reichen. Heute Nacht entdeckte ich des Rätsels Lösung, um 3 Uhr waren es nur 0 Grad. Da brauchen wir uns nicht wundern. Meine 3!!!! Bohnenpflanzen die aus einer ganzen Tuete Samen aufgegangen sind und gerade am Bluehen sind werden wohl auch demnächst hinueber sein. Die Kartoffeln sind auch nur sehr klein, ich hoffe die legen irgendwie noch etwas zu, das Einzige was wächst ist die Petersilie und der Salat und Möhren aber ob die jemals gross werden wage ich zu bezweifeln. Auch die Schwarzwurzel sieht noch gut aus, die könnte was werden aber ansonsten ist in meinem Garten dieses Jahr nur das Unkraut gediehen. Die Stachelbeeren haben zwar Beeren dran aber die fallen mehr und mehr ab noch bevor sie reif sind. Und meine arktischen Heidelbeeren oder wie die nun heissen haben nicht eine einzige Beere.

Ja so einfach scheint es doch nicht hier oben was anzubauen, ich glaube nächstes Jahr mache ich nur Kartoffeln.

Am 16 Juli hatte ich ja die Kinder nach Stockholm geschafft, das war ja mal wieder ein Drama. Es ging gleich schon in Luleå los, der Koffer war zu schwer. Naja ich hatte das schon geahnt und sicherheitshalber nen Rucksack mitgenommen um umpacken zu können. Gesagt getan, und ab ging es nach Stockholm. Dort sind wir gut angekommen und gingen erstmal zu dem Schalter wo man die Kinder anmelden muss, das ging noch alles wie geplant, es wurden alle Papiere fertig gemacht, wir sollten das Gepäck aufgeben, als Spezialgepäck. Warum? Weil man das erstmal beiseite stellt und nicht in den Flieger lädt falls die Kindes es sich anders ueberlegen und doch nicht mitfliegen wollen.

Dann konnten wir ersteinmal von Dannen ziehen und sollten ne halbe Stunde vor Abflug wieder da sein.

Wir vertrieben uns dann die Zeit auf dem Flughafen. Plötzlich bekam ich eine SMS der Flieger sei verspätet, ca.1h. Na toll. Aber an der Abflugstafel stand nichts dran. Also sind wir zur vereinbarten Zeit zum Treffpunkt gegangen aber auch hier wurde bestätigt das der Flieger Verspätung hat. Und nun kommt der Grund warum man selber so lange auf dem Flughafen bleiben muss bis die Kinder abgehoben haben: hat der Flieger Verspätung werden die Kinder auch nur verspätet angenommen. Ich war so heilfroh das ich den späteren, wenn auch teureren Flug nach Luleå gebucht hatte....

Wir bekamen eine neue Zeit und konnten wieder unserer Wege gehen. Ich hoffte nur es wuerde bei der Stunde bleiben, wir hatten mittlerweile herausbekommen das der Flieger aus Helsinki kam und fuer den gab es noch nichteinmal eine Ankunftszeit. Ich sass wie auf Kohlen. Nun hatte ich nur noch eine halbe Stunde Luft bis ich zu meinem Flieger musste, es wuerde knapp werden wenn es nun noch weitere Verspätung geben wuerde.

Aber zum Glueck blieb es bei der Stunde und 20.20 Uhr hoben die Kinder dann Richtung Berlin ab. Und ich sputete mich zu meinem Flieger...........um zu merken das ich mich mal wieder in der Zeit vertan habe, ich hatte nicht eine halbe Stunde sondern noch 1 und eine halbe Stunde Zeit. Hm, das passiert mir irgendwie in letzter Zeit auch öfter, werde wohl doch alt.

Ich konnte dann also noch in Ruhe auf meinen Flieger warten, hatte mir im Prinzip mal wieder unnötig viel Stress gemacht aber es ging am Ende alles gut.

Schauen wir mal wie es so mit unseren nächsten Flugreisen geht, am Samstag gehts ja erstmal nach Deutschland, zwei Wochen später von Budapest zurueck und im Dezember geht es mit 3 mal umsteigen nach Teneriffa samt im Januar zurueck mit Norwegian, die wohl ziemliche Geldprobleme haben und wo schon davon abgeraten wird die nicht umbuchbaren Tickets zu buchen, was wir aber natuerlich gemacht haben. Na mal sehen, veilleicht stranden wir ja auf den kanarischen Inseln, gibt Schlimmeres.

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Sonntag, 07. Juli 2019

Demopark in Eisenach 18.6.-25.6.2019
Von filainu, 17:59

Dieses Jahr wollte Sven unbedingt mal die Demopark in Eisenach besuchen. Nachdem wir eine ganze Weile hin und her ueberlegt hatten, wie wir das am Besten machen, ob er alleine fährt, jemanden mitnimmt oder wie auch immer, sind wir dann zu dem Entschluss gekommen das wir alle fahren und das Ganze noch mit dem Besuch bei einem Lieferanten verbinden. Und wir wollten mit dem Auto fahren da wir flexibel sein wollten.

Als wir dann in die Feinplanung uebergingen stellte sich heraus das wir eigentlich die Firma nicht ganz so lange alleine lassen wollten wie wir muessten und so stand der Entschluss fest das Sven mit den Kindern schon Dienstag frueh losfährt und ich dann erst Mittwoch abend mit dem Flieger hinterherfliege, also zwei Tage noch jemand den Versand machen kann. Das klingt zwar jetzt nicht viel ist es aber, immerhin warten dann ca. 150 Kunden weniger auf ihre Lieferung.

Gesagt getan, Dienstag frueh um 4 Uhr klingelte der Wecker und 4.30 Uhr machten sich die Jungs auf den Weg. Ich indessen hatte grosse Pläne geschmiedet was ich in den zwei Tagen alles machen wollte, Zaun streichen, Deckenleisten anbringen, aufräumen, die restlichen Betonplatten noch rausmachen usw.

Aber zunächst stand die Arbeit an. Und eigentlich hätte ich mir ja auch denken können das dies alles irgendwie nicht zusammengeht. Bis jetzt haben wir zu zweit jeden Tag mindestens 12h gearbeitet um alles zu schaffen und nun musste ich das alleine machen. Was hatten wir uns dabei nur gedacht? Naja, ich war noch motiviert und machte mich gleichzeitig auch schon an die erste Aufgabe nämlich das Wäsche waschen. Und das sollte alles sein was ich ausser der Firma in diesen zwei Tagen schaffen wuerde.

Ich machte mich also an die Arbeit, Rechnungen schreiben, emails beantworten, Pakete packen, Lieferungen entgegennehmen und wegräumen, Kunden bedienen.......die Arbeit nahm einfach kein Ende. Hin und wieder bekam ich einen Zwischenbericht der Jungs, zumindest bei Ihnen lief alles reibungslos. Es war gegen 23 Uhr als ich dann endlich die Firma verliess. Und da hatte ich weder gepackt noch sonst irgendwas vorbereitet. Naja stimmt nicht ganz, ich habe das Taxi umgebucht, statt das ich bis zur Autobahn laufen musste habe ich Abholung zu Hause gebucht, das hat zwar 20 Euro mehr gekostet mir aber 1,5h mehr Zeit verschafft und die brauchte ich dringend.

Sven und die Kinder waren gegen 15 Uhr schon am Ziel, dem Flughafenhotel in Skavsta aber auch sie waren ziemlich erschöpft von der langen Fahrt und alsbald war von ihnen nichts mehr zu hören.

Der nächste Tag begann 4.30 Uhr, sowohl fuer mich als auch fuer die Jungs.

Ich hatte das Gefuehl gut in der Zeit zu liegen und fuhr am Vormittag sogar noch zur Spedition nach Luleå um eine Palette abzuholen. Diese wäre nämlich erst am Donnerstag gekommen, ich wollte aber einem Kunden einen Gefallen tun der dringend auf seinen Motor wartete. Nur das Ganze blieb ja nicht beim Palette holen, nein sie musste ja auch noch ausgepackt und die Ware reingeschafft werden. Plus alles wo Kunden drauf warteten auch gleich noch verschickt werden, denn sonst wuerde dieser Haufen dann nach unserer Rueckkehr auf uns warten. Dadurch wurde es hinten raus nochmal ganz schön knapp, bis 16 Uhr schwitzte ich in der Firma, bekam trotzdem nicht alles fertig, dann ging es unter die Dusche und 16.20 Uhr sollte das Taxi kommen.

Ich stand auch puenktlich 16.20 Uhr draussen, nur das Taxi kam nicht. Ich wurde immer unruhiger, immerhin sollte der Flug ja schon 17.45 Uhr gehen und so langsam wurde die Zeit knapp, fand ich. Nicht so der Taxifahrer, 16.45 Uhr tauchte das Taxi dann doch noch auf, schon gefuellt mit 4 anderen die auch zum Flughafen wollten. Ist schon etwas abenteuerlich, in Deutschland muss man am besten 2h vor Abflug auf dem Flughafen sein, hier kommt das Taxi erst 1h vor Abflug um einen abzuholen bei einer Fahrzeit von ca. 20 Minuten. Aber was soll ich sagen, wir kamen rechtzeitig am Flughafen an.

Sven und die Kinder waren mittlerweile schon in Hamburg angekommen wo 35 Grad herrschten. Hier kaum vorstellbar. Sie hatten unsere Unterkunft bezogen, eine Jugendherberge in Flughafennähe.Eine der Kategorie muss man nicht nochmal haben.

Mein Flug nach Stockholm verlief ohne Probleme. Nur der Anschlussflug nach Hamburg liess auf sich warten. Am Anfang sah ich das Ganze noch entspannt, ass ersteinmal etwas zu Abend, genehmigte mir später noch einen Milchshake. Je später es aber wurde um so mehr ging es mir nur noch auf die Nerven, ich war muede, die Jungs warteten auf mich, ich wollte nur noch ankommen.

Mit einer Stunde Verspätung konnte ich dann endlich Richtung Hamburg abheben. Und warum? Der Flieger kam aus Hamburg und dort hatte es so stark geregnet das die Bodenarbeiten eingestellt wurden. Tja so ist das Leben aber zumindest hatte es dadurch etwas abgekuehlt und mich erwartete nicht mehr eine solche Gluthitze.

23.30 Uhr bin ich dann in Hamburg gelandet. Die Unterkunft sollte nur 10 Minuten Fussweg vom Flughafen entfernt liegen, das wollte ich laufen, hatte kein Gepäck nur nen Rucksack.

Das war aber leichter gesagt als getan, ich googlete nach der Adresse und aktivierte den Routenplaner nur hielt mich google fuer ein Auto und schickt mich die Schnellstrasse entlang, na das ging ja nun nicht. Noch dazu hatten sich Sven und die Kinder auf den Weg gemacht um mich abzuholen. Nun war guter Rat teuer, zum Glueck gibt’s Handys und nach einer Weile telefonieren fanden wir uns dann zumindest. Der Rest war dann kein Problem mehr, wir gingen zusammen zur Unterkunft, der Zustand Selbiger spielte nun nur noch eine untergeordnete Rolle, Hauptsache ein Bett war vorhanden.

Die Nacht war alles andere als erholsam, die Betten unbequem und vor allem quietschten sie bei jeder Bewegung. Grausam. Heute sollte es nach Kitzingen gehen, laut Google eine Fahrzeit von reichlich 5h, ich hatte also gleich noch einen Grosseinkauf im Kaufland eingeplant, man muss die wenige Zeit ja nutzen. Gegen 8.30 Uhr machten wir uns auf den Weg. Wir waren noch nichtmal auf der Autobahn, standen wir auch schon im Stau. Und auch auf Selbiger wurde es nicht wirklich besser, eine Baustelle an der anderen, ein Stau am anderen. Und dabei hatten wir noch Glueck, die Staus in der gegenrichtung waren viel länger. Die ersten zwei Stunden standen wir mehr als das wir fuhren. Zum Glueck war in manchen Bundesländern Feiertag und so liess ab Niedersachsen zumindest der LKW Verkehr etwas nach, die Baustellen aber nicht. Kaum war eine Baustelle zu Ende und man drueckte das Gaspedal mal durch kam schon wieder ein Schild: Baustelle in 2km. Entspanntes Reisen sieht anders aus. Gluecklicherweise nahm die Anzahl der Baustellen aber dann doch mehr und mehr ab je mehr wir uns von Hamburg entfernten und irgendwann, es muss so gegen 16.30 Uhr gewesen sein, kamen wir endlich in Kitzingen an. Nachdem wir uns noch kurz verfahren hatten fanden wir das Hotel dann doch noch und checkten ein. Wir waren vom Hotel und vom Zimmer mehr als begeistert. Das Hotel Deutsches Haus in Kitzingen ist wirklich empfehlenswert.

Nachdem wir uns kurz aklimatisiert hatten gingen wir ein Stueck spazieren. Ich wollte mal den Fluss sehen und den Jungs war nach Döner. Also liefen wir zunächst zur Bruecke ueber den Main, betrachteten die Aussicht


und gingen dann in die Stadt um den Kindern ihren Wunsch zu erfuellen. Verspeist wurde das Ganze in einem kleinen Park, richtig idyllisch.


Am Abend statteten Sven und ich dann noch dem Restaurant des Hauses einen Besuch ab, hier sollte es Hausmannskost geben und laut Karte zu erschwinglichen Preisen. Auch hier waren wir sehr begeistert, ich ass einen gebackenen Camembert als Vorspeise und einen Flammkuchen als Hauptgang während Sven sich fuer Tafelspitz mit Sauerkraut entschied. Wirklich super lecker.

Am nächsten Tag stand dann der Besuch bei unserem Lieferanten auf dem Program. Schon 8 Uhr wollten wir dort sein da sich ein Teil der Belegschaft schon kurz darauf auf Richtung Eisenach machte um fuer die Messe aufzubauen.

Wir wurden herzlich begruesst, herumgefuehrt, konnten alle unsere Fragen loswerden und feststellen, das es doch viel Paralellen zu unserer Firma gibt. Gegen 11 Uhr war dann alles geklärt, wir verabredeten uns dann noch zum Mittagessen und gingen in der Zwischenzeit endlich ins Kaufland, denn das hatten wir am Vortag nicht mehr geschafft. Der Einkauf fiel geringer aus als geplant da wir aufgrund der Temperaturen auf Kuehlwaren verzichten mussten. Trotzdem war der Einkaufswagen prall gefuellt und die Kassiererin wuenschte sich in dem Moment als wir an die Kasse kamen sicher sie wäre woanders. Aber da musste sie durch. Danach noch alles im Auto verstauen und ab zu der Gaststätte wo wir uns verabredet hatten. Toll gelegen, mit schönem Blick auf den Fluss, eine richtige gemuetliche Gaststätte mit Hausmannskost.



Nachdem wir auch hier toll und lecker gespeist hatten hiess es kurzfristig Abschied nehmen und wir machten uns auf Richtung Eisenach, genauer gesagt Ruhla wo wir eine Ferienwohnung gebucht hatten.

Bis auf einen Stau kamen wir auch gut voran und gegen 18 Uhr erreichten wir Ruhla. Ein kleines gemuetliches Dorf in Thueringen.


Das Finden der Ferienwohnung gestaltete sich etwas schwierig, Google hat einfach auch seine Begrenzungen aber zum Schluss fanden wir sie doch noch. Der Vermieter begruesste uns persönlich, ein richtiges Original, ebenso wie die Wohnung. So etwas muss man einfach erlebt haben. Auf den ersten Blick bemerkt man nur das irgendwie alles schief ist, gut es ist eben ein altes Haus aber auf den zweiten und dritten Blick offenbart sich ein Flickschusterwerk aus jeder Menge Leim und Klebeband in allen Möglichen holzfarben. Man kann sich das einfach nicht vorstellen, da wurde selbst die Abzugshaube und das schwarze Kuechenregal mit Holzdekorfolie beklebt damit es einheitlich aussieht aber so laienhaft das es einem eben sofort auffiel, die Tueren gingen nicht mehr zu, deshalb wurden diese mit Magneten versehen damit sie zumindest zuhalten. Duschen in der Badewanne war fuer normalgrosse Menschen auch nicht möglich da der Raum so niedrig war das man wenn man in der Badewanne stand, den Duschkopf nicht mehr zwischen sich und die Decke bekam.



Aber andererseits war an alles gedacht, es gab Internet, die Betten waren bezogen, es gab Handtuecher und alles was man eben braucht, sogar eine Brotschneidemaschine. Die ganzen 2 Tage die wir dort waren entdeckten wir immer wieder neue Wunder der Renovierungskunst und waren immer wieder verbluefft.

Der nächste Tag, mittlerweile Samstag, stand uns zur freien Verfuegung. Nach dem Aufstehen ging ersteinmal zum Bäcker und zum Fleischer. Oh so ein leckeres Fruehstueck mit frischen Bäckerbrötchen, ein Traum. Nachdem unser Tag also traumhaft startete statteten wir dem Uhrenmuseum einen Besuch ab.




Und danach gingen wir einkaufen, noch die ein oder andere Leckerei und auch ein paar Klamotten fuer die Kinder standen auf der Wunschliste. Letzteres fiel aber aus, in dem Laden gab es Kindergrössen nur noch bis 128, der Rest war alle und Erwachsenengrössen erst ab L, der Rest war auch alle. Okej, eben keine neuen Klamotten.

Wir fuhren zurueck zur Ferienwohnung und ich stattete noch einem Regionalspezialitätenladen einen Besuch ab. Zwei Flaschen Eierlikör und 4 Eis wanderten in meinen Besitz ueber, das Eis haben wir natuerlich sofort verzehrt, der Eierlikör wanderte ins Gepäck.

Am Abend waren wir dann mit unserem Lieferanten in einer Lokalität ca. 50km von unserer Ferienwohnung entfernt verabredet.

Wieder wurden wir herzlich begruesst und es wurde ein lustiger Abend mit lecker Essen und interessanten Gesprächen.

So war es auch schon spät am Abend bzw. in der Nacht als wir wieder zur Ferienwohnung zurueckkamen, unterwegs wurden wir noch geblitzt und hätten beinahe nen Waschbären ueberfahren.

Auch am nächsten Tag konnten wir nicht wirklich ausschlafen. 10 Uhr wollten wir uns mit Svens Vater auf dem Parkplatz vor der Messe treffen und vorher mussten wir noch unser Hab und Gut zusammenpacken und im Auto verstauen. Apropos stauen, das blieb natuerlich auch heute nicht aus, es waren ca. 5km Stau vor der Messe. Aber trozdem ging es recht zuegig voran, man hatte das ganz gut im Griff. Svens Vater kam dann kurz nach uns ebenfalls an und wir konnten die Messe entern, gut mit Sonnencreme eingeschmiert, denn die Sonne brannte erbarmungslos vom blauen Himmel und dies sollte sich auch den ganzen Tag ueber nicht ändern.

Um einen langen Tag kurz zu machen, wir schauten uns eine Vielzahl der einzelnen Stände an, trafen viele alte Bekannte wieder, wunderten uns, wieviele unterschiedliche Marken wir zu unseren aktiven Zeiten in Deutschland eigentlich verkauft hatten, bekamen ueberall Getränke und Geschenke und informierten uns ueber die Neuigkeiten am Markt.










Gegen 16 Uhr hatten wir dann aber genug, das Thermometer zeigte mittlerweile ueber 30 Grad und wir waren nun lange genug auf den Beinen. Ausserdem wollten wir heute noch ein Stueck Richtung Norden fahren und so verliessen wir die Messe Richtung Norden.

Gegen 19 Uhr kamen wir dann an unserer Zwischenuebernachtung in Bad Fallingbostel an. Das Haus am Walde war schon in die Jahre gekommen und auch der Pflegezustand war nicht der Beste, kein Gras gemäht, die Tischtennisplatte nur noch Dekoration, aber es war preiswert, die Betten bequem und das Fruehstueck ok.

Am nächsten Tag ging es dann wieder Richtung Schweden. Wir standen um 7 auf, packten unsere Sachen, gingen fruehstuecken und machten uns dann auf die lange Heimreise. Wir kamen doch recht gut durch, diesmal auch gut an Hamburg vorbei und wieder hatten wir Glueck denn in der Gegenrichtung gab es viele lange Staus.



Auf Fehmarn angekommen gingen wir ersteinmal einkaufen, noch etwas prozentiges fuer den Sommer besorgen und ich wollte auch noch Kuehlwaren aufstocken, wollten wir doch bald ins kuehlere Schweden uebersetzen da sollte dies kein Problem mehr sein. Leider gab es im Lidl nicht wirklich die Dinge die ich gerne gehabt hätte, nichteinmal Backmargarine hatten sie und so war es nicht viel was diesmal in den Wagen und dann ins Auto wanderte.

Nach etwas Internetrecherche hatte ich festgestellt das es besser und vor allem preiswerter ist, die Fähre samt Bruecke vorzubuchen und dies hatte ich dann auf dem Weg nach Fehmarn auch getan.

Gegen 13.25 Uhr glaube ich kamen wir am Fährterminal an, waren uns zunächst uneinig zu welchem Schalter wir mussten, entschieden uns aber instinktiv richtig. 5 Minuten warten und schon gings aufs Schiff und 13.45 begann schon die Ueberfahrt. Wir verliessen Deutschland


und kamen nach Dänemark.


Nun warteten knappe 2h Fahrt durch Dänemark bevor wir dann ueber die Öresundsbruecke nach Malmö fuhren.


Und kurz nach Malmö..........standen wir im Stau. Aber richtig, Vollsperrung.



Hier konnten unsere Jungs auch mal sehen warum eine Rettungsgasse wichtig ist und was passiert wenn man keine bildet, allerdings wurden sie auch Augenzeugen wie Angehörige suedlicher Länder meinten die Rettungsgasse wuerde freie Fahrt auch fuer sie bedeuten. Also so etwas habe ich wirklich noch nicht erlebt, die fahren einfach aus der Schlange raus und folgen dem Rettungswagen und der Feuerwehr durch die Rettungsgasse. Und das haben wir nicht nur einmal gesehen. Da fehlen einem echt die Worte.

Nachdem wir also 1,5h stillgestanden hatten und unsere Lebensmittel im Auto vernmutlich kochten ging es endlich wieder weiter und nach weiteren 30 Minuten hatte sich der Stau dann aufgelöst und wir hatten freie Fahrt. Wir hatten fuer die Rueckreise kein Hotel mehr gebucht, wollten sehen, wie es läuft, ob wir vielleicht durchfahren. Und genau das wollten wir nun, auch wenn die Ankunft fuer 9 Uhr morgens am nächsten Tag geplant war, was auch eine blöde Zeit war aber mit Zwischenuebernachtung wären wir ja erst spät abends zu Hause angekommen. Ausserdem war es ja schon nach 18 Uhr und wir waren ja noch gar nicht weit gekommen.

Und zum Glueck wird es ja um diese Jahreszeit kaum dunkel.


Wir kamen nun wesentlich besser voran, wechselten uns immer mal mit dem Fahren ab bis wir plötzlich mitten in der Nacht gegen 4 Uhr wieder nur noch im totalen Schneckentempo vorankamen. Man mähte Gras. Auf der E4, im einspurigen Bereich. Und der war lang, genausolang wie die Schlange die sich dahinter bildete. Eine halbe Stunde kamen wir also nur in Schrittgeschwindigkeit vorwärts bis die Mähkolonne endlich Gnade zeigte und die E4 verliess. Wir kamen dann sogar 8 Uhr zu Hause an, räumten noch das Auto aus und verstauten die Kuehlware im Kuehlschrank bevor wir dann todmuede ins Bett fielen.

Nach zwei Stunden waren wir allerdings schon wieder auf den Beinen und am Arbeiten, schliesslich warteten jede Menge Kunden auf ihre Lieferung. Ja so ist das Leben mit einer eigenen Firma.


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Kurzurlaub Finnland 28.05.2019-01.06.2019
Von filainu, 12:56

Donnerstag war Feiertag, Mittwoch und Freitag hatten die Kinder schulfrei und Dienstag hatten sie auch nur bis um 12 Uhr Schule. Also hatten wir uns entschieden, einen Kurzurlaub in Finnland zu verbringen. Nachdem wir noch den Versand in der Firma fertig gemacht und das Auto gepackt hatten ging die Reise los Richtung Finnland. Nach der Grenze waren wir ersteinmal tanken und eine Runde einkaufen bevor wir unseren Weg fortsetzten. Das Wetter war einfach nur schlecht, immer wieder regnete es, teilweise heftig aber wir liessen uns die Vorfreude nicht verderben. 20 Uhr finnische Zeit kamen wir dann am Hotel, dem Lapland Hotel Luostotunturi in Luosto an.

Ich hatte ein Ferienhaus mit Sauna gebucht, dachte das ist fuer uns besser als wenn wir wieder alle 4 in einem Zimmer hocken. Gut, das Ferienhaus bestand zwar im Prinzip auch nur aus einem Zimmer aber es war trotzdem geräumiger. Wir nahmen also an der Rezeption unseren Huettenschluessel in Empfang und nach kurzzeitiger Verwirrung fanden wir dann auch unsere Huette. Wir waren so ziemlich die Einzigen auf der gesamten Anlage, uns sollte es recht sein.


Wir waren so ziemlich die Einzigen auf der gesamten Anlage, uns sollte es recht sein. Die Huette war wirklich toll, eine Timmerhuette, urgemuetlich und die Betten auch super.


Na da konnte einem entspannten Urlaub ja nix mehr im Wege stehen......ausser das Wetter.

Der nächste Tag. Fruehstueck gab es im Hotel, Leif Erik und ich wollten eigentlich hin laufen aber es regnete mal wieder und so nahmen auch wir das Auto. Nach dem Fruehstueck fuhren wir mal ins benachbarte Skiresort, einfach mal schauen was dort so los ist und wir fuhren auch mal schauen, wo die Ametystmine ist der wir eventuell noch einen Besuch abstatten wollten, aber erst Samstag da sie nur da auf hatte. Auch wenn das Wetter bescheiden war, die Landschaft war es nicht.




Zurueck im Ferienhaus liessen wir alle Fuenfe grade sein, liefen nur mal kurz zur Informationstafel fuer die Gegend,


heizten am Nachmittag die Sauna an und sahen während des saunierens dem Regen zu.

Der nächste Tag, Donnerstag, begann wieder mit Regen. Das war doch zum Mäuse melken, ich wollte gerne mal ein Stueck wandern, mal auf nen Berg oder so aber bei dem Wetter..... da zogen wir es vor dem Hotelschwimmbad einen Besuch abzustatten. Ich hatte ja extra ein Spahotel mit Bad gebucht, das dieses allerdings beim Uebernachtungspreis nicht mit inklusive ist war mir entgangen. Also 41 Euro Eintritt bezahlt und das Bad geentert. Kein Spassbad, ein Spabad, welches im Prinzip nur aus einem Becken und einem Jakkuzi bestand aber jede Menge unterschiedliche Massageduesen hatte. Nach ca. 2h waren wir dann genug durchgewalkt und gingen zurueck zur Huette.

Nachdem wir Mittag gegessen hatten fuhren wir nochmal ins benachbarte Skigebiet, ich wollte doch mal schauen ob man nicht vielleicht irgendwie auch mal auf den Berg hochkommt, wenigstens ein Stueck. Und ja, es ging, ungefähr bis zur Hälfte kam man hoch. Oben auf dem Gipfel gibt es im Sommer sogar ein Cafe mit Waffelservierung und dann kan man mit dem Sessellift hochfahren, aber eben nur im Sommer, wir waren in der Nebensaison hier.

Wir gingen also ein Stueck spazieren, genossen die Aussicht und fuhren dann zurueck zur Huette.


Es hatte nun endlich mal aufgehört zu regnen, sogar die Sonne war rausgekommen und so unternahmen wir dann am späteren Nachmittag noch einen schönen Spaziergang um einen Angelsee.




Das gute Wetter hielt aber nicht lange an und schon später am Abend regnete es erneut. Die Wettervorhersage verhiess auch keine Besserung fuer den nächsten Tag und so beschlossen wir, mal nach Rovaniemi in die Messerfabrik zu fahren, mal schauen was es so Neues gibt und vielleicht das ein oder andere Schnäppchen machen.

Und der Wetterbericht behielt auch Recht und so machten wir uns nach dem Fruehstueck im Regen auf nach Rovaniemi, unterwegs trafen wir immer wieder auf Rentiere, so wie schon die Tage zuvor. In der Messerfabrik stellten wir dann fest, das auch hier die Zeiten fuer richtige Schnäppchen der Vergangenheit angehörten aber nichts desto trotz kauften wir uns zwei Messer. Auf dem Rueckweg hielten wir nochmal am Polarkreis an und spazierten dort durch die Shops aber die Preise vermiesten einem jegliche Kauflust und so fuhren wir zurueck zum Hotel, diesmal aber ueber Kemijärvi, wo wir noch dem Lidl einen Besuch abstatteten.


Samstag war es dann Zeit, wieder nach Hause zu fahren, Thorben hatte Sonntag ein Fussballturnier und Leif Erik eine Schiedsrichterausbildung.

Vorher wollten wir aber noch in die Amethystgrube. Das Wetter war etwas besser, es regnete mal nicht. Wir gingen erstmal fruehstuecken, wie jeden Tag waren wir so ziemlich die Einzigen.

Und als wir dann das Hotel verliessen um zur Mine zu fahren fing es an zu regnen. Gut, die Mine wuerde warten muessen bis zum nächsten Mal, wir entschieden uns fuer die direkte Heimfahrt. Naja, nicht ganz direkt, natuerlich gingen wir in Tornio nochmal einkaufen und tanken bevor wir wieder nach Schweden einreisten.

Mal wieder ein Urlaub bei dem uns das Wetter nicht wohlgesonnen war aber wir haben das Beste draus gemacht und konnten uns trotzdem mal etwas entspannen. Und Luosto ist auf jeden Fall einen weiteren Besuch wert, vielleicht mal im Winter, wir werden sehen.

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Samstag, 06. Juli 2019

Wir leben noch
Von filainu, 08:14

Ojojoj, schon ueber zwei Monate sind vergangen seit ich das letzte Mal hier einen Eintrag geschrieben habe. Und das nicht weil unser Leben so langweilig geworden ist, nein im Gegenteil, wir habe so viel zu tun und erleben so viel das ich einfach nicht zum Schreiben komme. Aber nun will ich mir endlich mal etwas Zeit nehmen, das Wetter wie so oft einfach nur zum davonlaufen da kann man auch mal am Computer sitzen.

Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll und es wird sicherlich auch etwas durcheinander, aber das macht hoffe ich nichts, Hauptsache mal alles aufgeschrieben.

Ja fangen wir gleich mal beim Wetter an. Unterirdisch. Mal wieder so ein Sommer der kein Sommer ist. Wir haben zwar häufig Sonne satt vom Blauen Himmel aber dazu nur 15 Grad und so viel Wind das es sich noch kälter anfuehlt. Das ist also nur schönes Wetter so lange man drin sitzt und rauskuckt, sobald man rausgeht, schaudert man. Dann ist das Wetter auch mal wieder der Meinung uns ständig in die Quere zu kommen, wir hatten z.B. im Mai mal ein paar Tage wo wir ueber 20 Grad hatten, sobald wir aber beschlossen hatten an den Strand zu fahren, musste es natuerlich promt regnen. So wie auch vorgestern. Wir wollten einfach mal raus, uns fällt hier die Decke auf den Kopf da wir mittlerweile 12-14 Stunden jeden Tag arbeiten. Also beschlossen wir, zumindest mal am Strand spazieren zu gehen, an Baden ist bei den Temperaturen eh nicht zu denken. Und glaubt es oder nicht, kaum am Strand angekommen fing es an zu regnen

Auch wollten wir dieses Wochenende in die Stuga fahren, endlich mal wieder weg von der Firma, aber da es gestern schon nur grau in grau war und fuer heute den ganzen Tag Regen angesagt war sind wir doch zu Hause geblieben, bringt ja auch nix wenn man dann in der Stuga den ganzen Tag auch nur drinnen hocken kann. Ueberhaupt, die ganze Woche ist schönes Wetter aber am Wochenende wo man endlich mal zumindest ein bisschen Zeit hat, dann muss es natuerlich regnen.

Nun ein paar Worte zur Firma, es ist ein unglaubliches Jahr. Nicht nur bei uns, auch unsere Lieferanten bestätigen dies, war das letzte Jahr doch eher mittelmässig aufgrund der Trockenheit und Hitze so brechen wir dieses Jahr alle Rekorde. Mittlerweile schaffen wir die Arbeit alleine auch teilweise nicht mehr trotz das die Arbeitstage zwischen 4 Uhr und 6 Uhr beginnen und zwischen 17 und 19 Uhr aufhören. so das die Kinder nun auch schon mit anpacken muessen/duerfen. Jetzt seit Midsommar merkt man zwar einen leichten Bestellrueckgang, von Entspannung ist aber noch lange nicht zu reden.

Aber wer weiss, es kommen sicher auch wieder schlechtere Zeiten so das wir uns nicht beklagen wollen, wir nehmen das jetzt mit und freuen uns auch wenn es natuerlich auch eine schwierige Zeit fuer uns ist was das normale Leben anbelangt. Dieses ist aktuell nahezu nicht vorhanden, wir haben einfach keine Zeit. Deshalb ärgert es einen ja auch so sehr das wenn man sich dann mal zu einer Auszeit, sei es am Strand oder in der Stuga oder sonstwo zwingt, dann auch noch das Wetter querschiesst. Aber gut so ist das nunmal, das Wetter kann man nicht ändern und man muss es nehmen wie es ist.

In 10 Tagen fliegen die Kinder nach Deuschland, das sind wir dann auf uns alleine gestellt.... und am 10. August heisst es dann auch fuer uns, auf nach Deutschland. Eigentlich wollten wir ja mit dem Auto fahren und auf dem Rueckweg das Auto dann wieder voll allerlei Leckereien aus Deuschland packen, aber daraus wird nichts, zumal wir ja auch noch nach Ungarn wollen. Und da sind die Reisezeiten mit dem Auto einfach zu lang. Nun haben wir das Ganze also so geplant das wir uns am 10. August auf den Weg nach Deuschland machen, mit dem Flieger wo wir am 11. August ankommen. Keine Zeit fuer Erholung, am 12. gehen wir alle 4 impfen da man uns das ja hier in Schweden vehement verwehrt, hier ist man der Meinung eine Tetanusimpfung muss nicht mehr aufgrefrischt werden wenn man in seinem Leben schon 6 stueck bekommen hat. Dann wollen wir fuer Thorben mal noch einen Pass beantragen, er hat ja nur den Kinderreisepass, aber in gewissen Ländern wird der nicht anerkannt und man weiss ja nie wo es uns in den nächsten Jahren so hinverschlägt. Ausserdem ist der Kinderreisepass auch nicht mehr so lange gueltig.

Am 13. August habe ich dann noch einen Termin bei der Rentenberatung, muss ja mal schauen, was man so machen muss/kann damit die Beitragsjahre in D nicht ganz fuer die Katz waren und nachmittags steht dann ein 90. Geburtstag an. Am 14. August gehen die Feierlichkeiten weiter und am Tag darauf fahre ich mit den Kindern mit dem Zug von Chemnitz nach Budapest wo ich dann am Flughafen einen Mietwagen hole, man will ja im Urlaub mobil sein. Muss man sich mal ueberlegen, die Zugfahrt kostet nur 50 Euro fuer alle drei, da die Kinder kostenlos fahren und ich sehr zeitig gebucht habe. Sven fährt mit seinem Vater mit dem Auto mit, da passen ja aber nicht alle 6 rein.

Ja und dann sind wir eine Woche in Ungarn und dann fliegen wir auch schon wieder zurueck, kommen freitags wieder zu Hause an und Samstag/Sonntag hat Leif Erik dann schon wieder Trainingslager mit Uebernachtung.

Die Schule beginnt an dem Donnerstag bevor wir wiederkommen, wir haben also die Ferien optimal ausgenutzt kann man sagen.

Letztes Wochenende war mal wieder PSG, die Piteå Summer Games, dieses grosse Fussballturnier mit Mannschaften aus aller Herren Länder.

Los ging es am Freitag, das erste Spiel gleich frueh um 8, Treffen 7.15 Uhr, das heisst aufstehen um 6, man muss ja auch noch hinfahren. Fuer mich Alltag, fuer Leif Erik eher Ueberwindung. Sonne, blauer Himmel, ich bin also in T-shirt und kurzen Hosen los was ich sehr bereute, wie gesagt, das schöne Wetter täuschte, es waren nur 12 Grad draussen und der Wind setzte einem extra zu. Zum Glueck hatte ich in letzter Sekunde zumindest noch einen Pullover mitgenommen.

Leif Eriks Mannschaft spielte gegen HIF Stein aus Hammerfest, so wie schon letztes Jahr, mit dem Unterschied das sie diesmal gewannen und Leif Erik schoss sogar ein Tor, und was fuer eins. Er hat sich wirklich gut entwickelt beim Fussball, ist viel schneller geworen und spielt  nun auch nicht mehr nur Verteidiger.

Ein guter Start ins Turnier also. Nach dem Spiel schnell nach Hause, es war ja immerhin Freitag und somit ein normaler Arbeitstag. 12 Uhr hiess es dann wieder Abfahrt nach Piteå, Thorben hatte seinen ersten Einsatz um 13 Uhr und 14 Uhr hatte Leif Erik schon sein zweites Spiel. Sven wollte eigentlich mitkommen aber da hatte sich dann noch ein Interessent fuer sein Quad angemeldet, das wollte er dann doch nicht absagen, immerhin versuchen wir das Quad nun schon seit fast zwei Jahren zu verkaufen.

Die Kinder verloren beide Spiele aber immerhin, das Quad war nun endlich verkauft.

Thorbens zweites Spiel des Tages war dann 19 Uhr, und da war Sven mit dabei.

Der nächste Tag, Samstag. Wieder hatte Leif Erik Spiel um 8, wieder hiess es aufstehen um 6. Diesmal durften gleich alle mit, denn Thorben hatte dann sein erstes Spiel um 11. Zwischen den zwei Spielen besuchten wir zum Zeitvertreib noch den Markt in Öjebyn und kauften die ein oder andere Leckerei wie z.B. Ziegenkäse, Tunnbröd oder Marmelade. Dann gings ab nach Svensbyn zu Thorbens Spiel (ist ja auch nicht so das die Spiele alle zentral in der Stadt sind sondern die sind ja auch verteilt auf die Dörfer runtherum. Mittlerweile hatte ich dann auch dazugelernt und hatte lange Hosen samt Jacke an, fror aber trotzdem.

Nach Thorbens Spiel ging es dann erstmal nach Hause, Mittagessen, bevor dann 16 Uhr nochmals Thorben ran musste.

Sonntag: ja wie soll es auch anders sein, es hiess wieder um 6 Uhr aufstehen da Leif Erik auch heute sein erstes Spiel um 8 hatte. Mittlerweile waren alle nur noch uebermuedet und das Aufstehen viel schwer. Mit Erholung wurde also an diesem Wochenende so gar nichts, wie sollten wir dann nur die nächste Arbeitswoche ueberstehen? Naja, egal, auf nach Svensbyn fuers erste Spiel des Tages. Thorben blieb zu Hause und wurde um 8 dort abgeholt da er um 9 schon sein erstes Spiel fuer heute hatte und wir uns nicht klonen konnten. Nach Leif Eriks Spiel ging es dann also im Eiltempo in die Stadt zu Thorbens Spiel wo wir kurz vor Ende der ersten Halbzeit eintrafen.

Nach Ende des Spiels ging es wieder nach Hause, etwas ausruhen und 13 Uhr fuhren wir wieder in die Stadt, Thorben hatte sein letztes Spiel 14 Uhr und Leif Erik 16 Uhr. Während des letzten Spiels verschwand dann auch noch die Sonne hinter den Wolken und gab uns noch den letzten Rest. Durchgefroren und fix und fertig kamen wir dann gegen 18 Uhr zu Hause an. Was fuer ein Wochenende. Aber immerhin, Leif Eriks Mannschaft konnte zwei Siege auf ihrem Konto verbuchen während es fuer Thorbens Mannschaft gegen die starken Mannschaften aus Norwegen und Finnland nicht reichte und als sie dann endlich mal auf eine Mannschaft aus Schweden trafen die gleichwertig war, sorgte der Schiedsrichter dafuer das sie keine Chance hatten.

So, das war jetzt erstmal ein kleines Update, im Laufe des Wochenendes werde ich mal noch versuchen, von unserem Ausflug nach Finnland und unserer Geschäftsreise nach D zu berichten.

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Mittwoch, 01. Mai 2019

Oster-Angel-Kurzurlaub am Saltstraumen
Von filainu, 08:19

So, hier kommt nun gleich noch der Bericht vom Oster-Angelurlaub.

Einen Tag vor unserer Abreise kam das Osterpaket meiner Mum, genau richtig, so hatten wir genug Wegverpflegung das wir nichteinmal zum Essen irgendwo länger Pause machen mussten (höchstens mal kurz zum Foto machen). Wir erledigten noch alles in der Firma und am Mittwoch gegen 14 Uhr machten wir uns auf den Weg. Das Wetter war einfach nur bombastisch und wir genossen die Fahrt.





Gleich an der ersten Tankstelle in Norwegen tankten wir ersteinmal das Auto voll, wir hatten uns nämlich gelernt, das es hier billiger ist als in Schweden (nicht an allen Tankstellen aber teilweise). Und tatsächlich, nur 14.49. Und in Schweden kostet der Diesel mittlerweile ein ganzes Stueck ueber 16 Kronen. Wer hätte das mal gedacht das der Sprit in Norwegen mal billiger sein wuerde als in Schweden. Uebrigens, während unseres Aufenthaltes sank der Dieselpreis dann noch auf 13.44 NOK, der Hammer.

20 Uhr kamen wir dann endlich am Angelcamp am Saltstraumen an und bezogen unsere Wohnung, diesmal im Obergeschoss.


Am nächsten Tag gingen wir ersteinmal in die Rezeption, der Gedanke war, sich mal ein oder zwei Tage ein Boot zu mieten und auch einen Guide der einem mal alles zeigt. Leider gab es noch keinen Guide da Nebensaison war und ein Boot ohne Erfahrung wollte er uns auch nicht vermieten. Hm, so war das nicht geplant, da blieb uns ja nur noch das Angeln von Land.

Thorben schlief mal wieder, er war immernoch krank. Im Prinzip verschlief er den Grossteils des Urlaubs aber viel Schlafen ist gut fuers Gesund werden. Wir machten uns unterdessen auf zum Angeln. Leider war es eigentlich schon zu spät, der Strom war gerade am stärksten da haben wir noch nie was gefangen und so auch heute nicht, aber immerhin, das Wetter war toll und wir bekamen mal etwas frische Luft.



Wir blieben bis gegen 15 Uhr aber ausser ein paar Seelachse die so klein waren das wir sie wieder ins Wasser zuruecksetzten, fingen wir nichts. Wir fuhren zurueck zur Unterkunft und versuchten unser Glueck dann am Abend nochmal zu Gezeitenwende, das ist eigentlich die Zeit wo wir letztes Jahr am besten gefangen hatten. Diesmal war Thorben auch dabei.

Allerdings waren diesmal keine Fische zu sehen, weder an der Wasseroberfläche noch an der Angel, so langsam wurden wir frustriert. Doch hatte Sven doch noch einen biss und zog einen schönen Dorsch an Land. Der Tag war gerettet.



Dann wurde es aber dunkel und wir fuhren zurueck zur Unterkunft.

Fuer den nächsten Tag war schlechteres Wetter vorhergesagt und als wir aufstanden regnete es tatsächlich. Wir hatten beschlossen, unser Glueck mal im Nachbarfjord zu versuchen wo es Meerforellen geben sollte. Wieder liessen wir Thorben schlafend in der Unterkunft zurueck und machten uns auf den Weg. Da es immernoch regnete fuhren wir erst noch ein Stueck Richtung Sueden, kehrten dann aber um und gerade als wir wieder am Åselistraumen waren, hörte es auf zu regnen. Perfektes Timing. Wir nahmen unser Angelzeug und kletterten unter die Bruecke. Sven und Leif Erik probierten ihr Glueck, ich packte mein Angelzeug gar nicht erst aus, diese Stelle hier war nicht fuer 3 Leute geeignet. Die Beiden angelten also eine Weile aber nachdem sie nur ein paar Köder einbuessten und so gar keinen Fisch fingen, traten wir den Ruecktritt an. Auf dem Weg zum Auto knickte ich dann auch noch heftig mit dem Fuss um, na super nun hatten wir also einen Kranken und einen Invaliden.



Wir versuchten unser Glueck dann nocheinmal am Abend, und diesmal sah man auch die Fischschwärme wie sie vorbeizogen, nur beissen wollten sie nicht. Man konnte den Köder direkt in den Schwarm werfen, keine Reaktion.

Der nächste Tag, Samstag, 20.04.2019. Heute sollte es endlich etwas werden mit dem Fangerfolg. Wir standen extra etwas eher auf damit wir diesmal wirklich zum richtigen Zeitpunkt dort waren. Und alle mussten mit. Das Wetter war wieder besser, nur etwas frisch. Wir fuhren zur Angelstelle und legten los. Nur irgendwie war es einfach nicht wie letztes Jahr. Wieder keine Fische an der Oberfläche zu sehen. Wir versuchten es dennoch ober wieder nur ein paar viel zu kleine Seelachse. Und Thorben angelte sich selber.



Doch dann hatte Leif Erik plötzlich aus dem Nichts einen Biss. Und was er da an die Wasseroberfläche beförderte konnte sich sehen lassen, ein Dorsch. Wow. Da war er natuerlich gluecklich.


Kurze Zeit später hatte er dann nochmal einen Biss und holte einen noch grösseren Dorsch aus dem Wasser, 73 cm und reichlich 3kg. Der Fang des Tages.


Und was auffällig war, wir haben nur zweimal was gefangen und beide Male war Thorben mit dabei. Ich glaube er ist unser Gluecksbringer. Danach ging dann nichts mehr aber das war egal, wir brachten unseren Fang zurueck ins Camp, ich filetierte die Fische und danach machten wir erstmal Mittag.

Nach dem Essen stand ein Ausflug auf dem Program. Trotz Leif Eriks tollem Fang hatten wir erstmal keine Lust mehr auf Angeln. Wir setzten uns ins Auto und fuhren eine Runde die ich mir im Autoatlas rausgesucht hatte. Zunächst Richtung Sueden, dann mit der Fähre zu einer Insel (das war schon etwas abenteuerlich, am Fähranleger standen zwei Destinationen dran (eine irgendwo auf einer insel und die andere fanden wir bei Google gar nicht, denn der Autoatlas lag natuerlich vergessen in der Unterkunft), es gab aber nur eine Fähre, so fragte ich ersteinmal jemanden der vor uns in der Schlange stand, zum Glueck versteht man ja auch norwegisch, und so erfuhren wir das wir in der falschen Schlange standen, die Fähre aber zumindest in 20 Minuten fahren sollte. Und zwar zu beiden Zielen, erstmal dorthin wor wir hinwollten und dann weiter zu der Insel. Also Spur gewechselt und auf Abfahrt gewartet. Auf der Insel gings dann wieder nach Norden und ueber eine Bruecke zurueck zum Festland. Unterwegs haben wir natuerlich Fotos gemacht.









Eigentlich wollten wir auch Ostereier suchen da fuer Sonntag Regen angesagt war, fanden aber keine geeignete Stelle und so hielten wir dann zum Schluss wieder am Åselistraumen an wo wir vor zwei Jahren schonmal Ostereier gesucht hatten. Das Wetter war nicht mehr das Beste, es hing Regen in der Luft. Also schnell die Suessigkeiten versteckt, dann haben die Kinder sie gesucht und dann gings zurueck zum Camp und nun fing es auch schon an zu regnen.




Der Sonntag begruesste uns dann wieder mit Regen, da es aber nicht viel regnen sollte machten wir uns trotzdem, wieder ohne Thorben, am Vormittag zur Gezeitenwende auf um unser Glueck nochmal zu versuchen. Kaum waren wir an der Angelstelle angekommen begann es, in Strömen zu regnen so das wir das Auto gar nicht erst verliessen. Nun machte uns also auch noch das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Ich hatte mich nämlich erkundigt, genau bis zu dem Tag als wir ankamen hatten die Fische super gebissen, dann gab es eine Beissflaute aber eine Solche hält angeblich nie lange an und wir sollten es einfach weiter probieren.


Sven und ich machten dann erstmal einen Ausflug nach Fauske aber da gabs auch nichts zu sehen und so kehrten wir wieder um. Am Nachmittag dann, wieder zur Gezeitenwende, war das Wetter etwas freundlicher und so machten wir uns nochmal auf den Weg. Was wir nicht ahnten, es regnete zwar gerade nicht aber es ging so ein heftiger Wind das das Auswerfen der Angel nahezu unmöglich war, die Köder flogen ueberall hin nur nicht dort wo man sie haben wollte. Wir probierten es trotzdem aber als es dann auch noch anfing wieder zu regnen brachen wir ab, sollte eben nicht sein.


Theoretisch hätten wir am Abreisetag nochmal unser Glueck versuchen können, jedoch war mal wieder Regen angesagt und so begruben wir den Gedanken beizeiten.


Und tatsächlich, am nächsten Tag regnete es wirklich und so packten wir unsere 7 Sachen und traten etwas frustriert den Heimweg an, so hatten wir uns de

n Urlaub irgendwie nicht vorgestellt.


Aber wir wollen dem Ganzen nächstes Jahr noch eine Chance geben und damit wir da zumindest mal ein Boot bekommen haben wir uns gleich mal fuer einen Kurs zum Bootsfuehrerschein angemeldet. Los geht’s im September. Und eins ist auch klar, ohne Thorbens Anwesenheit brauchen wir die Angel gar nicht auswerfen.

Und noch eine Erkenntnis, ueber Ostern brauchen wir da nicht mehr hin, denn dann ist auch der Strom am stärksten und somit das Angeln nicht so gut. Habe schon geschaut, nächstes Jahr wuerde es wieder gut ueber den 1. Mai passen.

Apropos 1. Mai, gestern war ja das Hexenfeuer. Nachdem ich dafuer schon Lotteripreise beschaffen musste, die Lotterien 3h lang fertig machen musste, Kuchen dafuer gebacken habe und heute auch noch mit aufräumen dran (und das im Regen) bin hatte ich keine Lust der Veranstaltung beizuwohnen. Unsere Jungs waren am Abend mal kurz dort, den Suessigkeitenregen wollten sie sich natuerlich nicht entgehen lassen.

Um Himmelfahrt haben die Kinder nochmal paar Tage frei, da werden wir mal fuer ein paar Tage nach Finnland fahren, Unterkunft ist gebucht.

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Sonntag, 28. April 2019

Allerlei und Japanisches Hotel
Von filainu, 11:50

Bevor ich euch von unserem Osterangelausflug nach Norwegen berichte will ich euch ersteinmal auf den neuesten Stand bringen, ist ja nun doch schon wieder ein Weilchen her das ich das letzte Mal etwas geschrieben habe.

Der Winter ging dieses Jahr (zumindest bis jetzt) problemlos in den Fruehling ueber. Nicht wie sonst das er sich immer wieder aufbäumt und es nochmal schneit, nein, es hat irgendwann angefangen zu tauen und das tut es seitdem und nun sind wirklich nur noch ein paar wenige Schneereste da. Wir hatten sogar vor 3 Tagen 20 Grad draussen!!!

Nachdem die Kinder noch einige Male die Skipisten der Gegen unsicher gemacht haben haben sie die Skisaison Ende März bzw. Anfang April mit einem Schulausflug zum Skihang nach Piteå beendet. Bei Thorben war es der 27.3. Seiner Klasse mussten wir Eltern helfen, sie hatten kein Geld um einen Bus zu bezahlen und auch die Liftkarte mussten die Kinder selber zahlen. Und da die Kinder ja irgendwie zum Skihang kommen mussten waren wir Eltern gefragt und so habe ich also um 8.30 Uhr eine Schar Kinder sowie jede Menge Skiausruestung (habe ja schliessliche viel Ladekapazität) in mein Auto geladen und habe sie nach Piteå ins Lindbäckstadion gefahren. Sie hatten so ein Glueck mit dem Wetter, es war herrlich warm, die Sonne schien und so verbrachten sie dort einen tollen Tag bis wir sie 14 Uhr wieder abholten.





Leif Erik hatte den Ausflug am 2. April, aber hier wurde sowohl der Bus als auch die Liftkarte von der Schule bezahlt.

Schneemobilfahren war dieses Jahr wirklich nicht wirklich der Hit, im Prinzip sind wir nu einmal gefahren, nämlich als wir in Harads in der Stuga waren. Das war aber auch schon alles, seitdem stehen sie nur rum. Mal sehen, wenn das nächstes Jahr wieder so wird werden wir sie wohl verkaufen, nur zum Rumstehen sind sie zu schade.

Dann hatte ja Sven mittlerweile auch Geburtstag und da man nicht alle Tage einen runden feiert, gab es von mir ein etwas aussergewöhnliches Geschenk. Einen Wellnesskurzurlaub in einem Hotel in Stockholm. Aber nicht irgendeins, nein, ein japanisches Hotel. Mit japanischem Bad. Und japanischem Essen.

Nachem wir am Morgen noch kurz in der Firma das Nötigste erledigt hatten fuhren wir halb 9 los zum Flughafen. Der Flieger war puenktlich und brachte uns wohlbehalten nach Stockholm. Hier mussten wir nur noch den Mietwagen holen was sich abernicht als so einfach herausstellte, wir wussten ja das man mit dem Bus zu den Verleihstationen fahren musste aber mit welchem? Also ersteinmal an der Information anstehen und rausfinden welchen Bus wir nehmen sollten. Der kam dann auch gerade als wir vor die Tuer traten.

Wir fuhren zum Autoverleih und holten das Auto ab. Meine Guete, so einen grossen Wagen hatte ich ja gar nicht bestellt, einen Volvo X90 Cross Country. Das war natuerlich Luxus pur. Aber soviel Technik. Es gibt nichtmal nen Zuendschluessel, man dreht einfach nur an einem Knopf und dann springt er an. Und er hatte wirklich alles, Tempomat der von selber runterbremst wenn das Auto vor einem langsamer fährt, Rueckfahrkamera, tote Winkelwarnung in den Aussenspiegeln ach alles Mögliche. Und wenn man mal nen grösseren Einkauf getätigt hat und beim Einladen merkt das nicht alles in den Kofferraum passt drueckt man einfach auf einen Knopf und schon werden die Rueckenlehnen automatisch runtergeklappt.



Nachdem wir also herausgefunden hatten wir man den Wagen startet konnte es losgehen. Nach einer Weile kamen wir dann auch wohlbehalten am Hotel Yasuragi an, parkten das Auto und gingen zur Rezeption.


Und hier wurde man sogar von Japanern bedient, das Konzept ist sehr schluessig. Wir bekamen unsere japanischen Mäntel die man den ganzen Tag ueber tragen soll, nahmen uns Badebeleidung und Badeschuhe und enterten ersteinmal unser Zimmer.

Dieses hatte einen schönen Blick aufs Meer wo den ganzen Tag ueber alle möglichen Kreuzfahrtschiffe vorbeifahren, nach Helsinki, Riga, Åland und was weiss ich wohin noch.

Dann gingen wir ersteinmal zur Badeinweisung und setzten diese im Anschluss  gleich in die Tat um und besuchten das japanische Bad. Das war schon mehr als nur gewöhnlich, Trockensauna, Salzdampfsauna, Schlafsauna und Aussensauna, unterschiedlichste Wasserbecken, Kohlensäurebad, Bergsteinbad, Aussenbecken. Dazu viele Ruheliegen. Ja, hier liess es sich aushalten. Wir hielten uns meist in den Aussenbecken auf mit Blick aufs Meer, das Wasser hatte hier 39 Grad.

Nachdem wir uns im warmen Wasser ausreichend entspannt hatten verliessen wir das Bad und stärkten uns ersteinmal mit japanischem Tee und Obst. Dann probierten wir noch die automatischen Schaukelstuehle aus, das war ja nix fuer mich, das war wie Schiff fahren und mir wurde da eher schlecht als das ich das als toll empfand. Auch Sven fand es jetzt nicht sooo toll also zogen wir uns aufs Zimmer zurueck.

19 Uhr hiess es dann Abendbrot essen. Das war schon auch Extraklasse, mit Tischeinweiser und alles eben ein bischen feiner. Wir bekamen eine Karte von der wir je eine Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise wählen konnten. Als Vorspeise wählten wir beide die Yasuragirolle, eine Sushirolle, gefuellt mit Hähnchendumplings, Chilimajonaise, Schnittlauch und Sesam, dazu Gari und Wasabi. Das Ganze war wirklich sehr lecker. Als Hauptgericht gab es fuer Sven Sanchopfeffergebratenen Hirsch mit Artischockenherz und Trueffelcreme, Sauterade primörer, Zitrusteriyaki och fritierten Gruenkohl und ich hatte mich fuer den Ofengebackenen Portabellopilz mit Edamame und Avokadocreme, Stirfry von Fruehlingsgemuese, sojagetrocknete Tomate und tempurafritierten Blumenkohl entschieden. Das war wirklich lecker und mal ganz andere Geschmäcker als man es eben sonst so gewohnt ist.

Und zum Nachtisch gab es fuer mich Ananasdumplings mit Kokossahne und Yuzusirup und Sven wählte die Avokado- und Schokoladenmousse mit Mangocreme och Nusskrisp.

Der nächste Tag. Ich war frueh wieder beizeiten munter und um 7 habe ich erstmal bei den Jungs angerufen und geschaut ob sie auch munter sind.Irgendwann sind wir dann fruehstuecken gegangen. Hier gab es zwar nicht so eine grosse Auswahl wie anderswo aber eben gesundes Essen, Avokado, Sprossen, Körner usw. Etwas merkwuerdig mutete dagegen an das man schon am Morgen Hähnchen Teriaki mit Reis essen kann aber gut, jeder wie er will.

Nach dem Fruehstueck gingen wir zunächst ersteinmal ins Bad. Wieder zog es uns in die warmen Aussenbecken. Das warme Wasser tat einfach zu gut. Danach ruhten wir uns etwas aus, statteten dem kleinen Laden einen Besuch ab und kauften kleine Mitbringsel fuer die Kinder, Esslernstäbchen fuer Thorben da er momentan immer nur mit Stäbchen essen will und eine Glueckskatze fuer Leif Erik.

12 Uhr war es Zeit fuers Mittagessen. Nicht ganz so pompös wie das Abendbrot aber konnte sich trotzdem sehen lassen. Zunächst gab es eine Misosuppe, fuer mich auch mal wieder ein ganz anderer Geschmack. Zum Hauptgang entschied Sven sich fuer einen Sushiteller und ich nahm die langgebackenen Hähnchenoberschenkel mit japanischer Barbequesosse, Sesamcoleslaw mit Koriandersalsa und Wonton, dazu Reis. Geschmeckt hat es wieder vorzueglich und auch das Personal war, wie auch schon gestern, sehr aufmerksam, gut geschult und freundlich. Wir waren rundherum zufrieden.

Nach dem Mittagessen war wieder ausruhen und danach erneut der Besuch im Bad angesagt und 15.15 hatten wir dann noch einen ganz besonderen Termin. Ich hatte fuer uns beide das Fischspa gebucht. Also da wo man die Fuesse reinsteckt und dann knabbern die Fische die tote Haut ab. Die Fische waren so hungrig, wenn man nur den Fuss uebers Wasser gehalten hat sind sie schon fast rausgesprungen um da dran zu kommen. Ich fuer meinen Teil muss sagen, ich werde dies nicht mehr wiederholen. Ich bin einfach zu kitzelig an den Fuessen und besonders wenn die Fische under den Zehen sind das kitzelt schon sehr. Aber es war trotzdem mal ein Erlebnis, wir haben uns noch etwas ueber die Fische lernen können und konnten nun sicher sein, das unsere Fuesse hinterher in gutem Zustand waren, äusserlich zumindestens.



Und um 19 Uhr war es dann auch schon Zeit fuers Abendbrot. Sven wollte nichts riskieren und wählte als Vorspeise wieder die Yasuragirolle während ich die veganen Dumplings probierte. Beides wieder super lecker. Zum Hauptgang entschied sich Sven wieder fuer den Hirsch während ich mich fuer die gebratene Hähnchenbrust mit schwarz gegrilltem Gemsalat und pak choy. Dazu Akihitodressing, fritierten Reisball mit Shizo und Parmesan. Super lecker. Zum Nachtisch war ich Diejenige die sich ans Bewährte hielt und Sven wählte die gebackene Schokoladenpastete mit Passionsfruchtpueree, Misokaramell und Maräng. Eine ausgezeichnete Wahl.

Nach dem Essen gingen wir noch an die Bar. Ich wollte mal einen Sake probieren und Sven entschied sich fuer einen Whisky. Auch der Barmann gab sich grosse Muehe, als ich mich nicht entscheiden konnte welchen Sake ich haben wollte, durfte ich zwei probieren, einen traditionellen und einen der mehr auf meine Wuensche passte und konnte mich dann entscheiden, ich wählte letzteren, einen sehr frischen, zitronigen Sake.

Gegen 21.30 Uhr haben wir dann dem Bad nochmals einen Besuch abgestattet, wir wollten uns das Ganze auch mal im Dunkeln anschauen und ausserdem sollte es ja am nächsten Tag schon wieder nach Hause gehen.

Der nächste und letzte Morgen. Nachdem ich mich vergewissert hatte das die Kinder munter sind konnten auch wir in den Tag starten. Nach dem Fruehstueck packten wir unsere 7 Sachen zusammen und machten uns dann so langsam auf den Weg. Unser Flug nach Luleå sollte erst 16 Uhr gehen und so beschlossen wir, noch ein bisschen im Skärgård herumzufahren, da bekam der Mietwagen wenigstens noch ein bisschen Auslauf und das Wetter war auch toll. Wir fuhren also immer der Nase nach bis es nur noch mit einer Fähre weitergegangen wäre. Dort wendeten wir, fuhren noch auf eine andere Insel und auch dort bis dahin wo es nicht mehr weiterging. Wir genossen die Natur und das schöne Wetter.



Dann machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Ganz schön anstrengend dieser Verkehr wenn man es nicht mehr gewohnt ist. Wir betankten das Mietauto, gaben es ab und fuhren mit dem Transferbus zum Flughafen.Dort ging es zum Gate, wir warteten auf den Flieger welcher puenktlich kam und uns wohlbehalten nach Luleå brachte. Wir hatten diesmal sogar das Glueck das niemand neben uns sass.

In Luleå angekommen holten wir unser Auto vom Parkplatz, löhnten 420 SEK fuer 2,5 Tage parken und fuhren dann auf direktem Wege nach Hause wo uns die Kinder schon freudig empfingen.

Es war ein gelungener Ausflug, das Konzept des Hotels wirklich super, leider lässt es sich wohl nicht ganz bei allen Gästen durchsetzen, gibt es eben trotzdem auch solche die im Restaurant mit dem Handy sitzen, das Essen fuer Instagram fotografieren oder ihren Mantel nicht anhaben (auch das gehört zum Konzept, das alle gleich gekleidet sind). Aber wenn man das Ausblenden kann ist dieses Hotel wirklich ein Ort der Ruhe, die leisen Töne stehen hier im Vordergrund ebenso wie die Entspannung.

Die Osterferien begannen wir dann ersteinmal mit einem Wochenende in der Stuga, der Makler hatte eventuell einen Interessenten und so wollten wir nochmal gruendlich sauber machen. Natuerlich auch vom Alltag entspannen.

Thorben verschlief im Prinzip das ganze Wochenende, er war irgendwie krank, Halsschmerzen, Kopfschmerzen und eben Muedigkeit.Und wir machten ausser aufräumen und sauber auch nicht viel sondern genossen die Auszeit.

Am Montag bin ich dann mit Thorben erstmal zum Arzt, er hatte so starke Halschmerzen das er nichtmal mehr was essen konnte. Man konnte aber ausser einer Virusinfektion nichts feststellen und so fuhren wir wieder heim. Immerhin, Thorben musste seine erste Blutentnahme ueber sich ergehen lassen, aber zum Glueck nur im Finger.

Ja und am Mittwoch hiess es nur noch die Post abwarten, noch ein paar Pakete zusammenpacken und auf direktem Wege nach Norwegen. Aber von dem Urlaub erzähle ich euch nächstes Mal, muss erstmal noch die Fotos sichten.

Gestern waren wir dann mal wieder in Luelå zum Grosseinkauf. Leif Erik brauchte ein neues Fahrrad, Thorben neue Schläuche fuer seins, alle brauchten auch neue Sommerschuhe und ich noch Pflanzerde um meine aufgezogenen Pflänzchen umzutopfen.

Mit vollem Auto aber um einige Tausend Kronen erleichtert traten wir dann den Heimweg an. Nun kann der Sommer kommen.

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Samstag, 16. März 2019

Kreuzfahrt Kanaren und Madeira Teil 3
Von filainu, 09:36

so, hier nun endlich die Fortsetzung und gleichzeitig der letzte Teil des Berichtes ueber unsere Aida Kreuzfahrt.

02.02.2019 Teneriffa

Die Nacht war ziemlich schaukelig, nix im Vergleich zur Drakepassage aber trotzdem so das der Schlaf unruhig war.

7 Uhr, ich hatte endlich in den Schlaf gefunden, begann das Anlegemanöver und wir wachen alle wach.

Wir starteten den Tag in aller Ruhe. Da Teneriffa so gross ist und soviel zu bieten hat das man dies eh nicht an einem Tag erkunden kann haten wir beschlossen, keinen Ausflug zu machen und statt dessen Leif Erik einen Traum zu erfuellen. Er wollte unbedingt mal in einen KFC, so etwas gibt es ja hier bei uns zu Hause nicht.

10.15 Uhr trafen wir uns mit Svens Vater im Hafen und gingen in die Stadt. Wir liefen durch die Stadt, immer in Kuestennähe, bis zum Opernhaus, genossen die Aussicht und bewunderten die Gemälde auf den Steinen am Ufer.

Hier ein paar Bilder, mich faszinierten immer wieder auch die tollen Bäume und Blumen.










Danach trennten sich unsere Wege, Svens Vater ging zurueck zum Schiff und mit ihm Thorben, er hatte keine Lust weiterzulaufen, und wir drei Verbliebenen setzten unseren Weg zum KFC fort.

Unser Ziel entpuppte sich als riessiges Einkaufszentrum und wenn ich riessig sag dann mein ich riessig. Wir hatten wirklich unsere liebe Not das KFC zu finden, zumal es sich auch noch im Dachgeschoss befand. Aber letztendlich waren wir erfolgreich und mussten nun nur noch 10 Minuten warten bis es aufmachte.

Wir bestellten uns einen Chickenstickseimer fuer 3 samt Beilagen und Nachtisch und liessen es uns schmecken. Pappsatt verliessen wir das Einkaufszentrum und machten uns auf den Rueckweg zum Schiff. Dieses Mal wählten wir einen anderen Weg durch die Stadt.

Hier ein paar Bilder:








Zum Schluss entdeckten wir eine kleine Ferrari- und Vespaausstellung



sowie ein Stadtfest mit Musik und Alkoholausschank (nix fuer uns so mitten am Tag).

Wir gingen zurueck zum Schiff und ruhten uns den restlichen Tag einfach nur aus. Gerne hätte ich noch etwas in der Sonne gelegen aber diese war mittlerweile hinter dicken Wolken verschwunden.

Gegen 17 Uhr bin ich dann mit den Jungs ne Runde Tischtennis spielen gegangen und 18 Uhr war es Zeit fuers Abendbrot. Heute wollten wir mal das Braushaus testen, dort sollte es Ente geben. Leif Erik war unterdessen Volleyball spielen, das hatte ihm am Vortag so viel Spass gemacht das er heute dafuer sogar in Kauf nahm, später alleine zu essen (ich leistete ihm aber dann doch etwas Gesellschaft).

Mittlerweile waren wir aus dem Hafen ausgelaufen und befanden uns nun auf dem Weg zurueck nach Gran Kanaria.


Um 23 Uhr gab es dann noch eine Lasershow auf dem Pooldeck. Auch die Aida Nova sollten wir treffen. Die Lasershow schauten wir uns an, allerdings war es ziemlich windig und auch schaukelig so das wir direkt danach wieder zurueck in die Kabine gingen und uns schlafen legten. Die Aida Nova können wir auch ein Andermal sehen.

Sonntag, 03.02.3019 Gran Kanaria

Heute war es nun schon wieder Zeit das Schiff zu verlassen. Bereits gegen 0.30 Uhr hatten wir im Hafen von Las Palmas angelegt und verbrachten die Nacht im Hafen.

Schon beizeiten verliessen die Ersten das Schiff und machten sich auf zum Flughafen, wir aber hatten mehr als genug Zeit. Wenn man mal davon absieht das wir bis spätestens 9 Uhr die Kabine verlassen mussten.

Kurz nach 8 haben wir also ein letztes Fruehstueck auf der Aidastella eingenommen bevor wir dann um 9 Uhr das Schiff verliessen.

Wir brachten unsere Koffer zur Kofferaufbewahrung,


das war wirklich eine praktische Geschichte, wir hatten schon die Befuerchtung wir muessten unsere Koffer mit in die Stadt nehmen.

Denn wir konnten erst 14 Uhr in unsere Ferienwohnung und beschlossen daher, den Vormittag noch in Las Palmas zu verbringen.

Wir sind dann zunächst ins Aquarium gegangen, 75 Euro Eintritt gelöhnt (Kinder sind zwar gratis aber Leif Erik bekomme ich auch mit viel gutem Willen nicht mehr als 11 jährigen durch). Das war zwar ziemlich happig aber es hat sich wirklich gelohnt. Toll gemacht, tolle Becken und wirklich ein Ort der Ruhe.

Hier ein paar Fotos:






Danach sind wir nochmal ins Einkaufszentrum gegangen wo wir schon am Anreisetag waren, haben ein paar Klamotten gekauft, viel ging nicht da wir ja nur Handgepäck hatten und dieses im Prinzip ja schon voll war, haben einen Happen zu Mittag gegessen und kurz vor 13 Uhr sind wir zurueck zum Hafen gegangen und haben unsere Koffer geholt.

Wir wollten ein Taxi zur Ferienwohnung nehmen aber im Gegensatz zum Flughafen war dies hier wirklich ein Problem. Wir dachten ja das hier genug Taxis ankamen und neue Kreuzfahrtgäste bringen und froh sind wenn sie nicht leer zurueckfahren muessen aber irgendwie war dem nicht so, es kam einfach kein Taxi und die paar die im Hafen standen waren nicht fuer 6 Personen.

Svens Vater ist dann mit Leif Erik los und versuchte sein Glueck ausserhalb des Hafengeländes und tatsächlich fanden sie ein Grossraumtaxi, da dieses aber nicht in den Hafen rein durfte, mussten wir also raus. Das Taxi war äusserlich ziemlich ramponiert, der Fahrer musste sogar durch die Beifahrerseite einsteigen weil er seine Tuer so eingedellt war das er sie nicht mehr aufbekam aber was solls, es war ja nicht direkt so das wir eine andere Wahl gehabt hätten.

Nachdem sich der Fahrer unterwegs noch kurz verfahren hatte kamen wir dann gegen 14 Uhr an der Ferienwohnung in Telde an. Alsbald merkten wir warum die Wohnung so preiswert war, verglichen mit den teuren Touristenanlagen. Gelegen in einem eher schäbigen Viertel, ueberall Muell an den Strassenecken und eben so gar keine Touristenecke. Die Ferienwohnung selber......naja fuer zwei Nächte okej. Die beschriebene Terasse gab es, jedoch keine Gartenstuehle oder ähnliches so das man sich mal raussetzen könnte. Sonne kam da auch keine hin und auch die ganze Wohnung bekam nie wirklich Sonne ab und war dadurch recht dunkel. Auch die Badezimmer waren so lala, Schimmel in den Fugen, da benutzte man die Dusche auch nur recht ungern.

Aber wie gesagt, die zwei Tage wuerde es gehen. Und es gab zumindest einen Bäcker nebenan der zum Glueck auch Getränke verkaufte denn der Supermarkt hatte sonntags zu. Also haben wir erstmal das Nötigste beim Bäcker eingekauft.

Dann bin ich mit den Kindern los um das Meer zu suchen, angeblich 15 Minuten zu Fuss entfernt. Nachdem wir in eine Sackgasse nach der anderen liefen und immer wieder umkehren mussten fanden wir nach 1 Stunde zu guter Letzt doch noch den Weg zum Meer, vorbei an Muell, Dreck und Hundehaufen.

Am Meer angekommen herrschte hoher Wellengang und das Meer klatschte schäumend auf die Lavafelsen. Ein paar hundert Meter entfernt fanden wir einen schwarzen Sandstrand, aber da heute ja nun wirklich kein Badewetter war sahen wir uns den nur von Weitem an.







Wir betrachteten dann noch ein Naturschauspiel, das Blasloch, wo das Meer in einen engen Kanal in das Gestein gedruckt wird und dann wie ein Geysir nach oben schiesst aber just heute ging dies in den hohen Wellen fast unter, mit anderen Worten, die Wellen waren spektakulärer als das Blasloch.

Danach ging es zurueck zur Ferienwohnung, unterwegs gab es noch ein Eis vom Bäcker.

Am Abend sind wir dann noch in ein Restaurant gegangen, naja, eher in die Kneipe um die Ecke. Man sprach hier weder Englisch noch sonst irgendeine Sprache derer wir mächtig sind. Eine Speisekarte gab es auch nicht, nur eine Tafel wo mit Kreide 4 oder 5 Gerichte drauf standen. Mit ein paar Brocken spanisch dank Leif Erik sowie Händen und Fuessen gelang es uns dann aber doch was zu essen und zu trinken zu bestellen. Es gab Tortilla, Paella und Hähnchen mit Kartoffeln, dazu Wein, Bier und Softgetränke, die Ausbeute konnte sich also sehen lassen.

Die Rechnung verlieh dem Ganzen dann noch einen positiven Abschluss, nur 40 Euro fuer alles zusammen. Und da wir die Rechnung nicht zu Gesicht bekamen sondern nur die Summe gesagt bekamen wird es wohl eigentlich noch etwas weniger gewesen sein. Aber fuer uns war es mehr als okej.

Auf dem Rueckweg gingen wir noch in einen kleinen Laden der nun am Abend auch geöffnet hatte. Auf ca. 4x4 Meter fand man alles was man so brauchte um zu ueberleben bis der Supermarkt wieder aufmachen wuerde.

Montag, 04.02.2019

Die Nacht gehörte eher in die Kategorie furchtbar und wir waren froh als sie vorbei war. Das Bett zu klein und unbequem, die Wohnung zu hellhörig, Lärm im Treppenhaus und immer dieses Rauschen wenn irgendwo im Haus jemand auf der Toilette war und das Haus hatte 4 Etagen!!!

Zum Fruehstueck holten wir uns Brötchen vom Bäcker.

Dann hiess es fuer die Kinder, mal endlich etwas fuer die Schule zu machen, immerhin hatten sie keine Ferien sondern nur frei und dementsprechend Aufgaben mitbekommen.

Etwas später sind wir dann mal zum Supermarkt gelaufen, eigentlich hätte man sicher auch einen tollen Blick auf die Berge gehabt aber diese waren, wie auch schon gestern, im Dunst verschwunden.

Ein paar Leckereien fanden den Weg in unseren Einkaufswagen bevor wir dann wieder zurueck zur Ferienwohnung gingen. Der Plan war eigentlich, im Supermarkt noch was zu Mittag zu essen aber wir scheiterten mal wieder an der Sprache. Da waren zwar schöne Bilder aber da stand ja nichtmal drunter wie das Ganze hiess, was also hätten wir bestellen sollen? Svens Vater und Leif Erik versuchten ihr Glueck dennoch mit Händen, Fuessen und auf Bilder zeigen, uns anderen war das aber zu kompliziert und wir beschlossen, uns lieber ein Brot beim Bäcker zu holen und dazu den Ziegenkäse und den Schinken zu essen den wir gerade gekauft hatten.

Am Nachmittag packten wir dann unsere Badesachen und machten uns alle zusammen auf den Weg zum Strand. Das Wetter war super und mal an einem schwarzen Sandstrand zu baden, diese Möglichkeit hat man auch nicht so oft.

Am Strand angekommen war leider die rote Flagge gehisst, das heisst Badeverbot. Verständlich, das Meer war immernoch ziemlich aufgewuehlt.


Trotzdem testeten wir das Wasser zumindest mal mit den Fuessen und wir hatten viel Spass.


Nach einer Weile gingen wir dann weiter zu einem Cafe wo wir Erwachsenen uns jeder eine Kaffeespezialität genehmigten und fuer die Kinder gab es, was sonst, Cola.

Dann ging es zurueck zur Ferienwohnung und am Abend gingen wir wieder in die Kneipe. Dieses Mal gab es scheinbar offiziell gar nix zu essen, die Tafel war leer. Ich habe keine Ahnung wie aber es gelang uns auch heute, etwas Essbares zu bestellen aber die Auswahl war natuerlich sehr eingeschränkt, man musste eben das nehmen was da war. Und dies war eine riessige Portion Kartoffelsalat und Huehnchen aber diesmal ohne Kartoffeln, statt dessen gab es jede Menge Brot, gebackenen Fisch und fritierte Kartoffelstreifen, keine Pommes, irgendwie deutlich breiter. Wir wurden auf jeden Fall satt.

Dienstag 05.02.2019

Heute hiess es Abschied nehmen. Während Svens Vater noch einen Tag dablieb ging es fuer uns heute nun zurueck ins kalte Schweden. Nachdem wir am Vormittag nochmals im Supermarkt waren und uns ein paar Packungen Serranoschinken zum Mitnehmen kauften, kam puenktlich 13.30 Uhr der Vater des Vermieters um uns zum Flughafen zu fahren, sogar mit Mercedes.

Die Fahrt dauerte keine 10 Minuten und da waren wir nun. Keiner hatte wirklich Lust in den Flieger zu steigen. Aber ersteinmal mussten wir ja ueberhaupt einchecken. Ueberall an den Schaltern waren lange Schlangen, von den Automaten wie wir sie hier kennen und die ueberall stehen, keine Spur. Mussten wir uns da jetzt wirklich anstellen? Zum Schluss entdeckte ich sie jedoch doch noch, zwei Check-In Automaten, die Einzigen auf dem ganzen Flughafen und ausschliesslich fuer Norwegian.

Also im Handumdrehen eingecheckt und ab zum Gate. Bis zuletzt hofft man ja noch das der Flieger nicht kommt und man sozusagen gezwungen ist noch etwas zu bleiben aber wie fast immer kam der Flieger natuerlich.

6 Stunden später, es war inzwischen gegen 23 Uhr, landeten wir wohlbehalten in Stockholm. Ich rief das Hotel an das sie ein Shuttle schicken, dieses stand auch schon vor der Tuer als wir rauskamen. Im Taxi sass schon eine ältere Dame, die auch mit unserem Flieger gekommen war und noch mehr, sie wuerde im gleichen Hotel uebernachten und am nächsten Tag mit dem gleichen Flieger fliegen, sie war nämlich aus Piteå. Wieder so eine Geschichte aus der Serie „Die Welt ist ein Dorf“.

Wir wurden also zum Hotel gebracht, eigentlich nicht die erste Wahl aber das einzige was beim Buchen noch frei war. Mit Gemeinschaftsbad und Gemeinschaftstoilette, Zimmer ohne Fenster. Aber eigentlich war das ja auch egal, wir wollten nur noch schlafen und am nächsten Morgen zeitig wieder los.

Wir wurden auch noch in unterschiedlichen Etagen einquartiert aber auch das war uns egal. Von den Zimmern war ich allerdings positiv ueberrascht, klein, einfach, keine Schränke, nur Betten und zwei Stuehle. Aber sauber, gut gepflegt und die Betten wirklich sehr bequem. Und in der Lobby gab es einen Bildschirm wo man immer schauen konnte wo der Shuttle sich gerade befindet und auf einem anderen Bildschirm konnte man die Abflugtafel sehen. Also genau auf die Beduerfnisse von Durchreisenden eingerichtet.

Mittwoch, 06.02.2019

Heute sollte also nur noch schnell nach Luleå gehen und von dort nach Hause. Wir hatten geplant sogar noch etwas zu arbeiten, schliesslich sollten wir 10 Uhr schon in Luleå ankommen und wir hatten im Internet schon gesehen das wir im Webshop unglaublich viele Bestellungen reinbekommen hatten. Doch es sollte ganz anders kommen.

Wir waren natuerlich puenktlich am Gate und auch das Boarding verlief noch ohne Probleme. Aber dann..... zunächst konnte man das Flugzeug nicht betanken da der Tankdeckel eingefroren war. Nach einer Weile hatte man dieses Problem aber gelöst und den Flieger mit Kraftstoff versorgt. Nun das nächste Problem, die Verbindung zwischen Cockpit und Besatzung funktionierte nicht. Man wollte ein Teil tauschen, ne halbe Stunde sollte es dauern. Dann hatte man sich aber nach ner Weile umentschieden und wollte lieber einen anderen Flieger an den Start bringen. Der musste aber erstmal geholt und etwas angewärmt werden. In der Zwischenzeit mussten wir natuerlich Flugzeug Nummer 1 wieder verlassen und auf Flugzeug Nummer 2 warten.

Mit mehr als 2h Verspätung konnten wir dann endlich abheben und nach Luleå fliegen. Selbiges erwartete uns mit minus 30 Grad, also 55 Grad kälter als wir es noch zwei Tage zuvor hatten. Und wir waren heilfroh das wir uns hatten fahren lassen, denn bei diesen Temperaturen wäre keines unserer Autos angesprungen.

Ehe wir dann zu Hause waren war es schon ungefähr 13 Uhr, da machte es kaum noch Sinn mit dem Versand anzufangen. Die Aussicht das nun 450 Pakete darauf warten verpackt und versendet zu werden liess die Urlaubsstimmung auch ziemlich schnell wieder verfliegen und man wäre am liebsten gleich wieder losgeflogen.

Und zu guter Letzt mal noch ein paar Schnappschuesse aus dem Restaurant. Ich bin ja nicht so der Typ der jedes Essen auf Instagram festhält aber teilweise war es wirklich einfach nur toll anzuschauen:






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Mittwoch, 13. März 2019

ein tolles Stugawochenende
Von filainu, 17:32

....sollte es werden. Der Wetterbericht versprach Sonne satt und so machten wir uns letzte Woche Mittwoch auf den Weg zur Stuga, die Kinder hatten Winterferien, oder Sportferien wie man das hier nennt.

Nachdem ich dann auf den letzten Druecker, sprich am Abfahrtstag, noch schnell ne Batteri fuer mein Schneemobil kaufen war, weil es nicht anspringen wollte sind wir, das Auto voll beladen mit Abfahrt- und Langlaufausruestung, Hockeyausruestung samt Klamotten und Helme fuers Schneemobilfahren und den Hänger mit den Schneemobilen drauf hinten dran, nach dem Mittag in die Stuga gefahren.



Dort angekommen hiess es erstmal Kamin an und Schnee schippen, aber nicht viel, ehrlich gesagt ich war doch etwas ueber die Schneelage enttäuscht, geradeeinmal 30 cm lagen.



Wenn ich da an letztes Jahr denke...... Dann hiess es erstmal alle fuenfe grade sein lassen.

Am nächsten Tag, blauer Himmel Sonnenschein. Aber beim erneuten Check des Wetterberichtes dann das Grauen. Plötzlich war nichts mehr von einem schönen Wochenende angesagt, schon heute sollte es am Nachmittag anfangen zu schneien und bis Montag durchschneien. Auch das noch, da macht ja Schneemobilfahren keinen Spass.

Also gleich die Schneemobile abgeladen und ne Runde gefahren solange das Wetter noch toll war.









Wir hatten ja auch extra Bratwurst mitgenommen und wollten schön draussen ein Feuer machen aber irgendwie war das Wetter wirklich unangenehm, kalt, und man spuerte schon den aufziehenden Schneefall. Also mussten wir erfinderisch sein und kurzerhand wurde der Kamin zum Grill umfunktioniert.



Am Freitag dann wollten die Kinder am Storklinten Skifahren und wir wollten dann mit den Schneemobilen da hin fahren und zusammen Mittag essen.

Gesagt getan, um 10 kam der gratis Bus der in den Ferien die Kinder aufsammelt und zum Skigebiet fährt. Und.....es schneite, in der Nacht hatte es angefangen. Wir hatten keine Lust mehr zum Schneemobilfahren, sagten den Kindern nur kurz Bescheid das wir nicht kommen und haben dann den Tag vorm Kamin mit Entspannung genossen.

Gegen 16.30 Uhr brachte der Bus die Kinder wieder zurueck und wir hatten angesichts der Tatsache das der Schneefall am Samstag noch stärker werden sollte beschlossen, nach Thorbens Hockeymatch die direkte Heimreise anzutreten. Thorben hatte nämlich am Samstag ein Hockeymatch in Boden und wir erachteten es als sinnlos da nachmittags wieder nach Harads zu fahren nur um am nächsten Tag frueh dann gleich wieder aufzubrechen nach Hause.

Also haben wir, nachdem es ersteinmal einen Cappuchino fuer die Erwachsenen und eine heisse Apfel-Zimt-Suppe fuer die Kinder gab,



am Freitag abend noch die Schneemobile verladen und unsere 7 Sachen zusammengepackt, noch etwas Holz gehackt fuers nächste Mal und dann den Abend vorm Kamin ausklingen lassen.

Und das war auch die richtige Entscheidung. Es hat die ganze Nacht geschneit und nun kam auch noch wind dazu. Leider hatte es bis zum Morgen noch kein Räumfahrzeug geschafft, mal den Schnee zu beseitigen so das wir die 50km nach Boden auf ungeräumter Strasse fahren mussten. Es gibt natuerlich schöneres, das Schlimmst ist der aufgewirbelte Schnee wenn man Gegenverkehr hat denn dann fährt man erstmal kurz total blind.

Aber wir schafften es, heil in Boden an der Eishalle anzukommen.

Es war das letzte Match fuer diese Saison und Thorben schoss ein Tor, einen perfekteren Abschluss konnte es wohl nicht geben.

Nach dem Spiel sind wir noch in Luleå was essen gegangen bevor es nach Hause ging. Hier erwartete uns natuerlich auch der Schnee und da es so geweht hatte mussten wir uns erstmal durch die Schneewehen kämpfen, die Einfahrt freifräsen, zumindest soweit das Auto samt Hänger reinpassten, den Rest konnten wir dann machen wenn es aufhörte zu schneien.



Es schneite dann wirklich noch durch bis Montag Nachmittag, die Schneemenge die wir bisher im ganzen Winter hatten haben wir nun verdoppelt.

Gestern hatten wir dann noch Saisonabschluss mit Thorbens Hockeymannschaft mit einem Match Kinder gegen Eltern, ich wieder verantwortlich fuer die Musik und als Hallensprecher. Die Kinder haben ganz knapp mit 7:6 gewonnen und unsere Jungs haben beide (Leif Erik spielte bei den Eltern mit) haben jeder ein Tor geschossen.

Danach noch kurz Elternabend mit selbergebackenen Muffins fuer Kinder und Erwachsene (hatte mich da etwas mit der Zeit verschätzt, die letzten nahm ich aus dem Ofen und stellte sie in den Schnee zum Abkuehlen 2 Minuten bevor wir los mussten).

Sven hatte mittlerweile Pizza bestellt die wir auf dem Heimweg abholten und dann habe ich zu Hause nur schnell die Kinder rausgelassen und bin gleich weiter zur nächsten Versammlung, der Hockeysektionsversammlung. Es sollten die Aufgaben fuer das Hexenfeuer verteilt werden und entschieden werden welche Mannschaft wann die Sporthalle zuschliessen muss und ich hatte keine Lust das wir durch meine Abwesenheit nur den Mist zugeteilt bekommen den kein anderer machen will.

Das Ganze ging dann bis 21.30 Uhr und als ich heim kam hatten meine 3 Jungs mein Backchaos beseitigt und die Kinder lagen schon im Bett.

Aber nun ist Hockey ersteinmal abgeschlossen fuer diese Saison, die Fortsetzung folgt dann im September.

Und am Montag ist dann schon Elternabend fuer den Fussball und bei Leif Erik soll das Training Anfang April losgehen.

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Sonntag, 24. Februar 2019

Kreuzfahrt Kanaren und Madeira Teil 2
Von filainu, 18:25

weiter gehts:

30.01.2019 2. Seetag

Der Tag begann 6 Uhr mit dem Auslaufen aus dem nächtlichen Funchal. Es hiess Abschied nehmen von der Blumeninsel und wir machten uns auf den Weg zur Insel Lanzarote.

Nach dem Fruehstueck bin ich zur Präsentation der Tagesausfluege gegangen, nicht um einen zu buchen sondern um Inspirationen zu holen was man auf den nun folgenden Inseln so alles anstellen kann. Sven und die Jungs waren derweil im Whirlpool.

11,30 Uhr gab es dann eine Veranstaltung auf dem Pooldeck wo die Offiziere im Accord Bananaspilt produziert und ausgeteilt haben. Bei diesem sommerlichen Wetter einfach nur perfekt. Das Pooldeck war heute auch sehr gut besucht so das man keine freie Liege mehr ergattern konnte.

12.30 gingen wir dann Mittag essen und danach suchte ich mir doch noch einen freien Platz in der Sonne um ein paar Pigmente zu haschen. War ja auch klar das die Sonne in dem Moment verschwand wo ich endlich einen Platz gefunden hatte und in dem Moment wiederkam wo ich gehen musste.

Denn 14.30 begann schon das Jackpotbingo. 4000 Euro gab es zu gewinnen wenn man Bingo während der ersten 44 Zahlen hatte. Es lief zunächst auch super, mein Bingoschein fuellte sich recht schnell aber irgendwann kam dann gar keine Zahl mehr die passte. Lange Rede kurzer Sinn, es gewann jemand anderes aber spannend war es allemal.

Den restlichen Tag verbrachten wir dann mit Tischtennis, Fussball und Volleyball und die Kinder probierten sich durch die Kindercocktailgetränkekarte.

31.01.2019 Lanzarote

Gegen 9 Uhr erreichten wir Lanzarote.




Wir hatten diesmal keinen Ausflug geplant sondern wollten das Ganze auf uns zukommen lassen. Vielleicht wuerden wir ja bei den Taxis was passendes finden.

Nach dem Fruehstueck trafen wir uns im Hafen und gingen erstmal in die Stadt. War auf Madeira noch alles voll mit Taxifahrern die ihre Dienste anboten so gab es hier kaum welche. Unterwegs kamen wir dann an einer Touristinformation vorbei wo man auch einen Ausflug buchen konnte, auch hier preiswerter als auf dem Schiff. Aber wir wollten ja erstmal in die Stadt. Es war ein Stueck zu laufen, wir konnten Fische im Wasser beobachten


und schliesslich kamen wir in die Stadt.



Vorbei an einigen afrikanischen Markständen gelangten wir schliesslich ins Stadtzentrum. Wir schlenderten die Einkaufspassage entlang, gingen hier und da auch mal in einen Laden rein aber ohne wirklich was zu kaufen. Irgendwann machten wir uns dann auch den Weg zurueck zur Strandpromenade. Hier verweilten wir kurz in einem kleinen Park bevor wir uns auf den Weg zurueck zum Schiff machten.


Ich hatte zwischenzeitlich schon Lust auf einen Ausflug bekommen und so steuerte ich noch einmal die Touristinformation an. Leider gab es keine Nachmittagsausfluege, okej, da hatte sich das von selber gelöst.

Wir assen dann zu Mittag und am Nachmittag gab es wieder eine lustige Veranstaltung, die Offiziere des Schiffes mixten Cocktails welche man zwei fuer einen kaufen konnte.

Hier die Vorbereitungen:


19 Uhr verliessen wir Lanzarote mit Kurs auf La Palma.


Am Abend gab es dann die AIDA Wer wird Millionär Ausgabe, das wollten wir uns natuerlich nicht entgehen lassen. Erstmal hiess es Schlange stehen um seine Spieldose abzuholen. Mit dieser konnte man dann die Qualifikationsfragen beantworten, wie im richtigen Spiel und der schnellste kam auf den Ratestuhl. Leider schien meine Dose kaputt zu sein, ich hatte oft sehr schnell geantwortet und auch richtig, war aber nie mit auf der Liste. Dies sollte sich im Laufe des Abends auch noch bestätigen. Man konnte nämlich jede Frage mit seiner Dose beantworten und wer am Schluss die meisten Fragen richtig hatte gewann auch noch was. Wir hatten 19 Fragen richtig, und der der gewann hatte 19 Fragen richtig, nur wir waren es nicht, wir waren nichtmal mit auf der Liste der besten 20. Mich hat das schon ziemlich gewurmt aber naja es war nur ein Spiel.

01.02.2019 La Palma

Wieder war ich gegen 7 Uhr munter doch diesmal sollten wir erst gegen 10 Uhr einlaufen. Man sah trotzdem schon die Insel und etwas entfernt auch noch andere und so setzte ich mich auf den Balkon und genoss die Aussicht. Was fuer ein Luxus, barfuss draussen sitzen zu können ohne zu frieren.


Nach dem Fruehstueck trafen wir uns 10.30 Uhr an Land. Heute hatten wir wieder Lust auf einen Ausflug. Wir hatten beschlossen mal ein Taxi zu chartern und die Insel zu erkunden. Svens Vater wollte nicht mit also machten wir uns zu viert auf den Weg. Wir suchten uns ein Taxi aus, ich fragte den Fahrer ob er auch deutsch spricht und als er dies bejahte entschieden wir uns fuer ihn und eine 4h Tour.

Seine Deutschkenntnisse stellten sich dann unterwegs als wenn ueberhaupt dann nur rudimentär heraus, sein englisch war noch schlechter also verständigten wir uns durch ein Mischmasch aus Spanisch und Hand- und Fussprache. Aber es ging irgendwie und man bekam dadurch noch ein bisschen mehr Abenteuerfeeling. Und hin und wieder testete Leif Erik seine Spanischkenntnisse.

Los ging also die Tour in einem Mercedes der fast 700.000 km auf dem Buckel hatte. Zunächst Richtung Sueden an der Kueste entlang mit immer wieder tollen Aussichten auf das Meer und die Gegend


und die tolle Vegetation, Zitronen, Oliven, Orangen, Bananen, Mandeln und unzählige Blumen wie Strelizien, Geranien, Camelien und wie sie nicht alle heissen. Stets begleitet von einem „Attention rechts“ oder „Attention links“ underes Fahrers.



Irgendwann erreichten wir dann den Vulkan San Antonio wo wir einen Spaziergang entlang des Kraterrandes machten, mit tollen Aussichten, und uns die Ausstellung anschauten (mitunter nicht ganz freiwillig, unser Taxifahrer hat schon zugesehen das wir dort nicht zu schnell wieder weg kommen).









Wir testeten dann noch den Erdbebensimulator bevor die Fahrt schliesslich doch weiterging durch die tollen Pinienwälder und vorbei an Lavafeldern.




Der nächste Fotostop war an einem kleinen Park mit unterschiedlichsten Kakteen und Tropischen Pflanzen




und dann ging es weiter an der Westkueste hoch zur Caldera de Taburiente. Schon die Fahrt durch den Pinienwald war toll und man konnte schon erahnen was einen erwarten wuerde. Aber dort angekommen war es natuerlich noch viel heftiger. Super hohe, steil aufragende Berge, teilweise in den Wolken. Wir wären am liebsten sofort losgewandert denn es gab dort Wanderwege aber das Taxi wartete und so mussten wir das wandern auf das nächste Mal verschieben.






Nun machten wir uns auf den Weg Richtung Schiff. Zurueck in Santa Cruz fuhren wir noch zu einem Aussichtspunkt von wo aus man einen tollen Ueberblick auf die Stadt und den Hafen hatte.




Danach machten wir noch einen kurzen Abstecher zu einer Mangoplantage


bevor uns der Taxifahrer zurueck zum Schiff brachte. Ein wirklich toller Ausflug.

Den restlichen Tag verbrachten wir dann wieder an Bord und 19 Uhr liefen wir aus dem Hafen aus mit Kurs auf Teneriffa.

Fortsetzung folgt.........


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Samstag, 23. Februar 2019

Kreuzfahrt Kanaren und Madeira Teil 1
Von filainu, 08:46

26.01.2019, die Reise beginnt

Schon seit Tagen waren die Koffer gepackt (nachdem wir fuer Sven ersteinmal noch einen Neuen kaufen mussten da der Alte kaputt war). Freitag Abend noch den Rest fuer das Hockeymatch von Thorbens Mannschaft vorbereitet und am Samstag frueh hiess es 7 Uhr aufstehen und erstmal Schnee schippen, schliesslich wollten wir in Turnschuhen los.

8.45 wollte uns unser Fahrer abholen (wir hatten einen Bekannten gebeten uns zum Flughafen zu fahren, erstens hätte der Parkplatz fast 1000 SEK gekostet fuer die 10 Tage und zweitens, was noch viel schwerwiegender bei der Entscheidung war, es war ja so kalt und weder Svens noch mein Auto wären nach 10 Tagen in der Kälte angesprungen)., 8.25 stand er schon vor der Tuer.

Wir waren zwar eigentlich fertig aber irgendwie brach trotzdem kurz Hektik aus und ich hatte dann auch ständig das Gefuehl irgendetwas vergessen zu haben.

Dementsprechend zeitig waren wir dann auf dem absolut menschenleeren Flughafen, man hatte gar nicht das Gefuehl das hier heute ueberhaupt ein Flugzeug starten sollte. Wie ausgestorben, aber gut, ganze 5 Fluege sollten heute starten, einer war schon weg und unserer war weit und breit der Einzige der vormittags noch starten sollte.

Nachdem man Sven und unseren Rucksack ersteinmal auf Sprengstoff getestet hatte konnten wir zum Gate gehen.

Zu unsere Freude kam der Flieger puenktlich, hob puenktlich ab und brachte uns wohlbehalten nach Stockholm. Dort angekommen kehrten wir ersteinmal bei Mc Donalds ein, die einzige bezahlbare Futterstelle auf dem Flughafen.

Gut gestärkt begaben wir uns zur Haltestelle wo der Hotelbus fahren sollte. Das war ja typisch, um 4 Minuten verpasst. Zunindest laut Fahrplan. Wir standen keine 2 Minuten mit unseren Sommerklamotten in der Kälte kam der Bus. Uns sollte es recht sein.

Nach nur 5 Minuten Fahrt waren wir schon da, es war mittlerweile ca. 13.25 Uhr. Nun wurde unsere Geduld erstmal auf die Probe gestellt, Check in war erst ab 15 Uhr und es hiess warten. Wir schauten auf dem Fernsehr in der Lobby einen Langlauf der Damen an bevor wir dann 15.15. endlich einchecken konnten. Dies tat aber unserer guten Laune und Vorfreude auf den Urlaub keinen Abbruch. Auch nicht der Zustand des Zimmers. Es gab keine Schränke zum Klamotten aufbewahren, die Beleuchtung war nur schummrig und das allerschlimmste war es war kalt und es schien keine Heizung zu geben um an diesem Zustand etwas zu ändern. Generell hatte es wohl schon bessere Zeiten gesehen. Aber naja, was will man machen, kurzfristig in Flughafennähe was bezahlbares zu finden-da muss man Abstriche machen.

Einen Vorteil hatte das Hotel aber, es gab den ganzen Tag kostenlosen Saft und heisse Schokolade.

Mich plagte derweil die Erkältungssorge. Im Laufe des Tages kamen nach und nach Erkältungssymptome auf, Nasenbluten, Halsschmerzen, Schnupfen, na das konnte ich ja nun gar nicht gebrauchen. Ich legte mich frierend ins Bett und es dauerte gar nicht lange bis ich eingeschlafen war. Das Dschungelcamp hat in den letzten zwei Wochen fuer ziemlich Schlafmangel gesorgt.

Sven und die Jungs waren dann am Abend noch auf ein Getränk an der Bar während ich das Bett huetete.

27.01.2019 Anreise nach Gran Canaria

Wir hatten den Bus zum Flughafen fuer 8.30 bestellt, 7 Uhr klingelte der Wecker, wir packten unsere 7 Sachen zusammen, gingen fruehstuecken und dann machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Wir ueberlebten die Kamikazebusfahrt und holten uns dann am Flughafen ersteinmal ein paar Euro am Automaten und, zur Sicherheit, auch noch paar Dollar, man weiss ja nie.

Auch hier war der Flughafen ziemlich leer, wenn man bedenkt das wir in Stockholm waren


Dann begaben wir uns zum Gate, der Flieger war puenktlich und 10 Uhr hoben wir Richtung Gran Canaria ab. Zum Glueck gab es sogar zwei freie Sitzreihen von denen ich eine noch vor dem Start in Beschlag genommen hatte und so wurde es ein wirklich angenehmer Flug.


Ca. 20 Minuten frueher als gepant landeten wir in Gran Canaria wo Svens Vater samt Sambo schon auf uns warteten. Sie waren ca. 2 h vor uns gelandet und hatten die Zeit schonmal genutzt um sich am Aidaschalter nach einem Taxi zu erkundigen. Gerade als wir ueberlegten ob wir nun Bus oder Taxi zum Schiff nehmen sollten kam die Dame von Aida und fragte ob wir nun komplett seien. Sie handelte 45 Euro fuers Taxi aus, da brauchten wir nicht lange zu ueberlegen.

Mit dem Taxi ging es immer an der Kueste entlang direkt bis zum Schiff.


Ja, da waren wir nun und standen vor unserem schwimmenden Hotel, der AidaStella. Und nun? Wir sollten dann erstmal unser Gepäck und einen Transporter laden, okej, davon hatte ich gelesen.

Dann machten wir uns auf zum Schiff. Ersteinmal durch eine mobile Sicherheitskontrolle wo nochmal alles was man noch bei sich hatte geröngt wurde und dann stand uns nichts mehr im Wege-ausser der Mann der die Bordkarte sehen wollte. Aber eine Bordkarte hatten wir doch gar nicht bekommen, nur Zettel die man fuer den Erhalt der Bordkarte vorlegen sollte. Nein, ohne Bordkarte kein Zutritt, wir muessten erstmal zum Checkin. Also wieder raus aus dem Sicherheitsbereich und zum Checkingebäude was wir nach Erklärung auch fanden aber es hätte ruhig besser ausgeschildert sein duerfen.

Beim Check in wurden dann die Pässe abfotografiert, wir wurden fotografiert und dann konnten wir endlich unsere Bordkarten holen. Nun nochmals durch die Sicherheitskontrolle und endlich konnten wir die Aidastella entern.


Wir nahmen unsere Kabinen in Beschlag, waren zufrieden mit unserer Wahl, richteten uns ein und eine Stunde später trafen wir uns nochmal vor dem Schiff um nochmal einkaufen zu gehen. Nur unweit vom Liegeplatz des Schiffes gab es ein Einkaufszentrum.

Samt dem Einkauf ging es danach wieder durch die Sicherheitskontrolle bevor wir wieder aufs Schiff durften. Hier hatten dann endlich unsere Koffer den Weg in die Kabinen gefunden und wir konnten uns endlich der langen Hosen entledigen, immerhin waren es 25 Grad.

Wir testeten noch den Balkon und die Hängematte, erholten uns von der Anreise und dann war es auch schon Zeit fuers Abendessen. Wir steuerten das Restaurant an und..........fanden keinen Sitzplatz. Brechend voll, ein Gedränge, das ist ja eh nix fuer mich. Nachdem wir auf der Suche nach Sitzplätzen eine halbe Ewigkeit zwischen den Menschenmassen herumgeirrt sind haben wir die Suche beendet und sind zum nächsten Restaurant, zum Glueck gibt es ja mehrere.

Hier erklärte man uns gleich am Eingang das man ab 18 Uhr lange Hosen zu tragen habe (und wir waren froh bei dieser Hitze endlich kurze angehabt zu haben) da hatte ich gleich keine Lust mehr auf den Zirkus. Meine Laune im Keller und der Appettit war mir auch vergangen. Das konnte ja ne heitere Kreuzfahrt werden.

Wir sind also zurueck zur Kabine und während Sven und Leif Erik sich lange Hosen anzogen um es nochmals zu probieren ob man nicht doch was essbares bekommen könnte war fuer Thorben und mich der Tag gelaufen.

Nachdem wir uns eine Weile vom Schock erholt hatten und Sven freie Plätze am Tisch meldete sind wir aber letztendlich dann doch noch was essen gegangen.

Nach dem Abendbrot hiess es dann noch warten auf die Sicherheitsuebung welche gegen 21 Uhr stattfinden sollte. Man sollte sich, wenn das Signal ertönt, seine Rettungsweste schnappen (nicht solche kleinen schmalen wie auf der Midnattsol, nein, so riessige Wuerfel) und zu seiner Rettungsstation gehen. Gesagt getan, 21 Uhr kam das Signal und wir marschierten los. Die Rettungsboote befanden sich auf unserem Deck, wir hatten es also nicht weit. Dort angekommen mussten wir die Monster von Rettungswesten anlegen. Wer mich kennt weiss das ich Platzangst habe und nun musste ich mich in das Ding zwängen wo der Kopf so eingeklemmt ist, puh das war ja nicht meins. Zu allem Ueberdruss pferchte man uns auch noch zusammen so das wir dicht an dicht stehen mussten........am liebsten wäre ich einfach ohnmächtig geworden, es fehlte sicher auch nicht mehr viel. Naja, nach ner halben Ewigkeit war aber dann auch das Drama ueberstanden und wir konnten endlich losfahren. Die Abfahrt verzögerte sich aber noch ein bisschen, statt 22 Uhr fuhren wir erst gegen 22.30 los das wir erst noch einem anderen Schiff den Vortritt lassen mussten. Aber dann hiess es endlich Leinen los.

28.01.2019 1. Seetag

Das Schiff schaukelte wirklich kaum und die Betten waren bequem so das wir wirklich gut geschlafen haben.

Beim Fruehstueck gab es dann wieder das Problem der voll besetzten Tische doch zum Schluss gelang es uns doch nocht, einen 4-er Tisch zu ergattern. Nach dem Fruehstueck erkundeten wir das Schiff noch etwas eingehender als am Vortag, die Kinder testeten ihre Getränkefreikarten. Ansonsten war heute vor allem Ausruhen angesagt, schliesslich hatten wir Urlaub und wollten mal die Seele etwas baumeln lassen und was passt da besser als ein Tag auf See.

Das Wetter war auch super, 18 Grad, Sonne und Wolken.

Wir haben uns dann auch entschlossen, auf Madeira an einem Ausflug teilzunehmen, die Kinder sowie Svens Vater wollten nicht mit und so buchte ich nur fuer uns beide.

Zum Mittagessen testeten wir dann mal das Burgerrestaurant. Naja, die Erwartungen waren höher als das Gebotene, auf jeden Fall bei uns Erwachsenen aber man wurde satt und zumindest die Kinder waren begeistert.

Am Nachmittag enterten die Jungs den Whirlpool während ich das Laufband des Gym vorzog. Gar nicht so einfach, durch das leichte Schaukeln des Schiffes rannte man mal bergauf mal bergab ohne die Einstellungen zu ändern.

Zum Abendessen probierten wir mal das Eastrestaurang wo Japan das Thema war. Hier ging es auf jeden Fall wesentlich ruhiger zu und man fand auf Anhieb einen Platz. Nur das Essen hat nicht ganz ueberzeugt, geringe Auswahl und auch so nicht unser Geschmack (zumindest was mich und die Kinder anbelangte)

Nachem wir uns die Abbashow im Theatrium angeschaut hatten bin ich mit den Jungs nochmal ins Belladonnarestarant, besonders Leif Erik war noch sehr hungrig. Dort ab es Kaninchen, Perlhuhn, Rotkraut, Semmelknödel, Klösse......ja wir hatten uns mit dem East wohl fuers falsche Restaurant entschieden aber egal. Wir assen uns nun jedenfalls noch satt und zogen uns dann auf die Kabine zurueck.

29.01.2019 Madeira

Wir erwachten kurz vor 7 Uhr von dem Geräusch des wendenden Schiffes. Als wir auf den Balkon heraustraten sahen wir die beleuchtete (es war noch dunkel draussen) Stadt Funchal an uns vorbeigleiten, welch ein Anblick. Und das beste: es war so angenehm war das man barfuss auf dem Balkon stehen konnte. So herrlich.


Nach einer Weile erreichten wir dann unseren Liegeplatz wo wir schon von einem Mann mit Schild und lautem Organ begruesst worden. Er rief immer wieder „Guten Morgen“ oder „Willkommen“ und das in einer Lautstärke das nun sicher auch der letzte auf dem Schiff munter war.


Als das Anlegemanöver fertig war war es auch schon hell, das ging hier sehr schnell. Wir gingen erstmal fruehstuecken und nachdem wir nun langsam Profis geworden sind beim Thema zu welchen Zeiten das Restaurant nicht so ueberfuellt ist fanden wir auch einen freien Tisch.

Fuer 9.30 Uhr hatten wir uns dann fuer einen Landgang verabredet. Unser Ausflug sollte erst Nachmittag stattfinden und so wollten wir am Vormittag mal in den botanischen Garten und in die Stadt.

Der Grundgedanke war eigentlich zum botanischen Garten zu laufen aber als wir sahen wo er lag und wie steil das da hoch ging entschlossen wir uns ein Taxi zu nehmen und lieber rueckzu zu laufen. Das klingt leichter als gedacht, die meisten Taxis die da rumstanden boten nur Rundtouren auf der Insel an, wo man sich also fuer eine gewisse Anzahl Stunden ein Taxi nimmt und damit zu allen möglichen sehenswerten Orten fährt. Aber einfach nur ein Taxi zu finden was einen von A nach B fährt gestaltete sich als schwierig. Schliesslich liess sich aber ein Taxifahrer breit schlagen und fuhr uns zum botanischen Garten. Er wollte immernoch nicht begreifen das wir zurueck laufen wollten und meinte er werde auf uns warten, wir erklärten ihm das das nicht nötig sei und gingen von Dannen. Vielleicht steht er heute noch und wartet auf uns.

Wir schauten uns also den botanischen Garten an, das war schon faszinierend mit all den tropischen Pflanzen, und dabei war ja nun Winter und vieles bluehte gerade gar nicht. Wir verbrachten eine ganze Weile im botanischen Garten bevor wir uns auf den Rueckweg machen wollten.

Hier ein paar Bilder:









Man hatte auch einen tollen Blick ueber die Stadt:


Es war wirklich ziemlich warm und irgendwie war uns die Lust aufs Laufen vergangen zumal wir auf dem Hinweg gesehen hatten wie schmal und steil die Strassen waren und das es keinen Fussweg gab.

Also nahmen wir uns wieder ein Taxi welches da am Ausgang rumstand (der Ausgang war woanders als der Eingang sonst hätten wir vielleicht das andere Taxi noch gefunden) und liessen uns zurueck in die Stadt fahren.

Hier besuchten wir noch ein riessiges Einkaufszentrum und voll bepackt schlenderten wir dann zum Schiff zurueck.


Nach dem Mittagessen (wo es nun deutlich ruhiger zuging da viele auf Landausfluegen waren) war es Zeit fuer unseren Ausflug. Die Kinder bei Thomas und Thea verstaut machten wir uns bewaffnet mit Kamera auf den Weg zum bereitstehenden Bus. Und los ging die Fahrt. Der Ausflug hiess Madeiras malerische Aussichten und sollte uns zu verschiedenen Aussichtspunkten fuehren. Zunächst aber ging es den Berg hoch. Immer höher und höher, auf steilen, engen, sich windenen Strassen, teilweise mit Gegenverkehr. Rechts der Berg links der Abgrund, nur mit ein Paar Steinen als Runterfallschutz. Vorbei an Bananenplantagen, Eukalyptuswäldern und vielen anderen exotischen Pflanzen. Irgendwann kamen wir dann leider in die Wolken und somit war die Sicht gleich null. Schade, es wäre sicher spektakulär gewesen ins Nonnental zu schauen welches sich direkt neben der Strasse steil und tief in den Berg gefressen hat.

Dann kamen wir am ersten Aussichtspunkt an, wie gesagt, viel gesehen haben wir nicht, man konnte ein Stueck zu einer Aussichtsplattform laufen und hin und wieder riss die Wolkendecke auch mal kurz auf und man konnte einen Schimmer von dem erhaschen was einen hier wohl bei gutem Wetter erwartet.


Wir gingen dann noch durch den Souvenierladen bevor es Zeit war wieder in den Bus zu steigen, nachdem man ihn gefunden hatte, es stand ja nicht nur ein Bus hier.

Weiter ging die Fahrt wieder hinunter vom Berg und dann immer am Hang lang, vorbei an unzähligen Bananenplantagen, tollen Blumen und tollen Aussichten.



Unser nächster Halt war die Glasplattform ueber der Steilkueste. Wegen dieser wollten wir den Ausflug machen aber irgendwie sah das auf den Bildern im Prospekt spektakulärer aus. Ja sie war da aber kleiner als gedacht und das Glas auch nicht so durchsichtig wie gedacht so das die Sicht schon eingeschränkt war. Aber trotzdem war es natuerlich mächtig da oben zu stehen und die Steilkueste war schon beeindruckend, die hätte ich gerne auch mal von unten gesehen.




Nachdem wir dann dort ca. 30 Minuten verweilten ging es zurueck zum Bus und das nächste Ziel war ein Fischerdorf am Meer. Wieder ging es ueber superschmale Strassen durch kleine malerische Ortschaften vorbei an Bananenfeldern und anderen Obstbäumen bis zu einem Aussichtspunkt wo wir 5 Minuten zum Fotografieren anhielten.



Und dann ging es hinunter zum Fischerdorf wo wir den Bus stehen liessen und das letzte Stueck zu Fuss zuruecklegten. Hier kehrten wir in einer kleinen Bar ein um ein bekanntes Getränk der Insel zu verkosten den Poncha. Das war lustig, das war eine Bar, wo man auf einer Seite reingeht, unterwegs sein Getränk nimmt und auf der anderen Seite wieder raus geht, wo sich dann Sitzgelegenheiten befinden.

Eine ganze Stunde hatten wir hier Zeit, warum ausgerechnet hier so lange weiss keiner. Wir schlenderten zunächst kurz durchs Dorf und schauten uns die Kunstwerke aus Muell an


aber so richtig wussten wir auch nicht wohin also gingen wir zurueck zum Hafen wo wir uns entschieden uns in bzw. vor ein Cafe zu setzen. Wir bestellten uns jeder einen Cappuchino und während Sven noch einen Poncha in einer anderen Geschmacksrichtung probierte zog ich den Bananenkuchen vor. Welch ein Erlebnis fuers Auge und fuer schwedische Verhältnisse wirklich preiswert.


Dann gingen wir wieder zum Bus und wurden von selbigem zurueck zum Schiff gebracht. Es war ein toller Ausflug aber, was wir uns gelernt hatten, einfach zu teuer wenn man an Bord des Schiffes bucht. Diese Ausfluege werden an Land deutlich preiswerter angeboten, aber das wussten wir nun und haben es trotzdem nicht bereut den Ausflug gemacht zu haben

Die Kinder hatten sich zwischenzeitlich die Zeit mit Tischtennis, Volleyball und Fussball vertrieben und nun war es auch schon Zeit fuers Abendessen.

Heute gingen wir zu Bett ohne auch nur eine einzige Wellenbewegung das das Schiff noch bis 6 Uhr im Hafen liegen sollte bevor wir uns auf den Weg zurueck zu den Kanarischen Inseln machten.


Fortsetzung folgt.........

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